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Eine weitere Cloud – SparkleShare

Ich habe in diesem Blog bereits mehrfach über Cloud-Lösungen berichtet. Insbesondere lege ich dabei immer wieder mein Augenmerk auf die Synchronisation von Dateien. Für mich persönlich ist das ein interessanter Punkt, da ich Daten habe, die ich gerne möglichst automatisch zwischen meinem festen Desktop-Rechner und meinem mobilen Laptop synchronisieren möchte.

Für diesen Zweck habe ich in der Vergangenheit Dropbox genutzt. Der große Nachteil hier, ist die mangelnde Datensicherheit, es findet keine Verschlüsselung statt und die Daten verschwinden nach „irgendwo“. Dazu kamen auch Berichte, dass durch einen Bug sogar mal alle Daten frei zugänglich waren, ein gruseliger Gedanke.

Nach diesem Worst Case habe ich nach Alternativen gesucht und bin auf Wuala gestoßen, welches ich bis vor kurzem auch intensiv genutzt habe. Hier werden die Daten vor dem Transfer verschlüsselt und landen so unzugänglich für andere in der Cloud. Bis vor kurzem wurden diese Daten sogar dezentralisiert bei gut erreichbaren Wuala-Clients gespeichert. Doch hier tat sich im alltäglichen Nutzen ein Nachteil auf: es ist ziemlich träge. Es reagiert langsam und Änderungen, besonders bei vielen kleinen Dateien, werden nur langsam übernommen.

Die perfekte Lösung für mich, wäre eine Cloud auf meinem eigenen dedizierten Server. Hier weiß ich wo meine Daten liegen und wer alles Zugriff dabei hat. Außerdem stünde mir hier „unbegrenzt“ Speicher zur Verfügung. Und so habe ich bereits seit langer Zeit SparkleShare im Blick und nutze es neuerdings auch.

Also folgt hier eine kleine Vorstellung von SparkleShare:

SparkleShare ist eine freie offene Software. Derzeit steht der Client für Linux, Mac und neuerdings auch Android zur Verfügung. Auf der Server-Seite ist keine besondere Software von SparkleShare nötig. Hier wird ein herkömmlicher Git-Service genutzt. Wer einen eigenen Server hat, kann sich einen solchen Git-Service relativ einfach installieren. Bei den meisten Linux-Distributionen liegt Git in den Paketquellen. Wer allerdings keinen eigenen Server hat, kann auch öffentliche Git-Dienste benutzen, dazu zählen Github und Gitorious. Hier muss man allerdings beachten, dass seine Daten öffentlich zugänglich sind, wenn man einen kostenlosen Account nutzt. Doch am meisten Sinn, zumindest unter dem Punkt Datensicherheit, macht hier ein eigener Server. Wem die Datensicherheit auf dem eigenen Server noch nicht ausreicht, kann die Daten zusätzlich auch vor dem Transfer verschlüsseln. Doch hier verliert man die Vorteile von Git. Denn Git speichert nicht einfach nur die Dateien ab, sondern überwacht Änderungen und speichert eben diese, typisch für eine Versionsverwaltung. Damit gewinnt man vor allem Zeit beim Transfer. Sollte sich die Verschlüsselung als gut erweisen, wird sie künftig von Hause aus implementiert. Außerdem gibt es viele weitere nette Vorhaben bei SparkleShare. So gibt es beispielsweise ein Dashboard, das ein Webinterface à la Dropbox & Co zur Verfügung stellen soll. Des weiteren soll ein Windows-Client und eine iOS-App dazukommen.

