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Gegen die karge Stelle – Wandtattoos.de

Schon seit längerer Zeit störte mich in meiner Wohnung ein karge Stelle an einer bestimmten Wand. In meinem recht jugendlichen Wohnstil habe ich verschiedene Poster und Plakate an den Wänden hängen und habe auch bereits ein sog. Wandtattoo vor längerer Zeit angebracht. Da kam das Angebot von Wandtattoos.de gerade recht, denn dort habe ein wunderschönes Stilelement für meine Problemstelle gefunden: Ein Wandtattoo im Schilf-Design, perfekte Größe, schmal und hoch.

Das Paket kam vor ca. einem Monat bei mir an und es war alles an Board, was man benötigt: Das Wandtattoo, eine umfangreiche Anleitung mit Bildern und ein Rakel.

Nun war es an der Zeit, das Wandtattoo anzubringen. Dafür habe ich das zusammengerollte Wandtattoo genommen, das Klebeband entfernt und geöffnet. In der Rolle kommt dann auch die Anleitung mit Bildern in A4-Größe mit hilfreichen Tipps zum Vorschein.

Ich persönliche habe bereits schon einmal ein Wandtattoo angebracht und kenne daher schon den einen oder anderen Trick. So habe ich beispielsweise das neue Tattoo erst einmal auf dem Boden samt Trägerfolie ausgerollt und mit Büchern fixiert, so geht die Krümmung aus der Folie heraus. Nach ein paar Minuten kann man nun mit dem Rakel herangehen. Man sollte nämlich erst das Tattoo an der Folie feststreichen, damit sie sich nicht zum falschen Zeitpunkt löst und man so echte Probleme mit Fummeleien bekommt. Dazu einfach mit dem mitgelieferten Rakel fest über die schwarzen Flächen streichen, am besten auch störende Blasen herausstreichen. Das Ganze sollte man auf einer glatten Oberfläche machen, ein Teppich als Untergrund ist beispielsweise extrem ungeeignet.

Nun muss man die weiße Folie von der transparenten Trägerfolie trennen. Dabei sollte der künftige Wandschmuck an der transparenten Folie haften bleiben. Dazu dreht man die Folie um und zieht die weiße Folie langsam in einem 180° Winkel von der transparenten Folie ab. Dabei sollte man darauf achten, dass die schwarzen Tattoo-Flächen an der transparenten Folie bleiben. Sollte sich eine kleine Spitze an der weißen Folie festsetzen, muss man etwas mit dem Rakel oder einem Fingernagel nachhelfen.

Jetzt kommt das neue Bild an die Wand! Dank der transparenten Folie kann man das Tattoo an der Wand relativ einfach anbringen und in die richtige Position rücken. Am besten an den Ecken der transparenten Folie etwas festdrücken. Vorher bietet es sich an, die Wand mittels Bleistift und Wasserwaage zu markieren. Wann man das Tattoo nun an der richtigen Position hat, kann das eigentliche Wandtattoo endgültig festgedrückt werden, dazu nutzt man wieder am besten den Rakel. Das funktioniert auch wunderbar auf Raufasertapete. Besonders wichtig sind die filigranen Stellen des Tattoos. Wenn alle Flächen des Tattoos festgepresst sind, kann man vorsichtig die transparente Folie von der Wand abziehen. Dabei muss man evtl. wieder die feinen Spitzen des Tattoos mit dem Rakel oder dem Fingernagel an der Wand halten. Zum Abschluss bin ich dann nochmal mit einem trockenen Lappen über das Tattoo gegangen, um es endgültig an die Wand zu drücken, das eignet sich vor allem vor leicht unebenen Flächen, wie Raufaser.

Und das war es auch schon! Ich bin begeistert! So sieht das nun aus, meine leere weiße Wand neben dem Fenster ist nun verziert.

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