Sieg für die Berliner Füchse

Gestern Abend war ein guter Abend für den Berliner Handball. Denn die Berliner Füchse haben gestern den BHW Balingen mit 31:25 besiegt. Woher ich das weiß? Ich war einer der 6.482 Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle. Vor Ort wurde man sogar mit Fan-Utensilien wie Handschuhen und Knallröhren ausgestattet, um die Füchse ordentlich anzuheizen. Nachdem man die Regeln im Spiel nach und nach einiger Maßen verstanden hat, macht das Zusehen direkt vor Ort sogar richtig Spaß und als die Füchse in der zweiten Halbzeit richtig aufdrehten und einen Treffer nach dem anderen landeten, war die Stimmung auf einem echten Hoch.

 

Bibliotheken in Berlin

Seit einigen Tagen habe ich eine Hausaufgabe, für die ich wohl auch mal in eine Bibliothek muss. Zwar hat meine Universität auch eine Bibliothek, aber die ist doch etwas ungünstig gelegen, ich hätte halt gerne eine in der Nähe (Marzahn). Da habe ich heute auf meinem Heimweg in der S-Bahn darüber nachgedacht, wie perfekt es doch wäre, wenn es eine Bibliothek am Helene-Weigel-Platz direkt auf meinem Uni-Weg gäbe. Als ich dann heute auf dem Helene-Weigel-Platz bin, was sehe ich da? Richtig, eine Bibliothek. Ich habe mich dort direkt mal umgeschaut und auch einige Fachliteratur zum Thema Informatik (auch wenn dort wieder viel Computer-Schnulli war, was eigentlich NIX mit Informatik zu tun hat – wieder mal typisch) und Mathematik gefunden. Da habe ich direkt nachgefragt, was man tun muss, um Mitglied zu werden. Für Studenten kostet der Jahresbeitrag garade mal 5€ und man bekommt sofort seinen Bibliotheksausweis. Und das Beste ist: Dieser gilt für alle öffentlichen Bibliotheken Berlins und es gibt sogar umfangreiche Online-Services, mit denen man sogar Bücher nach Hause bestellen kann, sofern sie gerade nicht in der Bücherei zur Verfügung stehen.

 

Burger King – 10% Rabatt für Studenten

Bereits vor zwei Tagen war ich mit zwei Freunden bei Burger King in Berlin-Schöneweide. Dort haben wir erstmals ein Schild an der Tür wahrgenommen, auf dem sinngemäß stand, dass es 10% Rabatt gegen Vorlage des Studentenausweises gibt. Das haben wir natürlich gleich ausgenutzt und ich als Student habe unser Essen bestellt. Bei ca. 10€ waren das immerhin 1€ Rabatt. Na wenn das nix is! :yes:

 

Mathematik am Computer : Horror

Heute habe ich versucht, eine Hausaufgabe für meine Universität in einem mathematischen Fach am Computer zu schreiben. Aber das ist käglich gescheitert, denn mathematische Formeln (und diese sind komplexer als nur + oder -) am Computer umzusetzen ist superkompliziert. Zwar bietet unter anderem Open Office nette Lösungen an, aber hier fehlen häufig bestimmte Operationen (z.B. disjunktive Vereinigung) und es lässt sich kaum übersichtlich arbeiten. Eine andere Alternative wäre LaTeX, womit wir in der TU zwar auch arbeiten, aber ich noch lange keine so umfangreichen Kenntnisse habe, wie man für solche Mathematik benötigt. Dabei bauen Open Office und LaTeX auf ziemlich unterschiedlichen Grundlagen auf. Während man versucht in Open Office durch herumklicken auf irgendwelchen Symbolen eine ordentliche Formel hinzukriegen, macht man dies in TeX eher über eine Art Programmiersprache, die zum Schluss umgewandelt wird. Aber mit beidem bin ich heute nicht richtig klar gekommen, deshalb hab ich es dann doch auf die klassische Art und Weise mit der Handschrift auf dem Papier gemacht.