Wer jetzt auch SparkleShare nutzen möchte, findet hier ein paar Installationsanleitungen für den Client unter Ubuntu und den eigenen Git-Server:

 

Ausfallzeiten gestern bei 1&1

Meine treuen Besucher haben es gestern vielleicht bemerkt. Zwischen etwa 15:00 und 17:00 und danach noch einmal ab 20:00 bis 23:00 waren bei 1&1 nahezu alle Dedicated und Virual Server ausgefallen bzw. die Netzwerkverbindung zu diesen. Daher war unter anderem auch meine Seite gestern längere Zeit nicht abrufbar. Normale Hosting-Produkte waren offenbar nicht betroffen. 1&1 informierte leider nur sehr langsam über die Ausfälle und dann nur über externe Kanäle wie diverse News-Seiten oder Twitter. Wen die genauen technischen Gründe zu den Ausfällen interessiert, kann im Blog von 1&1 nachlesen. Kurz gesagt: Eine Datenbank, die Netzwerkverbindungen verwaltet hat sich fehlerhaft verhalten.

Übrigens denke ich schon länger über einen Anbieterwechsel nach. Aber durch ungünstige Vertragslaufzeiten und den Aufwand durch einen Komplett-Umzug, muss das wohl noch etwas auf sich warten lassen.

 

Serverumzug

Heute Nacht zieht meine Seite endlich auf einen lang-ersehnten leistungsfähigeren Server um und wird deshalb ab ca. 22:00 Uhr vorübergehend nicht erreichbar sein. Also habt dann etwas Geduld, wenn alles glatt geht, was es eigentlich sollte ;-) , dann ist morgen früh wieder alles schick und vor allem: schnell :laugh:

Update: Die Seiten befinden sich nun auf dem neuen Server und sie laufen wieder. Falls der eine oder andere Fehler auftreten sollte, der euch auffällt, bin ich für jede Meldung dankbar :-)

 

Serverumzug – Vergleich der Anbieter

Demnächst soll mein Virtual Server von 1&1 auf einen echten dedicated Server (bzw. Root Server) umgezogen werden. Derzeit leigt mein Virtual Server bei 1&1. Eigentlich bin ich damit auch soweit ganz zufrieden, dass ich vor hatte auf einen Root Server von 1&1 zu wechseln. Ein entsprechendes Angebot von 1&1 liegt auch bereits vor. Allerdings hat 1&1 nicht unbedingt den besten Ruf im Server-Bereich, vor allem technische Nachteile sind mir dabei aufgefallen: ungünstige Partionierung der Festplatten und veraltete Betriebssysteme. Das Einrichten eines neuen Servers würde hier zunächst zu einem Upgrade-Marathon führen, um den Server auf das neueste OpenSuse zu bringen. Denn 1&1 liefert ihre Root-Server derzeit mit OpenSuse 11.0 aus, welches bereits über Jahre alt ist und somit der offizielle Update-Support vor wenigen Monaten ausgelaufen ist.

Lange Rede, kurzer Sinn: Nun habe ich einige andere Server-Anbieter verglichen. Im Moment ist allerdings noch nicht ganz klar, wie meine aktuelle Vertragslaufzeit bei 1&1 aussieht, ich hoffe ich kann den Virtual Server von 1&1 demnächst kündigen. Danach würde ich am liebsten zu einem Root-Server bei Strato wechseln:

Warum Strato?

  • aktuelle Betriebssysteme, unter anderem auch OpenSuse (scheinbar aber auch nur 11.0)
  • inkl. Parallels Plesk als Administrationsoberfläche
  • AMD Quad-Core-Prozessor
  • 4 GB Ram
  • 500 GB Speicher + 500 GB FTP-Backup

Außerdem hat der HighQ-Server SR-7 von Strato einige weitere interessante Angebote zu bieten. So kostet er im Falle einer Mindestlaufzeit von 18 Monaten die ersten 3 Monate nur 29,00€ pro Monat, danach 59,00€

Also, drückt mir die Daumen, dass ein entsprechender Umzug demnächst vorgenommen werden kann ;-) Es hängt im Moment alles an der Vertragslaufzeit von 1&1.

Übrigens gibt es hier eine interessante Vergleichsseite für Serverdienste: Server Tarife