Tag-Archiv: twitter

 

Die 2-Click Buttons sind da

Vor einigen Wochen brach eine erneute Diskussion über die Facebook „like“-Buttons aus. Der Vorwurf: Der Facebook-Button würde Daten an Facebook übertragen und somit auch Informationen über Nicht-Mitglieder sammeln. Von Website-Betreibern wird sogar nun erwartet, die Buttons zu entfernen. Der Streit geht unterdessen weiter und Facebook behauptet, es würden keine Daten von Nicht-Mitgliedern gesammelt werden. Währenddessen habe auch ich darüber nachgedacht, was man machen könnte. Während ich noch beim Nachdenken war und die Ideen im Hinterkopf hatte, war man bei Heise ganz schnell. Dort hat man vor einigen Tagen eine sehr schöne Lösung präsentiert: Die 2-Click Buttons. Dieser Code bindet zunächst nur graue Buttons direkt von der eigenen Webseite ein, mit einem Klick, kann der entsprechende Button (Facebook, Twitter, Google +1) aktiviert und nachgeladen werden. Erst ab diesem Zeitpunkt besteht die Möglichkeit, dass die Daten an Dritte übermittelt werden. Gestern hat Heise den 2-Click-Code unter einer OpenSource-Lizenz veröffentlicht. Fleißige WordPress-Nutzer haben den Code sogar schon in hilfreiche Plugins gegossen:

Ich nutze das erste der beiden genannten Plugins und es funktioniert offenbar ohne größere Probleme. Der einzige negative Punkt im Moment ist, dass der Code nur in einzelnen Seiten, also nicht auf der Startseite mit mehreren Artikeln, eingebunden werden kann. Aber dies ist zunächst zu verkraften und evtl. ist dies ja künftig auch möglich. Neben dem Datenschutz gibt es einen weiteren positiven Nebeneffekt: Die Seite wird beim Start schneller geladen, da zunächst keine Buttons von Fremdseiten geladen werden müssen. Übrigens kann man die Buttons dauerhaft aktivieren, dazu genügt ein Klick und die Auswahl auf das Zahnrad-Symbol.

Was haltet ihr von dieser Lösung? Ich freue mich über Kommentare ;-)

Was hältst du von den 2-Click-Buttons?

Ergebnisse

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Update

Inzwischen ist es mit dem von mir verwendeten Plugin (Version 0.7.1) auch möglich, die Buttons auf der Artikelübersichtsseite – also der Startseite – anzuzeigen. Es gibt hier zwar noch einige Bugs, aber die Hauptfunktionalität ist offenbar gegeben.

Update

Mittlerweile – mit Version 0.20 – wurden zahlreiche Bugs behoben und eine Menge Features hinzugefügt. Die Buttons auf der Übersichtseite funktionieren nun problemlos, auch bei permanenter Aktivierung.

 

 

Der Trend – Google+ & Co über Domain verlinken

Kaum gab es Google+, gab es auch die Idee, wie man sein persönliches Google+-Profil doch mit einer eigenen Domain verlinken könnte. Genauer gsagt hatte Eisy die Idee, seinen Google+Account über meine-domain.de/+ zu verlinken. Eine gute Idee :-)

Mich persönlich störte dabei nur, dass ich dadurch nur Google+ verlinke, doch wenn ich das schon mache, möchte ich das auch für Twitter und Facebook tun. Auf die richtige Idee brachte mich dann IT-Runde mit den Links @ und fb neben +. Mittlerweile außerdem auch gesichtet bei Passy und für gut befunden. Ab heute also auch bei mir, schnelle Verlinkung über meine Domain:

  • Google+: http://blog.felix-griewald.de//+
  • Facebook: http://blog.felix-griewald.de//fb
  • Twitter: http://blog.felix-griewald.de//@

Hinweis vom 30.05.2013: Diese Verlinkungen existieren inzwischen nicht mehr auf meinem Blog

Und jetzt noch ein kurzer Blick, wie das eigentlich funktioniert. Alles was man benötigt, ist eine .htaccess-Datei im root-Verzeichnis der Domain. Dort einfach folgenden Inhalt (angepasst an die eigenen Profile) einfügen:

