Kategorien-Archiv: Computer

 

LinuxTag 2011 – Programmnachlese

Ganz im Sinne des OpenSource-Denkens von Linux wurden nun einige Paper und Videos zu den gehaltenen Vorträgen vom LinuxTag 2011 veröffentlicht. Wer die Messe also nicht besucht hat bzw. besuchen konnte, aber die Vorträge und Inhalte des LinuxTages dennoch interessieren, kann sie sich online auf der offiziellen Webseite ansehen und durchlesen.

 

Lokaler Webserver zur Webentwicklung

Solange ein Webentwickler „nur“ HTML-Seiten entwürft und entwickelt, ist es kein Problem diese direkt im Browser seiner Wahl anzeigen zu lassen. In der Regel reicht dazu ein Doppelklick auf die entsprechende HTML-Datei oder das Datei-Menü des Browsers. Aber sobald es darum geht, Seiten mit Programmiersprachen wie beispielsweise PHP zu entwickeln, wird es schon etwas komplizierter. Denn in der Regel funktioniert es hier nicht so einfach, der Browser kann mit ein paar Tricks zwar noch das HTML-Gerüst anzeigen, aber bei den PHP-Befehlen wird er streikeb.

Das liegt daran, dass Programmiersprachen wie PHP, im Gegensatz zu beispielsweise JavaScript, nicht direkt im Browser interpretiert werden, sondern zu den Server-Programmiersprachen gehört, die auf dem Webserver kompiliert und interpretiert werden und als fertiges statisches HTML an den Benutzer in den Browser zurückgeschickt werden.

Nun hat man als Webentwickler zwei Möglichkeiten:

  • Entweder man nutzt seinen bereits vorhandenen Webserver beim Hoster und lädt dort seine entwickelten Skripte hoch und testet sie dann dort

oder

  • man hat einen lokalen Webserver zur Verfügung.

Ich möchte nun beschreiben, wie einfach es doch sein kann, sich einen lokalen Webserver auf seinem Rechner, an dem man auch die Webseiten entwickelt, installiert, der auch Skriptsprachen wie PHP unterstützt. Dabei beziehe ich mich hier auf :ubuntu: Ubuntu (Linux) und den Webserver namens Apache. Wer Windows oder Mac benutzt, sollte sich mal bei XAMPP umschauen. XAMPP kann auch für Linux eingesetzt werden, aber Linux bringt in der Regel von Haus aus die Möglichkeit mit, einen Apache-Webserver direkt lokal zu betreiben.

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OpenSUSE bekommt Unity

Ja, tatsächlich, Canonicals neue Desktop-Oberfläche, die in Ubuntu den klassischen Gnome-Desktop in Version 11.04 Natty Narwhal ablöste, findet nun auch seinen Weg in anderen Distributionen. Als erstes portiert man derzeit Unity – die von vielen Ubuntu-Nutzern sehr skeptisch empfangen wurde – bei OpenSUSE. Aktuell gibt es wohl sogar erste Portierungen von Unity 2D, welches auch ohne 3D-Beschleunigung funktioniert. Aber auch Unity 3D – und damit auch Compiz – soll portiert werden. Offenbar wird Unity damit eine weitere offizielle Oberfläche von OpenSUSE neben KDE, Gnome 2 & 3, XFCE und LXDE, getreu dem Motto „Choice is good“.

Links: OpenSUSE, Rechts: Ubuntu

Mehr Screenshots von Unity unter OpenSuse.

 

Firefox 5.0 Beta parallel testen

Auch bei Mozilla wird fleißig hinter den Kulissen weiter entwickelt, und zwar auch an der nächsten Version des beliebten Browsers Firefox. Die aktuelle stabile Version ist Firefox 4.0 mit einigen optischen und technischen Änderungen im Vergleich zum Vorgänger Firefox 3.6, der hier und da auch noch zum Einsatz kommt.

Und nun ist es für Interessierte, für Entwickler und alle anderen möglich, die 1. Beta-Version von Firefox 5.0 (unstabile Vorabversion) herunterzuladen und zu testen. Für mich ist der nächste Feuerfuchs immer besonders interessant, da ich hier vorab mögliche Ausgabe-Änderungen an meinen Webseite entdecken und korrigieren kann. Außerdem bin ich einfach neugierig und interessiere mich generell für verschiedene Betas. Doch hier möchte ich vor allem die Balance zwischen der Stable Version 4.0 und der Beta Version 5.0 halten. Beide Browser sollen sich nicht in die Quere kommen!

