Kategorien-Archiv: Computerspiele

 

Star Wars: The Old Republic Beta Test

Bioware und LucasArts werkeln nun schon etliche Jahre am langersehnten Online-Rollenspiel Star Wars: The Old Republic. Dort kann man in Zukunft als Anhänger der Republik oder Anhänger der Sith die ganze Welt von Star Wars erleben.

Nun kann man sich auf der offiziellen Webseite als Beta Tester anmelden. Dazu muss man sich hier registrieren und verschiedene Schritte durchführen. Dazu gehören einige Angaben zur Person und ein Systemcheck des heimischen PCs. Wann der Beta-Test beginnen soll, ist noch unklar. Außerdem werden zunächst nur Nordamerikaner für die erste Test-Phase ausgewählt  doch später sollen auch internationale Nutzer hinzukommen. Als Tester sollte man allerdings auch folgende Bedingungen erfüllen: Man muss mindestens 18 Jahre alt sein und sollte einen ausreichenden Computer zum Spielen des Spiels haben, wie hoch die genauen Systemvoraussetzungen sein werden, ist allerdings ebenfalls unbekannt.

 

Need for Speed World Open Beta startet heute

Need for Speed ist eine der bekanntesten Rennspielmarken, die sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreut. Nun versuchen es die Entwickler mit einem völlig neuen Rennspiel-Format, Need for Speed World soll in Form eines Online-Spiels erscheinen. Am heutigen Tag soll die kostenlose offfene Beta-Testphase starten. Angesetzt ist dafür 10 Uhr PST, es sollte also am heutigen Abend in Mitteleuropa anfangen.

Auch ihr könnt an dieser Beta teilnehmen, alles was man dafür braucht ist ein EA Account. Damit kann man sich auf der offiziellen Seite anmelden und den Installer herunterladen. Diesen startet man dann ebenfalls mit seinem EA Account und lädt die Updates herunter.

Übrigens soll die offene Beta bis zum 05. Juli 2010 laufen. Der offizielle Release-Termin ist der 20. Juli 2010. Das Spiel soll dann übrigens kostenlos zum Spielen bereitstehen. Man muss dann für Spielinhalte, wie neue Fahrzeuge & Sonderausstattungen echtes Geld bezahlen.

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Battlefield Bad Company 2 Beta-Key zu verschenken

Seit einigen Wochen läuft die Battlefield Bad Company 2 Beta. Dabei handelt es sich um die Fortsetzung eines beliebten Shooters. Die PC-Beta endet am 25. Februar 2010. Bis dahin kann also jeder glückliche Besitzer eines Beta-Keys das Spiel kostenlos online ausprobieren. Und nun kommt die gute Nachricht: Ich habe einen weiteren Beta-Key erhalten und möchte diesen nun hier verschenken. Damit der glückliche Gewinner noch dieses Wochenende zocken kann, wird das eine „Blitzverlosung“. Ihr habt bis heute Abend 23:59 Uhr Zeit einen Kommentar hier zu hinterlassen. Daraufhin werde ich nach Zufallsprinzip einen Gewinner unter den Kommentatoren auswählen und ihm den Key zuschicken. Mehr Informationen zum Download und Umgang mit der Beta findet ihr auf folgender Webseite: www.battlefield.de/beta.

 

Wir sind Gamer

Heute fanden bundesweite Demonstrationen (in Berlin, Karlsruhe und Köln) unter dem Motto Wir sind Gamer statt. Ich war in Berlin unter ca 300 bis 400 Teilnehmern dabei. Die Route führte uns vom Brandenburger Tor bis zum Alexanderplatz, an dem eine Kundgebung mit einigen politischen Sprechern (u.a. Piraten, Grüne, Junge Liberale, Jusos) stattfand, dort wurde auch Killerschach gespielt.

Worum ging es bei den Demonstrationen?
In letzter Zeit werden immer wieder Stimmen in der Politik laut, die ein verbot sog. „Killerspiele“ verlangen. Vor allem nach einem weiteren verheerenden Amoklauf eines Schülers in Winnenden dieses Jahr.

Was sind „Killerspiele“?
Eine genaue Definition gibt es für diesen sehr eigenartigen Begriff nicht. Offenbar vertreten unsere Volksvertreter aber die Meinung, dass alle Spiele, die in irgendeiner Form das Töten von Menschen beinhalten als solche Spiele dargestellt werden müssen. Das sind vor allem sog. Ego-Shooter.

Was ist so schlimm an solchen Spielen?
Nichts! Diese Spiele sind für Spieler nicht mehr als ein Hobby, ein Zeitvertreib, ein Spaß, eine Form der Erholung. Doch offenbar gibt es Menschen, die der Meinung sind, dass man mit solchen Spielen die Hemmschwelle senkt und „Killer“ züchtet. Das soll eine äußerst fragwürdige Studie von Christian Pfeiffer belegen. Doch wenn dies wahr wäre, dann würden da draußen mindestens 80% der Jugendlichen (meine Schätzung) als potentielle Killer herumlaufen, demnach müssten im Schnitt wesentlich mehr Amokläufe in Deutschland stattfinden.

Was sind Computerspiele wirklich?
Computerspiele sind Spiele! Es sind aber eben moderne, realistischere Spiele, vergleichbar mit Schach, Räuber und Gendarm, Mensch ärgere dich nicht… die Absurdität eines entsprechendes Verbotes wurde auf der Demo in Berlin übrigens mit Killerschach dargestellt.
Von ihnen geht keinerlei Gefahr aus, denn jeder gesunde Mensch weiß genau, wann etwas real und wann etwas irreal ist. Das lernen bereits kleine Kinder anhand der Reaktionen der Eltern auf beispielsweise reale Nachrichten oder fiktive Filme und Geschichten.
Davon abgesehen sind besonders „brutale“ Spiele in Deutschland dank dem strengsten Jugendschutz der Welt erst ab einem Alter von 18 Jahren freigegeben und gehören somit nicht in Kindeshand. Also warum will der Staat erwachsenen Menschen das Spielen verbieten? Sollen wir uns mehr für den Staat knechten, damit er uns weiter das Geld aus der Tasche zieht, um marode Banken zu retten und fragwürdige Konjunkturpakete zu verteilen? Sollen wir unsere Freizeit aufgeben? Sollen wir gar unsere Freiheit aufgeben? Sollen wir unsere Hobbys aufgeben? …

Aber was führt dann zu den Amokläufen?
Diese Frage können eigentlich nur ausgebildete Psychologen beantworten, doch scheinbar hat jeder Politiker ein Gen in sich, mit dem es ihm innerhalb kürzester Zeit gelingt, DEN Übeltäter auszumachen: Die Computerspiele.
Dabei spielen viel mehr Faktoren eine Rolle, ich wette, jeder der Amokläufer in der Vergangenheit, wäre auch ohne solche Spiele durchgedreht, da ihnen einfach nicht geholfen wurde:
Es gab/gibt keine oder zu wenig Schulpsychologen. (1 Schulpsychologe auf 6000 Schüler)
Die Noten in der Schule waren schlecht.
Die Eltern haben sich offenbar nicht zu Genüge gekümmert.

Die Amokläufer kamen an Waffen heran (Schützenvereine mit Minderjährigen oder Eltern mit ungesichertem Waffenarsenal)
und sie haben ganz nebenbei eine Version von Counter Strike im Regal stehen…
…das wird immer als erstes nach einer solchen Tat von der Polizei festgestellt: ACHTUNG ACHTUNG! Alle beiseite treten, wir bringen jetzt das gefährliche Spiel heraus…

Aber wenn es so viele Gründe gibt, warum ausgerechnet auf den Spielen herum hacken?
Es gibt leider keine Lobby für Computerspieler, aber es gibt eine Lobby für Waffen und Schützenvereine. Dadurch rücken Politiker nach einer kurzen Waffengesetzesdiskussion schnell wieder von dem Thema ab. Und mehr Schulpsychologen? Das kostet ja Geld, willkürliche Verbote dagegen nicht.

zu den Fotos

„Wir sind Gamer, keine Amokläufer“