Kategorien-Archiv: Alltag

 

Wettbewerb im Multimedia-Netz?

Zum Anfang diesen Jahres hat mein Vermieter, die Degewo, einen Versorgungsvertrag mit Kabel Deutschland abgeschlossen. Damit wurde die TV-Kabel-Versorgung von Tele Columbus auf Kabel Deutschland umgestellt. Doch das war offenbar nur der Anfang. Etwas später landete bei mir ein Bescheid, dass man demnächst plane, die Leitungen zu erneuern und modernisieren und damit auch die Möglichkeit für Internet und Telefon über die TV-Dose mitzuliefern. Die Bauarbeiten gingen dann über mehrere Monate, auch die neuen TV-Dosen in den Wohnungen wurden installiert. Gestern war dann unser „Medienberater“ von Kabel Deutschland vor Ort und hat die TV-Dosen gecheckt und den Mietern, darunter auch mir, über gute Angebote berichtet. Dabei waren verführerische TV- und Internet-Angebote. Die TV-Angebote sind hier für mich eher uninteressant, doch die Internet-Angebote habe ich mir ausgiebig erklären lassen. Darunter auch ein DSL-Anschluss mit symmetrischen 100MBit/s, das ist natürlich sau-schnell (im Vergleich, aktuell habe ich asymmetrische 6MBit/s). Doch man sollte immer zwei-mal über so etwas nachdenken und hinter die Kulissen schauen.

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Keine Lust, keine Zeit, aber es lebt noch

Ja, ich gebe es zu, ich habe derzeit schlicht keine Lust zum Bloggen. Mein letzter Blogartikel liegt nun ziemlich genau 3 Wochen zurück. Dazu kommt noch die Tatsache, dass ich auch kaum Zeit für dieses Hobby habe. In erster Linie kostet das Studium derzeit wieder viel Zeit, hinter mir liegen in den letzten Wochen Tests und Belegarbeiten und vor mir stehen insgesamt 3 Klausuren in den nächsten 2 Wochen, lernen ist also angesagt ;-)

Dabei passiert mir regelmäßig so vieles, was man perfekt als Blogartikel missbrauchen könnte. So müsste ich eigentlich an dieser Stelle darüber schreiben, wie sich vor ca 2 Wochen die Handwerker hier aufgeführt haben. Handwerker aus dem Hause Degewo, die morgens u.a. die Heizkostenzähler tauschen wollten und sich aufspielten, als wären sie der Chef der Wohnung… diese betrachte ich allerdings als MEINE Wohnung, ich bezahle schließlich (immer pünktlich) meine Miete! Fazit aus dieser Erfahrung: Diese Handwerker (insbesondere einer von denen) bräuchten dringend eine Schulung im Bereich Kundenkontakt.

Und was ist sonst noch passiert? Neulich kam meine Abstimmungsbenachrichtigung für einen kommenden Volksentscheid (oder wie man das jetzt auch korrekter Weise nennen soll) in dem es um das Berliner Wasser und dessen Privatisierung geht, hier muss ich mich noch näher belesen. Was sonst noch? Neulich ist mir ein Schnürsenkel gerissen, heute kam das neue bestellte Paar, versendet mit einem Umschlag für 5,80€!!! OK, das ist alles wenig spektakulär, vielleicht schreibe ich auch all das in diesem einen Artikel.

 

Erste Smartphone-Erfahrungen

Neulich hatte ich berichtet, dass ich mir mehr oder weniger „spontan“ ein Smartphone zugelegt habe, endlich! Heute möchte ich einfach meine ersten Eindrücke schildern.

Ausgesucht hatte ich mir ein HTC Legend, darauf läuft das Handy-Betriebssystem Android von Google. Ich habe mich von Anfang an gegen ein iPhone entschieden (aus verschiedenen Gründen), allerdings für geschenkt hätte ich natürlich eins genommen – ich habe schließlich nicht umsonst bei entsprechenden Gewinnspielen teilgenommen ;-) – aber es hat eben nicht sein sollen.

Wie auch immer, hier zu meinen Eindrücken:

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Rückblicke, Vorsätze und einen guten Rutsch

Es ist mal wieder so weit, ein weiteres Jahr ist um, nein, sogar ein volles Jahrzehnt. Morgen beginnt also das Jahr 2011 und das Jahr 2010 liegt so gut wie hinter uns.