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Synchron mit sich und der Welt – dank Dropbox

„Die Cloud greift um sich.“ Das hört man in letzter Zeit immer öfter. Doch zunächst, was ist eigentlich diese ominöse Cloud (engl. Wolke)? Dabei handelt es sich in der Regel um Dienste, die einen Datenservice irgendwo in unbekannten Regionen und Serverfarmen anbieten, in einer Wolke eben. Das können z.B. Dienste sein, mit denen man seine Lesezeichen des Browsers synchronisiert (z.B. XMarks) oder sogar seine Passwörter (z.B. LastPass). Doch ein in meinen Augen ganz besonderer Dienst, da er sehr intuitiv funktioniert, ist Dropbox.

Dropbox synchronisiert beliebige Dateien zwischen verschiedenen Endgeräten, von Computern bis hin zu Smartphones. Und das alles auf sehr einfache Art und Weise und zwischen allen Betriebssystemen.

Ich setze Dropbox ein, seit ich ein Smartphone mein eigen nenne und darauf automatisch abgeglichene Dateien von meinem Computer haben wollte. Schnell entdeckte ich dabei, dass ich auch meine Daten zwischen Linux und Windows sehr einfach synchron halten kann. Vor kurzem ist nun auch ein neues Notebook in meine Dropbox-Familie eingezogen. Hier halte ich in erster Linie meine Daten vom Studium und einige Tabellen und Dokumente zwischen beiden Rechnern auf dem selben Stand. So kann ich beispielsweise in der Uni im Computerlabor an meinem Laptop an einer Aufgabe arbeiten und finde diese dann zu Hause an meinem Desktop-Rechner wieder. Übrigens: Neuerdings funktioniert die Synchronisation zwischen zwei Rechnern auch per LAN, also lokal und nicht über das Internet. Das geht wesentlich schneller. Dazu muss man nur seinen Dropbox-Ordner im Netzwerk als „Dropbox“ freigeben und das Häkchen in den Optionen bei „Enable LAN Sync“ setzen, es funktioniert tatsächlich, auch zwischen Windows und Linux. Ein weiteres geniales Feature, welches ich seit kurzem ebenfalls nutze, ist das Sharing. Ich kann hier einen bestimmten Ordner in meiner Dropbox mit anderen Nutzern teilen. Das nutze ich seit einigen Wochen zusammen mit ein paar meiner Kommolitonen für eine Gruppenarbeit. Weiterhin kann man dort Dateien hochladen, die dann andere über einen Link herunterladen können oder man stellt hier seine Fotoalben für jedermann online. (habe ich bisher allerdings noch nicht genutzt)

Doch wie funktioniert das Ganze? Das klingt ja unheimlich kompliziert! Nein, es ist extrem einfach. Einfach die Software von Dropbox herunterladen, ein Benutzerkonto einrichten und schwupp hat man einen Ordner namens „Dropbox“ auf seinem Rechner. Die Daten in diesem Ordner werden jetzt in die Cloud geladen und automatisch auf anderen Geräten mit dem selben Dropbox-Konto heruntergeladen, und umgekehrt. Einfacher geht es wirklich nicht!

Das Ganze ist übrigens kostenlos, so lang einem 2GB Speicher ausreichen. Man kann diese aber auch bis zu 8GB kostenlos erweitern, z.b. durch Gewinnspiele oder Einladungen ;-). Wem das noch immer nicht reicht, kann für etwa 10$/Monat 50GB und 20$/Monat für 100GB erweitern.

Also, wer Interesse hat, sollte sich hier anmelden – denn damit folgt ihr meiner Einladung und schenkt mir 250MB mehr Speicher – und dann loslegen.

