Kategorien-Archiv: Computer

 

Subversion vs. Git – Ihr seid gefragt

Seit einigen Wochen läuft an der Hochschule das neue Semester und auch dieses Mal ist es wieder spannend. Ich bin hier derzeit an einem spannenden Projekt beteiligt und sammle dort nebenbei auch erstmals Erfahrungen mit dem Versionierungstool Subversion für unsere Programmcodes. Es ist nicht nur praktisch, um unter mehreren Leuten seine Codes zu managen und verteilen, sondern auch um meine Quellcodes auf meinen beiden Rechnern zu synchronisieren. Nun würde ich das gerne auch auf meine anderen Projekte übertragen. Auch wenn ich die Codes davon bislang nicht teile – beispielsweise von Webprojekten – möchte ich es nutzen um meine Quellcodes synchron zu halten und auf meinem Server zu sichern (Backup). Aber hier stellt sich mir nun eine Frage:

Subversion oder Git? Was ist besser? Was ist schlechter? Warum? Warum nicht?

Diese Frage richte ich mal an die Kenner unter euch:

SVN oder Git

Ergebnisse

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Gerne auch mehr Infos in den Kommentaren, ich würde mich freuen ;-)

 

Updates plötzlich ohne Passwort: Bug oder Feature?

Eingefleischte Ubuntu-Nutzer kennen es so: Man sitzt an sein Lieblings-Betriebssystem und irgendwann erscheint ein Hinweis, z.B. im Unity-Launcher, und der Update-Manager zuckt. Er weist also dezent auf neue verfügbare Updates hin. Nun geht man in den Update-Manage, klickt auf installieren und es öffnet sich ein kleines Popup-Fenster. Nun muss man nur noch sein Admin-Passwort eingeben, um seine Berechtigung für Aktualisierungen bestätigen und die Installation startet. Doch so war es bisher!

Vor einiger Zeit ist mir aufgefallen, dass mir beim Klick auf installieren plötzlich keine Passwortabfrage mehr entgegen springt. Die Software wird einfach aktualisiert, so wie immer, nur eben ohne die Abfrage. Das kommt einem doch dann etwas komisch vor, wenn man es Jahre lang anders gewöhnt ist. Vielleicht ein Bug? Ein Bug, der sogar auch auf meinem Laptop auftaucht? Unwahrscheinlich, aber durchaus möglich, lieber mal recherchieren… und dabei bin ich auf folgendes Ergebnis gestoßen: Es ist ein Feature, kein Bug! Im Changelog des Paketes policykit-desktop-privileges ist bei Version 0.6 folgendes im Changelog zu finden.

policykit-desktop-privileges (0.6) oneiric; urgency=low

* Allow local admins to update already installed software without password.

* Update passwordless time zone configuration to GNOME 3.

Bei bereits installierten Programmen ist also keine Passworteingabe mehr erforderlich, sofern man mit seinem als Admin berechtigten Konto eingeloggt ist. Mir kommt es noch etwas komisch vor, aber es scheint ja keine Sicherheitsbedenken zu geben.

 

Battlefield 3 Open Beta gestartet

Seit gestern können nun alle Interessenten an der Beta-Phase von Battlefield 3 teilnehmen. Wenige Tage vorher durften schon Besitzer von Medal of Honor (Limited Edition) oder Vorbesteller antesten, aber nun kann auch der Rest einen Beta-Key ergattern

Dazu muss man nur auf die offizielle Beta-Seite von Battlefield 3 gehen und den Buttons zur Beta folgen. Sofern man nicht nachts zwischen 6 und 23 Uhr aufschlägt, muss man seine Personalausweisnummer parat halten, da das Spiel erst ab 18 Jahren freigegeben ist. Weitergeleitet wird man auf die Battlefield-Fanseite auf Facebook, dort gibt man nach einer Verifikation, dass man auch wirklich 18 Jahre alt ist, seinen Namen und seine E-Mail-Adresse an. Mit etwas Glück findet man dann auf der nächsten Seite schon seinen frischen Beta-Key.

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Portal wieder kostenlos zu haben

Eines der innovativsten Spiele ist derzeit (wieder) kostenlos zu haben: Portal. Das Spiel überzeugt dadurch, dass es nicht um Gewalt geht, sondern dass es – gepaart mit einer witzigen Story – vor allem zum Denken anregt. Das Spiel gab es bereits im Mai 2010 kostenlos zu haben, danach hat es wieder ein paar Euronen gekostet. Für alle, die es damals verpasst haben und das Spiel bis heute nicht in ihrer Steam-Bibliothek haben, können es bis zum 20. September 2011 kostenlos und völlig legal herunterladen, also pünktlich zum Wochenende.

