Kategorien-Archiv: Studium

 

Ich ein Nerd?

Irgendwie frech mir sowas ins Gesicht zu sagen, aber tatsächlich. Vorgestern hatte ich meine erste(n) Stunde(n) Englisch in diesem Semester. Nach und nach sollte sich jeder vorstellen, auf Englisch natürlich, bzw. man sollte seinen Gesprächspartner interviewen und diesen Vorstellen. Nach der Vorstellung meiner Person, ich erwähnte da etwas von Webseiten, Computern, Computerspiele, Programmierung, die ich mir auch noch selbst beigebracht habe…, sagte meine neue Englisch-Dozentin etwas wie (natürlich auf Englisch, aber für euch mal übersetzt ;-) ) „Für Personen wie Felix gibt es zwei Wörter, eines davon ist nicht so nett, das andere ist besser…“ Daraufhin hörte ich bereits von der mir gegenüber-sitzenden Kommilitonin das Wort Nerd, Frechheit :-P Daraufhin erklärte die Dozentin, es gäbe auch das Wort „Techi“ (das beschreibt Personen, die „technophile“ das Gegenteil davon sei übrigens „technophobe“). Wie auch immer, ich finde mich einfach mal damit ab :-(

Doch wie es auch immer ist, auch im Freundeskreis, man ist ja der Informatiker bzw. Medieninformatiker, da wird man natürlich auch permanent oft darum gebeten, man solle sich um ein Computerproblem kümmern. An dieser Stelle eines meiner Lieblingszitate eines Informatikers

In der Informatik geht es genauso um Computer, wie in der Astronomie um Teleskope.

Dieses schlaue Zitat stammt übrigens von Edsger Wybe Dijkstra.

Doch mittlerweile habe ich eine Lösung gefunden, wie ich darauf reagiere. Beispiel dabei ist eine Geburtstagsparty eines Freundes, der Laptop eines Freundes wurde an die Stereo-Anlage gekoppelt (und ich soll da der Nerd sein?) und ich soll das nächste Lied einstellen, als Argument kommt, ich sei doch der Informatiker, doch ich fand die perfekte Antwort: „Das ist mir zu primitiv“. Haha, das habt ihr nun davon, kommt nur mit euren Problemen, ich habe schon alles gesehen (Linux-Terminals, die Innereien von Datenbanken, Programmiersprachen, …) und kann daher nur sagen, euer Problem ist mir garantiert zu primitiv :D

PS: Eigentlich wäre doch diese Kette etwas für mich ;-)

 

Der Kopf ist wieder frei

Es ist geschafft, gestern habe ich meine letzte Prüfung für dieses Semester hinter mich gebracht, vom Gefühl her auch mit Erfolg ;-).

Damit sind auch die letzten 2 Wochen büffeln abgehakt. Das heißt, ich habe auch wieder mehr Zeit zu bloggen, mich über aktuelle Politik aufzuregen, im Internet nach Neuigkeiten zu suchen und und und … Die kommenden Tage kann ich soweit vielleicht noch etwas genießen, allerdings haben sich in den letzten Tagen auch einige Punkte auf meiner ToDo-Liste angehäuft, die erledigt werden wollen.

Das Studium jedenfalls beginnt am kommenden Montag, aber ich freue mich auf das nächste Semester :-)

 

Java Übungen im Internet

Neulich hatte ich meine Informatik 1 Klausur geschrieben, doch davor war büffeln angesagt. Nicht nur Begriffe aus der Programmierung, insbesondere Objektorientierung, waren Bestandteil der Prüfung, auch kleinere Java-Programme wurden abgefragt. Doch wie lernt man so etwas am besten? Ideal wäre es, ein paar Beispielaufgaben zu haben, an denen man üben kann. Und dafür habe ich die perfekte Webseite gefunden, bzw. Sie wurde von meiner Dozentin empfohlen. CodingBat Java, es gibt übrigens auch eine Python-Version, stellt viele Übungsaufgaben, unterteilt in mehrere Kategorien wie Arrays, Logic oder Strings, zum Progammieren bereit. Diese Aufgaben können dann sogar direkt kompiliert und von CodingBat überprüft werden. Für jede geschaffte Aufgabe gibt es dann auch ein grünes Häkchen und ab und zu, für die schweren Aufgaben, einen Stern.

