Kategorien-Archiv: Tipp

 

Für die Wissenschaft – Boinc

Mich hat eine alte Leidenschaft wieder gepackt: BOINC – oder auch Berkeley Open Infrastructure for Network Computing. Dabei handelt es sich um eine Plattform der Universität Berkeley, die damit die Rechenleistung verschiedenster Rechner über das Internet verfügbar macht. Denn wissenschaftliche Daten müssen ausgewertet werden und dafür benötigt man Rechenpower. Eine Möglichkeit sind teure Serverfarmen, die solche Daten – beispielsweise Simulationen oder Aufzeichnungen – auswerten sollen. Solche Farmen sind aber teuer und auch nicht besonders umweltfreundlich und vor allem kleinere Projekte können solche Anlagen kaum finanzieren. Und genau hier wird nun BOINC eingesetzt. Denn da draußen stehen mittlerweile Millionen von Rechnern – egal ob bei uns zu Hause oder im Büro, in der Schule oder in der Universität – und diese sind meistens nicht ausgelastet. Sie werden genutzt, um im Internet zu surfen, die Emails abzurufen, vielleicht etwas chatten oder Texte verfassen. Da wäre es doch eine gute Idee, die restliche Rechenkraft im Hintergrund unmerklich zu nutzen, um der Wissenschaft die ersehnten ausgewerteten Daten zu liefern.

Ich bin bereits seit 2002 mit dabei. Ursprünglich startete die Universität Berkeley das Projekt SETI@Home. SETI bedeutet übrigens Search for Extraterrestrial Intelligence (dt. Suche nach außerirdischer Intelligenz). Bei diesem Projekt werden aufgezeichnete Signale des Radioteleskops Acreibo ausgewertet. SETI@Home war das erste Projekt dieser Art. Von dieser Idee inspiriert entwickelte man in Berkeley die Plattform Boinc, welche mittlerweile noch weiteren wissenschaftlichen Projekten aller Welt zur Verfügung steht und somit die Rechenkapazität der im Internet verfügbaren Computer nutzt.

Seit einigen Tagen stelle auch ich meinen (neuen) Rechner auf diese Art und Weise zur Verfügung. Ich habe mein altes SETI@Home-Konto wieder reaktiviert und auch in diesem Moment wertet er im Hintergrund die Daten aus Berkeley aus. Allerdings lasse ich meinen Computer nur mit halber Kraft (einen Prozessor-Kern von zwei)  die Arbeit übernehmen, um die Temperatur auf einen normalen Level zu halten, denn man sollte nicht vergessen, volle Rechenlast bedeutet auch eine höhere Temperatur im Gehäuse. Aber mittlerweile steht mir ja auch ein eigener Dedicated Server bei 1&1 zur Verfügung, und auch dieser hat außer einigen Webanfragen und Email-Konto-Abrufen noch viele freie Kapazitäten – und auch diese nutze ich für BOINC aus.

Neben SETI@Home gibt es – wie bereits erwähnt – weitere interessante Projekte. Ich habe außerdem festgestellt, dass man bei SETI@Home die Server nicht mehr dauerhaft online zu halten scheint und es daher zu Pausen für neue Aufgaben kommt. Also habe ich mich bei weiteren Projekten angemeldet, um meine Rechenkraft der Wissenschaft zur Verfügung zu stellen. Dabei bin ich über MilkyWay@Home gestolpert. Dabei handelt es sich um ein relativ ähnliches Programm, hierbei wird nicht nach außerirdischer Intelligenz geforscht, sondern ein 3D-Modell der Milchstraßengalaxie errechnet.

Aber nicht nur die Weltraumforschung wird mittels BOINC bedient, so habe ich mich inzwischen auch für ein drittes Programm eingetragen: climatePrediction. Hier steht die Klimaforschung im Vordergrund. Das halte ich für besonders sinnvoll, denn hier werden die Klimadaten unserer Erde ausgewertet, um den Klimawandel der nächsten 50 Jahre voraussagen zu können.

Aber man tut nicht nur etwas für die Wissenschaft, nein, das ganze wird auch in Statistiken erfasst, es werden Punkte (sog. Credits) vergeben und man kann in Teams arbeiten. Also auch der Wettbewerbsdrang wird befriedigt ;-)

Boinc Stats

Und wer hat Lust, wer möche seinen Computer – egal ob Windows, Linux oder Mac – der Wissenschaft zur Verfügung stellen?

