Kategorien-Archiv: Alltag

 

Parkplätze und andere Unverschämtheiten

Normalerweise hab ich bei mir zu Hause keinerlei Probleme mit Parkplätzen, es gibt reichlich und die Parkfläche ist groß. Aber seit ein paar Tagen wird in der Straße um der Ecke gebaut und daher fehlen dort wichtige Parkplätze. Die Autos, die da normalerweise stehe würden, stehen nun hier vor der Tür. Letzten Abend musste ich daher das erste Mal um die Ecke parken, da ich hier KEINEN Parkplatz mehr gekriegt habe. Aber am meisten regt mich das **** Motorrad eines Nachbarn auf, das dreisterweise IMMER auf einem Parkplatz für Autos steht und dort Platz für mindestens zwei Autos wegnimmt. Inzwischen steht das Motorrad sogar längs, also besonders platzeinnehmend, danke Herr Nachbar :-< Übrigens hat das Motorrad seit einem Monat kein TÜV mehr 8-o Noch dazu gibt es wenige Meter weiter einen Behindertenparkplatz, der nicht nur ebenfalls Paltz für zwei Autos beansprucht, sondern nie befüllt ist, es steht dort also NIE ein Auto.

Aber das war noch längst nicht alles, was mich heute halb in Rage versetzt. Vor einer Woche befand sich in meinem Briefkasten ein Zettel, dass heute irgendwelche Dinge in meiner Wohnung gatan werden müssten und das zu einer extrem unhumanen Zeit (ab 7.30 Uhr). :no: Leider hab ich da nicht mehr dran gedacht und heute um 7.50 Uhr klingelt mich irgendjemand aus dem Schlaf. Ich dachte noch, es sei wieder so ein Werbefuzzi (von denen kommen ja hier ooch permanent Bekloppte). Aber dann fiel es mir ein, aber es war mir auch zu blöd aufzustehen und den Handwerker oder wen auch immer in meinem Schlafoutfit zu empfangen. Also zog ich mich um und wartete, dass sie vielleicht etwas später wiederkommen… denkste, nix, na dann kann es ja nicht so wichtig gewesen sein, aber falls seine Mission war, meinen Tag zu versauen, war das schon mal ein guter Anfang :-<

 

Fahrrad

Da ich, seit ich mein Führerschein hab, nicht mehr mit meinem Fahrrad gefahren bin, stand es gute zwei Jahre im Keller. Außerdem hatte das Hinterrad einen Platten, was sich als Glücksfall erwies, da man mein Fahrrad sonst scheinbar vor 2 Jahren gestohlen hätte. Denn da wurde mein Schloss zerstört, aber das Fahrrad mit dem Platten stand nachwievor im Hausflur. Daraufhin kam es in den Keller. Bereits letztes Jahr wollte ich das Fahrrad reparieren. Allerdings hatte nicht das richtige Werkzeug, um das Hinterrad abzumontieren und die Kette war absolut verrostet. Damit hatte sich das Projekt erstmal wieder erledigt. Doch dieses Jahr wollte ich es wieder hinbekommen. Bereits vor ein paar Tagen habe ich es aus dem Keller meiner Mutter befreit und das nötige Werkzeug und Zubehör (Fahrradkette) besorgt. Heute Vormittag habe ich das Fahrrad zunächst geputzt und einige kaputte und verschlissene Teile entfernt, leider hat mein neues Schraubschlüsselset nicht auf die Schrauben des Hinterrades gepasst. Alle Schraubschlüssel dabei, nur ausgerechnet kein 14mm-Schlüssel  :fools: . Diesen musste ich dann heute noch im Baumarkt besorgen, mit Erfolg. Daraufhin konnte ich auch den Platten vom Hinterrad reparieren. Der letzte Schritt war die Fahrradkette, was sich in dem dunklen Keller nicht als leicht erwies. Außerdem musste ein dämlicher Nachbar in den Keller kommen, irgendetwas hantieren und hinter sich das Licht ausmachen… da saß ich im Dunkeln :annoyed: … da bin ich nur hinterher gelaufen und hab in den Hausflur gerufen „Danke schön!“. Der nächste Besuch im Keller eines Nachbars, evtl. der selbe Nachbar, blieb nicht lange aus, aber diesmal ließ er das Licht an :geek: . Jetzt ist mein Fahrrad jedenfalls wieder fahrbereit, ich muss nur noch eine Glühlampe für die hintere Lampe besorgen und eine Tankstelle aufsuchen, um die Räder aufzupumpen, denn meine Fahrradpume für Autoventile ist der letzte Dreck … :offended:

