Kategorien-Archiv: Alltag

 

Überflug

Diese Herrschaften haben heute morgen 3 Runden über meinem Fenster gedreht. Habe mich gefreut sie dieses Mal in ihrer Heimat zu sehen. Bereits in Berlin sieht man sie alle 2 Jahre auf der ILA. Auch das Foto entstand 2006 in Berlin ;-)

 

Meine aktuelle Heimat

 

Neuerdings ein Bücherwurm

Kaum zu glauben aber wahr: Ich bin neuerdings ein Bücherwurm. Wer mich kennt, der weiß, dass ich Bücher (also Romane usw.) in der Regel gemieden habe. Allerdings fanden sich auch früher durchaus Bücher, die ich gerne gelesen habe, aber meistens wurden einem katastrophale Bücher von der Schule aufgezwungen.

Vor etwa 2 Monaten habe ich dann aber doch einen Roman gefunden, den ich spannend fand (ja, auch davor gab es Bücher wie „Die Wolke“ oder „1984“, die mich durchaus gefesselt hatten, aber darauf entwickelte sich keine Leseratten-Infektion). In einem herkömmlichen Bücherladen bzw. Ladenkette, also wo es noch klassische analoge Bücher und Bücherregale gibt, war ich auf der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk. Dabei stolperte ich am SciFi-Regal über „Star Wars – Dunkler Lord: Aufstieg des Darth Vader“ von James Luceno. Da war meine Neugier als Star Wars-Fan sofort geweckt. Im selben Moment fiel mir ein, dass es ja schon etliche Star-Wars-Bücher gibt (einige wenige standen auch im Regal).

Mein neues Star Wars-Buch hatte ich dann in etwa 3 Wochen durchgelesen und gleichzeitig bildete das Buch für mich den perfekten Einstieg in die Star Wars-Romane. Dieses Buch spielt zwischen den Filmen Episode III und Episode IV und beleuchtet die Entwicklung Anakin Skywalkers zu dem Lieblings-Bösewicht Darth Vader. Im Buch stolperte ich allerdings auch unter anderem über die „501.“. Diese 501. brachte mich dann auch schon zu meinem nächsten Star Wars-Roman: „Imperial Commando – Die 501.„. Dieses Buch ist allerdings die Fortsetzung eines vier-teiligen Bandes, nämlich „Republic Commando“ von Karen Traviss, diese Reihe basiert übrigens auf dem gleichnamigen Videospiel. Und eben diese 4 Bänder liegen nun bei mir bereit zum Lesen. Den ersten Teil „Feindkontakt“ habe ich letzte Woche fertig gelesen, der 2. Teil „Triple Zero“ ist bereits angelesen. Seit gestern liegen außerdem Teil 3 „True Colors“ und Teil 4 „Order 66“ bereit. Danach ist dann Imperial Commando dran ;-)

Übrigens, ich bin im Buch von James Luceno auch über Darth Bane und Darth Plagueis gestolpert. Auch zu diesem Charakteren gibt es Romane bzw. Romane in Arbeit. Ich bin also noch lange an Lesestoff über Star Wars ausgestattet. Das sieht man z.B. in dieser Liste.

Also, wer von euch da draußen auch gerne ließt und auf Star Wars steht, der sollte ebenfalls in diese Bücherreihe eintauchen.

 

Nächtliches Abenteuer

Vergangene Nacht erlebte ich ein kleines Abenteuer, nein, nicht das was ihr jetzt denkt :silly:

Ich saß nachts – es sind halt noch Semesterferien :innocent: – an meinem Rechner und wollte mir mal 2 Stündchen Spiel-Zeit gönnen. Mitten im Spiel hörte ich dann ein leises klicken einer meiner Master-Slave-Steckdosen, keine Minute später machte es puff aus meinem PC-Soundsystem und alles war dunkel, komplett dunkel! Normaler Weise leuchten im Zimmer noch irgendwelche Lämpchen oder LEDs von diversen Geräten, aber es war komplett duster. Stromausfall!

