Kategorien-Archiv: Server

 

Semi-planned Downtime

Nach meinem gestrigen erfolgreichen PHP-Update habe ich dann wohl doch zu viel gewollt und den MySQL Server ebenfalls aktualisieren wollen. Leider war das ein dummer großer Fehler. Nachdem das Update schief lief, hat es beim Versuch den MySQL Server neu zu installieren, die Paketabhängikeiten rund um MySQL und Plesk zerhauen. Nach verzweifelten Stunden habe ich mich dann entschlossen, die aktuellsten Backups zu sichern – zumindest so schlau war ich, vorher welche anzulegen – und den Server komplett neu aufzusetzen. Da ich demnächst eh vorhatte, den Server von Debian Squeeze auf Debian Wheezy zu bringen, also im weitesten Sinn von meiner Seite aus „semi-planned“.

Quelle: http://uptimerobot.com/ | So lange war ich offline

Quelle: http://uptimerobot.com/ | So lange war ich offline

Allerdings bin ich nun sogar auf CentOS 6.5 gewechselt. CentOS hat wesentlich längere Support-Zeiträume, die aktuelle Version wird bis 2020 mit Updates versorgt, Debian Wheezy dagegen voraussichtlich nur bis 2016. Bei der Gelegenheit habe ich natürlich auch PHP und MySQL auf die neuen Versionen gebracht. Ganz neben bei konnte ich dadurch Probleme mit der Partitionierung des Servers und FastCGI/CGI lösen.

So, und jetzt läuft wieder alles, nach einer aufreibenden Nachtschicht. Und was lernen wir daraus? „Never touch a running system“ Dieser Spruch hat sich mal wieder bewahrheitet. Ach ja! Und vorher immer(!!!) Backups machen ;-)

 

Ab heute PHP 5.4

PHP LogoHeute habe ich meinem Server ein kleines Update verpasst. Der Server läuft (noch) auf Debian Squeeze, welches als „oldstable“ gilt und noch Sicherheitsupdates erhält. Allerdings steht auch hier demnächst ein größeres Update auf Debian Wheezy an.

Doch vorher war nun erst einmal PHP dran. Debian Squeeze kommt mit PHP 5.3.3., welches inzwischen ziemlich veraltet ist. Zwar erhält man hier auch dank Debian noch immer Sicherheitsupdates und auch von Seiten von PHP wird diese Version noch mit Updates versorgt, aber Funktionalitäten, die immer mehr Frameworks und CMS’e implementieren, fehlen – z.B. Joomla 3.3 wird auf die Mindestvoraussetzung PHP 5.3.10 gehen. Auch auf der offiziellen Webseite von php.net wird empfohlen, auf Version 5.4 zu wechseln. Daher habe ich mich entschlossen PHP zu aktualisieren.

Das neue PHP-Paket stammt von dotdeb und eine sehr gute Anleitung zur Installation bzw. zum Update findet ihr bei SysAdmins Life.

Wer sich jetzt fragt, warum ich denn nicht auf PHP 5.5 gehe, dem kann ich hier zwei Antworten geben. Zum Einen gibt es keine Pakete für PHP 5.5 unter Debian Squeeze, außer ich kompiliere sie selbst. Zum Anderen dauert es nach meiner Erfahrung immer etwas, bis alle PHP-Tools, z.B. CMS’e und Frameworks, die neueste PHP-Version unterstützen. PHP 5.4 wird offenbar bereits von den meisten Systemen unterstützt, PHP 5.5 könnte dagegen aber einfach noch „zu neu“ für die eine oder andere Seite sein, denn neben neuen Features, werden bei solchen Versionssprüngen auch veraltete Funktionen entfernt.

Wer jetzt noch wissen möchte, was eigentlich in PHP 5.4 geändert wurde, wird hier fündig.

So, und nun wünsche ich euch viel Spaß auf meiner Seite powered by PHP 5.4. Wer merkwürdige neue Fehler findet, darf sie mir bei der Gelegenheit sehr gerne melden.

 

Alte Artikel (Links)

Bereits auf meinem alten Blog habe ich einige Artikel zu den Themen Server und Web geschrieben. Da diese Artikel auch in meinen neuen Webentwickler-Blog passen, stelle ich hier kurz die Links zu den jeweiligen Artikeln zusammen:

Server:

Web:

Tools:

Browser:

 

Hinweis: Die Artikel sind teilweise schon etwas älter und daher evtl. nicht mehr 100%ig zutreffend, aber sie verschaffen dennoch einen hilfreichen Überblick.

 

Ausfallzeiten gestern bei 1&1

Meine treuen Besucher haben es gestern vielleicht bemerkt. Zwischen etwa 15:00 und 17:00 und danach noch einmal ab 20:00 bis 23:00 waren bei 1&1 nahezu alle Dedicated und Virual Server ausgefallen bzw. die Netzwerkverbindung zu diesen. Daher war unter anderem auch meine Seite gestern längere Zeit nicht abrufbar. Normale Hosting-Produkte waren offenbar nicht betroffen. 1&1 informierte leider nur sehr langsam über die Ausfälle und dann nur über externe Kanäle wie diverse News-Seiten oder Twitter. Wen die genauen technischen Gründe zu den Ausfällen interessiert, kann im Blog von 1&1 nachlesen. Kurz gesagt: Eine Datenbank, die Netzwerkverbindungen verwaltet hat sich fehlerhaft verhalten.

