Kategorien-Archiv: Computer

 

Ubuntu 14.04 ist da!

Ubuntu Logo KreisEs ist soweit! Heute ist die neue LTS-Version 14.04 von Ubuntu erschienen! Für die ganz Flinken unter euch habe ich hier mal ein paar sehr schöne Quellen:

Ubuntu.com

Web Upd8 – See what’s new [Screenshots, Videos]

OMG Ubuntu – The Good, The Bad and The Awesome

OMG Ubuntu – 10 Things to do after installing Ubuntu 14.04

Ubuntu Users.de – Warum Long-Term-Support-Versionen die besten sind

Ubuntu Users.de – Trusty Tahr

Ich selbst habe meinen schicken Ubuntu-Rechner – da schulde ich euch noch einen Testbericht des Dell XPS13 alias Sputnik mit Ubuntu – noch nicht aktualisiert. Ich werde im Verlauf der nächsten Wochen mit einem Live-USB-Stick testen, ob alles noch funktioniert (vor allem WLAN, Bluetooth etc.) und gleichzeitig warten, dass mögliche erste Kinderprobleme verschwinden. Auch die Verfügbarkeit von Software- bzw. PPAs ist evtl. hier und da noch nicht 100%ig gegeben. Zu all dem wird heute das Laden des Upgrades eine ganze Weile dauern ;-) Oder hat es schon jemand gewagt? Wie ist es?

 

Ubuntu Edge

Am Montag wurde das Ubuntu Edge  nach einem 4-Tage-Countdown auf der offiziellen Ubuntu-Webseite vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein Projekt, welches durch Crowdfunding realisiert werden soll. Aktuell läuft die Spendensammlung auf vollen Touren und es sollen in den nächsten 29 Tagen stolze $32.000.000 zusammenkommen. Zum jetzigen Zeitpunkt sind es bereits $4,8 Millionen.

Was ist Ubuntu Edge?

Bei Ubuntu Edge handelt es sich um ein Konzept – und hoffentlich auch bald Realität – für ein Smartphone von Canonical mit Ubuntu. Darauf laufen sollen Android und wohl auch Ubuntu Phone. Das Smartphone OS Ubuntu Phone wurde bereits vor einigen Monaten vorgestellt und ist ebenfalls noch in Entwicklung. Das Ubuntu Edge soll nun die Hardware dafür darstellen. Besonders interessant ist aber folgender Punkt: Das Ubuntu Edge soll nicht nur ein Smartphone sein, sondern auch ein vollwertiger PC mit Ubuntu als Betriebssystem. Dazu muss man das Ubuntu Edge nur an einem Monitor anschließen und erhält so mit Hilfe einer Maus und Tastatur einen vollwertigen Ubuntu-Rechner. Die Daten werden natürlich abgeglichen, so stehen einem Emails, Kontakte usw. auch unter Ubuntu am Monitor zur Verfügung. Das Gerät wird dafür voraussichtlich 4GB Arbeitsspeicher, einen starken Dual-Core-Prozessor und 128 GB Speicher mitbringen.

Ubuntu Edge Hardware

 

Ubuntu Edge Smartphone

 

Ubuntu Edge PC

 

Ubuntu Edge Teile

Kann ich das Ubuntu Edge kaufen?

Nicht direkt bzw. noch nicht, aber man hat die Chance eines zu erhalten, wenn das Crowdfunding glückt und man genug gespendet hat. Wer am ersten Tag $600 gespendet hat, bekommt z.B. ein Ubuntu Edge. Heute gab es eine Aktion für $625, aktuell kann man es noch für $675 bekommen. Der Standard-Preis ist eine Spendenhöhe von $830. Dazu kommen aber noch $30 Versand (außer USA und UK). Wer sich dafür entscheidet, bekommt sein Edge vermutlich im Mai 2014.
Ich persönlich habe der Versuchung widerstanden (viel mir äußerst schwer!). Ich hätte gerne ein Ubuntu Edge, aber $600-$800 sind doch eine Stange Geld und nur zum damit Rumspielen möchte ich kein so frisch entwickeltes Gerät haben. Ich werde noch warten und hoffe, dass das Crowdfunding glückt, evtl. steuer ich noch einen kleinen Beitrag bei, denn eines steht fest: Diese Zukunft mit solcher Ubuntu-Hardware möchte ich erleben!

