Kategorien-Archiv: Erlebt

 

Miki hat mich gemalt

Na das wurde aber auch Zeit, schließlich bin ich der fleißige Admin hinter Mikis Blog und dem Server, auf dem auch meine Seite liegt. ;-) In der 16. Ausgabe von Mikis berühmtem „Miki Malt“-Projekt, war ich nun an der Reihe:

Besonders gut gefallen mir die Details, die einen auffällig, die anderen eher dezent. Mikis Spinnennetz, das ihren Admin einfängt, oben das Ubuntu-Logo, natürlich die Berliner Skyline und sogar mein Geldbaum von meinem Schreibtisch hat es ins Bild geschafft. Ganz nebenbei wurde mein Soundsystem ganz genau studiert und ich trage scheinbar mein Lieblings-Outfit ;-)

An dieser Stelle: Danke Miki :hay:

 

Glücklicher Gewinner

Ich bin ein glücklicher Gewinner, denn vor einer Woche erreichte mich folgende E-Mail und es stellte sich schnell heraus, es war keine von den üblichen „Sie haben gewonnen“-Spam-Mails:

Hallo Felix!
Du hast auf unserer Website www.carrera-toys.com am Carrera Formel 1 Gewinnspiel teilgenommen
und wir dürfen Dir die frohe Neuigkeit überbringen, dass Du gewonnen hast!!!

Wir gratulieren Dir sehr herzlich zu deinem Gewinn:
1 x Carrera DIGITAL 132 Formula Racing Set

Und da fiel mir auch prompt ein: da war doch was! Ja tatsächlich, ich habe vor einiger Zeit bei dem entsprechenden Gewinnspiel teilgenommen und mir dabei gedacht, diese Carrera-Bahn wäre ein geiler Gewinn, vor allem da ich sie mir mit meinem Studentengehalt derzeit wohl nicht gekauft hätte. Aber das muss ich ja nun auch nicht mehr!

Übrigens habe ich schon als Kind eine Carrera-Bahn gehabt (die kleine Version für Kinder) und vor etwa zwei Jahren bin ich zusammen mit einem Freund auf die Idee gekommen, dieses Hobby wieder weiter zu verfolgen und wir beide haben uns darauf hin auch wieder an ein Sammelsorium von Carrera- und anderen Rennbahnen gesetzt, inkl. Kupferdrähte löten, aber alles „nur“ analog und „nur“ im kleinen Maßstab. Doch dadurch meldete ich mich beim Carrera-Newsletter an und nur dadurch erfuhr ich vom Gewinnspiel… Schicksal eben.

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Stinksauer!

Ich bin heute echt sowas von geladen! Es ist eigentlich gar nicht mehr in Worte zu fassen, am liebsten würde ich irgendetwas zertrümmern, zerschlagen, zerbrechen … Aber ich versuche es dennoch:

Mein heutiger Tag:

  • Heute morgen habe ich meine erste Übung in der Uni völlig verschlafen – das erste Mal seit Jahren
  • Meine Übung heute Nachmittag fiel aus, was für mich bedeutete, dass ich 90 Minuten völlig umsonst mit der BVG herumgurken durfte
  • Zuhause habe ich dann erfahren, dass es ab Mittwoch auch in Berlin schneien soll – also ist Radwechsel auf Winterreifen allerhöchste Zeit
  • Dafür wollte ich mir Kreide kaufen – zum Markieren der Radpositionen (Hinten-rechts usw.)
  • Der definitiv schlechteste Hornbach von ganz Berlin, ach was, ganz Deutschland, hat keine Kreide und hat mich damit bei weitem nicht das erste Mal enttäuscht
  • Auch alle anderen Läden an der Märkischen Spitze (1 Hornbach & 3 Möbelhäuser) hatten keine Kreide
  • Danach einkaufen bei Rewe – an der Kasse funktioniert meine EC-Karte nicht – das war noch nie da! Also alles zurückgeben, kein Fressen im Haus!
  • Und als i-Tüpfelchen zu Hause angekommen, Schuhe ausgezogen – ein Schnürsenkel geht nicht mehr auf…

Wäre  ich doch heute im Bett geblieben :angry: :angry: :angry:

 

Warum bloggst du denn nie?