Es gibt noch viele weitere Projekte aus den Bereichen Biologie, Medizin, Physik, Astronomie, Kryptografie …

Einige Projekte, die ich für ebenfalls reizvoll halte:

  • LHC@Home – Simulationen für den berühmten Teilchenbeschleuniger Europas
  • Einstein@Home – Auswertung von Gravitationswellen im Universum
  • Enigma@Home – Es existieren 3 Enigma-verschlüsselte Nachrichten aus dem Jahre 1942 – diese konten bis heute nicht entschlüsselt werden!
 

Vertrauen im Web – Web of Trust

Das Internet ist eine feine Sache, doch die virtuelle Welt kann auch gefährlich sein: Unseriöse Seiten, dubiose Betreiber, Betrüger, Datenschutzprobleme usw. Da wäre es sinnvoll, wenn der eigene Browser den Benutzer darauf hinweist, dass die aktuelle Seite evtl. nicht so sicher ist, wie sie es vorgibt zu sein. Zwar unterstützen die gängigen Browser mittlerweile alle Hinweise, ob angegebene SSL-Zertifikate gültig sind, das ist vor allem bei Geld-Geschäften gut anwendbar. Aber eine weitere interessante Möglichkeit bietet Web of Trust.

Dabei handelt es sich um eine Erweiterung, unter anderem für Mozilla Firefox und Google Chrome, welche es dem Benutzer erlaubt, das Vertrauen von besuchten Webseiten zu bewerten. Diese Bewertung sehen dann alle anderen Nutzer der Erweiterung ebenfalls. Bewertet werden können dabei unter anderem die Vertrauenswürdigkeit, die Händlerzuverlässigkeit, der Daten- und der Jugendschutz der jeweiligen Seite. Außerdem können die Benutzer dazu passende Kommentare abgeben.

Zum Bewerten kann man sich bei WOT registrieren, das muss man aber nicht, ist aber sinnvoll, um das Addon zwischen verschiedenen Browsern bzw. Rechnern zu synchronisieren und die eigenen Bewertungen zu verwalten. Umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten machen es dem Benutzer möglich, auszuwählen wie man vor „gefährlichen“ Seiten gewarnt werden möchte. Standardmäßig wird dann beim Aufruf einer überwiegend negativ bewerteten Seite zunächst eine Warnung angezeigt, die der Benutzer dann ignorieren oder befolgen kann.

Ich benutze die Erweiterung schon seit einigen Jahren, sie hat mich auch schon vor unseriösen Seiten gewarnt. Besonders sinnvoll sind solche Warnungen vor allem, wenn man beispielsweise auf einem entsprechenden Shop landet.

Außerdem erkennt man bereits beim Durchsuchen des Internets, z.B. auf Google, anhand der Markierungen an den Links, ob die Seiten vertrauenswürdig sind oder nicht. Dabei erfolgt die Markierung nach dem Ampelprinzip:

  • Grün = Vertrauenswürdig
  • Gelb = Fragwürdig
  • Rot = Nicht Vertrauenswürdig

Übrigens freue ich mich über jede weitere Bewertung zu meiner Seite. ;-)

 

Lösung zur OAuthocalypse

Vor einigen Tagen hat Twitter aus Sicherheitsgründen die Authentifikation der eigenen API geändert. Es wurde vom Basic Auth-Verfahren auf OAuth umgestellt. Dieses Verfahren soll deutlich sicherer als seine Vorgänger-Variante sein, denn ab sofort können Twitter-Clients, die über die API auf Twitter zugreifen, sich nicht mehr einfach nur per Passwort in den entsprechenden Account einklinken, so wie es bisher üblich war, sondern die Anwendung muss bei OAuth zunächst im Twitter-Account freigeschaltet werden, bevor sie genutzt werden kann. Dieses Verfahren ähnelt z.B. dem API-Verfahren von Facebook, auch hier muss die entsprechende Anwendung zunächst freigeschaltet werden. Auf diese Art und Weise ist man vor allem vor ungewolltem Passwortdiebstahl bzw. dem Speichern des Passwortes bei Drittanbietern geschützt. Mehr Informationen dazu findet man unter anderem bei Zeit Online.