 

Hausaufgaben über Hausaufgaben

Ja, man merkt es schon daran, dass es hier weniger Blogs gibt. Denn man hat kaum noch Zeit ;-) . Ich muss tatsächlich täglich mehrere Stunden Hausaufgaben machen! (Ich möchte bitte Mitleid).
Diese Woche sah z.B. wie folgt aus:Sonntag: Lineare Algebra (digitale HA, schriftliche HA, PreLearnin), TheGI-Quiz
Montag: MPGI-Vorbereitung, TheGI-Vorbereitung
Dienstag: MPGI-Hausaufgaben für Gruppenarbeit
Mittwoch: Lineare Algebra (digitale HA teilweise)
Donnerstag (steht noch an): TheGI Hausaufgabe für Gruppenarbeit vorbereiten
Freitag (morgen): MPGI-Gruppenarbeit, TheGI-Gruppenarbeit

Und da sind noch nicht mal die Vorlesungen und Tutorien bei 8-o . Außerdem gibt es noch einige HA für nächste Woche, die zu erledigen sind.
Und jetzt wirds auch noch organisatorisch schwer: Morgen treffe ich mich mit zwei Arbeitsgruppen und natürlich hat keiner Zeit, wenn ich Zeit habe und umgekehrt, naja, zu Seiten des World Wide Web kriegen wir auch das irgendwie hin %-) .
Und wenn ich dann heute abend fertig bin (in mehrerer Hinsicht „fertig“), dann werde ich mich mit meinem neuen Computer-Spiel Command & Conquer Alarmstufe Rot 3 belohnen, ABER NICHT VORHER SPIELEN! Sonst wirds heute fatal :-D Und auch mein Mittagsschläfchen muss ich mir wohl klemmen. :-|

 

Reifen wechseln? – Das schafft man auch ohne Werkstatt

Es ist mal wieder soweit: Im Fernsehen sehen wir erste Bilder von Schneechaos und glatten Straßen und wieder wird jeder Autofahrer gewarnt: Es ist Zeit für die Winterreifen. Auf diese Idee scheinen dieses Wochenende viele Autofahrer zu kommen und die Werkstätten sind rappelvoll. Wer jetzt noch schnell einen Termin haben will, muss sich gedulden können und Geld kostet es auch noch!
Aber es geht auch anders… Eigentlich kann man seine Reifen auch alleine wechseln und genau dies habe ich heute mit Hilfe eines Freundes von mir bei meinem Auto getan. Eigentlich wollte auch ich mein Auto heute in die Werkstatt bringen. Noch letztes Jahr um die Zeit habe ich dabei gleich einen Wintercheck machen lassen, das war diesmal aber sowieso nicht nötig, mein Auto war nämlich erst in der Inspektion. Da meinte mein besagter Freund heute nur zu mir, wir könnten die Reifen doch eben selber wechseln und recht hatte er. Alles was man dazu braucht sind natürlich die Reifen und das passende Werkzeug und dieses Werkzeug befindet sich beim Golf III nützlicher Weise gleich an Bord, denn ein Golf III lässt sich theoretisch mit nur einem Schraubenzieher auseinandernehmen. In dem Fall hatten wir allerdings noch einige kleinere Extrawerkzeuge. Letztendlich hat die ganze Radwechselaktion nicht mal eine Stunde gedauert und Geld gespart hat man auch noch. Abgesehen davon, ist man außerordentlich stolz und glücklich. Danach steht nur noch das Reifendruckprüfen und das nachträgliche Nachziehen nach ca 50km an.

 

Wissenschaftsshow der TU Berlin

Heute fand in der TU Berlin (meiner Uni) eine große Wissenschaftsshow zur Begrüßung aller Erstsemestler statt. Diese Veranstaltung war sehr interessant. Zunächst wurden wir im Audimax vom Präsidenten der TU Berlin begrüßt, danach führte die RBB-Moderatoren Susanne Papawassiliu durch die Show „Visionen 2008“.

Rapucation
Als erstes stellten sich zwei junge Rapper vor, die Musik studierten. Sie haben ein Programm aufgestellt, bei dem sie Grundschülern wissen per Rap-Musik vermitteln. 2 ihrer Songs stellten sie heute uns, den Erstsemestlern der TU Berlin, vor. Obwohl ich persönlich ABSOLUT KEINEN HIP-HOP mag, fand ich die Songs doch sehr gut gelungen und emotional. Im ersten Song ging es um unsere Muttter Erde und im zweiten um Atomenergie.