…ganz einfach, ich habe einfach kaum Zeit, ja unglaublich, aber auch als Student kann man ganz schön ausgelastet sein. Jetzt habe ich mal wieder eine ruhigere Woche und kann deshalb ein paar Sätze niederschreiben. Und hier sind sie auch schon ;-)

In den letzten Wochen hatte ich wirklich einiges zu tun, vor allem für’s Studium. Insgesamt zwei Beleg-Arbeiten, ein Test, all dies geht in die jeweilige Endbewertung ein. Dazu außerdem wöchentliche Standard-Hausaufgaben, also Aufgaben, die ich sowieso immer wieder auf-bekomme, diese dienen allerdings „nur“ zur Klausurzulassung, teilweise aber auch als kleiner Anteil der Endbewertung. Soviel dazu…

Ich hoffe jedenfalls, dass ich die nächsten Tage zu weiteren Artikeln komme, die sollten dann auch etwas interessanter sein als dieser hier :innocent:

Dazu schwirren mir übrigens derzeit folgende Ideen im Kopf herum: Ich möchte auf den Zug zu Vettels F1-WM-Titel aufspringen, ich möchte ein kleines Lob zum Autohaus Berlin (VW) loswerden und euch auf eine kleine Initiative aufmerksam machen, die fordert, dass Adobe seine Creative Suite auch für Linux herausbringt. Ihr seht, die nächsten Artikel sollten sich lohnen und somit auch ein Besuch von euch ;-)

 

Der Busfahrer und die Pinkelpause

Ja tatsächlich, ihr lest richtig, aber fangen wir ganz von vorne an: Heute morgen bzw. gegen Mittag, naja, für einen Studenten ist das noch morgens, wollte ich mit dem Bus fahren, um danach in die Straßenbahn umzusteigen. Um die Zeit ist es von der Route besser mit dem Bus zu fahren, damit spart man, zumindest meistens, nochmal gut 5 Minuten. Laut Plan sollte der Bus 11:15 Uhr losfahren. Dabei sollte man wissen, dass es sich hier um eine End- bzw. Starthaltestelle handelt. Das heißt, der Bus samt Fahrer steht bereits gute 10 Minuten da und hat Pause, man kann also auch davon ausgehen, dass der Bus pünktlich starten wird, doch denkste… Der Busfahrer entschloss sich nämlich um 11:16 Uhr – ich habe gestern noch meine Uhr nach einer Funkuhr gestellt – nicht (endlich) loszufahren, sondern auf die Toilette zu gehen. Nun weiß ich auch, wozu der grüne Schuppen auf dem Parkplatz dient. Doch dank dieser Einlage des Fahrers fuhr er erst 11:20 Uhr – also 5 Minuten (!) verspätet – los. Und dadurch wurde es mal wieder verdammt knapp, meine Anschlussbahn noch zu erwischen. Vor allem heute, wo die erste Vorlesung zu denen gehört, wo man es sich nicht erlauben sollte, zu spät zu erscheinen, vor allem wie soll man die Pinkelpause des Busfahrers erklären? Und das auch noch auf Englisch – ich erinnere an dieser Stelle, bei meinem Studium handelt es sich um einen „internationalen Studiengang“. Doch zum Glück (für den Busfahrer ;-) ) erreichte ich diesmal meine Straßenbahn gerade noch rechtzeitig, allerdings auch nur dank einem kurzen Zwischenspurt und dem Überqueren einer roten Ampel.

Die zweite BVG-Runde begann heute für mich nach meiner ersten Vorlesung, denn danach habe ich dienstags gute 4 bis 5 Stunden frei und da lohnt es sich durchaus nochmal nach Hause zu fahren. Auf dem Weg zurück zur Uni zu meiner abendlichen Vorlesung mit dem Titel „Datenbnaken“, nur ganz nebenbei, durfte ich zum wiederholten Male die Erfahrung machen, dass es Rhinstraße/Allee der Kosmonauten kaum möglich ist, innerhalb einer Minute umzusteigen. Oft kann man noch auf der gegenüberliegenden Station zusehen, wie die eigene Bahn davonrollt. Woran das liegt? Ganz einfach, diese Kreuzung ist mit Hilfe zweier äußerst bescheiden geschalteten Fußgängerampeln bestückt. Auch heute war es fast wieder soweit. Ich sah bereits in der Ferne meine Bahn ankommen und dachte mir, das schaffst du noch locker und stehe an der Ampel… und stehe … und stehe immer noch … und … natürlich stehe ich noch, Ampel ist ja noch rot, die Ampel für Autos ganz nebenbei auch … Mittlerweile hat die Bahn in den 3 Minuten des Herumstehens die Haltestelle erreicht, also mal wieder einen Zwischenspurt einlegen, mal wieder über eine rote Ampel… und gerade so geschafft, die Türen tröteten schon.