Ach ja, und hier das wichtigste. Hier geht es zu der Spendenaktion und zu weiteren Details: Ubuntu Edge | Indiego

 

Erfahrungen mit OwnCloud

OwnCloud LogoSchon immer habe ich mir Gedanken gemacht, wie kann ich meine Daten sicher zwischen mehreren Geräten synchronisieren. Cloud-Speicher-Dienste, wie z.B. Dropbox oder Google Drive, bieten sich da besonders an. Aber nicht zuletzt auch durch die PRISM-Affäre wurde mir klar, Daten einfach so in irgendwelche fremden Speicher schieben? Lieber nicht. Zwar habe ich bis vor kurzem meine Daten zum größten Teil verschlüsselt mit EncFS und BoxCrypter (Android) in der Dropbox synchron gehalten. Aber elegant fand ich diese Lösung nicht. Also habe ich vor ein paar Wochen auf meinem Server OwnCloud installiert und eingerichtet. Nach einigen Wochen Produktiveinsatz möchte ich hier nun darüber berichten:

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Tschüss Wunderlist, Hallo Todoist

Ich habe für etwa ein Jahr Wunderlist benutzt. Dabei handelt es sich um eine sehr praktische Todo-Liste, welche man mit Listen und Tasks zum Abhaken befüllen kann. Gut sieht es außerdem auch aus, es gibt eine Sync-Funktion, Apps für mobile Geräte und es gibt Clients für Windows, Mac und Linux. Alles in allem ein super Tool. Aber leider für mich nicht mehr gut zu verwenden, denn der größte Nachteil für mich persönlich: Es gibt keine Sub-Lists (also die Listen lassen sich nicht unterteilen). Dadurch hatte ich mittlerweile eine unschöne Anzahl an Listen (vor allem meine Webprojekte hatte ich dort untergebracht, aber auch Einkaufsliste & Co). So schrieb ich kurzerhand einen Hilferuf bei Twitter.

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Steam für Linux!

Bereits vor einigen Wochen tauchte ein Interview-Video von Gabe Newell (Gründer und Geschäftsführer von Valve) auf, welches bereits vorher verbreitete Gerüchte bestätigte, dass Steam aktuell auf Linux portiert werden soll.

Doch was ist Steam überhaupt? Steam ist ein Online-Store für PC-Games. Dort können mittlerweile Games von fast allen Publishern digital erworben, installiert und gespielt werden.

Nun – mitten im Steam Summersale (in dem auch ich wieder zugeschlagen habe) – wurde der offizielle Valve (Entwickler von Steam) Linux-Blog eröffnet. Hier stellt sich das von Valve zusammengestellte Linux-Team kurz vor und erläutert im neuesten Artikel, was sie nun mit Steam für Linux vor haben:

So ist es zunächst geplant, Steam für Ubuntu anzubieten. Das liegt vor allem daran, dass Ubuntu eine der beliebtesten Distributionen ist. Für den Anfang begrenzt man sich darauf, weil man eben noch etwas experimentieren muss. Es ist aber geplant, später auch weitere Distributionen zu unterstützen.

Nun reicht Steam allein natürlich nicht aus, denn davon hat man nichts, wenn es nicht auch Spiele für Linux gibt. Zu diesem Zweck soll als erstes das Spiel Left4Dead 2 auf Basis der Source Engine mit OpenGL und damit auch unter Linux zum laufen gebracht werden – und das möglichst ohne Performance-Einbußen. Danach ist es geplant weitere Valve Titel zu portieren. Da man mit Left4Dead 2 ein Spiel mit Source Engine portiert, liegt also der Verdacht nahe, dass bei einem Erfolg weitere Source-Titel, wie z.B. Half Life 2, Portal, Team Fortress 2 oder Counter Strike, im Linux-Steam zur Verfügung stehen könnten.

Übrigens: Der Summersale läuft noch bis zum 23.07.2012. Also geht ruhig auf Schnäppchenjagd ;-)

 

SparkleShare selbst kompilieren

Vor einiger Zeit habe ich hier einen Artikel über SparkleShare verfasst. Als kurze Zusammenfassung: Mit SparkleShare ist es möglich seine Daten in seine eigene Cloud, z.B. auf einen eigenen Server, zu packen.

Das Team hinter SparkleShare war seitdem sehr fleißig und so ist das gute Stück Software bereits bei Version 0.8.2 angekommen.