# BEGIN Social Net Weiterleitungen #
Redirect 301 /+ http://www.google.com/profiles/TIIUNDER
Redirect 301 /@ http://twitter.com/tiiunder
Redirect 301 /fb http://www.facebook.com/tiiunder
# END Social Net Weiterleitungen #

 

Lösung zur OAuthocalypse

Vor einigen Tagen hat Twitter aus Sicherheitsgründen die Authentifikation der eigenen API geändert. Es wurde vom Basic Auth-Verfahren auf OAuth umgestellt. Dieses Verfahren soll deutlich sicherer als seine Vorgänger-Variante sein, denn ab sofort können Twitter-Clients, die über die API auf Twitter zugreifen, sich nicht mehr einfach nur per Passwort in den entsprechenden Account einklinken, so wie es bisher üblich war, sondern die Anwendung muss bei OAuth zunächst im Twitter-Account freigeschaltet werden, bevor sie genutzt werden kann. Dieses Verfahren ähnelt z.B. dem API-Verfahren von Facebook, auch hier muss die entsprechende Anwendung zunächst freigeschaltet werden. Auf diese Art und Weise ist man vor allem vor ungewolltem Passwortdiebstahl bzw. dem Speichern des Passwortes bei Drittanbietern geschützt. Mehr Informationen dazu findet man unter anderem bei Zeit Online.

Dieser Schritt war wohl bereits ab Dezember 2009 bekannt, die Einführung verzögerte sich weiter nach hinten. Aber am 31. August war es dann soweit, die Umstellung wurde nach längerer Parallel-Laufzeit umgesetzt. Das Ganze führte dann zur OAuthocalypse, wie es bereits vor der Umstellung genannt wurde, denn Programme und Anwendungen, die noch nicht auf die neue Twitter API umgestellt wurden, können sich ab sofort nicht mehr in den Twitter-Account einloggen und funktionieren daher schlichtweg nicht mehr. Das betrifft vor allem kleinere Applikationen, die teilweise nur von einem Entwickler oder sehr kleinen Teams gepflegt werden. Größere Twitter-Clients, wie z.B. TweetDeck oder Seesmic, scheinen nicht betroffen zu sein, denn diese haben bereits vor längerer Zeit auf die neue Anmeldung umgestellt.

Doch es gibt eine Lösung für die einsamen Entwickler und sie kann auch teilweise direkt von den Nutzern angewendet werden. So bietet SuperTweet.net den Service an, mittels OAuth ein Passwort nach der alten Basic Auth-Schule zu generieren und so über einen Proxy im betroffenen Twitter-Client genutzt zu werden. Man gaukelt dem Twitter-Client sozusagen vor, dass nach wie vor die Basic Auth-Variante genutzt wird, der entsprechende Proxy leitet einen über OAuth zum Twitter-Client weiter.

In meinem Fall war ein solche Eingriff nötig. Denn seit einiger Zeit nutze ich Pino, einen sehr schönen und schlanken Twitter- und Identi.ca-Client, der zwar in der nächsten Version auch OAuth unterstützen wird, aber aufgrund der Tatsache, dass es nur einen Entwickler gibt, noch nicht veröffentlicht werden konnte.

Zunächst muss man sich bei SuperTweet.net über seinen Twitter-Account anmelden, dieser Schritt erfolgt über den neuen API-Weg OAuth.

Nach dem man seinen Twitter-Account mit dem SuperTweet-Proxy verbunden hat, kann man diesen Zugriff aktivieren. Dazu erstellt man sich dann ein Passwort, welches später als Zugriffspasswort vom „veralteten“ Client genutzt wird.

Pino bietet neben Twitter und identi.ca die Möglichkeit, einen solchen „anderen“ Proxy zu nutzen. Hier kann man einfach seinen normalen Account Namen und das neue Passwort von SuperTweet nutzen. Als Proxy wählt man dann die Adresse http://api.supertweet.net/.

Et voilá: Es funktioniert wieder. Nun kommen die Twitter-Updates wieder ordnungsgemäß im Client an. In diesem Fall dient dies als einfacher Workaround, aber auch für andere kleine Clients, wo man sich bisher noch gar nicht mit OAuth auseinandergesetzt hatte, eine echte Rettung.

Übrigens hat SuperTweet verraten, dass aufgrund der Umstellung auf OAuth, der Dienst nun 5-mal häufiger eingesetzt wird.