Nun saß ich gut 10 Minuten in der Bahn und zwei Gestalten männlicher Natur stiegen ein. Der Eine latscht erstmal direkt auf meinen Rucksack, ein strafender stummer Blick meinerseits sagte in dem Moment wohl mehr als 1000 Worte. Dazu kam, dass, als die beiden „Herren“ saßen, sie ihr Bier zückten, sie outeten sich in diesem Moment als das, was ich gerne als „Assis“ bezeichne. Ganz nebenbei: Ich spiele mit meinen Freunden auch manchmal an Wochenenden ganz bewusst das Spiel „Assis“, wenn auch wir uns in der S-Bahn ein Bier vor den Kopp halten. Doch auf meiner dritten BVG-Runde, auf dem Rückweg wieder nach Hause, das Finale für heute, sah ich wie merkwürdig das Spiel „Assis“ bei einer Frau aussieht. Ja, auch sie trug eine Bierflasche vor ihrem Kopp herum.

Danke liebe BVG und liebe Fahrgäste für diesen aufregenden Tag. Ach ja, ich habe ganz nebenbei auch studiert…

 

Ich ein Nerd?

Irgendwie frech mir sowas ins Gesicht zu sagen, aber tatsächlich. Vorgestern hatte ich meine erste(n) Stunde(n) Englisch in diesem Semester. Nach und nach sollte sich jeder vorstellen, auf Englisch natürlich, bzw. man sollte seinen Gesprächspartner interviewen und diesen Vorstellen. Nach der Vorstellung meiner Person, ich erwähnte da etwas von Webseiten, Computern, Computerspiele, Programmierung, die ich mir auch noch selbst beigebracht habe…, sagte meine neue Englisch-Dozentin etwas wie (natürlich auf Englisch, aber für euch mal übersetzt ;-) ) „Für Personen wie Felix gibt es zwei Wörter, eines davon ist nicht so nett, das andere ist besser…“ Daraufhin hörte ich bereits von der mir gegenüber-sitzenden Kommilitonin das Wort Nerd, Frechheit :-P Daraufhin erklärte die Dozentin, es gäbe auch das Wort „Techi“ (das beschreibt Personen, die „technophile“ das Gegenteil davon sei übrigens „technophobe“). Wie auch immer, ich finde mich einfach mal damit ab :-(

Doch wie es auch immer ist, auch im Freundeskreis, man ist ja der Informatiker bzw. Medieninformatiker, da wird man natürlich auch permanent oft darum gebeten, man solle sich um ein Computerproblem kümmern. An dieser Stelle eines meiner Lieblingszitate eines Informatikers

In der Informatik geht es genauso um Computer, wie in der Astronomie um Teleskope.

Dieses schlaue Zitat stammt übrigens von Edsger Wybe Dijkstra.

Doch mittlerweile habe ich eine Lösung gefunden, wie ich darauf reagiere. Beispiel dabei ist eine Geburtstagsparty eines Freundes, der Laptop eines Freundes wurde an die Stereo-Anlage gekoppelt (und ich soll da der Nerd sein?) und ich soll das nächste Lied einstellen, als Argument kommt, ich sei doch der Informatiker, doch ich fand die perfekte Antwort: „Das ist mir zu primitiv“. Haha, das habt ihr nun davon, kommt nur mit euren Problemen, ich habe schon alles gesehen (Linux-Terminals, die Innereien von Datenbanken, Programmiersprachen, …) und kann daher nur sagen, euer Problem ist mir garantiert zu primitiv :D

PS: Eigentlich wäre doch diese Kette etwas für mich ;-)

 

Blogparade: Different Blogger – Blick aus dem Fenster

Es ist mal wieder Zeit für eine Blogparade. Diesmal ist Nila die Veranstalterin. Das aktuelle Thema lautet „Different Blogger – Ein Blick aus DEINEM Fenster“. Aufgabe dabei ist es, ein Foto aus einem Fenster der eigenen Wohnung/Haus zu schießen, das Lieblingsfenster, das Fenster, das einen evtl. sogar inspiriert.

