Kategorien-Archiv: Ubuntu

 

Ubuntu 14.04 ist da!

Ubuntu Logo KreisEs ist soweit! Heute ist die neue LTS-Version 14.04 von Ubuntu erschienen! Für die ganz Flinken unter euch habe ich hier mal ein paar sehr schöne Quellen:

Ubuntu.com

Web Upd8 – See what’s new [Screenshots, Videos]

OMG Ubuntu – The Good, The Bad and The Awesome

OMG Ubuntu – 10 Things to do after installing Ubuntu 14.04

Ubuntu Users.de – Warum Long-Term-Support-Versionen die besten sind

Ubuntu Users.de – Trusty Tahr

Ich selbst habe meinen schicken Ubuntu-Rechner – da schulde ich euch noch einen Testbericht des Dell XPS13 alias Sputnik mit Ubuntu – noch nicht aktualisiert. Ich werde im Verlauf der nächsten Wochen mit einem Live-USB-Stick testen, ob alles noch funktioniert (vor allem WLAN, Bluetooth etc.) und gleichzeitig warten, dass mögliche erste Kinderprobleme verschwinden. Auch die Verfügbarkeit von Software- bzw. PPAs ist evtl. hier und da noch nicht 100%ig gegeben. Zu all dem wird heute das Laden des Upgrades eine ganze Weile dauern ;-) Oder hat es schon jemand gewagt? Wie ist es?

 

SparkleShare selbst kompilieren

Vor einiger Zeit habe ich hier einen Artikel über SparkleShare verfasst. Als kurze Zusammenfassung: Mit SparkleShare ist es möglich seine Daten in seine eigene Cloud, z.B. auf einen eigenen Server, zu packen.

Das Team hinter SparkleShare war seitdem sehr fleißig und so ist das gute Stück Software bereits bei Version 0.8.2 angekommen.

Mittlerweile gibt es diverse Möglichkeiten SparkleShare ohne Anstrengungen unter Ubuntu zu installieren. In den offiziellen Paket-Quellen von Oneiric Ocelot liegt Version 0.2.5 bereit. Mit Hilfe des PPA von Andrea Colangelo bringt man es sogar auf Version 0.4.0 (wie ihr es über das PPA installiert, findet ihr in diesem Artikel). Wer es unkompliziert auf Version 0.6.0 bringen will, kann es in den offiziellen Ubuntu-Quellen für Precise Pangolin herunterladen und danach manuell installieren (das Paket funktioniert auch unter Oneiric Ocelot!). Wer es aber auf die neuesten Version bringen will, vor allem um nervige Bugs auszumerzen, muss es selbst aus den Quellen kompilieren. Das klingt auf Anhieb schwierig, ist aber eigentlich ganz einfach.

Hinweis: Die folgende Anleitung bezieht sich auf Ubuntu 11.10 Oneiric Ocelot

Zunächst müssen die folgenden Pakete installiert worden sein/installiert werden:

sudo apt-get install gtk-sharp2 mono-runtime mono-devel monodevelop libndesk-dbus1.0-cil-dev 
nant libnotify-cil-dev libgtk2.0-cil-dev mono-mcs mono-gmcs libwebkit-cil-dev 
intltool libtool python-nautilus libndesk-dbus-glib1.0-cil-dev

Wer zusätzlich den Indicator benutzen will braucht außerdem das folgende Paket:

sudo apt-get install libappindicator0.1-cil-dev

Wer SparkleShare bereits über die Paket-Quellen installiert hat, sollte es vorher deinstallieren.

Danach kann man die aktuelle Version von SparkleShare herunterladen und dann entpacken. Danach muss man nur noch in das entpackte SparkleShare-Verzeichnis wechseln und das Programm wie folgt kompilieren:

./configure --prefix=/usr
make
sudo make install

Danach kann man SparkleShare via sparkleshare start oder im Menü starten.


Was sich in der neuesten Version verbessert hat, findet ihr im Changelog.