Fachvortrag 1: 4-D-Bits aus Licht – das Hundertfache einer DVD
Diesen Vortrag fand ich besonders interessant. Prof. Dr. Susanna Orlic, Leiterin des Projektes, stellte hier ein völlig neues Konzept vor. Dabei ging es um die optische Datenverarbeitung. Im Vordergrund stand dabei die Datenspeicherung, also z.B. auf CDs. Sie erklärte dabei elementare Unterschiede zwischen CDs und DVDs (2D-Speicher), welche mit roten bzw. infraroten Lasern beschrieben bzw. gelesen werden. Danach ging sie auf die neuen BluRay-Discs ein (ebenfalls 2D-Speicher, dank Double- und Triple-Layer sogar 3D-Speicher, wie die DVD auch), welche übrigens von blauen Lasern beschrieben und gelesen werden (genau das erlaubt höhere Kapazitäten). Dabei bewegen wir uns bereits in Bereichen von über 20GB pro Speichermedium. Aber nun kommt das Visionäre: In Zukunft soll die Microholo-Disc den Markt erobern. Diese sollen weit über 1TB (1000 GB) speichern können. Sie sehen aus, wie normale Silberlinge der heutigen Zeit, sind aber transpartent! In der dritten Dimension sind hier bis zu 75 Layer möglich und es wird eine neue vierte Dimension des Speicherns eröffnet, das neue Format arbeitet nämlich mit unterschiedlichen Farblasern, so ist eine Speicherung von mehreren Daten auf einem Punkt möglich. Diese Daten werden dann übrigens nicht mehr einfach optisch „gestanzt“, sondern in Mikrohologramme gespeichert, wie wir sie z.B. als Sicherheitsmerkmal von Chipkarten oder Geldscheinen kennen, diese sind dann allerdings so winzig, dass sie für den Mensch unsichtbar sind.

Fachvortrag 2: Das Sehen durchschauen – Gehirn und Informatik
Im zweiten Fachvortrag stellte Prof. Dr. Felix Wichmann seine Arbeitsgruppe vor. Er setzt sich dort mit dem menschlichen Sehen auseinander. Er zeigte dabei viele interessante optische Täuschungen, die für viel Spaß und Applaus unter den Studenten sorgten. Er machte deutlich, dass das menschliche Gehirn zu 50% nur zum Sehen genutzt wird und das optische Täuschungen eine Art „Feature“ unseres „Systems“ sind, welche Computer noch lange nicht bieten können. So führte er z.B. die misslungenen Gesichtserkennungssoftwareprobleme aus dem letzten Jahr an.

Schnell – schneller – FaSTTUBe
Danach stellte sich das FaSTTUBe-Team vor. Dieses Team entwickelt und baut kleine Rennfahrzeuge und orientiert sich dabei an großen Rennsportserien wie der Formel 1 und Formel BMW. Jedes Jahr findet auf dem Hockenheimring ein großer internationaler Wettbewerb verschiedener Unis statt, wo die besten Autos gekührt werden. Das Team der TU Berlin erreichte dabei letzes Jahr den Rang 20 von 78 und möchte dieses Jahr mit dem neuen FT2008 wieder mitmachen. Diesen Boliden haben sie heute das erste Mal präsentiert.

Komplementiert wurde die heutige Veranstaltung noch einmal von Rapucation mit einem Song über Berlin und ein paar abschließenden Worten der Moderatorin.

 

Türstörung – Bitte die anderen Türen benutzen

Scheinbar hat die Deutsche Bahn derzeit nicht nur Probleme mit den Achsen der ICE-Züge, sondern auch erhebliche Probleme mit den Türen der Berliner S-Bahn. Bereits in den letzten Wochen sind mir nahezu täglich S-Bahnen mit orangen Schildern auf den Türen mit der Aufschrift „Türstörung – Bitte andere Türen benutzen“ begegnet. Heute war ich sogar fast ein Opfer einer solchen S-Bahn. Als ich heute nämlich in meine S-Bahn stieg, stieg ich ausgerechnet in eine solche Bahn, allerdings waren hier sogar 2 Türen hintereinander defekt. Der Vorteil lag allerdings darin, dass der Wagon entsprechend leer war, da, wie ich immer amüsiert aus der Bahn beobachten konnte, die Leute dadurch in den nächsten Wagon stiegen. Auf einem Gegengleis habe ich sogar ein älteres S-Bahn-Modell gesichtet, wo ein ganzer Wagon mit diesen organgen Zetteln gespickt war. Der Witz daran war, dass dieser Wagon natürlich völlig leer war, aber die anderen Wagons des Zuges rappelvoll. Da war ich ja mit 2 defekten Türen noch ganz gut dran ;-)