An dieser Stelle möchte ich nun mein Bild präsentieren:

Ja, tatsächlich: Plattenbauten, das lässt dann wohl auf Berlin-Marzahn schließen ;-) … richtig. Doch aus meinem Fenster sieht man, Marzahn kann auch ein wunderschöner Bezirk sein. Auch wenn ich kein echter Marzahner bin, sondern nur hergezogen, kann ich dem negativ anhaftenden Ruf nicht zustimmen, man sieht es ja auch auf meinem Bild. Viel grün, ein kleines Wäldchen, direkt vor der Tür, die Häuser in optisch schönen Zuständen (bzw. in Bau ;-) ) Ganz nebenbei erreicht man hier zu Fuß innerhalb weniger Minuten die Straßenbahn, den Bus, die S-Bahn, es gibt ausreichend Parkplätze, man erreicht außerdem den Supermarkt, zwei Döner-Buden :-P , eine Apotheke und und und… in kurzer Zeit :-)

Am Ende der Blogparade (31.10.10) sollen die Bilder der Teilnehmer in einem YouTube-Video zusammengefasst werden, ich bin gespannt :-)

Bisher haben übrigens schon etliche andere Teilnehmer mitgemacht:

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Mein Geldbaum ist wieder da

Mein Affenbrotbaum alias Geldbaum ist wieder bei mir zu Hause. Er ist dieses Frühjahr bei mir ausgezogen, um sich im Sommer auf Mikis Balkon zu sonnen. In diesem Sommer habe ich zudem die Zeit genutzt und eine neue Ecke auf meinem Schreibtisch freigemacht, in der der Baum seinen neuen angestammten Platz einnimmt. Allerdings, das habe ich bei den vielen Baum-Besuchen wohl etwas übersehen, ist der Baum extrem gewachsen. Er wächst nicht nur kreuz und quer in alle Richtungen, sondern hat mittlerweile auch einen riesigen Topf. Naja, das muss ja ein richtig gutes finanzielles Jahr werden, denn jetzt steht dieser riesige Baum wieder in meiner Geldecke ;-)

Doch seht selbst:

 

Für die Wissenschaft – Boinc

Mich hat eine alte Leidenschaft wieder gepackt: BOINC – oder auch Berkeley Open Infrastructure for Network Computing. Dabei handelt es sich um eine Plattform der Universität Berkeley, die damit die Rechenleistung verschiedenster Rechner über das Internet verfügbar macht. Denn wissenschaftliche Daten müssen ausgewertet werden und dafür benötigt man Rechenpower. Eine Möglichkeit sind teure Serverfarmen, die solche Daten – beispielsweise Simulationen oder Aufzeichnungen – auswerten sollen. Solche Farmen sind aber teuer und auch nicht besonders umweltfreundlich und vor allem kleinere Projekte können solche Anlagen kaum finanzieren. Und genau hier wird nun BOINC eingesetzt. Denn da draußen stehen mittlerweile Millionen von Rechnern – egal ob bei uns zu Hause oder im Büro, in der Schule oder in der Universität – und diese sind meistens nicht ausgelastet. Sie werden genutzt, um im Internet zu surfen, die Emails abzurufen, vielleicht etwas chatten oder Texte verfassen. Da wäre es doch eine gute Idee, die restliche Rechenkraft im Hintergrund unmerklich zu nutzen, um der Wissenschaft die ersehnten ausgewerteten Daten zu liefern.

Ich bin bereits seit 2002 mit dabei. Ursprünglich startete die Universität Berkeley das Projekt SETI@Home. SETI bedeutet übrigens Search for Extraterrestrial Intelligence (dt. Suche nach außerirdischer Intelligenz). Bei diesem Projekt werden aufgezeichnete Signale des Radioteleskops Acreibo ausgewertet. SETI@Home war das erste Projekt dieser Art. Von dieser Idee inspiriert entwickelte man in Berkeley die Plattform Boinc, welche mittlerweile noch weiteren wissenschaftlichen Projekten aller Welt zur Verfügung steht und somit die Rechenkapazität der im Internet verfügbaren Computer nutzt.

Seit einigen Tagen stelle auch ich meinen (neuen) Rechner auf diese Art und Weise zur Verfügung. Ich habe mein altes SETI@Home-Konto wieder reaktiviert und auch in diesem Moment wertet er im Hintergrund die Daten aus Berkeley aus. Allerdings lasse ich meinen Computer nur mit halber Kraft (einen Prozessor-Kern von zwei)  die Arbeit übernehmen, um die Temperatur auf einen normalen Level zu halten, denn man sollte nicht vergessen, volle Rechenlast bedeutet auch eine höhere Temperatur im Gehäuse. Aber mittlerweile steht mir ja auch ein eigener Dedicated Server bei 1&1 zur Verfügung, und auch dieser hat außer einigen Webanfragen und Email-Konto-Abrufen noch viele freie Kapazitäten – und auch diese nutze ich für BOINC aus.