Als erstes begab ich mich auf die Suche nach meiner Taschenlampe. Lange Zeit stand eine davon in einem meiner Regale, doch diese ist vor kurzem ins Auto umgezogen. Also 2. Gang zum Werkzeugkasten. Dort herumgetastet, es war immer noch Stock-dunkel. Ich wollte die Taschenlampe einfach nicht finden, also den kompletten Werkzeugkasten genommen und rüber geschleppt und weitergewühlt, ein paar Werkzeuge nehme ich heraus und werfe sie auf den Boden. Langsam gebe ich die Hoffnung auf, Idee Feuerzeug. Ab in die Küche an das hintere Schubfach und Feuerzeug ertasten, gefunden! Also damit erstmal den Werkzeugkasten beleuchten und währenddessen den Daumen verbrennen: Wo ist bloß diese besch***** Taschenlampe?! :angry: Sie ist offenbar nicht da. Also nächster Versuch ab zu meiner Merchandising-Kiste – darin habe ich noch ein paar alte Merchandising-Artikel von früheren Zeiten, darunter auch Taschenlampen. Die Kiste aus dem Regal gezerrt, dabei den im Weg befindlichen Rolli quer durchs Zimmer katapultiert. Die Merchandising-Kiste hat es bei der Gelegenheit zerlegt – sie besteht aus Pappe, eine Kiste von Ikea eben. Bis nach ganz unten durchgewühlt und eine Taschenlampe gefunden. Sie geht nicht an! Natürlich nicht, ohne Batterien! Ab zum nächsten Schubfach im immer noch dunklen Zimmer, Batterien rauskramen und richtig herumeinlegen – Chancen 50/50. Es hat geklappt, endlich Licht.

Danach aus dem Fenster geschaut, wo ist noch Licht aus? Nur bei mir? Ich höre einen Nachbarn „Ist bei euch auch der Strom weg?“ Die Häuser gegenüber, sowie links und rechts (teilweise) ebenfalls komplett dunkel. Also wieder zurück und ein paar Kerzen heraussuchen. Teelichter findet man mit Taschenlampe ganz schnell ;-) Meine Räumlichkeiten sind also wieder etwas beleuchtet. Im Hausflur sorgt Notstrom für Dauerbeleuchtung, auf Nachbar-Balkons brennen scheinbar noch ein paar Lampen mit Akkus. Und wo war eigentlich die Taschenlampe aus dem Werkzeugkasten? Sie lag auf dem Boden! Sie war offenbar aus dem Werkzeugkasten beim Wühlen gefallen :sad:

Als nächstes Schreckmoment, so ein Mist, der Kühlschrank ist aus und darin sind zu kühlende Medikamente aufbewahrt. Ab damit in die Kühltasche mit Kühlakkus und Kühlschrank zulassen.

Danach fiel mir noch ein, dass es sinnvoll sein könnte, jemanden über den Blackout zu informieren, bei Twitter, geprüft mit Hilfe meines Smartphones, gab es keinerlei Meldungen zu einem Stromausfall. Also meine Mietunterlagen herausgesucht und einfach die zentrale Nummer angerufen. Dort sind tatsächlich Mitarbeiter 1 Uhr nachts verfügbar. Problem war bereits bekannt, Vattenfall ist dabei das Problem zu beheben.

Aber was kann man machen ohne Strom? Eigentlich nichts, außer den Laptop mit vollen Akku und Internet aus dem Smartphone zu betreiben. Aber wozu? Also ab ins Bett. Bei Kerzenlicht Zähne putzten mit – Achtung Ironie – einer elektrischen Zahnbürste. Kaum war ich soweit bereit für das Bett war der Strom wieder da, Applaus aus der Nachbarschaft und die Häuser erstrahlen plötzlich wie Weihnachtsbäume.

Insgesamt hat es ca. 1 Stunde angedauert, der Zustand ohne Strom und meine Konsequenz: Ich habe wieder eine Taschenlampe im Regal liegen.

 

Ich kann ja gemein sein

Hihi, heute war ich mal (wieder?) gemein, allerdings nur innerhalb meiner schalldichten Kabine meines Automobils :innocent:  Sowohl zur Uni als auch auf dem Rückweg stand ich heute im Stau, sauer wegen unzähliger (seit über einem Jahr bestehenden!!!) Baustellen. An dieser Stelle sei nur kurz angemerkt, ich bin heute ausnahmsweise mit Auto gefahren weil ich (a) zur Post wollte und (b) tanken (das ist bekanntlich montags am billigsten preiswertesten).

