Tag-Archiv: opensuse

 

OpenSUSE bekommt Unity

Ja, tatsächlich, Canonicals neue Desktop-Oberfläche, die in Ubuntu den klassischen Gnome-Desktop in Version 11.04 Natty Narwhal ablöste, findet nun auch seinen Weg in anderen Distributionen. Als erstes portiert man derzeit Unity – die von vielen Ubuntu-Nutzern sehr skeptisch empfangen wurde – bei OpenSUSE. Aktuell gibt es wohl sogar erste Portierungen von Unity 2D, welches auch ohne 3D-Beschleunigung funktioniert. Aber auch Unity 3D – und damit auch Compiz – soll portiert werden. Offenbar wird Unity damit eine weitere offizielle Oberfläche von OpenSUSE neben KDE, Gnome 2 & 3, XFCE und LXDE, getreu dem Motto „Choice is good“.

Links: OpenSUSE, Rechts: Ubuntu

Mehr Screenshots von Unity unter OpenSuse.

 

Linux Tag 2011 – Mein Besuch in fremde Linux-Welten

Am vergangenen Samstag war ich auf Europas größter OpenSource Messe in Berlin: Auf dem LinuxTag 2011. Fleißige regelmäßige Leser meines Blogs sollten die Bilder schon gesichtet haben ;-)

Dort ging es also nicht nur um Linux, sondern auch um andere quell-offene freie Produkte. Natürlich waren auch verschiedene Linux-Distributionen vertreten. Diese Produkte und Distributionen haben sich allerdings nicht nur an Ständen präsentiert sondern teilweise auch Vorträge gehalten. Dieser Ausflug war für mich ein Muss! Nicht nur wegen Linux, sondern auch für das Studium und meine freiberufliche Tätigkeit nebenbei. Nicht umsonst habe ich dort 8 Stunden meines Samstags verbracht ;-)

In diesem Artikel möchte ich mich zu den Linux-Distributionen äußern:

— Weiterlesen —

 

Eine Änderung steht bevor…

Ich habe wieder Zeit, denn die Semesterferien haben begonnen. Daher wird demnächst mein Dedicated Server von 1&1, auf dem sich auch dieser Blog hier befindet, einer grundlegenden Operation unterzogen. Wann das sein wird steht noch nicht fest, das wird wohl mal eine nächtliche Aktion werden, aber WAS es wird, kann ich schon jetzt sagen:

Ich werde den Server auf eine andere Linux-Distribution umstellen, und zwar auf Debian. Aktuell betreibe ich den Server noch mit OpenSUSE. Dass der Server bislang auf dieser Distribution läuft, hat dabei einen einfach Grund. Als ich den Server bei 1&1 angemietet habe, wurde er standardmäßig mit OpenSUSE und Plesk ausgeliefert und auch der virtuelle Server, den ich vorher bei 1&1 betrieben hab, lief damit. Vor allem wegen Plesk bin ich dabei geblieben, denn diese Administrationsoberfläche macht einem das Leben oft leichter, außerdem bezahle ich die Lizenz in den Mietkosten ja eh mit. Doch warum jetzt (bzw. demnächst)? Parallels (Hersteller von Plesk) hat jetzt endlich eine neue Version herausgebracht, die auch auf der aktuellen Version von OpenSUSE 11.3 läuft, damit stünde jetzt eh ein Upgrade an. Doch eigentlich hat mir OpenSUSE nie besonders gut gefallen, schon allein unter dem Blick der beschränkten Support-Zeiträume, die sehr undurchsichtig und kurz zu sein scheinen. Und mal ehrlich, wem macht es schon Spaß den Server jedes halbe Jahr einen Distributions-Upgrade zu unterziehen? Mir jedenfalls nicht! Also habe ich recherchiert und bin dabei als langjähriger Ubuntu-Fan natürlich auch auf Debian gestoßen (denn Ubuntu basiert auf Debian). Längere Support-Zeiträume (gute 3 Jahre), alle 2 Jahre eine neue Distributions-Version (vor wenigen Tagen ist Debian 6.0 „Squeeze“ erschienen). Da gäbe es natürlich auch noch Ubuntu selbst, welches man ebenfalls auf einem Server betreiben könnte, aber nach ein paar Recherchen bin ich auf folgenden hilfreichen Artikel gestoßen: Richtiges Linux und Freizeit-Linux. Grundtenor dieses Artikels: Ubuntu ist zwar schön und bunt für Desktops, aber für Sicherheitspatches im Serverbetrieb ist man mit Debian besser und schneller dran. Also steht damit meine Wahl bereits fest, ich könnte bei 1&1 entweder Ubuntu 10.04 LTS oder Debian 5.0 auswählen, da wähle ich dann wohl Debian. Übrigens scheint man bei 1&1 nun neuerdings die Linux-Server standardmäßig mit CentOS (also nicht mehr OpenSUSE) anzubieten, die Auswahl der anderen Distributionen ist aber natürlich möglich. Die einzige Herausforderung: Die Plesk-Lizenz meiner aktuellen Distribution sichern und sie unter dem neuen Debian einspielen und Plesk manuell installieren. Danach müssen natürlich nur noch die Plesk-Backups wiederhergestellt werden und dann sollte wieder alles laufen… soweit der Plan ;-) Übrigens, aktuell kann man Plesk „nur“ unter Debian 4.0 oder 5.0 betreiben, die niegelnagelneue Version 6.0 wird NOCH nicht unterstützt, aber das ist zunächst kein Problem, denn Version 5.0 wird noch mindestens 1 Jahr mit Sicherheitsupdates versorgt.

 

Horde Webmail und Plesk – Abwesenheitsnachricht

Achtung! Der Artikel bezieht sich auf Plesk 9, unter Plesk 10 und scheinbar auch Plesk 11 gibt es Fehlermeldungen in Horde, wenn man versucht eine Anwesenheitsnachricht zu setzen. In den Kommentaren gibt es ein paar Lösungsvorschläge.

Es gibt Menschen, die müssen immer und überall per EMail erreichbar sein, doch auch sie haben sich ab und zu einen Urlaub verdient und dann wäre es schön, wenn man dann über seinen Webmail-Client eine Abwesenheitsnachricht konfigurieren könnte. Das funktioniert so: Beim Empfang einer neuen EMail wird automatisch auf diese geantwortet, z.B. mit der Meldung, dass man sich gerade im Urlaub befindet und deshalb erst später antworten kann.

Nun wollte ich genau das auf einem Root Server mit OpenSUSE oder Debian (andere Linux-Distributionen sollten auch funktionieren), Plesk und Horde Webmail umsetzen. Für Horde gibt es auch ein entsprechendes Modul mit dem Namen Vacation. Für dieses Modul gibt es einige Anleitungen und Tutorials, aber keine davon bezieht sich auf eine Horde-Installation auf einem Server mit Plesk. Doch ich habe es geschafft und hier folgt eine kleine Anleitung:

— Weiterlesen —