Tag-Archiv: hardware

 

Nächtlicher Serverumzug

Hallo liebe Leser und Besucher,

heute Nacht – so die frohe Kunde von 1&1 – wird mein Server, auf dem sich unter anderem dieser Blog befindet, aus seinem alten Rechenzentrum in ein neues „Hochleistungsrechenzentrum“ umziehen. Also ein echter (gruseliger) Hardware-Umzug von A nach B. Das heißt, der Server ist vermutlich zwischen 2:30 und 6:30 nicht erreichbar, möglicher Weise auch schon vorher (ab etwa 23 Uhr) und bis etwa 7 Uhr. Drückt also alle die Daumen, dass dabei nichts schief geht!   :supershock:

Update 07.08.2013:

Offenbar hat alles geklappt, der Server war nur zwischen 2:30 und 3:30 offline und läuft wieder. Danke für das viele Daumendrücken :laugh:

 

Der Acer Support

Vor einigen Wochen hatte ich das Vergnügen mich näher mit dem Service Support von Acer auseinandersetzen zu dürfen. In meiner Verwandtschaft hat sich der Akku eines nicht mal ein Jahr alten (!) Notebooks mit einem Defekt verabschiedet. Als der „Computer-Freak“ in der Familie war es nun meine Aufgabe, mich um das Problem zu kümmern. Nach dem ich ein Software-Problem als Ursache ausgeschlossen hatte, musste es die Hardware sein, am wahrscheinlichsten der Akku selbst. Wie gesagt, der Laptop ist noch kein Jahr alt, es gilt also noch die Garantie. Also nahm ich Kontakt mit Acer auf, und bereits hier gab es erste Probleme: Ein Telefonat ist in Deutschland nur über eine überteuerte 0900er-Nummer möglich, also versuchte ich es über das vorgegebene Formular auf der offiziellen Support-Webseite von Acer. Hier soll man unter anderem die Seriennummer des betroffenen Notebooks eingeben, das hat leider nicht funktioniert: es kam immer wieder zu einer Fehlermeldung, die Nummer sei nicht korrekt, das war sie aber definitiv. Also musste ich Kontakt über die offizielle Acer-Email-Adresse aufnehmen. Nach ein paar Tagen scheint meine Email dann auch endlich bei der zuständigen Stelle angekommen zu sein. Aufgrund meiner Fehlerbeschreibung erkannten die Mitarbeiter von Acer, es sei ein möglicher Hardware-Defekt. Doch nun sollte man den gesamten (!) Laptop einschicken. Ich bekam eine Kunden- und eine Bearbeitungsnummer, außerdem einen Hinweis, ich solle vorsichtshalber alle Daten auf dem Gerät sichern und die Passwörter zu einer Fehlerbeschreibung dazu-schreiben. So etwas mache ich allerdings überhaupt nicht gerne, so haben die Mitarbeiter Zugriff auf ALLE (!) Daten. Es ergab sich dann aber dennoch, dass ich mich an die Anweisungen hielt, Passwörter und wichtige Daten entfernt habe, eine komplette Sicherung angelegt hab und das Notebook dann per Post abgeschickt habe. Das Paket war dann auch relativ schnell da, ich bekam eine Bestätigung per Email und per SMS. Der Laptop war dann auch innerhalb weniger Tage repariert: angekündigt waren 4-5 Werktage, gedauert hat es aber deutlich kürzer, auch der Rückversand erfolgte schnell. Als ich den Laptop nun wieder ausgepackt hatte, wollte ich sehen, was defekt war: Es war tatsächlich der Akku (ein neuer Akku ohne Notebook einschicken hätte also auch gereicht). Ein neuer Akku lag bei, ich baute ihn ein und schaltete den Laptop ein: Und was sehe ich?! Windows Vista? Bitte richten Sie Ihren Computer ein?! Alle Daten weg! Man hat das Gerät bei Acer tatsächlich platt gemacht, obwohl es ein eindeutiger Hardware-Defekt war!!! Glücklicherweise hatte ich eine Komplettsicherung des Computers (der mittlerweile mit Windows 7 ausgestattet ist) angelegt, diese konnte ich relativ schnell und problemlos wieder herstellen, dank einer (in meinen Augen) neuen Windows-Funktion namens „Windows Sicherung“. Ach ja, ganz nebenbei, als ich das Notebook zurückbekommen hat, war es Sau-dreckig!