 

Hautarztsuche

Heute wollte ich, nach dem ich nun schon Wochen bzw. Monate als Pizzagesicht rumlaufe, mal zum Hautarzt gehen, da keine Besserung in Sicht war. Dazu ging ich heute direkt nach meinem ersten Tag nach den Semesterferien an der Uni an meinem S-Bhf im Gesundheitszentrum in eine Hautarztpraxis. Allerdings erfuhr ich dort, dass sie keine neuen Patienten annehmen… schönen Dank ooch! Unten in der Apotheke auf der Suche nach einer helfenden Akne-Salbe wurde mir empfohlen: „Gehen Sie besser zum Hautarzt“, schade nur, dass die blöde Kuh (Hauträrztin am Helene-Weigel-Platz) keine Patienten mehr annimmt. Daraufhin emfpolh mir die Apothekerin die Hautärztin im Springpfuhl-Gesundheitszentrum. „Etwas“ angesäuert stapfte ich los und dort stand auf den Schildern nix von einem hautarzt. Also bin ich reingaloppiert und habe an der Information gefragt: „Haben Sie hier auch einen Hausarzt?“ – „Unsere Hausärztin ist in die Jacob-Sowieso-Str gezogen“ … Pause … also fragte ich: „Wo is ditt?“ – „Wie bitte?“ – (wie gesagt, ich war schon etwas angesäuert) „WO IS DITT!?“ – „Am Anton-Sowieso Platz“ … also mal ehrlich, jemand, der nicht weiß, wo eine bestimmte Straße ist, dem sagt man dann eine andere, die er auch nicht kennt??? … wenn ich nicht gesehen hätte, dass auf ihrem komischen Zettel „M8“ stand, hätte ich ihr wohl eine verpasst, aber dieses „M8“ sagte mir, es handelt sich um eine Straßenbahnstation. An der Straßenbahnstation wollte ich an den Paln gucken… kein Plan da, nur auf der anderen Seite, ich wurde langsam echt böse. Als ich dann rausfand, wie ich nun an den „Anton-Sowieso-Platz“ kommte, machte ich mich mit der Straßenbahn auf den Weg. Vor Ort gab es nun tatsächlich eine Hautärztin, sogar zwei, nur leider musste ich mir mindestens 30min die Beine in den Bauch stehen, weil die Sprechzeiten gerade Pause hatten. Aber hier wurde ich wenigstens behandelt und brauchte nicht mal einen Termin, ab da hat alles reibungslos funktioniert…

 

Eine Nacht in Berlin

In der vergangenen Nacht war ich mit einigen Freunden in meiner geliebten Heimatstadt Berlin unterwegs. Diesmal waren wir sogar mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs (ökologisch nicht wahr? :-D ). Und wir haben einiges erlebt. Als wir auf der Warschauer Straße endlich eine günstige Cocktailbar mit Happy Hour gefunden hatten, ging der Spaß erst richtig los.
Als erstes kamen ein paar nette junge Damen, die einen Junggesellinnenabend veranstalteten und auf der Jagd nach Männerunterhosenetiketten waren. Natürlich haben auch wir 4 Jungs mitgemacht und unsere Etiketten gerne zur Verfüung gestellt. :yes: Wo auch immer mein Etikett jetzt ist, jetzt wisst ihr wenigstens, wie meine Unterhose zu waschen wäre :-> .
Danach ging es weiter durch Berlin bis wir im einer weiteren Bar landeten. Erste Frage dort: „Seid ihr auch alle 18?“ – „Ja“ – „Auch Sie?“ (der Herr zeigte auf mich), aber bitte – „Ja, auch ich“… einmal Ausweis zeigen… scheinbar konnte der Herr nicht rechnen und war der Meinung, ich sei noch nicht 18, ich musste ihm erklären und fast vorrechnen, dass ich sogar fast 21 Jahre alt bin ;-) Aber bitte ich sehe es als Kompliment, hab mich halt gut gehalten. Dort trafen wir sogar ganz nebenbei noch einen ehemaligen Mitschüler…
Doch mitten in der Nacht packte uns der Hunger, da waren wir entsetzt, der BurgerKing am Alexanderplatz hat 3:00 nachts zu … Saftladen! Aber der BurgerKing an der Jannowitzbrücke ist glücklicherweise bis 5:00 geöffnet.