Aus diesem Grund hier ein kleiner persönlicher Rückblick auf das letzte Jahr aus meiner persönlichen Sicht:

  • Mein Studium läuft super, gute Noten, gute Dozenten, nette Kommilitonen, damit bin ich endgültig in meinem Wunschstudium an einer super Hochschule angekommen
  • Beruflich lief es im Großen und Ganzen auch gut, so lässt sich neben dem Studium etwas Geld dazu verdienen und das auch noch in der Webentwicklung, ein Traum :-)
  • Gesundheitlich ging es bei mir etwas auf und ab, aber im Allgemeinen lässt sich zusammenfassen, ich habe eine gute Ärztin gefunden und es wurden entscheidende Diagnosen gestellt

Und ein Blick in die Zukunft, in das nächste Jahr, meine Vorsätze:

  • Ich möchte eine bessere Balance zwischen Studium und Job finden, das schwankte dieses Jahr einfach zu sehr
  • Ich möchte mich gesünder und ausgewogener ernähren, vor allem weniger Fleisch essen – keine Angst, ich will kein Vegetarier werden ;-)
  • Und ein Vorsatz den ich vor einigen Jahren schon mal hatte, wo mir dann aber andere Dinge nach Monaten dazwischen kamen… ich möchte wieder irgendetwas sportliches machen, wahrscheinlich wird es auf regelmäßiges Schwimmen hinauslaufen

Und jetzt, wo ihr euch die Mühe gemacht habt, meinen kleinen Rückblick zu lesen, euch über meine Vorsätze zu freuen kommt hier mein Gruß an euch für das kommende Jahr

Ich wünsche euch einen guten Rutsch in das neue Jahr 2011

 

Adieu Rewe!

Tja, so ist das. Noch vor ca. einem Jahr war ich begeistert, als ich entdeckte, dass bei mir um die Ecke eine Filiale von Rewe ist, die ich zu Fuß innerhalb kurzer Zeit erreichen konnte. Doch heute ist es zum zweiten Mal passiert: Meine EC-Karte wurde nicht akzeptiert. Nach dem ich also bereits völlig lustlos und von Hunger geplagt losgelaufen bin, meinen kleinen Korb nach und nach mit leckeren Lebensmitteln vollgeladen habe und mich an der Kasse anstellte, durfte alles wieder ausgepackt werden und ich durfte nach einer sinnlosen 3/4-Stunde nach Hause laufen, immer noch voller Hunger und ohne Essen im Haus. An der Kasse passierte das selbe, wie ca. vor einem Monat, die Karte wurde von der Kasse mit der Meldung „Vorgang abgebrochen“ wieder ausgespuckt. Daraufhin sagte ich zur Kassierin: „Wenn ich jedes Mal vorher zur Sparkasse laufen muss, dann kann ich dort auch direkt beim Kaisers einkaufen…“, als mein Beutel wieder leer war, fügte ich noch hinzu „Bitte richten Sie Ihrem Chef aus, dass Sie soeben einen Stammkunden verloren haben.“ Denn tatsächlich, ich bin das letzte Jahr nahezu wöchentlich dort einkaufen GEWESEN.

Ich weiß nicht woran es liegt, die Karte funktioniert sonst überall, nur bei Rewe nicht. Auch eine Nachfrage bei der Berliner Sparkasse ergab, es liegt nicht an der Karte, nicht am Konto… Vielleicht liegt es ja auch einfach nur daran, dass Rewe in letzter Zeit immer wieder, im 2-Wochen-Takt ihre EC-Karten-Technik umstellt, mal mit PIN, dann wieder mit Unterschrift… davon war auch in den Medien zu lesen, Stichwort „Datenschutz“ und „Unterschrift“.

 

Stinksauer!

Ich bin heute echt sowas von geladen! Es ist eigentlich gar nicht mehr in Worte zu fassen, am liebsten würde ich irgendetwas zertrümmern, zerschlagen, zerbrechen … Aber ich versuche es dennoch:

Mein heutiger Tag:

  • Heute morgen habe ich meine erste Übung in der Uni völlig verschlafen – das erste Mal seit Jahren
  • Meine Übung heute Nachmittag fiel aus, was für mich bedeutete, dass ich 90 Minuten völlig umsonst mit der BVG herumgurken durfte
  • Zuhause habe ich dann erfahren, dass es ab Mittwoch auch in Berlin schneien soll – also ist Radwechsel auf Winterreifen allerhöchste Zeit
  • Dafür wollte ich mir Kreide kaufen – zum Markieren der Radpositionen (Hinten-rechts usw.)
  • Der definitiv schlechteste Hornbach von ganz Berlin, ach was, ganz Deutschland, hat keine Kreide und hat mich damit bei weitem nicht das erste Mal enttäuscht
  • Auch alle anderen Läden an der Märkischen Spitze (1 Hornbach & 3 Möbelhäuser) hatten keine Kreide
  • Danach einkaufen bei Rewe – an der Kasse funktioniert meine EC-Karte nicht – das war noch nie da! Also alles zurückgeben, kein Fressen im Haus!
  • Und als i-Tüpfelchen zu Hause angekommen, Schuhe ausgezogen – ein Schnürsenkel geht nicht mehr auf…

Wäre  ich doch heute im Bett geblieben :angry: :angry: :angry:

 

Warum bloggst du denn nie?