Also im Großen und Ganzen eher eine durchschnittliche Leistung, denn der Akku wurde zwar anstandslos getauscht, aber das komplette Löschen aller Daten, der verdreckte Laptop bei Rücksendung und das übergeben aller empfindlicher Daten sind dicke Minus-Punkte!

Liebes Acer-Team, ist es nur Schikane, damit ich nicht noch einmal darauf komme, Ihre Garantie zu nutzen oder ist das einfach nur schlechter Service?

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Der neue Computer als Setzkasten

Endlich war es soweit! Am Freitag kam das letzte sehnsüchtig erwartete Paket mit der letzten neuen Hardware für meinen neuen Super-PC. Bereits in der letzten Woche erhielt ich den Prozessor, das Mainboard und den Arbeitsspeicher, zu warten war jetzt noch auf das neue Gehäuse, die Grafikkarte, DVD-Brenner und der Prozessor-Lüfter. Leider gab es beim letzten Shop Schwierigkeiten mit der Lieferung des Gehäuses, deshalb hatte sich das ganze auch so unerträglich verzögert. Aber es gab eine einfache Lösung: Gehäuse stornieren und bei einem anderen Shop bestellen, wo es noch auf Lager ist. Hätte ich das nicht getan, würde ich heute noch warten. :innocent:

Jedenfalls konnte ich am Freitag endlich meine neue Hardware zusammensetzen. Übrigens, für die, die sich fragen „da fehlen doch noch Teile?“, ich verwende meine beiden alten Festplatten und das alte Netzteil, damit ist der PC komplett.

Als erstes habe ich das Mainboard ausgepackt und bereit gelegt, denn auf diese Hauptplatine werden alle anderen Teile eingesetzt.

Daraufhin folgt der schwierigste Schritt: Die Montage des Prozessors und der dazugehörige Kühlkörper. Der Prozessor sitzt auf sehr empfindlichen Verbindungspins, deshalb ist dies absolut nichts für Laien, man sollte hier doch schon den einen oder anderen Computer auseinander genommen haben ;-) Jetzt fehlt allerdings noch der, für den Prozessor lebenswichtige, Lüfter und auch dieser muss mit Vorsicht und Präzision aufgesetzt werden, denn er muss optimal kühlen und darf das empfindliche Bauteil darunter nicht beschädigen. Übrigens sollte man zwischen dem Prozessor und dem Lüfter eine Paste auftragen, die die Wärmeleitung auch auf kleinsten Unebenheiten gewährleistet. In meinem Fall nutze ich eine Silikonpaste, mittlerweile kommt aber auch immer öfter Flüssigmetall zum Einsatz, welches allerdings schwieriger aufzutragen und aus chemischen Gründen aggressiver auf die Bauteile reagiert. Dafür nutze ich aber einen effektiven Vollkupferkühler, denn anders als das bei den meisten Lüftern eingesetzte Aluminium, hat dies eine wesentlich bessere Wärmeleitkapazität. Außerdem bringt sich mein neuer Lüfter ,aufgrund seiner außergewöhnlichen Ausrichtung, perfekt in den Luftstrom im PC ein.

Jetzt wartet das nackte Gehäuse darauf, endlich mit Leben gefüllt zu werden. Dazu muss als erstes das Mainboard mit darauf befindlichem Prozessor und Lüfter eingesetzt werden. Davor müssen allerdings die Abstandschrauben in das Gehäuse eingeschraubt werden. Das ist wichtig, da es sonst auf den „Lötstellen“ auf der Rückseite der Platine zu Kurzschlüssen kommen könnte. Außerdem ist darauf zu achten, dass die Schrauben an den richtigen Positionen angebracht werden.