Auf dem Rückweg saß ich also – wieder – im Stau, Gedrängel an jeder Ampel, fast immer steht man mitten auf der Kreuzung. Da sehe ich im Rückspiegel, wie sich so eine fette dicke Kuh Frau bei roter(!!!) Fußgänger Ampel fast vor das Auto meines Hintermannes wirft, um noch die Straßenbahn an der Haltestelle zu erwischen. Ich beobachtete sie weiter und sie nahm – soweit bei fortgeschrittener Gewichtsklasse möglich – die Beine in die Hand und bewegte sich – allerdings nur vom Anschein, da dann alles wackelt und auf und ab geht, aber leider nicht voran – und ich sitze im Auto und rufe (keiner außer mir hört es) zur Straßenbahn „FAHR FAHR FAHR…“. Und tatsächlich, als Frau Fett an der Straßenbahn ankommt und noch verzweifelt auf den Knöpfen rumdrückt, fährt sie ab! Und wisst ihr was? Ich habe in meinem Auto gefeiert, applaudiert und herzlich gelacht, das war ein Spaß… da war der Stau nur noch halb so wild :teasing:

 

Synchron mit sich und der Welt – dank Dropbox

„Die Cloud greift um sich.“ Das hört man in letzter Zeit immer öfter. Doch zunächst, was ist eigentlich diese ominöse Cloud (engl. Wolke)? Dabei handelt es sich in der Regel um Dienste, die einen Datenservice irgendwo in unbekannten Regionen und Serverfarmen anbieten, in einer Wolke eben. Das können z.B. Dienste sein, mit denen man seine Lesezeichen des Browsers synchronisiert (z.B. XMarks) oder sogar seine Passwörter (z.B. LastPass). Doch ein in meinen Augen ganz besonderer Dienst, da er sehr intuitiv funktioniert, ist Dropbox.

Dropbox synchronisiert beliebige Dateien zwischen verschiedenen Endgeräten, von Computern bis hin zu Smartphones. Und das alles auf sehr einfache Art und Weise und zwischen allen Betriebssystemen.

Ich setze Dropbox ein, seit ich ein Smartphone mein eigen nenne und darauf automatisch abgeglichene Dateien von meinem Computer haben wollte. Schnell entdeckte ich dabei, dass ich auch meine Daten zwischen Linux und Windows sehr einfach synchron halten kann. Vor kurzem ist nun auch ein neues Notebook in meine Dropbox-Familie eingezogen. Hier halte ich in erster Linie meine Daten vom Studium und einige Tabellen und Dokumente zwischen beiden Rechnern auf dem selben Stand. So kann ich beispielsweise in der Uni im Computerlabor an meinem Laptop an einer Aufgabe arbeiten und finde diese dann zu Hause an meinem Desktop-Rechner wieder. Übrigens: Neuerdings funktioniert die Synchronisation zwischen zwei Rechnern auch per LAN, also lokal und nicht über das Internet. Das geht wesentlich schneller. Dazu muss man nur seinen Dropbox-Ordner im Netzwerk als „Dropbox“ freigeben und das Häkchen in den Optionen bei „Enable LAN Sync“ setzen, es funktioniert tatsächlich, auch zwischen Windows und Linux. Ein weiteres geniales Feature, welches ich seit kurzem ebenfalls nutze, ist das Sharing. Ich kann hier einen bestimmten Ordner in meiner Dropbox mit anderen Nutzern teilen. Das nutze ich seit einigen Wochen zusammen mit ein paar meiner Kommolitonen für eine Gruppenarbeit. Weiterhin kann man dort Dateien hochladen, die dann andere über einen Link herunterladen können oder man stellt hier seine Fotoalben für jedermann online. (habe ich bisher allerdings noch nicht genutzt)

Doch wie funktioniert das Ganze? Das klingt ja unheimlich kompliziert! Nein, es ist extrem einfach. Einfach die Software von Dropbox herunterladen, ein Benutzerkonto einrichten und schwupp hat man einen Ordner namens „Dropbox“ auf seinem Rechner. Die Daten in diesem Ordner werden jetzt in die Cloud geladen und automatisch auf anderen Geräten mit dem selben Dropbox-Konto heruntergeladen, und umgekehrt. Einfacher geht es wirklich nicht!

Das Ganze ist übrigens kostenlos, so lang einem 2GB Speicher ausreichen. Man kann diese aber auch bis zu 8GB kostenlos erweitern, z.b. durch Gewinnspiele oder Einladungen ;-). Wem das noch immer nicht reicht, kann für etwa 10$/Monat 50GB und 20$/Monat für 100GB erweitern.

Also, wer Interesse hat, sollte sich hier anmelden – denn damit folgt ihr meiner Einladung und schenkt mir 250MB mehr Speicher – und dann loslegen.