 

Linux Tag 2011 – Mein Besuch in fremde Linux-Welten

Am vergangenen Samstag war ich auf Europas größter OpenSource Messe in Berlin: Auf dem LinuxTag 2011. Fleißige regelmäßige Leser meines Blogs sollten die Bilder schon gesichtet haben ;-)

Dort ging es also nicht nur um Linux, sondern auch um andere quell-offene freie Produkte. Natürlich waren auch verschiedene Linux-Distributionen vertreten. Diese Produkte und Distributionen haben sich allerdings nicht nur an Ständen präsentiert sondern teilweise auch Vorträge gehalten. Dieser Ausflug war für mich ein Muss! Nicht nur wegen Linux, sondern auch für das Studium und meine freiberufliche Tätigkeit nebenbei. Nicht umsonst habe ich dort 8 Stunden meines Samstags verbracht ;-)

In diesem Artikel möchte ich mich zu den Linux-Distributionen äußern:

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Linux Tag 2011 – Mein Besuch in Bildern

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Erste Erfahrungen mit Ubuntu Natty Narwhal

Vor etwa zwei Wochen ist Version 11.04 – für unkundige: 11 steht für das Jahr, 04 für den Monat ;-) – mit dem Codenamen Natty Narwhal erschienen. Übersetzt heißt das in etwas so viel wie „schicker Narwal“ – nicht nur, dass man in der mittlerweile beliebten Tradition alphabetisch beim Codenamen vorarnzuschreiten, hat das „schick“ in der neuesten Ubuntu-Version eine besonders große Bedeutung. Mark Shuttleworth kündigte wie immer den Codenamen der nächsten Versionen an und legte mit dieser Version fest, diesmal solle das Design, die Optik und die Haptik im Vordergrund stehen. Und so entstand die wohl umstrittenste Ubuntu-Version.

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Windows 7 Service Pack 1 mit Ubuntu

Vor einigen Tagen bzw. Wochen ist das erste Service Pack für Windows 7 erschienen. Da ich auf meinem Computer hauptsächlich Ubuntu betreibe, liegt Windows bei mir in einem Dual-Boot-System. Windows starte ich dann eigentlich nur, wenn ich mal wieder ein nettes Spiel zocken möchte ;-) Nun wollte ich aus Sicherheitsgründen mein Windows 7 auf den neuesten Stand bringen und genau dafür Service Pack 1 installieren. Das versuchte ich über das normale automatische Windows-Update, da dann nur die Updates aus dem Service Pack installiert werden, die auch benötigt werden und noch nicht vorhanden sind. Doch dann kam eine merkwürdige Fehlermeldung, ein Fehlercode, der übrigens nicht half, denn der eigentliche Fehler ist im Internet unter anderen Codes abrufbar… Aber egal, ich konnte mir denken woran es liegt, denn bereits vor einer Weile fand ich diesen Artikel bei Heise.

Das Problem: Windows findet seinen eigenen Bootloader im MBR (Master Boot Sektor) nicht mehr, da dort die Dual-Boot-Lösung Grub von Linux alias Ubuntu sich vorgedrängelt hat ;-)

Die Lösung: Im Internet mal flugs gegoogelt und auch einiges gefunden, allerdings Lösungen von nicht funktionstüchtig, bis riskant über zu kompliziert. Aber da ich das Problem bereits erkannt hatte, habe ich mir eine eigene relativ einfache Lösung herbeigezaubert:

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Mehr Geschwindigkeit dank memcache(d)

Mehr Geschwindigkeit? Für was? Ganz einfach, für eure eigenen Internetseiten, besonders leicht ist dies mit WordPress umzusetzen. Ich habe an dieser Stelle bereits vom eAccelerator berichtet, den ich ebenfalls verwende. Dieser greift nämlich die Seiten ab und beschleunigt sie, die nicht mit Hilfe des folgenden Tools abgefangen werden. Heute möchte ich nämlich von memcache(d) berichten.

Zunächst möchte ich euch erzählen was memcached überhaupt ist: Mit Hilfe von memcached kann man nämlich seine eigene Internetseite auf dem Server in einen Zwischenspeicher (engl. Cache) laden. Der Vorteil hierbei ist es, dass die Internetseiten (vor allem PHP-Skripte) nicht bei jedem einzelnen Benutzerabruf neu generiert werden muss, sondern aus diesem Cache geladen wird, dazu kommen auch die entsprechenden Datenbankabfragen. Doch das allein ist noch nicht alles. Memcached kann nämlich nicht nur Seiten und Daten zwischenspeichern, sondern diese Daten werden in den Arbeitsspeicher des Servers zwischengespeichert. Der Vorteil hierbei ist nämlich der, dass der Zugriff auf den Arbeitsspeicher vielfach schneller erfolgt, als ein Zugriff auf die Festplatte.

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