…ganz einfach, ich habe einfach kaum Zeit, ja unglaublich, aber auch als Student kann man ganz schön ausgelastet sein. Jetzt habe ich mal wieder eine ruhigere Woche und kann deshalb ein paar Sätze niederschreiben. Und hier sind sie auch schon ;-)

In den letzten Wochen hatte ich wirklich einiges zu tun, vor allem für’s Studium. Insgesamt zwei Beleg-Arbeiten, ein Test, all dies geht in die jeweilige Endbewertung ein. Dazu außerdem wöchentliche Standard-Hausaufgaben, also Aufgaben, die ich sowieso immer wieder auf-bekomme, diese dienen allerdings „nur“ zur Klausurzulassung, teilweise aber auch als kleiner Anteil der Endbewertung. Soviel dazu…

Ich hoffe jedenfalls, dass ich die nächsten Tage zu weiteren Artikeln komme, die sollten dann auch etwas interessanter sein als dieser hier :innocent:

Dazu schwirren mir übrigens derzeit folgende Ideen im Kopf herum: Ich möchte auf den Zug zu Vettels F1-WM-Titel aufspringen, ich möchte ein kleines Lob zum Autohaus Berlin (VW) loswerden und euch auf eine kleine Initiative aufmerksam machen, die fordert, dass Adobe seine Creative Suite auch für Linux herausbringt. Ihr seht, die nächsten Artikel sollten sich lohnen und somit auch ein Besuch von euch ;-)

 

Der Busfahrer und die Pinkelpause

Ja tatsächlich, ihr lest richtig, aber fangen wir ganz von vorne an: Heute morgen bzw. gegen Mittag, naja, für einen Studenten ist das noch morgens, wollte ich mit dem Bus fahren, um danach in die Straßenbahn umzusteigen. Um die Zeit ist es von der Route besser mit dem Bus zu fahren, damit spart man, zumindest meistens, nochmal gut 5 Minuten. Laut Plan sollte der Bus 11:15 Uhr losfahren. Dabei sollte man wissen, dass es sich hier um eine End- bzw. Starthaltestelle handelt. Das heißt, der Bus samt Fahrer steht bereits gute 10 Minuten da und hat Pause, man kann also auch davon ausgehen, dass der Bus pünktlich starten wird, doch denkste… Der Busfahrer entschloss sich nämlich um 11:16 Uhr – ich habe gestern noch meine Uhr nach einer Funkuhr gestellt – nicht (endlich) loszufahren, sondern auf die Toilette zu gehen. Nun weiß ich auch, wozu der grüne Schuppen auf dem Parkplatz dient. Doch dank dieser Einlage des Fahrers fuhr er erst 11:20 Uhr – also 5 Minuten (!) verspätet – los. Und dadurch wurde es mal wieder verdammt knapp, meine Anschlussbahn noch zu erwischen. Vor allem heute, wo die erste Vorlesung zu denen gehört, wo man es sich nicht erlauben sollte, zu spät zu erscheinen, vor allem wie soll man die Pinkelpause des Busfahrers erklären? Und das auch noch auf Englisch – ich erinnere an dieser Stelle, bei meinem Studium handelt es sich um einen „internationalen Studiengang“. Doch zum Glück (für den Busfahrer ;-) ) erreichte ich diesmal meine Straßenbahn gerade noch rechtzeitig, allerdings auch nur dank einem kurzen Zwischenspurt und dem Überqueren einer roten Ampel.