Dieser Schritt war wohl bereits ab Dezember 2009 bekannt, die Einführung verzögerte sich weiter nach hinten. Aber am 31. August war es dann soweit, die Umstellung wurde nach längerer Parallel-Laufzeit umgesetzt. Das Ganze führte dann zur OAuthocalypse, wie es bereits vor der Umstellung genannt wurde, denn Programme und Anwendungen, die noch nicht auf die neue Twitter API umgestellt wurden, können sich ab sofort nicht mehr in den Twitter-Account einloggen und funktionieren daher schlichtweg nicht mehr. Das betrifft vor allem kleinere Applikationen, die teilweise nur von einem Entwickler oder sehr kleinen Teams gepflegt werden. Größere Twitter-Clients, wie z.B. TweetDeck oder Seesmic, scheinen nicht betroffen zu sein, denn diese haben bereits vor längerer Zeit auf die neue Anmeldung umgestellt.

Doch es gibt eine Lösung für die einsamen Entwickler und sie kann auch teilweise direkt von den Nutzern angewendet werden. So bietet SuperTweet.net den Service an, mittels OAuth ein Passwort nach der alten Basic Auth-Schule zu generieren und so über einen Proxy im betroffenen Twitter-Client genutzt zu werden. Man gaukelt dem Twitter-Client sozusagen vor, dass nach wie vor die Basic Auth-Variante genutzt wird, der entsprechende Proxy leitet einen über OAuth zum Twitter-Client weiter.

In meinem Fall war ein solche Eingriff nötig. Denn seit einiger Zeit nutze ich Pino, einen sehr schönen und schlanken Twitter- und Identi.ca-Client, der zwar in der nächsten Version auch OAuth unterstützen wird, aber aufgrund der Tatsache, dass es nur einen Entwickler gibt, noch nicht veröffentlicht werden konnte.

Zunächst muss man sich bei SuperTweet.net über seinen Twitter-Account anmelden, dieser Schritt erfolgt über den neuen API-Weg OAuth.

Nach dem man seinen Twitter-Account mit dem SuperTweet-Proxy verbunden hat, kann man diesen Zugriff aktivieren. Dazu erstellt man sich dann ein Passwort, welches später als Zugriffspasswort vom „veralteten“ Client genutzt wird.

Pino bietet neben Twitter und identi.ca die Möglichkeit, einen solchen „anderen“ Proxy zu nutzen. Hier kann man einfach seinen normalen Account Namen und das neue Passwort von SuperTweet nutzen. Als Proxy wählt man dann die Adresse http://api.supertweet.net/.

Et voilá: Es funktioniert wieder. Nun kommen die Twitter-Updates wieder ordnungsgemäß im Client an. In diesem Fall dient dies als einfacher Workaround, aber auch für andere kleine Clients, wo man sich bisher noch gar nicht mit OAuth auseinandergesetzt hatte, eine echte Rettung.

Übrigens hat SuperTweet verraten, dass aufgrund der Umstellung auf OAuth, der Dienst nun 5-mal häufiger eingesetzt wird.

 

Gegen die karge Stelle – Wandtattoos.de

Schon seit längerer Zeit störte mich in meiner Wohnung ein karge Stelle an einer bestimmten Wand. In meinem recht jugendlichen Wohnstil habe ich verschiedene Poster und Plakate an den Wänden hängen und habe auch bereits ein sog. Wandtattoo vor längerer Zeit angebracht. Da kam das Angebot von Wandtattoos.de gerade recht, denn dort habe ein wunderschönes Stilelement für meine Problemstelle gefunden: Ein Wandtattoo im Schilf-Design, perfekte Größe, schmal und hoch.

Das Paket kam vor ca. einem Monat bei mir an und es war alles an Board, was man benötigt: Das Wandtattoo, eine umfangreiche Anleitung mit Bildern und ein Rakel.

Nun war es an der Zeit, das Wandtattoo anzubringen. Dafür habe ich das zusammengerollte Wandtattoo genommen, das Klebeband entfernt und geöffnet. In der Rolle kommt dann auch die Anleitung mit Bildern in A4-Größe mit hilfreichen Tipps zum Vorschein.

Ich persönliche habe bereits schon einmal ein Wandtattoo angebracht und kenne daher schon den einen oder anderen Trick. So habe ich beispielsweise das neue Tattoo erst einmal auf dem Boden samt Trägerfolie ausgerollt und mit Büchern fixiert, so geht die Krümmung aus der Folie heraus. Nach ein paar Minuten kann man nun mit dem Rakel herangehen. Man sollte nämlich erst das Tattoo an der Folie feststreichen, damit sie sich nicht zum falschen Zeitpunkt löst und man so echte Probleme mit Fummeleien bekommt. Dazu einfach mit dem mitgelieferten Rakel fest über die schwarzen Flächen streichen, am besten auch störende Blasen herausstreichen. Das Ganze sollte man auf einer glatten Oberfläche machen, ein Teppich als Untergrund ist beispielsweise extrem ungeeignet.