 

Der soziale Blog

Soziale Netzwerke sind ja mittlerweile ein wichtiger Bestandteil, wenn man seine Artikel aus seinem Blog verteilen und verbreiten will und so den einen oder anderen neuen Besucher erhaschen möchte. Ich selbst bin aus verschiedenen Gründen in mehreren Sozialen Netzwerken angemeldet. So nutze ich beispielsweise Twitter um meine Links zu streuen und interessante Neuigkeiten von anderen Nutzern zu erfahren. Außerdem halte ich mich im StudiVZ auf, dort halte ich vor allem Kontakt mit Menschen, die ich auch wirklich kenne und mit denen ich befreundet bin. Um noch weitere Freunde abzudecken, bin ich bereits seit längerer Zeit bei Facebook angemeldet, so decke ich auch den Freundeskreis ab, der sich nicht in StudiVZ bewegt. Und genau hier habe ich in den letzten Tagen viel experimentiert, in Facebook. Hier habe ich vor allem Freunde, die ich über das Internet (z.B. Command & Conquer Community) oder die Uni (Nicht-VZ-Nutzer) kenne, und auch schon zum großen Teil live getroffen habe. Und Facebook bietet seit einigen Jahren eine sehr schöne umfangreiche API an. D.h. mit Facebook kann man viele andere Netze verknüpfen. So habe ich beispielsweise mein Twitter über selective Tweets mit Facebook verbunden und neuerdings auch meinen Blog über Wordbooker.

Mit Hilfe des Wordbookers werden ausgewählte Blogartikel auch über die Pinnwand von meinem Facebook-Account publiziert. Das kann ich je nach Artikel in meinem WordPress dank dem PlugIn aktivieren oder deaktivieren. Außerdem verteile ich meine Artikel seit längerer Zeit automatisch über Twitter Tools, ebenfalls je nach Situation deaktivierbar, über meinen Twitter Account.

Nun fühle ich mich über Twitter und Facebook bereits ziemlich gut vernetzt. Die API von MeinVZ/StudiVZ lässt noch etwas zu wünschen übrig, wird aber auch nach und nach ausgebaut, mal sehen, wie bald ich mich dort mit Twitter und meinem Blog vernetzen kann.

Aber solche sozialen Links sind keine Einbahnstraße, darum habe ich mir auch Gedanken gemacht, inwieweit ich direkt in meinem Blog die Möglichkeit bieten möchte, meine Links verteilen zu lassen. Dafür wollte ich einheitliche Buttons, und vor allem möglichst die Dienste, in denen ich mich auch bewege. So bin ich mal wieder bei AddThis gelandet. AddThis hat sich seit meinem letzten Einsatz in eine gute Richtung weiterentwickelt: Nutzer mit Statistiken, viele neue Dienste, darunter auch MeinVZ und StudiVZ, umfangreiche Formatierungsmöglichkeiten.

Was sagt ihr dazu? Ist das bereits eine gute soziale Vernetzung? Nutzt ihr ähnlich Tools und Netzwerke?

 

Mein sozialer Ubuntu-Desktop

Mit Ubuntu 9.10 Karmic Koala führte man bei dem Linux-Betriebssystem ein Indicator-Applet ein, welches den Benutzer über verschiedene soziale Dienste informieren soll. Mit Ubuntu 10.04 Lucid Lynx wurde dieser noch weiter verbessert.

Doch was macht dieses Applet überhaupt? Es ist standardmäßig in Ubuntu aktiviert und informiert über ein Symbol und über ein Menü in der Taskleiste über verschiedene soziale Dienste, wie beispielsweise Emails und Instant-Messaging (ICQ & Co).

Doch die Perfektion ist noch nicht erreicht: So funktionierte dieses Applet bisher nur mit Evolution als E-Mail-Client, als Instant Messaging Dienst wird mittlerweile Empathy von Ubuntu bevorzugt, wobei Pidgin auch vom Applet unterstützt wird, als Twitter-Client soll Gwibber dienen.

Für mich kommen diese Programme aus verschiedenen Gründen nicht in Frage, als E-Mail-Client nutze ich Mozilla Thunderbird, zum Instant-Messaging Pidgin. Außerdem möchte ich Twitter und meine RSS-Feeds integrieren.

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