 

Harte Bandagen bei der Fahrkartenkontrolle

Heute durfte ich in der S-Bahn Zeuge werden, was passiert, wenn man es mit der „Schlaf-Taktik“ versucht. Als der Fahrkartenkontrolleur alle übrigen Fahrgäste inkl. mich erfolgreich kontrolliert hatte, weigerte sich eine junge Frau ihr Ticket zu zeigen und schlief bzw. tat so als ob. Ihre Worte „Lass mich in Ruhe…“, Antwort: „Nee, ick lasse Sie nich in Ruhe bis Sie mir ihr Ticken zeigen!… Hallo? Hallo?…“ Doch das brachte alles nix, aber der Kontrolleur war echt hartnäckig, blieb daneben stehen und zückte sein Handy. Jetzt war ich gespannt was noch passieren wird. Ein paar Stationen weiter war es dann soweit, es standen 3 Polizisten vor der S-Bahn, der Kontrolleur winkt und schon steht die Polizei vor der Dame. „Polizei… aussteigen… mitkommen“. Nach einigen weiteren Weigerungen vor der S-Bahn am Bahnsteig, fuhr der Zug weiter, ich konnte also nur noch von der Ferne sehen, wie die gute Frau, von den Polizisten an das Geländer gedrückt und durchsucht wurde…

 

Schwimmen: Versuch Nr 2

Bereits vor einigen Wochen wollte ich erstmals nach längerer Zeit wieder in die Schwimmhalle zum Schwimmen gehen. Dazu hatte ich mir die Schwimmhalle im Freizeitforum Marzahn erwählt. Leider war die Halle vor einigen Wochen wegen irgendwelchen organisatorischen Gründen geschlossen. Letzte Woche wurde sie wieder geöffnet, da war ich aber nicht schwimmen, weil ich erkältet war :sad: . (hier bitte Mitleid)…

Aber heute hat es endlich geklappt: Die Halle hatte geöffnet und ich war motiviert… also los gings! Vor Ort gibt es dann einen günstigen Spätschwimmer-Tarif (war schließlich schon 20:30). Um die Zeit ist Halle auch erstaunlich leer… sehr angenehm, nur einige Hindernisse älteren Semesters und ein Liebespaar schwammen ab und zu in meiner Spur herum. Allerdings war ich auchetwas von der Schwimmhalle enttäuscht, das Becken ist doch relativ klein und die Umkleiden etwas veraltet, aber es tut doch alles seinen Zweck.
Jetzt muss ich mich nur noch bei Laune halten und brav jede Woche schwimmen gehen… das soll schließlich gesund sein (für Rücken, Kondition und Muskeln) :carefree:

 

Ich wollte schwimmen!