Neben SETI@Home gibt es – wie bereits erwähnt – weitere interessante Projekte. Ich habe außerdem festgestellt, dass man bei SETI@Home die Server nicht mehr dauerhaft online zu halten scheint und es daher zu Pausen für neue Aufgaben kommt. Also habe ich mich bei weiteren Projekten angemeldet, um meine Rechenkraft der Wissenschaft zur Verfügung zu stellen. Dabei bin ich über MilkyWay@Home gestolpert. Dabei handelt es sich um ein relativ ähnliches Programm, hierbei wird nicht nach außerirdischer Intelligenz geforscht, sondern ein 3D-Modell der Milchstraßengalaxie errechnet.

Aber nicht nur die Weltraumforschung wird mittels BOINC bedient, so habe ich mich inzwischen auch für ein drittes Programm eingetragen: climatePrediction. Hier steht die Klimaforschung im Vordergrund. Das halte ich für besonders sinnvoll, denn hier werden die Klimadaten unserer Erde ausgewertet, um den Klimawandel der nächsten 50 Jahre voraussagen zu können.

Aber man tut nicht nur etwas für die Wissenschaft, nein, das ganze wird auch in Statistiken erfasst, es werden Punkte (sog. Credits) vergeben und man kann in Teams arbeiten. Also auch der Wettbewerbsdrang wird befriedigt ;-)

Boinc Stats

Und wer hat Lust, wer möche seinen Computer – egal ob Windows, Linux oder Mac – der Wissenschaft zur Verfügung stellen?

Es gibt noch viele weitere Projekte aus den Bereichen Biologie, Medizin, Physik, Astronomie, Kryptografie …

Einige Projekte, die ich für ebenfalls reizvoll halte:

  • LHC@Home – Simulationen für den berühmten Teilchenbeschleuniger Europas
  • Einstein@Home – Auswertung von Gravitationswellen im Universum
  • Enigma@Home – Es existieren 3 Enigma-verschlüsselte Nachrichten aus dem Jahre 1942 – diese konten bis heute nicht entschlüsselt werden!
 

Vertrauen im Web – Web of Trust

Das Internet ist eine feine Sache, doch die virtuelle Welt kann auch gefährlich sein: Unseriöse Seiten, dubiose Betreiber, Betrüger, Datenschutzprobleme usw. Da wäre es sinnvoll, wenn der eigene Browser den Benutzer darauf hinweist, dass die aktuelle Seite evtl. nicht so sicher ist, wie sie es vorgibt zu sein. Zwar unterstützen die gängigen Browser mittlerweile alle Hinweise, ob angegebene SSL-Zertifikate gültig sind, das ist vor allem bei Geld-Geschäften gut anwendbar. Aber eine weitere interessante Möglichkeit bietet Web of Trust.

Dabei handelt es sich um eine Erweiterung, unter anderem für Mozilla Firefox und Google Chrome, welche es dem Benutzer erlaubt, das Vertrauen von besuchten Webseiten zu bewerten. Diese Bewertung sehen dann alle anderen Nutzer der Erweiterung ebenfalls. Bewertet werden können dabei unter anderem die Vertrauenswürdigkeit, die Händlerzuverlässigkeit, der Daten- und der Jugendschutz der jeweiligen Seite. Außerdem können die Benutzer dazu passende Kommentare abgeben.

Zum Bewerten kann man sich bei WOT registrieren, das muss man aber nicht, ist aber sinnvoll, um das Addon zwischen verschiedenen Browsern bzw. Rechnern zu synchronisieren und die eigenen Bewertungen zu verwalten. Umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten machen es dem Benutzer möglich, auszuwählen wie man vor „gefährlichen“ Seiten gewarnt werden möchte. Standardmäßig wird dann beim Aufruf einer überwiegend negativ bewerteten Seite zunächst eine Warnung angezeigt, die der Benutzer dann ignorieren oder befolgen kann.

Ich benutze die Erweiterung schon seit einigen Jahren, sie hat mich auch schon vor unseriösen Seiten gewarnt. Besonders sinnvoll sind solche Warnungen vor allem, wenn man beispielsweise auf einem entsprechenden Shop landet.

Außerdem erkennt man bereits beim Durchsuchen des Internets, z.B. auf Google, anhand der Markierungen an den Links, ob die Seiten vertrauenswürdig sind oder nicht. Dabei erfolgt die Markierung nach dem Ampelprinzip:

  • Grün = Vertrauenswürdig
  • Gelb = Fragwürdig
  • Rot = Nicht Vertrauenswürdig

Übrigens freue ich mich über jede weitere Bewertung zu meiner Seite. ;-)