Es sieht zwar noch nicht so aus, aber der PC ist fast fertig und das Schwierigste ist damit geschafft. Jetzt müssen nur noch die nötigen Kabel vom Gehäuse, z.B. USB und Audio, sowie Gehäuselüfter, mit den entsprechenden Anschlüssen auf dem Mainboard verbunden werden. Diese Anschlüsse findet man in der Regel sehr gut und ausführlich beschrieben in der Gebrauchsanweisung des Mainboards. Stecker falsch-herum aufsetzen ist kaum möglich, da diese meist so geformt sind, dass dies nicht ohne Gewalt machbar ist. Außerdem müssen die Laufwerke und Festplatten mit Datenkabeln zum Mainboard verbunden werden. Danach werden die Erweiterungskarten, wie in meinem Fall die Grafikkarte, in die entsprechenden Slots gesetzt, auch hier kann man nichts falsch machen, wenn es passt, dann passt es. Allerdings war ich sehr erstaunt, wie riesig die Grafikkarten mittlerweile sind (auf dem folgenden Bild das lange MSI-Teil ;-) ). Zum Schluss konnte ich bei meinem neuen Gehäuse das Netzteil von hinten einbauen und dann die Stromkabel mit allen Komponenten verbinden, ein Kabel an das inzwischen befestigte DVD-Laufwerk, an die beiden Festplatten, zwei Kabel an die Grafikkarte (Stromfresser), und sogar drei Kabel auf das Mainboard, eines der Kabel ist aufgrund der Rückwärtskompatibilität zu alten PCs geteilt. Auch hier gilt: Kurzschlüsse sind eigentlich nicht möglich, da alle Kabel nur in eine bestimmte Buchse und in eine bestimmte Richtung passen.

Und das war es eigentlich auch schon! Zugegeben, für einen Laien sieht das wahrscheinlich sehr kompliziert aus, aber es lohnt sich, und da es nicht mein erster PC war, habe ich das in einer relativ guten Zeit geschafft. ;-) Nun musste ich nur noch die nötige Software auf meiner neuen Rakete installieren und dann konnte ich endlich spielen, nämlich eines meiner absoluten Lieblingsspiele: Command & Conquer.

Und zum Schluss noch die technischen Daten, für die Freaks da draußen :laugh:

  • CPU: Intel Core 2 Duo E8400 @ 3.00 GHz
  • CPU Lüfter: Zalman CNPS 9500 AT
  • RAM: 2x 2GB DDR3 1333MHz
  • Grafikkarte: MSI Ati Radeon HD4870
  • Mainboard: Asus P3E5 Pro
  • Netzteil: LC Power 6550 mit 550W
  • Festplatten: 350GB + 500GB S-ATAII
  • DVD-Brenner: Sony Double Layer DVD-R und DVD+R
  • Gehäuse: Lian Li 8NB

 

Vorfreude – Die schönste Freude?

Ich habe mir am 31.12.2009 neue Hardware-Komponenten für einen neuen Computer bestellt. Dank des Jahreswechsels und damit verbundener Feiertage und einem Onlinebanking-Limit pro Tag konnte die Bezahlung erst gegen Anfang dieser Woche an die drei betreffende Shops gebucht werden. Nun haben bis heute sogar schon zwei Shops geliefert, aber die Ware des dritten Shops fehlt leider noch :sad: Warum? Es hängt an EINEM Teil, alles andere ist bereits reserviert und die Zahlung ist ebenfalls eingegangen. :fools:

Naja, um ehrlich zu sein, hätte ich nicht mit erster Ware in dieser Woche gerechnet und dennoch liegen die Hardware-Komponenten von zwei Shops schon hier und das was ich wohl daraus lerne(n muss):

Vorfreude ist die schönste Freude :carefree: