Kategorien-Archiv: Windows

 

Save Games unter Windows synchronisieren

Hier kommt wieder ein Artikel zum heißen Thema „Cloud Computing“. Ich experimentiere derzeit mit verschiedenen Cloud Services und diesmal war mein Grundgedanke dabei, meine Spielstände (sog. Save Games) zu synchronisieren. Da mein Laptop ebenfalls Computerspiele verkraftet, wäre es doch nett, wenn sich meine abgespeicherten Spiele vom Desktop-Rechner auch auf dem Laptop wiederfinden würden. Zunächst hatte ich probiert, ob ich das nicht über meine Dropbox machen könnte, dafür gibt es Tricks, aber die sind eher unkomfortabel. Denn ein Nachteil der Dropbox: Es wird nur der Dropbox-Ordner synchronisiert, externe Ordner sind – zumindest unter Windows – etwas schwieriger synchron zu halten (unter Ubuntu geht das natürlich ganz simpel über Symlinks :innocent: ). Doch da sich meine Save Games auf Windows beschränken, reichte mir eine Variante nur Windows synchron zu halten.

Hier bietet sich das Windows Sky Drive von Microsoft an. Einfach zu benutzen geht es mit Windows Live Mesh. Dieses kann über die Windows Live Essentials installiert werden.

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Synchron mit sich und der Welt – dank Dropbox

„Die Cloud greift um sich.“ Das hört man in letzter Zeit immer öfter. Doch zunächst, was ist eigentlich diese ominöse Cloud (engl. Wolke)? Dabei handelt es sich in der Regel um Dienste, die einen Datenservice irgendwo in unbekannten Regionen und Serverfarmen anbieten, in einer Wolke eben. Das können z.B. Dienste sein, mit denen man seine Lesezeichen des Browsers synchronisiert (z.B. XMarks) oder sogar seine Passwörter (z.B. LastPass). Doch ein in meinen Augen ganz besonderer Dienst, da er sehr intuitiv funktioniert, ist Dropbox.

Dropbox synchronisiert beliebige Dateien zwischen verschiedenen Endgeräten, von Computern bis hin zu Smartphones. Und das alles auf sehr einfache Art und Weise und zwischen allen Betriebssystemen.

Ich setze Dropbox ein, seit ich ein Smartphone mein eigen nenne und darauf automatisch abgeglichene Dateien von meinem Computer haben wollte. Schnell entdeckte ich dabei, dass ich auch meine Daten zwischen Linux und Windows sehr einfach synchron halten kann. Vor kurzem ist nun auch ein neues Notebook in meine Dropbox-Familie eingezogen. Hier halte ich in erster Linie meine Daten vom Studium und einige Tabellen und Dokumente zwischen beiden Rechnern auf dem selben Stand. So kann ich beispielsweise in der Uni im Computerlabor an meinem Laptop an einer Aufgabe arbeiten und finde diese dann zu Hause an meinem Desktop-Rechner wieder. Übrigens: Neuerdings funktioniert die Synchronisation zwischen zwei Rechnern auch per LAN, also lokal und nicht über das Internet. Das geht wesentlich schneller. Dazu muss man nur seinen Dropbox-Ordner im Netzwerk als „Dropbox“ freigeben und das Häkchen in den Optionen bei „Enable LAN Sync“ setzen, es funktioniert tatsächlich, auch zwischen Windows und Linux. Ein weiteres geniales Feature, welches ich seit kurzem ebenfalls nutze, ist das Sharing. Ich kann hier einen bestimmten Ordner in meiner Dropbox mit anderen Nutzern teilen. Das nutze ich seit einigen Wochen zusammen mit ein paar meiner Kommolitonen für eine Gruppenarbeit. Weiterhin kann man dort Dateien hochladen, die dann andere über einen Link herunterladen können oder man stellt hier seine Fotoalben für jedermann online. (habe ich bisher allerdings noch nicht genutzt)

Doch wie funktioniert das Ganze? Das klingt ja unheimlich kompliziert! Nein, es ist extrem einfach. Einfach die Software von Dropbox herunterladen, ein Benutzerkonto einrichten und schwupp hat man einen Ordner namens „Dropbox“ auf seinem Rechner. Die Daten in diesem Ordner werden jetzt in die Cloud geladen und automatisch auf anderen Geräten mit dem selben Dropbox-Konto heruntergeladen, und umgekehrt. Einfacher geht es wirklich nicht!

Das Ganze ist übrigens kostenlos, so lang einem 2GB Speicher ausreichen. Man kann diese aber auch bis zu 8GB kostenlos erweitern, z.b. durch Gewinnspiele oder Einladungen ;-). Wem das noch immer nicht reicht, kann für etwa 10$/Monat 50GB und 20$/Monat für 100GB erweitern.

Also, wer Interesse hat, sollte sich hier anmelden – denn damit folgt ihr meiner Einladung und schenkt mir 250MB mehr Speicher – und dann loslegen.

 

Windows 7 Service Pack 1 mit Ubuntu

Vor einigen Tagen bzw. Wochen ist das erste Service Pack für Windows 7 erschienen. Da ich auf meinem Computer hauptsächlich Ubuntu betreibe, liegt Windows bei mir in einem Dual-Boot-System. Windows starte ich dann eigentlich nur, wenn ich mal wieder ein nettes Spiel zocken möchte ;-) Nun wollte ich aus Sicherheitsgründen mein Windows 7 auf den neuesten Stand bringen und genau dafür Service Pack 1 installieren. Das versuchte ich über das normale automatische Windows-Update, da dann nur die Updates aus dem Service Pack installiert werden, die auch benötigt werden und noch nicht vorhanden sind. Doch dann kam eine merkwürdige Fehlermeldung, ein Fehlercode, der übrigens nicht half, denn der eigentliche Fehler ist im Internet unter anderen Codes abrufbar… Aber egal, ich konnte mir denken woran es liegt, denn bereits vor einer Weile fand ich diesen Artikel bei Heise.

Das Problem: Windows findet seinen eigenen Bootloader im MBR (Master Boot Sektor) nicht mehr, da dort die Dual-Boot-Lösung Grub von Linux alias Ubuntu sich vorgedrängelt hat ;-)

Die Lösung: Im Internet mal flugs gegoogelt und auch einiges gefunden, allerdings Lösungen von nicht funktionstüchtig, bis riskant über zu kompliziert. Aber da ich das Problem bereits erkannt hatte, habe ich mir eine eigene relativ einfache Lösung herbeigezaubert:

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Für die Wissenschaft – Boinc

Mich hat eine alte Leidenschaft wieder gepackt: BOINC – oder auch Berkeley Open Infrastructure for Network Computing. Dabei handelt es sich um eine Plattform der Universität Berkeley, die damit die Rechenleistung verschiedenster Rechner über das Internet verfügbar macht. Denn wissenschaftliche Daten müssen ausgewertet werden und dafür benötigt man Rechenpower. Eine Möglichkeit sind teure Serverfarmen, die solche Daten – beispielsweise Simulationen oder Aufzeichnungen – auswerten sollen. Solche Farmen sind aber teuer und auch nicht besonders umweltfreundlich und vor allem kleinere Projekte können solche Anlagen kaum finanzieren. Und genau hier wird nun BOINC eingesetzt. Denn da draußen stehen mittlerweile Millionen von Rechnern – egal ob bei uns zu Hause oder im Büro, in der Schule oder in der Universität – und diese sind meistens nicht ausgelastet. Sie werden genutzt, um im Internet zu surfen, die Emails abzurufen, vielleicht etwas chatten oder Texte verfassen. Da wäre es doch eine gute Idee, die restliche Rechenkraft im Hintergrund unmerklich zu nutzen, um der Wissenschaft die ersehnten ausgewerteten Daten zu liefern.

Ich bin bereits seit 2002 mit dabei. Ursprünglich startete die Universität Berkeley das Projekt SETI@Home. SETI bedeutet übrigens Search for Extraterrestrial Intelligence (dt. Suche nach außerirdischer Intelligenz). Bei diesem Projekt werden aufgezeichnete Signale des Radioteleskops Acreibo ausgewertet. SETI@Home war das erste Projekt dieser Art. Von dieser Idee inspiriert entwickelte man in Berkeley die Plattform Boinc, welche mittlerweile noch weiteren wissenschaftlichen Projekten aller Welt zur Verfügung steht und somit die Rechenkapazität der im Internet verfügbaren Computer nutzt.

Seit einigen Tagen stelle auch ich meinen (neuen) Rechner auf diese Art und Weise zur Verfügung. Ich habe mein altes SETI@Home-Konto wieder reaktiviert und auch in diesem Moment wertet er im Hintergrund die Daten aus Berkeley aus. Allerdings lasse ich meinen Computer nur mit halber Kraft (einen Prozessor-Kern von zwei)  die Arbeit übernehmen, um die Temperatur auf einen normalen Level zu halten, denn man sollte nicht vergessen, volle Rechenlast bedeutet auch eine höhere Temperatur im Gehäuse. Aber mittlerweile steht mir ja auch ein eigener Dedicated Server bei 1&1 zur Verfügung, und auch dieser hat außer einigen Webanfragen und Email-Konto-Abrufen noch viele freie Kapazitäten – und auch diese nutze ich für BOINC aus.

Neben SETI@Home gibt es – wie bereits erwähnt – weitere interessante Projekte. Ich habe außerdem festgestellt, dass man bei SETI@Home die Server nicht mehr dauerhaft online zu halten scheint und es daher zu Pausen für neue Aufgaben kommt. Also habe ich mich bei weiteren Projekten angemeldet, um meine Rechenkraft der Wissenschaft zur Verfügung zu stellen. Dabei bin ich über MilkyWay@Home gestolpert. Dabei handelt es sich um ein relativ ähnliches Programm, hierbei wird nicht nach außerirdischer Intelligenz geforscht, sondern ein 3D-Modell der Milchstraßengalaxie errechnet.

Aber nicht nur die Weltraumforschung wird mittels BOINC bedient, so habe ich mich inzwischen auch für ein drittes Programm eingetragen: climatePrediction. Hier steht die Klimaforschung im Vordergrund. Das halte ich für besonders sinnvoll, denn hier werden die Klimadaten unserer Erde ausgewertet, um den Klimawandel der nächsten 50 Jahre voraussagen zu können.

Aber man tut nicht nur etwas für die Wissenschaft, nein, das ganze wird auch in Statistiken erfasst, es werden Punkte (sog. Credits) vergeben und man kann in Teams arbeiten. Also auch der Wettbewerbsdrang wird befriedigt ;-)

Boinc Stats

Und wer hat Lust, wer möche seinen Computer – egal ob Windows, Linux oder Mac – der Wissenschaft zur Verfügung stellen?

Es gibt noch viele weitere Projekte aus den Bereichen Biologie, Medizin, Physik, Astronomie, Kryptografie …

Einige Projekte, die ich für ebenfalls reizvoll halte:

  • LHC@Home – Simulationen für den berühmten Teilchenbeschleuniger Europas
  • Einstein@Home – Auswertung von Gravitationswellen im Universum
  • Enigma@Home – Es existieren 3 Enigma-verschlüsselte Nachrichten aus dem Jahre 1942 – diese konten bis heute nicht entschlüsselt werden!
 

Software-Tipp: KeePass(X) Passwort-Safe

Wer kennt es nicht, das leidige Problem, dass das Internet mit sich bringt, Passwörter über Passwörter, Passphrasen und verschiedenste Schlüssel. Und dann auch noch das: Man sollte niemals das selbe Passwort auf mehreren Seiten benutzen, denn man weiß nie, wie sicher die Datenbank auf der anderen Seite ist, wo das eigene Passwort liegt. Äußerst ungünstig wenn das Passwort aus der unverschlüsselten Datenbank im Klartextformat abgespeichert ist und von Hackern abgegriffen wird und dann auch noch zum Online-Banking-Account passt. Und dann sollten Passwörter auch noch Sonderzeichen, Klein- und Großbuchstaben, sowie Zahlen beinhalten und natürlich sollte das wertvolle Passwort nicht im Wörterbuch stehen, denn bei Brute-Force-Attacken ist ein Wörterbuch-Scan äußerst beliebt. Und dann sollte man das Passwort auch noch regelmäßig ändern. Aber wie soll man das alles realisieren, als normaler Mensch? Ganz einfach: Man nutzt einen Passwort-Safe, genauer den KeePass (Windows) bzw. KeePassX (Linux, Mac, Windows) Passwort-Safe.

Dieser Safe ist eine Art Datenbank für alle Passwörter, auch SSL-Zertifikate, Passphrasen oder verschiedene Schlüssel können gespeichert werden. Alle diese Daten werden in der entsprechenden Datenbankdatei automatisch verschlüsselt. Zum Öffnen benötigt man dann ein Passwort (das einzige, das man sich merken muss ;-) ) bzw. eine beliebige Datei (generierte Key-Datei, Bild, Audio, Video…) oder sogar beides. Anhand des Passwortes oder/und der Schlüsseldatei, und nur anhand dessen, kann die Datenbank dann geöffnet und entschlüsselt werden, die Passwörter sind also definitiv sicher aufgehoben. Auch das lästige Passwortausdenken entfällt, denn es gibt einen integrierten Passwortgenerator, der anzeigt wie sicher das Passwort ist, auch die Länge und Zeichen des Passwortes sind frei wählbar. Danach kann man das entsprechende Passwort in einem beliebigen Ordner mit Daten wie Benutzernamen, Webadresse, Kommentar u.v.m. abspeichern. Ein weiteres nettes Feature ist eine Art Verfallsdatum für Passwörter. Dabei handelt es sich um einen einfachen Hinweis, den das Programm ausgibt, wenn das angegebene Datum überschritten wurde. Dann wird es wieder Zeit für ein neues Passwort. Und wie bekommt man die Passwörter in den Browser zur passenden Seite? Dafür gibt es die „Auto-Type“-Funktion, einfach auf die entsprechende Webseite gehen, den Passwortsafe öffnen und einen Auto-Type durchführen, das Passwort wird nun automatisch in die Webseite eingetragen. Und was passiert, wenn ich mein Passwort in der Datenbank ausversehen gelöscht habe? Das kann eigentlich nicht passieren, der Safe hebt in der Kategorie Backup alle gelöschten Passwörter für mehrere Tage auf. Außerdem sollte man sowieso regelmäßige Backups von seinen Dateien machen, also auch von der KeePass-Safe-Datei.

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NAS mit Passwortschutz und Windows Vista

Hier mal wieder ein Blog aus der Rubrik „Probleme und dessen Lösung“ :-D

Diesmal dreht es sich dabei um Windows Vista (32Bit Business) mit einer passwortgeschützten NAS-Festplatte (Samba-Passwortschutz). In meinem Fall handelt es sich um einen NAS mit RCD-Chip. Das Problem bestand bisher darin, dass man, sobald man auf ein passwortgeschütztes Verzeichnis (geschützt über die Weboberfläche des NAS) keinen Zugriff unter Windows Vista bekam, da bei der Passwortabfrage trotz des richtigen Passworts immer eine Fehlermeldung „Passwort falsch“ kam. Heute habe ich etwas rumprobiert und hab den Passwortschutz tatsächlich auch unter Vista zum Laufen gekriegt. Unter Linux (Ubuntu) lief das ganze von vorner herein ohne Probleme.
Und folgender Maßen habe ich das Problem gelöst:

  • Registry ändern
  • HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Control\Lsa\LMCompatibilityLevel -> 3 zu 1 ändern
  • Systemsteuerung/Verwaltung – Systemsteuerung\Verwaltung\Lokale Sicherheitsrichtlinie\Lokale Richtlinien\Sicherheitsoptionen
  • Netzwerksicherheit: LAN Manager -> LM- und NTLM-Antworten senden und Rechner neustarten

Anmeldung am NAS – Benutzer: LAUFWERKNAME@ARBEITSGRUPPE – Passwort: Passwort für Verzeichnis

Ich musste heute lange nach der Lösung googeln, daher hilft dieser Blog hoffentlich einigen Leuten in der Zukunft. Viel Glück und viel Spaß! :yes:

 

Auch Thunderbird kann FTP

Seit einiger Zeit nutze ich einen IMAP-Server für meine EMails. Daher kann ich diese von mehreren Rechnern verwalten. Dazu nutze ich von mehreren Rechnern das Programm Mozilla Thunderbird. Allerdings kann ich damit nicht zentral auf meine Adressbuchdaten zugreifen. Nun habe ich allerdings das Adoon Adressbooks Synchronizer gefunden. Dieses Addon kann sowohl über IMAP (virtueller Ordner), WebDAV oder auch FTP die Adressen synchronisieren. Ich nutze dazu wieder die FTP-Variante. Dazu habe ich einen extra Benutzer auf meinem FTP-Server angelegt und synchronisiere nun auf diese Art und Weise meine Adressbuchdaten zwischen verschiedenen Rechnern. Allerdings ist das Wort Synchronisieren hier etwas falsch am Platz, denn die Daten werden leider nicht synchronisiert sondern nur vollständig herunter- bzw. hochgeladen. Allerdings kommt das bei normaler Nutzung auf das Gleiche hinaus…

 

Lesezeichen mittels Foxmarks und eigenem FTP-Server synchronisieren

Schon seit längerer Zeit nutze ich Foxmarks zur Synchronisation meiner Firefox-Lesezeichen. Alles was man dafür benötigt, ist ein Benutzerkonto und das Addon Foxmarks für Firefox.
Foxmarks unterstützt übrigens inzwischen auch Internet Explorer und Apple Safari.
Allerdings fand ich es persönlich etwas unangenehm, dass meine privaten Lesezeichen mit irgendeinem, mir eigentlich unbekannten, Server synchronisiert wurden. Daher habe ich mich entschlossen, das nette Feature von Foxmarks zu nutzen, welches es erlaubt, einen eigenen Server zu verwenden. Dabei kann man entweder einen FTP-Server oder Webdav-Server einsetzen. Ich habe mich hier für FTP entschieden, da ich einen solchen Server bereits am Laufen habe. An diesem Server habe ich dann einen extra Benutzer bookmarks angelegt, der die Dateien in einem bestimmten Verzeichnis hinterlegt.

Wie muss Foxmarks konfiguriert werden?
Zunächst muss Foxmarks natürlich installiert worden sein. Das geschieht in der Regel bei Firefox über Extras -> Addons.
Danach kann Foxmarks über Extras -> Foxmarks -> Einstellungen konfiguriert werden:
Dort wird unter Benutzerkonto der Benutzer und das Passwort des FTP-Servers eingetragen. Danach muss man nur noch unter Erweitert den eigenen Server einstellen. Dies geschieht nach folgendem Schema:
Lesezeichen-URL: ftp://meinserver.de/bookmarks.jim
Passwort-URL: ftp://meinserver.de/passwords.jim Jetzt müssen die Lesezeichen nur noch mit einem Klick auf Hochladen hochgeladen werden. Fertig. Foxmarks synchronisiert die Lesezeichen nun mit einem eigenen FTP-Server.

Leider ist (noch) kein SSL (verschlüsselter Zugang) per FTP möglich. Wer einen WebDav-Server nutzt, kann dies allerdings über https realisieren.

 

Ich mag mein Handy – synchronisieren

Also ich mag mein Handy von Tag zu Tag immer mehr. Heute morgen (bin nämlich früh aus Bett gefallen), hatte ich den spontanen Einfall, dass es doch praktisch wäre, wenn ich meine Kontaktdaten aus meinem Handy mit meinem E-Mail-Programm synchronisieren könnte. Also hab ich losgegoogelt und siehe da: Es ist tatsächlich möglich. Dazu muss ich sagen ich habe ein Sony Ericsson K750i und benutze das Adressbuch von Mozilla Thunderbird.

Wie funktioniert’s?
Man benötigt eigentlich nur ein einziges Computerprogramm: MyPhoneExplorer. Dabei handelt es sich um eine kostenlose Software für nahezu alle Sony Ericsson-Handys. Es gäbe zwar auch eine offizielle Software auf der CD zum Handy, aber das ist nicht einmal halb so schön. Mit dem MyPhoneExplorer ist es außerdem möglich, das Handy zu sichern, SMS und Anrufe zu archivieren, Kalender, Notizen, Uhr usw. zu synchronisieren. Die Uhr wird dabei per NTP-Server über das Internet mit einer Atomuhr synchronisiert. Außerdem ist im MyPhoneExplorer, wie bereits erwähnt, eine Erweiterung für Mozilla Thunderbird integriert, mit dem die Handy-Kontaktdaten automatisch synchronisiert werden können. Man kann dabei auch einzeln bestimmen, welche Kontakte synchronisiert werden sollen und welche nicht. Man sieht also ganz nebenbei, dass auch Thunderbird dank seiner Erweiterungsmöglichkeiten ein echt tolles Programm ist, aber das wusste ich schon länger :-)

Wie installiere ich die nötige Software?
Hier mal Schritt für Schritt, wie man vorgehen muss, um die oben beschriebene Software zu installieren.
Mozilla Thunderbird herunterladen und installieren
MyPhoneExplorer herunterladen und installieren
Sony Ericsson-Treiber von der offiziellen CD installieren (Device Treiber)
MyPhoneExplorer: Datei -> Einstellungen -> Handy suchen
MyPhoneExplorer: mit dem Handy verbinden
fertig
Der Rest sind dann nur noch Einstellungen, die jeder für sich individuell anpassen kann. Ich empfehle allerdings vorher eine Sicherung vom Handy zu machen, das funktioniert nach der Installation der Software auch über den MyPhoneExplorer.

Das Ganze habe ich bei mir übrigens unter Windows Vista Business und einem USB-Verbindungskabel getestet. Es ist allerdings auch per Bluetooth möglich.

 

Willkommen in der Moderne – Windows Vista

Seit heute betreibe ich (bisher) zufrieden und glücklich Windows Vista Business auf meinem PC. Vorher setzte ich lange Zeit auf Windows XP, mit dem ich eigentlich auch zufrieden war. Aber nachdem ich letzte Woche ein paar genauere Einblicke in Windows Vista bei einem Freund erhaschen durfte, hat es mir einfach zu gut gefallen… Daher hatte ich mich in den letzten Tagen entschieden, mir ebenfalls Windows Vista auf meinen PC aufzuspielen. Dazu kam noch, dass ich heute nach der Uni etwas Zeit und Lust dazu hatte. (Eigentlich hatte ich das erst am Wochenende vor.) Nach dem nützlichen Tool „Windows Upgrade Advisor“ wusste ich, dass ich am besten auf die Business-Version setzen sollte. Ich war erstaunt, dass es doch relativ einfach und unproblematisch ablief und die meisten Programme und Treiber nach dem Upgrade auf Vista noch laufen. Hier mal ein kurzer Upgrade-Leitfaden:PC mit Windows XP mit dem Upgrade Advisor prüfen.
Sicherheitskopien erstellen
Empfohlene Schritte des Advisors ausführen (Programme und Treiber entsprechend installieren/deinstallieren)
Windows Vista DVD einlegen und Installation auswählen
Upgrade durchführen und Anweisungen folgen
Service Pack 1 installieren
Windows Update durchführen
Fehlende Programme/Treiber neu installieren
Ggf. Windows aktivieren
Fertig!

Wie gesagt, ich war erstaunt, dass das alles so problemlos funktioniert hat und eigentlich noch alles, bis auf Kleinigkeiten, funktioniert. Aber was ist nun eigentlich neu? Mich hat in erster Linie die neue Oberfläche gereizt, die doch äußerst attraktiv wirkt. Aber auch die neue Sidebar mit netten Minianwendungen und einige neue Sicherheitsfeatures, wie das verbesserte Sicherheitscenter, gefallen mir sehr gut. Außerdem bin ich positiv überrascht, wie gut Windows Vista doch auf meinem relativ leistungsschwachen bzw. alten PC noch läuft. Dazu muss ich aber sagen, dass mir der Upgrade Advisor das auch vor der Installation zusicherte.

Fazit: Ich bin glücklich und zufrieden mit dem neuen Windows (noch) :-)