Übrigens denke ich schon länger über einen Anbieterwechsel nach. Aber durch ungünstige Vertragslaufzeiten und den Aufwand durch einen Komplett-Umzug, muss das wohl noch etwas auf sich warten lassen.

 

Squeeze it – Server Upgrade erfolgreich

Ich hatte es bereits vor einigen Tagen angekündigt: Mein Server, auf dem sich auch dieser Blog befindet, hatte ein größeres Upgrade nötig.

Ich habe die heutige Nacht genutzt und den Server von der oldstable Version Debian 5.0 Lenny auf die stable Version Debian 6.0 Squeeze aktualisiert. Im Großen und Ganzen hat alles gut funktioniert, kleinere Probleme sind natürlich – wie sollte es auch anders sein – auch aufgetreten, diese waren aber alle ohne Datenverlust zu beheben. Auch Plesk konnte erfolgreich aktualisiert werden.

Nun ist der Server wieder im vollen Umfang online und im besten Fall ist nun 2 Jahre Ruhe mit größeren Upgrades.

 

Demnächst Server-Update

Es wird langsam Zeit für meinen Server, auf dem sich auch diese Seite befindet, ein größeres Update zu erhalten. Aktuell läuft der Server noch mit der Linux-Distribution Debian 5 „Lenny“. Vor einigen Monaten ist allerdings Debian 6 „Squeeze“ – auch Parallels Plesk ist mittlerweile kompatibel zu Squeeze – erschienen und langsam wird es daher für meinen Server Zeit, einen größeren Versionssprung zu machen. Debian 5 wird zwar noch offiziell bis April 2012 mit Sicherheitsupdates versorgt, aber bis spätestens dahin, muss der Server auf den neuesten Stand gebracht werden. Ich plane das Server-Update für die nächsten Tage/Wochen, genaueres kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Der Server wird dann eine Nacht nicht erreichbar sein und kehrt dann hoffentlich am Morgen danach in alter Frische zurück.

 

Mehr Geschwindigkeit dank memcache(d)

Mehr Geschwindigkeit? Für was? Ganz einfach, für eure eigenen Internetseiten, besonders leicht ist dies mit WordPress umzusetzen. Ich habe an dieser Stelle bereits vom eAccelerator berichtet, den ich ebenfalls verwende. Dieser greift nämlich die Seiten ab und beschleunigt sie, die nicht mit Hilfe des folgenden Tools abgefangen werden. Heute möchte ich nämlich von memcache(d) berichten.

Zunächst möchte ich euch erzählen was memcached überhaupt ist: Mit Hilfe von memcached kann man nämlich seine eigene Internetseite auf dem Server in einen Zwischenspeicher (engl. Cache) laden. Der Vorteil hierbei ist es, dass die Internetseiten (vor allem PHP-Skripte) nicht bei jedem einzelnen Benutzerabruf neu generiert werden muss, sondern aus diesem Cache geladen wird, dazu kommen auch die entsprechenden Datenbankabfragen. Doch das allein ist noch nicht alles. Memcached kann nämlich nicht nur Seiten und Daten zwischenspeichern, sondern diese Daten werden in den Arbeitsspeicher des Servers zwischengespeichert. Der Vorteil hierbei ist nämlich der, dass der Zugriff auf den Arbeitsspeicher vielfach schneller erfolgt, als ein Zugriff auf die Festplatte.

— Weiterlesen —

 

Debian – Es ist vollbracht

Heute Nacht war es endlich soweit. Ich habe, wie angekündigt, meinen Root Server von OpenSuse auf Debian umgestellt. Und so viel sei gesagt: Es war (natürlich) nicht ganz einfach, es gab doch einige unvorhergesehene Probleme, aber die meisten Komponenten auf dem Server laufen wieder. Vielleicht werde ich demnächst hier etwas umfangreicher schreiben, wie man einen 1&1 Root Server auf Debian inkl. Plesk umstellt.

Aber zunächst: Viel Spaß auf meiner Seite auf einer neuen Linux-Distribution ;-)

 

Eine Änderung steht bevor…

Ich habe wieder Zeit, denn die Semesterferien haben begonnen. Daher wird demnächst mein Dedicated Server von 1&1, auf dem sich auch dieser Blog hier befindet, einer grundlegenden Operation unterzogen. Wann das sein wird steht noch nicht fest, das wird wohl mal eine nächtliche Aktion werden, aber WAS es wird, kann ich schon jetzt sagen:

Ich werde den Server auf eine andere Linux-Distribution umstellen, und zwar auf Debian. Aktuell betreibe ich den Server noch mit OpenSUSE. Dass der Server bislang auf dieser Distribution läuft, hat dabei einen einfach Grund. Als ich den Server bei 1&1 angemietet habe, wurde er standardmäßig mit OpenSUSE und Plesk ausgeliefert und auch der virtuelle Server, den ich vorher bei 1&1 betrieben hab, lief damit. Vor allem wegen Plesk bin ich dabei geblieben, denn diese Administrationsoberfläche macht einem das Leben oft leichter, außerdem bezahle ich die Lizenz in den Mietkosten ja eh mit. Doch warum jetzt (bzw. demnächst)? Parallels (Hersteller von Plesk) hat jetzt endlich eine neue Version herausgebracht, die auch auf der aktuellen Version von OpenSUSE 11.3 läuft, damit stünde jetzt eh ein Upgrade an. Doch eigentlich hat mir OpenSUSE nie besonders gut gefallen, schon allein unter dem Blick der beschränkten Support-Zeiträume, die sehr undurchsichtig und kurz zu sein scheinen. Und mal ehrlich, wem macht es schon Spaß den Server jedes halbe Jahr einen Distributions-Upgrade zu unterziehen? Mir jedenfalls nicht! Also habe ich recherchiert und bin dabei als langjähriger Ubuntu-Fan natürlich auch auf Debian gestoßen (denn Ubuntu basiert auf Debian). Längere Support-Zeiträume (gute 3 Jahre), alle 2 Jahre eine neue Distributions-Version (vor wenigen Tagen ist Debian 6.0 „Squeeze“ erschienen). Da gäbe es natürlich auch noch Ubuntu selbst, welches man ebenfalls auf einem Server betreiben könnte, aber nach ein paar Recherchen bin ich auf folgenden hilfreichen Artikel gestoßen: Richtiges Linux und Freizeit-Linux. Grundtenor dieses Artikels: Ubuntu ist zwar schön und bunt für Desktops, aber für Sicherheitspatches im Serverbetrieb ist man mit Debian besser und schneller dran. Also steht damit meine Wahl bereits fest, ich könnte bei 1&1 entweder Ubuntu 10.04 LTS oder Debian 5.0 auswählen, da wähle ich dann wohl Debian. Übrigens scheint man bei 1&1 nun neuerdings die Linux-Server standardmäßig mit CentOS (also nicht mehr OpenSUSE) anzubieten, die Auswahl der anderen Distributionen ist aber natürlich möglich. Die einzige Herausforderung: Die Plesk-Lizenz meiner aktuellen Distribution sichern und sie unter dem neuen Debian einspielen und Plesk manuell installieren. Danach müssen natürlich nur noch die Plesk-Backups wiederhergestellt werden und dann sollte wieder alles laufen… soweit der Plan ;-) Übrigens, aktuell kann man Plesk „nur“ unter Debian 4.0 oder 5.0 betreiben, die niegelnagelneue Version 6.0 wird NOCH nicht unterstützt, aber das ist zunächst kein Problem, denn Version 5.0 wird noch mindestens 1 Jahr mit Sicherheitsupdates versorgt.

 

Serverumzug – Vergleich der Anbieter

Demnächst soll mein Virtual Server von 1&1 auf einen echten dedicated Server (bzw. Root Server) umgezogen werden. Derzeit leigt mein Virtual Server bei 1&1. Eigentlich bin ich damit auch soweit ganz zufrieden, dass ich vor hatte auf einen Root Server von 1&1 zu wechseln. Ein entsprechendes Angebot von 1&1 liegt auch bereits vor. Allerdings hat 1&1 nicht unbedingt den besten Ruf im Server-Bereich, vor allem technische Nachteile sind mir dabei aufgefallen: ungünstige Partionierung der Festplatten und veraltete Betriebssysteme. Das Einrichten eines neuen Servers würde hier zunächst zu einem Upgrade-Marathon führen, um den Server auf das neueste OpenSuse zu bringen. Denn 1&1 liefert ihre Root-Server derzeit mit OpenSuse 11.0 aus, welches bereits über Jahre alt ist und somit der offizielle Update-Support vor wenigen Monaten ausgelaufen ist.

Lange Rede, kurzer Sinn: Nun habe ich einige andere Server-Anbieter verglichen. Im Moment ist allerdings noch nicht ganz klar, wie meine aktuelle Vertragslaufzeit bei 1&1 aussieht, ich hoffe ich kann den Virtual Server von 1&1 demnächst kündigen. Danach würde ich am liebsten zu einem Root-Server bei Strato wechseln:

Warum Strato?

  • aktuelle Betriebssysteme, unter anderem auch OpenSuse (scheinbar aber auch nur 11.0)
  • inkl. Parallels Plesk als Administrationsoberfläche
  • AMD Quad-Core-Prozessor
  • 4 GB Ram
  • 500 GB Speicher + 500 GB FTP-Backup

Außerdem hat der HighQ-Server SR-7 von Strato einige weitere interessante Angebote zu bieten. So kostet er im Falle einer Mindestlaufzeit von 18 Monaten die ersten 3 Monate nur 29,00€ pro Monat, danach 59,00€

Also, drückt mir die Daumen, dass ein entsprechender Umzug demnächst vorgenommen werden kann ;-) Es hängt im Moment alles an der Vertragslaufzeit von 1&1.

Übrigens gibt es hier eine interessante Vergleichsseite für Serverdienste: Server Tarife