Ich empfehle diese Seite jedem, der lernt mit Java zu programmieren bzw. sich in die Thematik objektorientierte Programmierung einarbeiten will.

 

Trauriger PIN-Brief

Vor zwei Tagen erhielt ich eine E-Mail von meiner Hochschule, die mich etwas schockierte.

Liebe Studierende,

sicherlich wundern sich viele von euch, warum sie noch keine Aufforderung zur Rückmeldung erhalten haben. Grund ist folgender: Die HTW verschickt alle Briefe mit der PIN AG und anscheinend hat diese nicht alle Briefe zugestellt. […]
Mittlerweile habe ich dank des AStA meiner Hochschule herausgefunden, ab wann und mit wie viel „Semestergebühren“ ich mich für das nächste Semester zurückmelden kann. Aber ich finde es dennoch ein Skandal, dass solch wichtige Briefe nicht ankommen. Hauptsache, das passiert dann nicht auch mit dem Studentenausweis und Immatrikulationsbescheinigung für das kommende Semester :fools:
 

Warten

Heute war ich in meiner Uni, um einen bestimmten Schriebs zu holen. Dabei musste ich einiges erleben:

Als erstes fragte ich am Info-Stand, wo ich dieses Schreiben bekommen konnte. Also schickte man mich zur Studentischen Koordination. Diesen Raum hatte ich nach etwa 30 extrem verwirrenden Minuten ohne Orientierung endlich gefunden. Dort war ich natürlich falsch (danke dafür, mal wieder, an den Info-Stand). Daraufhin wurde ich in das Campus Center geschickt, aber ich ging direkt zum Prüfungsamt und das war dann auch korrekt. Als ich das Prüfungsamt für meinen Studiengang (und vieeeeele andere) fand, konnte ich eine Nummer ziehen. Es war die Nummer 747, dran war gerade die Nummer 696. Es war 13:25 Uhr. Nun hat das lange Warten begonnen. Zwischendurch ging ich zu meinem Auto (heute fuhr ich ausnahmsweise mit Auto, Angst vor Schweinegrippe) und holte meinen restlichen Kram (Schreibzeug). Als ich nach ca 30 Minuten wiederkam, war Nummer 706 dran….. ich wartete weitere 30 Minuten, die Zahl 706 auf der Anzeige sprang nun endlich um, 707. Als ich weg war, änderte sich außerdem die Farbe des Lichtes am Nummernkasten auf rot, d.h. keine neuen Nummern mehr, und das vor 15:30 (eigentlich sollte erst 15:30 die Nummernausgabe enden). Ich habe in den Stunden des Wartens mindestens 30 Kommilitionen verzweifelt auf den Knopf drücken sehen, es kam keine neue Nummer. So werden Stundenten verarscht. Als ich gegen 16:30 eeeeendlich dran war, sah ich warum man so lange warten musste: Von 3 Schaltern war nur 1 (einer!) besetzt. Dort musste ich dann (nur) ein Formular ausfüllen, meine gewünschten Unterlagen bekomme ich zugeschickt.
Nun eine Frage: Warum ist dieses Formular nicht online verfügbar, dann könnte man jede Menge Zeit sparen :-(

Danke auch, dass ich auf dem Weg nach Hause, natürlich direkt in den Berufsverkehr gerieht, aber dafür weiß ich, ich komme gut mit meinem Auto in der City klar (auch an der Siegessäule) :-D

 