Was ihr dafür tun müsst? Eigentlich gar nichts, außer in den Steam-Account einloggen – bzw. einen neuen Account anlegen – und dann von dieser Seite das Spiel installieren. Danach kann der Spielspaß schon beginnen.

Wem das Spiel Spaß macht – und davon gehe ich aus – der kann sich danach auch an den Nachfolger machen. Auch Portal 2 bekommt man – allerdings NICHT kostenlos – als Download bei Steam oder auch als Version in einer echten Verpackung mit echter DVD.

 

Diablo 3 Anmeldung zur Beta – So funktioniert’s

Aus dem Hause Blizzard kommen eher selten Spiele, aber wenn sie kommen, werden sie mit einer enormen Begeisterung der Fans empfangen. Aus der Schmiede Blizzard kommen Titel wie Warcraft, Starcraft und nicht zuletzt Diablo. Diese 3 Spiele-Serien gehören zu den beliebteste PC-Games weltweit. Der nächste große Wurf – nach Starcraft II im letzten Jahr – wird wohl Diablo III, welches im nächsten Jahr erscheinen könnte, der nächste Blizzard-Hit. Seit einigen Tagen ist es nun auch möglich, sich für die Beta-Phase (öffentliche Test-Phase) anzumelden. Dazu wird nur ein Battle.net-Account benötigt. Diesen kann man problemlos kostenlos registrieren, wenn man noch keinen Account sein eigen nennt. Wer bereits Spiele von Blizzard gespielt hat, besitzt mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits einen Account.

Um sich zum Beta-Phase anzumelden, welche auch Diablo 3 betrifft, muss nur folgende Webseite besuchen:

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Linux wird 20

Es findet und fand dieses Jahr immer wieder Erwähnung, Linux feiert dieses Jahr seinen 20. Geburtstag – ganz nebenbei bemerke ich wie alt ich schon bin! Unter anderem gratulierte auch der Erzfeind Microsoft dem kleinen Pinguin, ja Microsoft, der Konzern der freie Software und damit mit einem besonderen Blick auf Linux als „Diebstahl“ und als „Tumor“ bezeichnete. Doch alleine das zeigt, dass sich Linux in den letzten 20 Jahren als Konkurrenz der Betriebssysteme etabliert hat. Ja tatsächlich! Konkurrent! Auch wenn noch ein äußerst geringer Anteil der Nutzer zu Hause an ihrem Heim-PC oder an ihrem Arbeitsplatz Linux einsetzen, so hat es sich vor allem im Server-Bereich durchgesetzt und so hat auch Microsoft mittlerweile seine Hände bei der Entwicklung des aktuellen Linux-Kernels mit im Spiel. Außerdem vermarkten auch große Unternehmen (Red Hat, Canonical…) diverse Linux-Distributionen.

Angefangen hat das Projekt „Linux“ als Versuch eines finnischen Studenten, Linus Torvalds – gleichzeitig Namensgeber von Linux -, ein kleines freies Betriebssystem zu entwerfen. Das es eines Tages sich solcher Beliebtheit und Popularität erfreut, dachte damals wohl noch niemand, zumal es nicht der erste Versuch war, ein entsprechendes freies Betriebssystem zu entwerfen, genannt sei hier beispielsweise UNIX. Und Linux hat dabei viel innovatives hervorgebracht, es war nicht nur das erste vollständig freie Betriebssystem, es setzte sogar komplett auf modulare Programmierung. Freie Entwickler in aller Welt setzten sich an das Projekt, programmierten Teile des Betriebssystems und im Jahr 1992 war der Linux Kernel 1.0 geboren.

Heute sind wir bereits – genauer gesagt im Juli 2011 – beim Kernel 3.0 angekommen. Der Versionssprung symbolisiert dabei die „dritte Dekade“, die nun mit dem 20. Geburtstag eingeläutet wurde. Außerdem finden wir Linux heute in immer mehr Geräten vor, nicht mehr nur bei Servern oder bei mehr und mehr Desktop-PCs und Notebooks – dank des steigenden Komforts diverser Linux-Distributionen – sondern auch in mobilen Geräten, wie etwa Smartphones. So basiert beispielsweise Googles Betriebssystem Android auf einem Linux-Kernel. Außerdem bildet Linux oft das Grundsystem in Netzwerkgeräten, wie beispielsweise in Routern oder NAS-Systemen. Und auch andere Innovationen finden ihren Ursprung bei Linux. Sogenannte „App Stores“, also zentrale Software-Sammlungen, gibt es Linux in diversen Formen und Ausprägungen schon lange. Und eine nahezu einmalige Sache unter den etablierten Betriebssystemen ist die große Auswahl aus diversen Distributionen und die Anpassbarkeit – beispielsweise durch verschiedene Desktop-Oberflächen (Gnome, KDE, Unity, …) – an eigene Bedürfnisse.