Mein persönlicher Eindruck ist, dass SparkleShare vor allem beim ersten Start flinker geworden ist.

 

Ubuntu: TV-Karte und Webcam

Eine gar nicht so unübliche Konfiguration eines PCs ist eine Webcam und eine TV-Karte. Leider gibt es dabei unter Ubuntu ein kleines Problem. In der Regel kann man, egal mit welcher Software, auf die Devices via /dev/video0 und /dev/video1 zugreifen. Eines davon ist die Webcam, das andere die TV-Karte. Aber wo liegt nun das Problem? Leider tauschen beide Geräte bei nahezu jedem Neustart des Systems genau diese Devices. Während bei dem einen Mal /dev/video0 die TV-Karte ist, so ist es beim nächsten Neustart plötzlich /dev/video1. Egal mit welcher Software oder Skripten man nun über seine TV-Karte bzw. Webcam sehen bzw. aufnehmen möchte, kommt es dadurch zu Problemen. Mir selbst ist es nun schon mehrfach passiert, dass ich statt eines Films im TV meine Webcam aufgenommen habe. Doch wie kann man dieses Problem lösen? Ich habe etwas gegoogelt und bin auf die Lösung gestoßen: Man muss eine eigene UDEV-Regel festlegen.

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Updates plötzlich ohne Passwort: Bug oder Feature?

Eingefleischte Ubuntu-Nutzer kennen es so: Man sitzt an sein Lieblings-Betriebssystem und irgendwann erscheint ein Hinweis, z.B. im Unity-Launcher, und der Update-Manager zuckt. Er weist also dezent auf neue verfügbare Updates hin. Nun geht man in den Update-Manage, klickt auf installieren und es öffnet sich ein kleines Popup-Fenster. Nun muss man nur noch sein Admin-Passwort eingeben, um seine Berechtigung für Aktualisierungen bestätigen und die Installation startet. Doch so war es bisher!

Vor einiger Zeit ist mir aufgefallen, dass mir beim Klick auf installieren plötzlich keine Passwortabfrage mehr entgegen springt. Die Software wird einfach aktualisiert, so wie immer, nur eben ohne die Abfrage. Das kommt einem doch dann etwas komisch vor, wenn man es Jahre lang anders gewöhnt ist. Vielleicht ein Bug? Ein Bug, der sogar auch auf meinem Laptop auftaucht? Unwahrscheinlich, aber durchaus möglich, lieber mal recherchieren… und dabei bin ich auf folgendes Ergebnis gestoßen: Es ist ein Feature, kein Bug! Im Changelog des Paketes policykit-desktop-privileges ist bei Version 0.6 folgendes im Changelog zu finden.

policykit-desktop-privileges (0.6) oneiric; urgency=low

* Allow local admins to update already installed software without password.

* Update passwordless time zone configuration to GNOME 3.

Bei bereits installierten Programmen ist also keine Passworteingabe mehr erforderlich, sofern man mit seinem als Admin berechtigten Konto eingeloggt ist. Mir kommt es noch etwas komisch vor, aber es scheint ja keine Sicherheitsbedenken zu geben.

 

Firefox 5 – Änderungen in der Versionierung

Seit einigen Tagen ist nun schon Mozilla Firefox 5.0 verfügbar. Damit ist Version 5 gerade mal 3 Monate nach seiner Vorgänger-Version 4.0 erschienen. Somit hat Mozilla seine Versionierungsstrategie geändert. Während man in der Vergangenheit lange die nachfolgende Version getestet und entwickelt hatte, gab es für den aktuellen stabilen Browser kleinere Sicherheitsupdates. So wurde auch nach der Veröffentlichung von Firefox 4.0 die Version 3.6 weiterhin mit Updates versorgt und ein Update auf 4.0 war nur manuell vom Benutzer möglich. Das hat sich nun geändert. Mit den Neuerungen springt man direkt von 4 auf Version 5, auch automatische Updates erfolgen nun auf die neueste Version. Außerdem stehen bereits Version 6 im Beta-, Version 7 im Aurora- und Version 8 im Nightly-Channel. Man passt sich damit scheinbar der Versionierungsstrategie des Browsers Google Chrome an, der schon in Version 12 vorliegt.

Es gibt außerdem positive Nachrichten für Ubuntu-User bzgl. des neuen Firefox‘. Ab sofort wird, wie von Mark Shuttleworth angekündigt, die Strategie der Verteilung des Standard-Browsers Firefox von Ubuntu ebenfalls geändert. Während früher der nächste Versionssprung des Firefox‘ erst in der nächsten Ubuntu-Version erfolgte (außer man verwendete PPAs oder andere Quellen), werden nun auch die offiziellen Ubuntu-Quellen mit der neuesten Firefox-Version versorgt. Damit erfolgt seit etwa 2 Tagen auch ein automatisches Firefox-Update auf Version 5 für Ubuntu Nutzer.

Wer also Firefox 4.0 schon genutzt hat, wird demnächst automatisch auf Version 5 aktualisiert.

Große Änderungen gibt es übrigens kaum. Diesmal wurde eher im Hintergrund an der Leistung geschraubt. Durch die schnelle Versionssprünge wird dies auch künftig so sein und wahrscheinlich eine schleichende Weiterentwicklung entstehen.

Update: Die neue Firefox-Version in den Ubuntu Repositories gilt leider nur für die neueste Version Natty Narwhal. Wer allerdings noch mit einer älteren Ubuntu-Version unterwegs ist und dennoch auf Firefox 5 aktualisieren möchte, sollte sich diesen Artikel mal ansehen.

 

Lokaler Webserver zur Webentwicklung

Solange ein Webentwickler „nur“ HTML-Seiten entwürft und entwickelt, ist es kein Problem diese direkt im Browser seiner Wahl anzeigen zu lassen. In der Regel reicht dazu ein Doppelklick auf die entsprechende HTML-Datei oder das Datei-Menü des Browsers. Aber sobald es darum geht, Seiten mit Programmiersprachen wie beispielsweise PHP zu entwickeln, wird es schon etwas komplizierter. Denn in der Regel funktioniert es hier nicht so einfach, der Browser kann mit ein paar Tricks zwar noch das HTML-Gerüst anzeigen, aber bei den PHP-Befehlen wird er streikeb.

Das liegt daran, dass Programmiersprachen wie PHP, im Gegensatz zu beispielsweise JavaScript, nicht direkt im Browser interpretiert werden, sondern zu den Server-Programmiersprachen gehört, die auf dem Webserver kompiliert und interpretiert werden und als fertiges statisches HTML an den Benutzer in den Browser zurückgeschickt werden.

Nun hat man als Webentwickler zwei Möglichkeiten:

  • Entweder man nutzt seinen bereits vorhandenen Webserver beim Hoster und lädt dort seine entwickelten Skripte hoch und testet sie dann dort

oder

  • man hat einen lokalen Webserver zur Verfügung.

Ich möchte nun beschreiben, wie einfach es doch sein kann, sich einen lokalen Webserver auf seinem Rechner, an dem man auch die Webseiten entwickelt, installiert, der auch Skriptsprachen wie PHP unterstützt. Dabei beziehe ich mich hier auf :ubuntu: Ubuntu (Linux) und den Webserver namens Apache. Wer Windows oder Mac benutzt, sollte sich mal bei XAMPP umschauen. XAMPP kann auch für Linux eingesetzt werden, aber Linux bringt in der Regel von Haus aus die Möglichkeit mit, einen Apache-Webserver direkt lokal zu betreiben.

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Firefox 5.0 Beta parallel testen

Auch bei Mozilla wird fleißig hinter den Kulissen weiter entwickelt, und zwar auch an der nächsten Version des beliebten Browsers Firefox. Die aktuelle stabile Version ist Firefox 4.0 mit einigen optischen und technischen Änderungen im Vergleich zum Vorgänger Firefox 3.6, der hier und da auch noch zum Einsatz kommt.