Klausureinsicht? – Nein, danke

Heute war in der Uni die Klausureinsicht zur Zwischenklausur in Theoretische Informatik kurz vor Weihnachten. Leider fand sie zu einer etwas ungünstigen Zeit statt, sodass ich dafür extra länger in der Uni bleiben musste. Doch nachdem ich diese Zeit sinnvoll in der Uni mit Hausaufgaben und Internetrecherchen verbrachte, ging ich, nach einem kurzen Aufenthalt in der Cafeteria, zur Einsicht in das Franklin-Gebäude auf dem Campus (dort konnte ich mir gleich einen anderen Termin notieren). Allerdings war es zur Einsicht dann so voll, dass ich dann doch vorzeitig ging, denn selbst herbeigezauberte Punkte, hätten mir bei meinem Punktestand leider nicht geholfen. Aber warum war es so voll und dauerte so lange? Tja, scheinbar lief die Einsicht anders, als ich gedacht hätte.
Ich dachte…
…, dass man dort hingeht, sagt wer man ist, sich ausweist, seine Klausur kriegt, anschaut, wieder abgibt, fertig.
Aber so lief es (scheinbar) tatsächlich.
Man steht ewig Schlange, geht rein und man setzt sich min 10min mit dir auseinander. Das bedeutet aber auch, dass man für jeden Einzelnen min 10min gebraucht hat, und das bei min 30 Leuten!

Naja, war zwar ärgerlich, dass ich extra dafür länger in der Uni blieb, aber dafür hab ich andere sinnvolle Dinge schon erledigt.

Übrigens gibt es heute auch eine sehr gute Nachricht: Ich habe den 2. Test in Methodische und Praktische Informatik bestanden :-D

 

Ferien vorbei – ich bin schlecht drauf

Ab morgen muss ich wieder in die heißgeliebte Uni gehen und freu mich natürlich gigantisch (für alle, die mich nicht kennen, das war sarkastisch) 8-o
Leider mussten uns die netten Tutoren und Professoren genügend Hausaufgaben über die Ferien aufgeben, aber wer macht schon HA zu Weihnachten bzw. Silvester. Das hab ich nun davon, nun darf ich mich heute mit Mathematik (Lineare Algebra) und Methodischer Informatik auseinandersetzen. Naja, wenigstens hat ein Arbeitspartner von mir schon etwas gemacht, der andere stellt sich allerdings tot :-< Naja, wie der Titel schon sagt, bin ich daher heute eher schlecht drauf, außerdem ist das Wetter besch***** und ich kann morgen nicht mehr ausschlafen, muss mit der Pennerschaukel (S-Bahn) fahren und wahrscheinlich an den Bahnhöfen frieren. Ich mach mich dann also mal an meine HA, also besser nicht stören x-(

 

Hausaufgaben über Hausaufgaben

Ja, man merkt es schon daran, dass es hier weniger Blogs gibt. Denn man hat kaum noch Zeit ;-) . Ich muss tatsächlich täglich mehrere Stunden Hausaufgaben machen! (Ich möchte bitte Mitleid).
Diese Woche sah z.B. wie folgt aus:Sonntag: Lineare Algebra (digitale HA, schriftliche HA, PreLearnin), TheGI-Quiz
Montag: MPGI-Vorbereitung, TheGI-Vorbereitung
Dienstag: MPGI-Hausaufgaben für Gruppenarbeit
Mittwoch: Lineare Algebra (digitale HA teilweise)
Donnerstag (steht noch an): TheGI Hausaufgabe für Gruppenarbeit vorbereiten
Freitag (morgen): MPGI-Gruppenarbeit, TheGI-Gruppenarbeit

Und da sind noch nicht mal die Vorlesungen und Tutorien bei 8-o . Außerdem gibt es noch einige HA für nächste Woche, die zu erledigen sind.
Und jetzt wirds auch noch organisatorisch schwer: Morgen treffe ich mich mit zwei Arbeitsgruppen und natürlich hat keiner Zeit, wenn ich Zeit habe und umgekehrt, naja, zu Seiten des World Wide Web kriegen wir auch das irgendwie hin %-) .
Und wenn ich dann heute abend fertig bin (in mehrerer Hinsicht „fertig“), dann werde ich mich mit meinem neuen Computer-Spiel Command & Conquer Alarmstufe Rot 3 belohnen, ABER NICHT VORHER SPIELEN! Sonst wirds heute fatal :-D Und auch mein Mittagsschläfchen muss ich mir wohl klemmen. :-|

 

Wissenschaftsshow der TU Berlin

Heute fand in der TU Berlin (meiner Uni) eine große Wissenschaftsshow zur Begrüßung aller Erstsemestler statt. Diese Veranstaltung war sehr interessant. Zunächst wurden wir im Audimax vom Präsidenten der TU Berlin begrüßt, danach führte die RBB-Moderatoren Susanne Papawassiliu durch die Show „Visionen 2008“.