Zum Thema Software und Verfügbarkeit gibt es zu all dem folgendes zu sagen: Ja, nicht jede Software, die es für Windows oder Mac OS gibt, gibt es auch für Linux. Das gilt vor allem für Spiele oder proprietäre Software. Aber letztere erhalten nach und nach Einzug in die Linux-Welt, da Software-Konzerne erkannt haben, das die Bereitschaft für gute Software zu bezahlen auch unter Linux-Usern mittlerweile verbreitet ist.

Mein persönlicher Weg zu Linux begann mit Ubuntu im Jahr 2005. Dazu könnt ihr gerne hier nachlesen. Und eines sei dazu noch gesagt: Ich bin ein sehr glücklicher Linux-Nutzer, sowohl auf meinem PC, Notebook, als auch Server und Smartphone (mit Android).

Herzlichen Glückwunsch Linux, auf weitere 20 Jahre und mehr!

 

 

Digitaler Vertrieb auch bei Games – Steam

Man gewöhnt sich ja so an einiges. Früher kaufte man alles noch auf einem festen Medium, z.B. CDs, DVDs oder eben CD- bzw. DVD-ROMs. Doch der Trend geht in den letzten Jahren mehr und mehr in die Richtung des digitalen Vertriebs, also des legalen Downloads von Medien, wie Musik, Filmen und Spielen.

Ganz gut daran gewöhnt ist man mittlerweile bei Musik. Inzwischen kann man mit iTunes & Co seine MP3s völlig legal aus dem Internet herunterladen. Ich persönlich nutze dazu schon länger Amazon MP3, mittlerweile über ein PlugIn für meinen Banshee, und bin damit auch sehr zufrieden, da es sich um DRM-freie Mp3-Dateien handelt.

Dann gibt es da noch Filme. Vor kurzem war es ja überall zu hören, zu lesen und zu sehen, dass die illegale Streaming-Seite kino.to vom Netz gegangen ist. Dabei gibt es auch hier schon längere Zeit legale Vertriebsformen über das Internet. Ich gehöre zwar noch zu den Menschen, die sich gerne eine DVD ins Regal stellen, aber auch hier wird sich in nächster Zeit wohl noch einiges ändern. Sei es über legale Streaming-Portale wie Videoload oder in Form von legalen Downloads.

Doch es gibt auch den Online-Vertrieb von PC-Spielen, ein echter Vorreiter hierbei war Valve. Valve – Erfinder von glorreichen Spielen wie Half Life und Counter Strike – hat bereits vor etlichen Jahren seine Plattform Steam aufgezogen. Zunächst diente sie vor allem dem Management seiner Online-Spiele und Freunde und natürlich einer guten Überwachung, ob dass Spiel denn auch legal erworben wurde. Ab Half Life 2 wurde Steam dann sogar zum Zwang und auch ältere Valve-Spiele wurden auf Steam portiert. In Folge eines Streits mit dem alten Publisher Sierra zeigte dann sogar EA Games Interesse an der Plattform und so kam es dazu, dass mittlerweile unzählige Spiele über Steam erworben werden können. Einfach in den Steam-Warenkorb legen, Bestellung abschicken, per PayPal & Co bezahlen, Spiel herunterladen und noch am selben Tag loszocken. Eigentlich ein geiles Konzept, allerdings mit zwei Schwächen: Der Sammler muss auf seine DVD-Rom und sein Handbuch verzichten und die Spiele sind teilweise sogar teurer als die DVD-Version. Doch nach dem ich nun vor einiger Zeit das Spiel Portal und vorgestern auch Team Fortress 2 kostenlos erworben hatte, bemerkte ich, mir fehlt aus der Orange Box nur noch Half Life 2 Episode 2, welches schon länger auf meinem Wunschzettel stand. So habe ich gestern zum ersten Mal ein Spiel über Steam gekauft und konnte noch am selben Tag loszocken.