 

Erste Erfahrungen mit Ubuntu Natty Narwhal

Vor etwa zwei Wochen ist Version 11.04 – für unkundige: 11 steht für das Jahr, 04 für den Monat ;-) – mit dem Codenamen Natty Narwhal erschienen. Übersetzt heißt das in etwas so viel wie „schicker Narwal“ – nicht nur, dass man in der mittlerweile beliebten Tradition alphabetisch beim Codenamen vorarnzuschreiten, hat das „schick“ in der neuesten Ubuntu-Version eine besonders große Bedeutung. Mark Shuttleworth kündigte wie immer den Codenamen der nächsten Versionen an und legte mit dieser Version fest, diesmal solle das Design, die Optik und die Haptik im Vordergrund stehen. Und so entstand die wohl umstrittenste Ubuntu-Version.

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Halogen vs. LED

Vor einer knappen Woche ist mir eine Halogen-Lampe an meinem Spiegelschrank im Badezimmer durchgebrannt. Daraufhin hatte ich mich im Internet umgesehen und flugs 2 passende LED-Spots bestellt. Vor etwa 2 Tagen, durch das lange Oster-Wochenende etwas verzögert, sind die neuen Lampen dann auch angekommen. Noch am Abend habe ich die LED-Spots ausgepackt und in die Fassungen des Spiegelschranks gesteckt, nicht ahnend, dass man doch mehr als nur die Fassung (GU5.3) und die Spannung (12V) zu beachten hat. Der Vorteil bei LEDs sollte klar sein, im Vergleich zu einer vergleichbaren Halogen-Lampe mit 20W braucht eine LED nur etwa 2,3W, was natürlich dem Stromverbrauch und damit auch Geldbeutel und Umwelt zu Gute kommt. Außerdem habe ich beim Kauf der Power LED bei Conrad auch auf die Farbe Warm-Weiß und den relativ hohen Abstrahlwinkel von 60° geachtet. Der Abstrahlwinkel ist hierbei wichtig (vorher in Internetforen recherchiert), da die Ausleuchtung ja nicht zu schmal sein sollte, es wird also mehr beleuchtet. Denn im Vergleich dazu haben Halogen-Lampen einen höheren Abstrahlwinkel, als ein LED-Spot. Doch leider bin ich dennoch auf ein kleines Problem gestoßen: Die Mindestlast des Transformators im Spiegelschrank. Offenbar benötigt dieser Trafo – und das scheint bei relativ vielen Spiegelschrank-Trafos preiswerterer Bauart der Fall zu sein – etwa 20W. D.h., wenn eine Halogenlampe mit 20W von 2x20W ausfällt, stellt dies auch kein Problem dar, aber sobald man unter diese Mindestlast fällt, fangen die Lampen an zu flackern und der Transformator brummt. Das ist nicht nur schlecht für die Lampen, sondern auch für den Trafo selbst. Leider ist genau das passiert als ich mit beiden LED-Spots nur noch knappe 5W am Trafo zu hängen hatte, die Lampen haben geflackert und der Trafo ungesunde Geräusche gemacht. Dabei ist mir außerdem aufgefallen, dass trotz der Bezeichnung „warm-weiß“ die LEDs sehr hell – das ist hier positiv zu werten, die Zeiten in denen LEDs vergleichsweise dunkel waren, sind vorbei – aber auch sehr steril wirken. Das gesamte Badezimme erstrahlt fast schon in Zahnarztatmosphäre, schade. Doch durch die Mindestlast musste ich nun wieder über 20W kommen, die einfachste Lösung hierbei war es, die intakte Halogen-Lampe weiter zu nutzen und in die andere Fassung den LED-Spot zu stecken. Damit kommt der Trafo auf etwa 22,5W und somit über die Mindestlast, damit auch kein flackern und kein brummen. Und auch ein positiver Nebeneffekt, die Beleuchtung wirkt nicht mehr so steril und wärmer dank der bestehenden Halogenlampe. Der Nachteil dabei ist allerdings die uneinheitliche Optik der Leuchtkörper.

Fazit: Bei LED-Spots als Ersatz für Halogen-Lampen kann man ordentlich Strom sparen, aber auch nur wenn die Voraussetzungen neben Fassung, Spannung und Mindestlast des Trafos erfüllt sind. Die Beleuchtung ist mittlerweile hell genug – man sollte hier allerdings auf den Abstrahlwinkel achten – um Halogenlampen zu ersetzten, allerdings handelt es sich dabei auch im eine ungemütlichere Farbtemperatur.

 

Frohe Ostern

Jedes Jahr wieder kommen diese Feiertage: Ostern. Auch wenn viele inzwischen gar nicht mehr wissen, was wir an Ostern eigentlich feiern – ich muss zugeben, auch ich bin mir da nicht ganz sicher, versuche mich jedes Jahr erneut darüber zu informieren worum es genau geht und ein Jahr später habe ich es dann auch wieder vergessen oder lasse mich erneut verwirren – und so wünsche ich dennoch an dieser Stelle, egal ob Christ oder Atheist (oder sonstige ;-) ), ein frohes Osterfest.

Und hier noch ein kleiner Osterswitz:

Warum ist der Osterhase das ärmste Tier der Welt?
Er trägt den Schwanz hinten, muss seine Eier verstecken und darf nur einmal im Jahr kommen.

 

Wohin mit dem Elektroschrott?

Wer kennt das Problem nicht? Schon wieder hat ein Gerät ausgedient oder man hat sich eine neue bessere Maschine angeschafft. Beispielsweise Toaster, Mixer oder auch Computerzubehör, wie Tastatur, Drucker oder anderer Elektroschrott. Ich stand in letzter Zeit häufiger vor dem Problem, nach Neuanschaffung von Drucker & Co habe ich diesen Schrott immer wieder im Auto gesammelt und bei Gelegenheit zum nächsten Wertstoffhof gebracht. Und viele Leute werfen solche kleinen Schrottgeräte sogar in den Hausmüll – ganz falsch, schädlich für die Umwelt und reine Wertstoffverschwendung. Doch all dieser Stress oder Unachtsamkeit muss schlichtweg nicht mehr sein. Das Zauberwort heißt „Wertstofftonne“.

Hier in Berlin sieht es aktuell wie folgt aus: Die Berliner Stadtreinigung (BSR) verteilt seit einiger Zeit die sogenannte „Orange Box“ und diese orange Mülltonne – in groß und klein – taucht nach und nach in Straßenbild neben der schwarzen, gelben und blauen Tonne auf.

Voller Neid habe ich mitbekommen, wie in meinem Bekanntenkreis nach und nach diese coole neue praktische Tonne für kleine Elektroschrott-Teile, Alt-Metall und Verpackungen ohne den Grünen Punkt (aber KEINE Batterien oder Energiesparlamplen!) aufgestellt wurden und bei mir nicht! Daher habe ich sogar Geräte extra dorthin gefahren, wenn es sich ergeben hat :blush: Doch beim Recherchieren im Web und der Frage, wann denn endlich auch bei mir eine solche Tonne aufgestellt wird – wahrscheinlich die große Variante – stieß ich auf die „Gelbe Tonne Plus“. Das ist das Konkurenzprodukt vom Privat-Müllentsorger Alba, der sich in der Hauptstadt um die Gelbe Tonne (also den Grünen Punkt) kümmert. In der Gelben Tonne Plus kann zusätzlich zu den Verpackungen mit dem Grünen Punkt auch Wertstoffe ähnlich der für die Orange Box versenkt werden. Heute habe ich dann in meinem Müllhäuschen nachgesehen und wieder keine Orange Box gefunden – dafür aber die Gelbe Tonne Plus :laugh:  Damit habe ich – scheinbar schon länger – auch eine solche Vielzweck-Wertstofftonne, eigentlich sogar noch besser, denn damit lässt sich ja alles mit und ohne Grünen Punkt passend hineinwerfen, während man mit der zusätzlichen Orange Box noch mehr sortieren müsste.

Übrigens scheint es da einige Konflikte in Berlin zwischen der BSR und Alba zu geben. Natürlich protestierte man bei Alba gegen die Orange Box der BSR, denn dadurch gehen potentielle Kunden verloren. Mittlerweile wird die Orange Box aber dennoch aufgestellt und Alba darf nur noch die bereits durch die Gelbe Tonne Plus versorgten Haushalte versorgen und keine neuen Tonnen mit dem Zusatz Plus aufstellen. Klingt komisch, ist aber so. Müllentsorgung ist eben ein hartes Geschäft und BSR scheint die Nase vorn zu haben. Doch eine endgültige Entscheidung wird erst vor Gericht fallen und bis 2015 soll es eine einheitliche Wertstofftonne geben. Persönlich rechne ich mit einer Lösung der BSR, denn diese lässt sich durch den Berliner Senat den Rücken stärken.