Mittlerweile gibt es diverse Möglichkeiten SparkleShare ohne Anstrengungen unter Ubuntu zu installieren. In den offiziellen Paket-Quellen von Oneiric Ocelot liegt Version 0.2.5 bereit. Mit Hilfe des PPA von Andrea Colangelo bringt man es sogar auf Version 0.4.0 (wie ihr es über das PPA installiert, findet ihr in diesem Artikel). Wer es unkompliziert auf Version 0.6.0 bringen will, kann es in den offiziellen Ubuntu-Quellen für Precise Pangolin herunterladen und danach manuell installieren (das Paket funktioniert auch unter Oneiric Ocelot!). Wer es aber auf die neuesten Version bringen will, vor allem um nervige Bugs auszumerzen, muss es selbst aus den Quellen kompilieren. Das klingt auf Anhieb schwierig, ist aber eigentlich ganz einfach.

Hinweis: Die folgende Anleitung bezieht sich auf Ubuntu 11.10 Oneiric Ocelot

Zunächst müssen die folgenden Pakete installiert worden sein/installiert werden:

sudo apt-get install gtk-sharp2 mono-runtime mono-devel monodevelop libndesk-dbus1.0-cil-dev 
nant libnotify-cil-dev libgtk2.0-cil-dev mono-mcs mono-gmcs libwebkit-cil-dev 
intltool libtool python-nautilus libndesk-dbus-glib1.0-cil-dev

Wer zusätzlich den Indicator benutzen will braucht außerdem das folgende Paket:

sudo apt-get install libappindicator0.1-cil-dev

Wer SparkleShare bereits über die Paket-Quellen installiert hat, sollte es vorher deinstallieren.

Danach kann man die aktuelle Version von SparkleShare herunterladen und dann entpacken. Danach muss man nur noch in das entpackte SparkleShare-Verzeichnis wechseln und das Programm wie folgt kompilieren:

./configure --prefix=/usr
make
sudo make install

Danach kann man SparkleShare via sparkleshare start oder im Menü starten.


Was sich in der neuesten Version verbessert hat, findet ihr im Changelog.

Mein persönlicher Eindruck ist, dass SparkleShare vor allem beim ersten Start flinker geworden ist.

 

Maßnahmen gegen Webcam-Spanner + Gewinnspiel

Hinweis: Am Ende des Artikels findet ihr alle Details zum Gewinnspiel.

Gewinnspiel verlängert bis 29.02.2012

Heutzutage ist es ein normales Feature eines Computers: eine Webcam. Mittlerweile hat nahezu jedes Notebook eine kleine Linse am oberen Bildschirmrand. Damit wird Video-Telefonie via Skype oder Google+ Hangout zum Kinderspiel. Doch leider ist so eine Linse im eigenen Wohnzimmer eine potentielle Gefahr. Immer wieder gibt es Horror-Geschichten von gehackten Webcams, z.B. in den Kinderzimmern junger Mädchen. Solche Geschichten sind natürlich ein gefundenes Fressen für moderne Medien, aber dennoch besteht diese Gefahr.

Doch was kann man dagegen tun? Natürlich sollte man seine AntiViren-Software aktuell halten, eine Firewall kann ebenfalls hilfreich sein. Je nach dem welches Betriebssystem man benutzt, ist es mehr oder weniger wahrscheinlich, Opfer einer solchen Spionage-Attacke zu werden. Aber das alles sind keine 100%igen Lösungen. Doch wie kann man sich wirklich schützen? Es ist eigentlich ganz einfach: Man verdeckt die Webcam. Manche Notebooks und Webcams bieten von Hause aus eine Verriegelung an, doch das ist leider nur selten der Fall und kein ausschlaggebendes Argument beim Kauf eines neuen Rechners. Improvisierungskünstler kleben einfach einen dunklen Klebestreifen auf die Linse, doch diesen muss man wieder abpopeln, um die Webcam zu benutzen. Möglicher Weise bleiben dann auch noch Rückstände an der Linse. Für herkömmliche Notebooks gibt es aber eine sehr einfache und bequeme Lösung:

Ich habe mir vor einigen Wochen ein CamStop gekauft. Dabei handelt es sich um eine Flache Verriegelung zum Aufkleben. Das Anbringen der Verriegelung ist dabei ganz einfach:

  1. CamStop aus der Verpackung lösen
  2. Webcam aktivieren, um ein Bild zu sehen
  3. Schutzfolien von den Klebeflächen entfernen
  4. Verriegelung bist zum Anschlag aufschieben und so befestigen, dass man das komplette Bild der Webcam auf dem Monitor sieht
  5. CamStop festdrücken und ca. 2h ruhen lassen