Nun muss man die weiße Folie von der transparenten Trägerfolie trennen. Dabei sollte der künftige Wandschmuck an der transparenten Folie haften bleiben. Dazu dreht man die Folie um und zieht die weiße Folie langsam in einem 180° Winkel von der transparenten Folie ab. Dabei sollte man darauf achten, dass die schwarzen Tattoo-Flächen an der transparenten Folie bleiben. Sollte sich eine kleine Spitze an der weißen Folie festsetzen, muss man etwas mit dem Rakel oder einem Fingernagel nachhelfen.

Jetzt kommt das neue Bild an die Wand! Dank der transparenten Folie kann man das Tattoo an der Wand relativ einfach anbringen und in die richtige Position rücken. Am besten an den Ecken der transparenten Folie etwas festdrücken. Vorher bietet es sich an, die Wand mittels Bleistift und Wasserwaage zu markieren. Wann man das Tattoo nun an der richtigen Position hat, kann das eigentliche Wandtattoo endgültig festgedrückt werden, dazu nutzt man wieder am besten den Rakel. Das funktioniert auch wunderbar auf Raufasertapete. Besonders wichtig sind die filigranen Stellen des Tattoos. Wenn alle Flächen des Tattoos festgepresst sind, kann man vorsichtig die transparente Folie von der Wand abziehen. Dabei muss man evtl. wieder die feinen Spitzen des Tattoos mit dem Rakel oder dem Fingernagel an der Wand halten. Zum Abschluss bin ich dann nochmal mit einem trockenen Lappen über das Tattoo gegangen, um es endgültig an die Wand zu drücken, das eignet sich vor allem vor leicht unebenen Flächen, wie Raufaser.

Und das war es auch schon! Ich bin begeistert! So sieht das nun aus, meine leere weiße Wand neben dem Fenster ist nun verziert.

Weiter zum finalen Bild …

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Der soziale Blog

Soziale Netzwerke sind ja mittlerweile ein wichtiger Bestandteil, wenn man seine Artikel aus seinem Blog verteilen und verbreiten will und so den einen oder anderen neuen Besucher erhaschen möchte. Ich selbst bin aus verschiedenen Gründen in mehreren Sozialen Netzwerken angemeldet. So nutze ich beispielsweise Twitter um meine Links zu streuen und interessante Neuigkeiten von anderen Nutzern zu erfahren. Außerdem halte ich mich im StudiVZ auf, dort halte ich vor allem Kontakt mit Menschen, die ich auch wirklich kenne und mit denen ich befreundet bin. Um noch weitere Freunde abzudecken, bin ich bereits seit längerer Zeit bei Facebook angemeldet, so decke ich auch den Freundeskreis ab, der sich nicht in StudiVZ bewegt. Und genau hier habe ich in den letzten Tagen viel experimentiert, in Facebook. Hier habe ich vor allem Freunde, die ich über das Internet (z.B. Command & Conquer Community) oder die Uni (Nicht-VZ-Nutzer) kenne, und auch schon zum großen Teil live getroffen habe. Und Facebook bietet seit einigen Jahren eine sehr schöne umfangreiche API an. D.h. mit Facebook kann man viele andere Netze verknüpfen. So habe ich beispielsweise mein Twitter über selective Tweets mit Facebook verbunden und neuerdings auch meinen Blog über Wordbooker.

Mit Hilfe des Wordbookers werden ausgewählte Blogartikel auch über die Pinnwand von meinem Facebook-Account publiziert. Das kann ich je nach Artikel in meinem WordPress dank dem PlugIn aktivieren oder deaktivieren. Außerdem verteile ich meine Artikel seit längerer Zeit automatisch über Twitter Tools, ebenfalls je nach Situation deaktivierbar, über meinen Twitter Account.

Nun fühle ich mich über Twitter und Facebook bereits ziemlich gut vernetzt. Die API von MeinVZ/StudiVZ lässt noch etwas zu wünschen übrig, wird aber auch nach und nach ausgebaut, mal sehen, wie bald ich mich dort mit Twitter und meinem Blog vernetzen kann.