Und nun ist es für Interessierte, für Entwickler und alle anderen möglich, die 1. Beta-Version von Firefox 5.0 (unstabile Vorabversion) herunterzuladen und zu testen. Für mich ist der nächste Feuerfuchs immer besonders interessant, da ich hier vorab mögliche Ausgabe-Änderungen an meinen Webseite entdecken und korrigieren kann. Außerdem bin ich einfach neugierig und interessiere mich generell für verschiedene Betas. Doch hier möchte ich vor allem die Balance zwischen der Stable Version 4.0 und der Beta Version 5.0 halten. Beide Browser sollen sich nicht in die Quere kommen!

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Linux Tag 2011 – Mein Besuch in fremde Linux-Welten

Am vergangenen Samstag war ich auf Europas größter OpenSource Messe in Berlin: Auf dem LinuxTag 2011. Fleißige regelmäßige Leser meines Blogs sollten die Bilder schon gesichtet haben ;-)

Dort ging es also nicht nur um Linux, sondern auch um andere quell-offene freie Produkte. Natürlich waren auch verschiedene Linux-Distributionen vertreten. Diese Produkte und Distributionen haben sich allerdings nicht nur an Ständen präsentiert sondern teilweise auch Vorträge gehalten. Dieser Ausflug war für mich ein Muss! Nicht nur wegen Linux, sondern auch für das Studium und meine freiberufliche Tätigkeit nebenbei. Nicht umsonst habe ich dort 8 Stunden meines Samstags verbracht ;-)

In diesem Artikel möchte ich mich zu den Linux-Distributionen äußern:

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Erste Erfahrungen mit Ubuntu Natty Narwhal

Vor etwa zwei Wochen ist Version 11.04 – für unkundige: 11 steht für das Jahr, 04 für den Monat ;-) – mit dem Codenamen Natty Narwhal erschienen. Übersetzt heißt das in etwas so viel wie „schicker Narwal“ – nicht nur, dass man in der mittlerweile beliebten Tradition alphabetisch beim Codenamen vorarnzuschreiten, hat das „schick“ in der neuesten Ubuntu-Version eine besonders große Bedeutung. Mark Shuttleworth kündigte wie immer den Codenamen der nächsten Versionen an und legte mit dieser Version fest, diesmal solle das Design, die Optik und die Haptik im Vordergrund stehen. Und so entstand die wohl umstrittenste Ubuntu-Version.

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Windows 7 Service Pack 1 mit Ubuntu

Vor einigen Tagen bzw. Wochen ist das erste Service Pack für Windows 7 erschienen. Da ich auf meinem Computer hauptsächlich Ubuntu betreibe, liegt Windows bei mir in einem Dual-Boot-System. Windows starte ich dann eigentlich nur, wenn ich mal wieder ein nettes Spiel zocken möchte ;-) Nun wollte ich aus Sicherheitsgründen mein Windows 7 auf den neuesten Stand bringen und genau dafür Service Pack 1 installieren. Das versuchte ich über das normale automatische Windows-Update, da dann nur die Updates aus dem Service Pack installiert werden, die auch benötigt werden und noch nicht vorhanden sind. Doch dann kam eine merkwürdige Fehlermeldung, ein Fehlercode, der übrigens nicht half, denn der eigentliche Fehler ist im Internet unter anderen Codes abrufbar… Aber egal, ich konnte mir denken woran es liegt, denn bereits vor einer Weile fand ich diesen Artikel bei Heise.

Das Problem: Windows findet seinen eigenen Bootloader im MBR (Master Boot Sektor) nicht mehr, da dort die Dual-Boot-Lösung Grub von Linux alias Ubuntu sich vorgedrängelt hat ;-)

Die Lösung: Im Internet mal flugs gegoogelt und auch einiges gefunden, allerdings Lösungen von nicht funktionstüchtig, bis riskant über zu kompliziert. Aber da ich das Problem bereits erkannt hatte, habe ich mir eine eigene relativ einfache Lösung herbeigezaubert:

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