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Ubuntu: TV-Karte und Webcam

Eine gar nicht so unübliche Konfiguration eines PCs ist eine Webcam und eine TV-Karte. Leider gibt es dabei unter Ubuntu ein kleines Problem. In der Regel kann man, egal mit welcher Software, auf die Devices via /dev/video0 und /dev/video1 zugreifen. Eines davon ist die Webcam, das andere die TV-Karte. Aber wo liegt nun das Problem? Leider tauschen beide Geräte bei nahezu jedem Neustart des Systems genau diese Devices. Während bei dem einen Mal /dev/video0 die TV-Karte ist, so ist es beim nächsten Neustart plötzlich /dev/video1. Egal mit welcher Software oder Skripten man nun über seine TV-Karte bzw. Webcam sehen bzw. aufnehmen möchte, kommt es dadurch zu Problemen. Mir selbst ist es nun schon mehrfach passiert, dass ich statt eines Films im TV meine Webcam aufgenommen habe. Doch wie kann man dieses Problem lösen? Ich habe etwas gegoogelt und bin auf die Lösung gestoßen: Man muss eine eigene UDEV-Regel festlegen.

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Command & Conquer Tiberium Alliances

Erst vor wenigen Tagen habe ich hier darüber berichtet, dass ein neuer Command & Conquer Teil angekündigt wurde: Command & Conquer Generals 2. Aber jetzt haltet euch fest, nun ist sogar ein zweites Spiel aus dem Command & Conquer Franchise unterwegs. Noch kurz vor der Bekanntgabe von Command & Conquer Generals 2 wurde gemunkelt, dass der nächste Teil Command & Conquer Alliances oder ähnlich heißen könnte. Es sind nämlich Informationen aufgetaucht, dass entsprechende Domains von EA Games reserviert wurden. Nach Generals 2 ist das fast in Vergessenheit geraten, doch nun ist die Bombe geplatzt, ein zweiter Teil ist gerade in der Mache: Command & Conquer Tiberium Alliances. Dabei soll es sich um ein Free2Play Browsergame handeln, dass natürlich im Tiberium-Universum angesiedelt ist. Auch das passt zu Monate-alten Informationen. So wurde kurz nach Bekanntgabe der Gründung von Victory Games (inzwischen mit BioWare verbunden) und dem neuen Entwicklungschef Jon Van Caneghem, der bereits Erfahrung mit ähnlichen Spielen im Online-Sektor gemacht hat, damit gerechnet.

Wer jetzt Lust auf mehr bekommt, kann sich jetzt schon für die geschlossene Beta-Phase registrieren. Die Beta-Phase soll übrigens schon morgen starten!

 

Command & Conquer Generals 2 angekündigt

Es ist wieder soweit, ein neuer Command & Conquer-Teil wurde offiziell angekündigt, nachdem es in den letzten Wochen schon erste Hinweise gab. Warum wieder? Weil EA Games das Command & Conquer Franchise in den letzten Teilen als Goldesel missbraucht hat und einen Teil nach dem anderen auf den Markt geschmissen hatte, mit abnehmender Qualität. Der Gipfel der Command & Conquer Flops wurde mit Command & Conquer 4 erreicht. Doch diesmal soll alles anders werden – auch hier „mal wieder“! Bereits nach der Veröffentlichung von Command & Conquer 4 wurden Entwickler vor die Tür gesetzt und ein neues Studio für die künftigen RTS-Games (Echtzeitstrategiespiele) gegründet. Mittlerweie wurde das neue Studio mit dem Namen „Victory Games“ mit „BioWare“ verknüpft und hier entsteht derzeit der neueste Command & Conquer-Spross, der die Generals-Reihe fortsetzen wird. Die offizielle Ankündigung erfolgte letzte Woche:

In einer nahen Zukunft stehen die Staatsoberhäupter der Welt Sekunden davor, ein globales Abkommen zu unterschreiben, das den Krieg, wie wir ihn kennen, für immer beenden würde, … als ein verheerender Terroranschlag alle Teilnehmer des Friedensgipfels tötet. In einer Welt ohne Politiker, Diplomaten und Aktivisten bleiben nur noch die Generäle. Es liegt an Ihnen, ihre Rolle zu übernehmen, ihre Truppen zu befehligen und dem globalen Terrorismus ein für alle Mal ein Ende zu machen.

Es gibt auch erste interessante Fakten:

So wird Generals 2 auf der Frostbite2-Engine aufbauen. Diese Engine ist äußerst flexibel und verspricht sehr realistische Grafik. Entwickelt wurde sie von DICE und wird aktuell eingesetzt bei Battlefield 3 und Need for Speed: The Run, also zwei völlig fremden Genres.

Erscheinen soll Generals 2 im Jahr 2013.

Und ein weiterer Fakt: Spielbar sein werden die Fraktionen GLA, EU und eine dritte unbekannte Fraktion. (siehe CnCInside)

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