Die zweite BVG-Runde begann heute für mich nach meiner ersten Vorlesung, denn danach habe ich dienstags gute 4 bis 5 Stunden frei und da lohnt es sich durchaus nochmal nach Hause zu fahren. Auf dem Weg zurück zur Uni zu meiner abendlichen Vorlesung mit dem Titel „Datenbnaken“, nur ganz nebenbei, durfte ich zum wiederholten Male die Erfahrung machen, dass es Rhinstraße/Allee der Kosmonauten kaum möglich ist, innerhalb einer Minute umzusteigen. Oft kann man noch auf der gegenüberliegenden Station zusehen, wie die eigene Bahn davonrollt. Woran das liegt? Ganz einfach, diese Kreuzung ist mit Hilfe zweier äußerst bescheiden geschalteten Fußgängerampeln bestückt. Auch heute war es fast wieder soweit. Ich sah bereits in der Ferne meine Bahn ankommen und dachte mir, das schaffst du noch locker und stehe an der Ampel… und stehe … und stehe immer noch … und … natürlich stehe ich noch, Ampel ist ja noch rot, die Ampel für Autos ganz nebenbei auch … Mittlerweile hat die Bahn in den 3 Minuten des Herumstehens die Haltestelle erreicht, also mal wieder einen Zwischenspurt einlegen, mal wieder über eine rote Ampel… und gerade so geschafft, die Türen tröteten schon.

Nun saß ich gut 10 Minuten in der Bahn und zwei Gestalten männlicher Natur stiegen ein. Der Eine latscht erstmal direkt auf meinen Rucksack, ein strafender stummer Blick meinerseits sagte in dem Moment wohl mehr als 1000 Worte. Dazu kam, dass, als die beiden „Herren“ saßen, sie ihr Bier zückten, sie outeten sich in diesem Moment als das, was ich gerne als „Assis“ bezeichne. Ganz nebenbei: Ich spiele mit meinen Freunden auch manchmal an Wochenenden ganz bewusst das Spiel „Assis“, wenn auch wir uns in der S-Bahn ein Bier vor den Kopp halten. Doch auf meiner dritten BVG-Runde, auf dem Rückweg wieder nach Hause, das Finale für heute, sah ich wie merkwürdig das Spiel „Assis“ bei einer Frau aussieht. Ja, auch sie trug eine Bierflasche vor ihrem Kopp herum.

Danke liebe BVG und liebe Fahrgäste für diesen aufregenden Tag. Ach ja, ich habe ganz nebenbei auch studiert…

 

Die BVG und ich

Zunächst möchte ich sagen, dass ich eigentlich ganz froh bin, dass in Berlin die Straßenbahn von der BVG betrieben wird und nicht von der Deutschen Bahn. Dabei brauche ich nur das Wort „S-Bahn-Chaos“ erwähnen, dann weiß jeder Berliner wovon ich rede.

Doch heute war ich von der BVG echt bedient! Ich wollte heute morgen um 7:20Uhr mit der entsprechenden Straßenbahn fahren. Ich merkte zu Hause bereits, dass ich zu spät dran war, also nahm ich meine Beine in die Hand und marschierte schnellen Schrittes in Richtung Haltestelle. So schaffte ich es genau zum richtigen Zeitpunkt, die Straßenbahn leider nicht. Sie kam 5 Minuten (!) zu spät, dadurch verpasste ich meine Anschlussbahn und musste so eine kompliziertere Verbindung in Kauf nehmen und weitere 5 Minuten in der Kälte warten. An der zweiten Umsteigehaltestelle nach gut 25 Minuten der nächste große Griff in die Sch**** der BVG. Denn meine dritte (!) Bahn kam zu früh, also wieder 5 Minuten warten. Zum Schluss kam ich 15 Minuten später an meinem Ziel an als geplant, außerdem 5 Minuten nach Übungs-Beginn an der Hochschule.

Danke liebe BVG für diesen Nerven-aufreibenden Morgen mit unnötigem Umsteigen, warten in der Kälte und 55-Minütiger Reise.

 

Blogger sichten

Ja, der Name Gesichtet passt, denn dieser Blog hat eine interessante Aktion gestartet: Welche Blogger wohnen in deiner Nähe? Sascha, Autor des Blogs Gesichtet, stellt sich die Frage, wo wohnen die vielen Blogger eigentlich? Um diese Frage zu beantworten, kann man sich nun als Blogger in seiner Karte eintragen. Dazu muss man eigentlich nur seinen Namen bzw. Nicknamen und Ort angeben, außerdem wäre die Stadt, Postleitzahl und Straße sinnvoll. Dabei sind schon etliche Blogger zusammen gekommen, vor allem in Deutschland, aber für mich besonders interessant ein Blick nach Berlin. Dort habe auch ich mich nun eingetragen, dass ich in Marzahn wohne, ist ja seit spätestens meinem Blick aus dem Fenster bekannt ;-)


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