Aber solche sozialen Links sind keine Einbahnstraße, darum habe ich mir auch Gedanken gemacht, inwieweit ich direkt in meinem Blog die Möglichkeit bieten möchte, meine Links verteilen zu lassen. Dafür wollte ich einheitliche Buttons, und vor allem möglichst die Dienste, in denen ich mich auch bewege. So bin ich mal wieder bei AddThis gelandet. AddThis hat sich seit meinem letzten Einsatz in eine gute Richtung weiterentwickelt: Nutzer mit Statistiken, viele neue Dienste, darunter auch MeinVZ und StudiVZ, umfangreiche Formatierungsmöglichkeiten.

Was sagt ihr dazu? Ist das bereits eine gute soziale Vernetzung? Nutzt ihr ähnlich Tools und Netzwerke?

 

Starcraft 2 – Probekeys und Spielbericht

Ich habe es geschafft: Vor einigen Tagen habe ich die Kampagne von Starcraft 2 – Wings of Liberty erfolgreich abgeschlossen. Und ich muss sagen, es hat tierischen Spaß gemacht. Ehrlich gesagt, hätte ich nie gedacht, dass ich mal ein Starcraft-Fan werde, aber es ist geschehen. Denn die Story ist genial erzählt, nicht zu starr und linear, sondern ziemlich individuell mit netten Zwischensequenzen und Liebe zum Detail. Und auch die Errungenschaften locken einen, die Missionen noch mal auf anderen Schwierigkeitsstufen durchzuspielen und natürlich gehört zu Starcraft auch der Multiplayer-Modus im Battle.net.

Ich bin dank eines Probekeys für Starcraft 2 in den Genuss gekommen, das Spiel zu testen. Denn ein Spiel für gut 50€ einfach so kaufen, mache ich nur äußerst selten, bei Titeln, bei denen ich mir sicher bin, dass sie gut sind bzw. wo ich bereits eine Demo oder Beta gespielt habe. Mit Hilfe des Probekeys konnte ich Starcraft 2 komplett herunterladen und installieren, danach 7 Stunden spielen. Dann entschloss ich mich, mir das Spiel zu kaufen, dazu musste ich im Battle.net nur meinen Vollversions-Key aktivieren und das Spiel samt Spielstände und Fortschritte war auf unbegrenzte Spielzeit freigeschaltet. Und nun kommt es, für alle denen es ähnlich geht wie mir und erstmal in das Spiel hereinschnuppern möchten, können hier einen von zwei Probekeys gewinnen. Einfach hier kommentieren und seinen Anspruch auf einen Key anmelden, die Gewinner wähle ich zufällig aus. Den ersten Key werde ich diesen Freitag, 27.08.10, und den zweiten Key am nächsten Freitag, 03.09.10, verschenken, also pünktlich vor dem jeweiligen Wochenende, perfekte Zocker-Zeit. ;-)

 

Firefox 4 schon jetzt einsetzen

Vor einiger Zeit hatte ich bereits geschrieben, wie begeistert ich von den ersten Test-Versionen von Mozilla Firefox 4 war. Mittlerweile ist Firefox 4 Beta 3 Beta 4 erschienen. Natürlich handelt es sich dabei noch um eine Entwicklerversion, aber mit all ihren Vorteilen gegenüber Firefox 3.6 setze ich sie bereits jetzt ein. Vor allem die verbesserte schnelle Startzeit vom Firefox 4 hat es mir angetan, und auch einige andere Features, wie die neue Tab-Anordnung, gefallen mir ganz gut. Besonders sehnsüchtig hatte ich allerdings noch auf die Erweiterung XMarks für Firefox 4 gewartet. Damit kann man seine Lesezeichen, Passwörter, Tabs und Chronik zwischen mehreren Browsern, unter anderem auch Google Chrome, den ich die letzten Monate genutzt habe, synchronisieren. Aber das beste ist, auch sämtliche andere PlugIns für Firefox kann man mit Hilfe der Erweiterung Addon Compaility Reporter zum Laufen bringen. In meinem Fall laufen alle Erweiterungen, die mir wichtig sind, und nun auch mittlerweile XMarks.