Fazit: Der Online-Vertrieb per Download spart Zeit, vorausgesetzt man hat eine vernünftige Internetleitung, doch er hat auch noch seine Schwächen in Preis und Zubehör. Allerdings ist vor allem bei Steam positiv zu bewerten, man portiert mittlerweile auch Spiele Plattform-unabhänig auf Mac und bei mir keimt ganz schwach die Hoffnung, dass man eines Tages auch an Linux denkt. Man wird ja noch träumen dürfen… Und wer ebenfalls von einer Linux-Version für Steam träumt, sollte vielleicht dieser Gruppe beitreten ;-)

 

Team Fortress 2 ab sofort kostenlos verfügbar

Es ist nicht das erste Mal, dass Valve eines seiner Top-Spiele den Spielern kostenlos zur Verfügung stellt. Nach Portal – welches inzwischen wieder nur noch gegen Geld erhältlich ist – ist nun Team Fortress 2 dran. Seit ein paar Tagen bekommt man den Multiplayer-Shooter im 3D-Comic-Stil kostenlos über Valves Steam-Plattform. Alles was man dazu benötigt, ist ein Steam-Account, den man sich kostenlos angelegen kann, wenn man noch keinen hat. Dazu benötigt außerdem die Steam-Plattform (für Windows oder Mac). Wenn man das alles beisammen hat, dann kann man schon fast loslegen: Einfach diese Webseite besuchen auf „get it now“ klicken und den Anweisungen folgen.

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Save Games unter Windows synchronisieren

Hier kommt wieder ein Artikel zum heißen Thema „Cloud Computing“. Ich experimentiere derzeit mit verschiedenen Cloud Services und diesmal war mein Grundgedanke dabei, meine Spielstände (sog. Save Games) zu synchronisieren. Da mein Laptop ebenfalls Computerspiele verkraftet, wäre es doch nett, wenn sich meine abgespeicherten Spiele vom Desktop-Rechner auch auf dem Laptop wiederfinden würden. Zunächst hatte ich probiert, ob ich das nicht über meine Dropbox machen könnte, dafür gibt es Tricks, aber die sind eher unkomfortabel. Denn ein Nachteil der Dropbox: Es wird nur der Dropbox-Ordner synchronisiert, externe Ordner sind – zumindest unter Windows – etwas schwieriger synchron zu halten (unter Ubuntu geht das natürlich ganz simpel über Symlinks :innocent: ). Doch da sich meine Save Games auf Windows beschränken, reichte mir eine Variante nur Windows synchron zu halten.

Hier bietet sich das Windows Sky Drive von Microsoft an. Einfach zu benutzen geht es mit Windows Live Mesh. Dieses kann über die Windows Live Essentials installiert werden.

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Firefox 5 – Änderungen in der Versionierung

Seit einigen Tagen ist nun schon Mozilla Firefox 5.0 verfügbar. Damit ist Version 5 gerade mal 3 Monate nach seiner Vorgänger-Version 4.0 erschienen. Somit hat Mozilla seine Versionierungsstrategie geändert. Während man in der Vergangenheit lange die nachfolgende Version getestet und entwickelt hatte, gab es für den aktuellen stabilen Browser kleinere Sicherheitsupdates. So wurde auch nach der Veröffentlichung von Firefox 4.0 die Version 3.6 weiterhin mit Updates versorgt und ein Update auf 4.0 war nur manuell vom Benutzer möglich. Das hat sich nun geändert. Mit den Neuerungen springt man direkt von 4 auf Version 5, auch automatische Updates erfolgen nun auf die neueste Version. Außerdem stehen bereits Version 6 im Beta-, Version 7 im Aurora- und Version 8 im Nightly-Channel. Man passt sich damit scheinbar der Versionierungsstrategie des Browsers Google Chrome an, der schon in Version 12 vorliegt.

Es gibt außerdem positive Nachrichten für Ubuntu-User bzgl. des neuen Firefox‘. Ab sofort wird, wie von Mark Shuttleworth angekündigt, die Strategie der Verteilung des Standard-Browsers Firefox von Ubuntu ebenfalls geändert. Während früher der nächste Versionssprung des Firefox‘ erst in der nächsten Ubuntu-Version erfolgte (außer man verwendete PPAs oder andere Quellen), werden nun auch die offiziellen Ubuntu-Quellen mit der neuesten Firefox-Version versorgt. Damit erfolgt seit etwa 2 Tagen auch ein automatisches Firefox-Update auf Version 5 für Ubuntu Nutzer.

Wer also Firefox 4.0 schon genutzt hat, wird demnächst automatisch auf Version 5 aktualisiert.

Große Änderungen gibt es übrigens kaum. Diesmal wurde eher im Hintergrund an der Leistung geschraubt. Durch die schnelle Versionssprünge wird dies auch künftig so sein und wahrscheinlich eine schleichende Weiterentwicklung entstehen.

Update: Die neue Firefox-Version in den Ubuntu Repositories gilt leider nur für die neueste Version Natty Narwhal. Wer allerdings noch mit einer älteren Ubuntu-Version unterwegs ist und dennoch auf Firefox 5 aktualisieren möchte, sollte sich diesen Artikel mal ansehen.