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Der Trend – Google+ & Co über Domain verlinken

Kaum gab es Google+, gab es auch die Idee, wie man sein persönliches Google+-Profil doch mit einer eigenen Domain verlinken könnte. Genauer gsagt hatte Eisy die Idee, seinen Google+Account über meine-domain.de/+ zu verlinken. Eine gute Idee :-)

Mich persönlich störte dabei nur, dass ich dadurch nur Google+ verlinke, doch wenn ich das schon mache, möchte ich das auch für Twitter und Facebook tun. Auf die richtige Idee brachte mich dann IT-Runde mit den Links @ und fb neben +. Mittlerweile außerdem auch gesichtet bei Passy und für gut befunden. Ab heute also auch bei mir, schnelle Verlinkung über meine Domain:

  • Google+: http://blog.felix-griewald.de//+
  • Facebook: http://blog.felix-griewald.de//fb
  • Twitter: http://blog.felix-griewald.de//@

Hinweis vom 30.05.2013: Diese Verlinkungen existieren inzwischen nicht mehr auf meinem Blog

Und jetzt noch ein kurzer Blick, wie das eigentlich funktioniert. Alles was man benötigt, ist eine .htaccess-Datei im root-Verzeichnis der Domain. Dort einfach folgenden Inhalt (angepasst an die eigenen Profile) einfügen:

# BEGIN Social Net Weiterleitungen #
Redirect 301 /+ http://www.google.com/profiles/TIIUNDER
Redirect 301 /@ http://twitter.com/tiiunder
Redirect 301 /fb http://www.facebook.com/tiiunder
# END Social Net Weiterleitungen #

 

WWW – Eine Glaubensfrage

WWW ist jedem Internetnutzer geläufig und steht für World Wide Web. So entstand auch das www-Prefix, das heute noch viele im Web nutzen, wenn sie in ihrem Webbrowser verschiedene Webseiten aufrufen. Ursprünglich sollte dieses www darauf hinweisen, dass man jetzt eine Webseite über das Hypertext-Protokoll http aufruft, es sollte also eine gewisse Struktur in das komplexe Internet bringen. Doch mittlerweile erkennen alle gängigen Browser auch ohne www, dass man eine Webseite aufruft, daher finden es immer mehr Nutzer für schlichtweg unnötig. Aber genau hier scheiden sich die Geister:

Auf der einen Seite möchten die Leute den www-Prefix beibehalten, um die Struktur ihrer Domains zu wahren, denn neben www.example.com existieren beispielsweise auch andere Dienste wie mail.example.com oder ftp.example.com. Auf der anderen Seite stehen die Leute, die sagen, mein Browser erkennt es auch so und ich möchte nicht immer www eintippen müssen. Doch wer hat nun Recht? Eine Recherche durch Google hat ergeben: Offenbar niemand. Es gibt Seiten, die www befürworten und Seiten, die dagegen sprechen. Fazit: Man sollte beides nutzen, sowohl Personenkreis A als auch Personenkreis B sollte zufrieden sein. Die Tippfaulen sollten auch ohne www weitergeleitet werden und die Strukturliebhaber sollten weiterhin durchsehen.

Das Ganze betrifft nun auch meine Seite:

Als ich WordPress für meinen Blog eingerichtet hatte, war der www-Prefix plötzlich verschwunden, mittlerweile habe ich auch herausgefunden warum und mich nun entschieden, den www-Prefix wieder bei mir einzuführen. Ich zähle mich damit zu den Personen, die die klare Struktur bevorzugen. ;-) Aber natürlich ist es weiterhin möglich, über felix-griewald.de OHNE www-Prefix auf meine Seite zu gelangen, über eine Weiterleitung.

Übrigens sind bei solchen Änderungen auch Anpassungen unter anderem bei der Suchmaschinenoptimierung nötig.

Die Vorteile FÜR www sind in meinen Augen:

  • www macht deutlich, es ist eine Webseite
  • www wird von den meisten großen Seiten im Internet nach wie vor genutzt
  • www gibt es schon immer, warum ändern?
  • viele Menschen nutzen noch www
  • es gibt weitere Subdomains neben www, wie mail oder ftp
  • Cookies, die man über www setzt, gelten nicht für weitere Subdomains
  • in manchen Unternehmen nutzt man www für Internet, ohne www für Intranet

Weitere Argumente für www, und teilweise gegen www, findet ihr übrigens auch auf www.hm2k.com.

Mich interessieren brennend weitere Argumente, also her damit ;-)