Für dieses Jahr hatte ich mir ein guten Vorsatz gesetzt: Ich wollte wieder regelmäßig schwimmen gehen. Das ist gesund, gut für den Rücken, gut für die Muskeln und gut für die Ausdauer. Bereits letztes Jahr hatte ich mir dieses Ziel gesteckt und das hatte auch die ersten 2 Monate bis zu meiner Krankheit in Thüringen ganz gut geklappt.
Wie gesagt, ab diesem Jahr wollte ich wieder regelmäßig schwimmen gehen und heute damit anfangen. Da die Schwimmhalle am Helene-Weigel-Platz aber leider bis Herbst geschlossen ist, fuhr ich extra bis ins Freizeit Forum Marzahn, wo eigentlich bis 21:30 geöffnet ist. „Eigentlich“ – Leider verkündete vor Ort ein Zettel, dass die Schwimmhalle bis zum 25.01.2009 ebenfalls geschlossen ist :-< Leider war das auf deren Internetseite schlecht ersichtlich, da dort aktuelle Ereignisse erst ganz unten angezeigt werden... Das ist einfach nur ärgerlich. Ich hatte mich heute extra motiviert und ich hatte mich schon richtig gefreut ;-(

 

Chaos bei der Berliner S-Bahn

Heute war bekanntlich einer der kältesten Tage seit langem. Scheinbar hat sich das auch auf die Berliner S-Bahn ausgewirkt. Bereits auf der Hinfahrt hatte ich Stress, aber auf der Rückfahrt kam der Knüller…

Auf dem Weg zur Uni
Eigentlich bin ich heute morgen pünktlich losgelaufen. Ich musste gegen 10 Uhr (plus akademisches Viertel) in der Uni sein, dort stand heute nämlich ein Test an. Ich bin daher zu Hause gegen 9 Uhr losgelaufen, das reicht normalerweise vollkommen aus. Aber leider kam es heute bei der S-Bahn zu einigen Problemen. Nicht nur, dass die Bahn gute 10min zu spät kam und der Bahnhof rammel-voll war (daran erkannte man schon, dass etwas nicht stimmt), sondern sie tuckerte nu im 2. Gang (sofern es sowas bei S-Bahnen gibt) herum. Das heißt, die Bahn brauchte heute für die Strecke, die normalerweise 30min andauert, unglaubliche 45min. Damit war ich erst kurz nach 10 Uhr in Tiergarten (bei der Uni) und musste noch quer über den Campus hechten und kam völlig außer Puste erst um 10:20 Uhr zum Test. Dieser fing da aber glücklicherweise auch erst an.

Die Heimfahrt
Ja, ich dachte, der Stress mit der S-Bahn sei vorbei, doch bereits am Bahnhof verkündeten die Anzeigetafeln „Zugverkehr unregelmäßig“. Allerdings kam die S7 sogar pünktlich und fuhr im normalen Tempo. Allerdings gab es dann eine merkwürdige Ansage kurz vor Lichtenberg: „Der Zug endet aufgrund einer Weichenstörung in Lichtenberg – bitte alle aussteigen“. Also aussteigen, in der Kälte auf den nächsten Zug warten. Als nächstes sollte die S75 kommen, auch diese hätte mir geholfen, doch plötzlich, „Bitte nicht einsteigen – dieser Zug endet hier“. Es dauerte insgesamt 20min bis endlich eine neue passende Bahn kam und ich endlich weiter Richtung Heimat fahren konnte. Damit dauerte auch die Rückfahrt (von Bhf Tiergarten zu Bhf Springpfuhl) über 50min!

 

„Ich kann es nicht mehr hören…“

Seit Anfang diesen Jahres leide ich an einer unangenehmen chronischen Krankheit. Und in diesem Zeitraum sind mir natürlich auch immer mal wieder komische Kommentare von Mitmenschen um die Ohren gehauen worden. Diese Kommentare resultieren häufig aus Unwissenheit und sind natürlich auch nie böse gemeint (hoffe ich jedenfalls :-D). Ich möchte aber auch nicht, dass hier der Eindruck entstünde, ich würde mich jetzt darüber aufregen, da steh ich einfach drüber, ich finde es nur witzig, dass es vielen „Mitpatienten“ ebenfalls so zu gehen scheint. Neulich hab ich nämlich eine witzige Seite, eine Art Archiv, im Netz gefunden, die solche „dummen“ Kommentare auf fantastische Art und Weise zusammenfasst. Mein Liebling ist übrigens: „Du musst mehr Fettiges essen, das setzt an.“

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