 

Willkommen in der Moderne – Windows Vista

Seit heute betreibe ich (bisher) zufrieden und glücklich Windows Vista Business auf meinem PC. Vorher setzte ich lange Zeit auf Windows XP, mit dem ich eigentlich auch zufrieden war. Aber nachdem ich letzte Woche ein paar genauere Einblicke in Windows Vista bei einem Freund erhaschen durfte, hat es mir einfach zu gut gefallen… Daher hatte ich mich in den letzten Tagen entschieden, mir ebenfalls Windows Vista auf meinen PC aufzuspielen. Dazu kam noch, dass ich heute nach der Uni etwas Zeit und Lust dazu hatte. (Eigentlich hatte ich das erst am Wochenende vor.) Nach dem nützlichen Tool „Windows Upgrade Advisor“ wusste ich, dass ich am besten auf die Business-Version setzen sollte. Ich war erstaunt, dass es doch relativ einfach und unproblematisch ablief und die meisten Programme und Treiber nach dem Upgrade auf Vista noch laufen. Hier mal ein kurzer Upgrade-Leitfaden:PC mit Windows XP mit dem Upgrade Advisor prüfen.
Sicherheitskopien erstellen
Empfohlene Schritte des Advisors ausführen (Programme und Treiber entsprechend installieren/deinstallieren)
Windows Vista DVD einlegen und Installation auswählen
Upgrade durchführen und Anweisungen folgen
Service Pack 1 installieren
Windows Update durchführen
Fehlende Programme/Treiber neu installieren
Ggf. Windows aktivieren
Fertig!

Wie gesagt, ich war erstaunt, dass das alles so problemlos funktioniert hat und eigentlich noch alles, bis auf Kleinigkeiten, funktioniert. Aber was ist nun eigentlich neu? Mich hat in erster Linie die neue Oberfläche gereizt, die doch äußerst attraktiv wirkt. Aber auch die neue Sidebar mit netten Minianwendungen und einige neue Sicherheitsfeatures, wie das verbesserte Sicherheitscenter, gefallen mir sehr gut. Außerdem bin ich positiv überrascht, wie gut Windows Vista doch auf meinem relativ leistungsschwachen bzw. alten PC noch läuft. Dazu muss ich aber sagen, dass mir der Upgrade Advisor das auch vor der Installation zusicherte.

Fazit: Ich bin glücklich und zufrieden mit dem neuen Windows (noch) :-)

 

Der Wasserhahn

Ich konnte es kaum glauben… ich hätte heute nicht gedacht, dass ich doch noch zu einer Blog-Story komme, als ich mir mein Abendessen kochte. Aber es passierte doch:
Bereits vor Tagen fiel mir an meinem Wasserhahn in der Küche auf, dass sich dort ein Metallgewinde abgelöst hatte, ich habe mir allerdings nichts dabei gedacht. Als ich dann gegen 19:30 den Wasserhahn aufdrehte, kam er mir plötzlich entgegen, das Wasser schoss sozusagen ungehindert aus der Wand. Gut, dass die Amaturen noch dran waren/sind, so konnte ich schnell und geistesgegenwärtig eine Überflutung verhindern und ihn abdrehen. 8-o Aber dennoch lief bestimmt eine Tasse voll Wasser über die Arbeitsfläche und hinter bzw. unter die Küchenzeile. Während ich diese trocken legte, kochte mein Abendessen vor sich hin, gut, dass ich den Topf noch mit Wasser zum Kochen befüllen konnte.
Doch was mach ich nun? Ich werde wohl morgen probieren, den Wasserhahn wieder zu montieren (oh, das reimt sich :-) ). Wenn das nix wird, werde ich wohl mal den Hausmeister rufen müssen. Ich hoffe nur, ich muss jetzt nicht die nächsten Tage zum Wasserkochen ins Badezimmer…x-(