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Star Wars BluRay 2011 und mehr

Ja, diesmal ist George Lucas offenbar etwas schneller als bei der damaligen DVD-Veröffentlichung der „alten Trilogie“, denn die gesamte Kino-Reihe von Star Wars, d.h. Episode 1 bis 6, soll 2011 in einer BluRay-Box in HD-Qualität gebannt werden. Interessant dabei, war auch die Ankündigung und Vorführung einiger bisher absolut unveröffentlichten Szenen, die wirklich noch keiner kennt. Diese sollen laut Lucas dann als Zusatzmaterial auch der BluRay-Box beiliegen.

„Am Samstag haben Lucasfilm Ltd. und Twentieth Century Fox Home Entertainment auf der „STAR WARS Celebration V“ in Florida angekündigt, dass die komplette „STAR WARS“-Saga im Herbst 2011 weltweit auf Blu-ray Disc erscheinen wird. Das „STAR WARS Blu-ray Box Set“ wird alle sechs „STAR WARS“-Kinofilme in der besten Bild- und Tonqualität enthalten, zusammen mit zahlreichen Extras wie Dokumentationen, historischen „Hinter den Kulissen“-Momenten, Interviews, Rückblicken und nie zuvor veröffentlichtem Material aus den Lucasfilm-Archiven.

„Blu-ray ist der absolut beste Weg, um „STAR WARS“ zu Hause zu erleben – in reiner High Definition Qualität,“ sagte George Lucas, Schöpfer der „STAR WARS“-Saga. „Die Filme haben nie besser ausgesehen oder geklungen.“

Vor einigen Tagen präsentierte er dabei eine besonders interessante Szene: Darth Vader nimmt mit Luke über die Macht Kontakt auf, während dieser sein erstes eigenes Lichtschwert konstruiert:

[Leider wurde das Video bei YouTube gesperrt, aber es existiert hier ein weiterer Link: PCGames.de]

 

Starcraft 2 angespielt

Ich bin hellauf begeistert! Ich war ehrlich gesagt nie ein echter Fan von Starcraft oder Warcraft. Das einzige Spiel aus dem Hause Blizzard, das mir wirklich immer gefiel war Diablo. Aber jetzt konnte ich einen sog. Probe-Key für Starcraft 2 ergattern. Damit ist es möglich, die Vollversion von Starcraft 2 für 7 Stunden innerhalb der nächsten 14 Tage anzuspielen. Ich habe noch ca 4-5 Stunden übrig ;-)  Der eine oder andere von euch weiß es vielleicht, ich war immer ein riesiger Command & Conquer Fan und Starcraft war irgendwie immer ein Konkurrent. Aber man muss es sich eingestehen, die Entwickler von Blizzard, wissen wie man Spiele bastelt. Im Gegensatz zu Command & Conquer, welches in letzter Zeit wie am Fließband (also Quantität statt Qualität) produziert wurde, wurde Starcraft 2 über viele Jahre entwickelt. Und das mit extrem viel Liebe zum Detail! Es ist nicht nur ein wunderschönes Echtzeitstrategie-Spiel, nein dazwischen gibt es noch kleine nette Elemente, wie interaktive Videos, die die Story erzählen. Außerdem, wie immer bei Blizzard, ist das Battle.net für Online-Spiele Standard. Einziges Manko: Das Spiel hat einen Online-Zwang, so muss man auch für die Kampagne oder Einzelspiele im Battle.net eingeloggt sein. Aber dennoch, das Spiel macht einfach Spaß! Klare Empfehlung für alle RTS-Fans.

Übrigens konnte ich zwei weitere Probe-Keys ergattern, die werde ich hier demnächst verschenken :laugh:

 

Google synchronisiert Adressen

Seit einiger Zeit experimentiere ich mit einigen der unzähligen Features, die Google mittlerweile anbietet. Dazu gehört auch Google Mail, auch GMail genannt. Damit habe ich nun endlich eine gute Möglichkeit gefunden, mein Adressbuch von Mozilla Thunderbird zwischen mehreren Rechnern zu synchronisieren. Google Mail nutze ich eigentlich nicht, meine dortigen Emails werden direkt an meine Haupt-Adresse weitergeleitet, die auf meinem eigenen Server liegt. Aber ich kann dafür auch die Kontaktdatenbank von Google nutzen und eben diese benötige ich zum Synchronisieren meiner Kontakte. Alles was man dafür benötigt ist Mozilla Thunderbird, ein Google Mail-Konto und das Thunderbird Plugin Zindus. Die Konfiguration ist dann eigentlich ganz einfach.

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