Rapucation
Als erstes stellten sich zwei junge Rapper vor, die Musik studierten. Sie haben ein Programm aufgestellt, bei dem sie Grundschülern wissen per Rap-Musik vermitteln. 2 ihrer Songs stellten sie heute uns, den Erstsemestlern der TU Berlin, vor. Obwohl ich persönlich ABSOLUT KEINEN HIP-HOP mag, fand ich die Songs doch sehr gut gelungen und emotional. Im ersten Song ging es um unsere Muttter Erde und im zweiten um Atomenergie.

Fachvortrag 1: 4-D-Bits aus Licht – das Hundertfache einer DVD
Diesen Vortrag fand ich besonders interessant. Prof. Dr. Susanna Orlic, Leiterin des Projektes, stellte hier ein völlig neues Konzept vor. Dabei ging es um die optische Datenverarbeitung. Im Vordergrund stand dabei die Datenspeicherung, also z.B. auf CDs. Sie erklärte dabei elementare Unterschiede zwischen CDs und DVDs (2D-Speicher), welche mit roten bzw. infraroten Lasern beschrieben bzw. gelesen werden. Danach ging sie auf die neuen BluRay-Discs ein (ebenfalls 2D-Speicher, dank Double- und Triple-Layer sogar 3D-Speicher, wie die DVD auch), welche übrigens von blauen Lasern beschrieben und gelesen werden (genau das erlaubt höhere Kapazitäten). Dabei bewegen wir uns bereits in Bereichen von über 20GB pro Speichermedium. Aber nun kommt das Visionäre: In Zukunft soll die Microholo-Disc den Markt erobern. Diese sollen weit über 1TB (1000 GB) speichern können. Sie sehen aus, wie normale Silberlinge der heutigen Zeit, sind aber transpartent! In der dritten Dimension sind hier bis zu 75 Layer möglich und es wird eine neue vierte Dimension des Speicherns eröffnet, das neue Format arbeitet nämlich mit unterschiedlichen Farblasern, so ist eine Speicherung von mehreren Daten auf einem Punkt möglich. Diese Daten werden dann übrigens nicht mehr einfach optisch „gestanzt“, sondern in Mikrohologramme gespeichert, wie wir sie z.B. als Sicherheitsmerkmal von Chipkarten oder Geldscheinen kennen, diese sind dann allerdings so winzig, dass sie für den Mensch unsichtbar sind.

Fachvortrag 2: Das Sehen durchschauen – Gehirn und Informatik
Im zweiten Fachvortrag stellte Prof. Dr. Felix Wichmann seine Arbeitsgruppe vor. Er setzt sich dort mit dem menschlichen Sehen auseinander. Er zeigte dabei viele interessante optische Täuschungen, die für viel Spaß und Applaus unter den Studenten sorgten. Er machte deutlich, dass das menschliche Gehirn zu 50% nur zum Sehen genutzt wird und das optische Täuschungen eine Art „Feature“ unseres „Systems“ sind, welche Computer noch lange nicht bieten können. So führte er z.B. die misslungenen Gesichtserkennungssoftwareprobleme aus dem letzten Jahr an.

Schnell – schneller – FaSTTUBe
Danach stellte sich das FaSTTUBe-Team vor. Dieses Team entwickelt und baut kleine Rennfahrzeuge und orientiert sich dabei an großen Rennsportserien wie der Formel 1 und Formel BMW. Jedes Jahr findet auf dem Hockenheimring ein großer internationaler Wettbewerb verschiedener Unis statt, wo die besten Autos gekührt werden. Das Team der TU Berlin erreichte dabei letzes Jahr den Rang 20 von 78 und möchte dieses Jahr mit dem neuen FT2008 wieder mitmachen. Diesen Boliden haben sie heute das erste Mal präsentiert.

Komplementiert wurde die heutige Veranstaltung noch einmal von Rapucation mit einem Song über Berlin und ein paar abschließenden Worten der Moderatorin.