Monats-Archiv: August 2010

 

Der Kampf der Nicht-Raucher

Heute hat mich die liebe Miki im Krankenhaus besucht. Nach einem kleinen Imbiss im hauseigenen Bistro und einer ausgiebigen Spazierrunde über das Krankenhausgelände, kamen wir bei schönem Sonnenschein an einer Bank an. Wir setzten uns in die Sonne und es kam eine ältere Dame und fragte, ob sie sich mit auf die Bank in die Sonne setzen dürfe. Freundlich wie Miki und Ich nun einmal sind, erlaubten wir ihr dieses. Doch nun machte sich Miki bei der Dame unbeliebt mit dem Satz.

Das mit der Sonne ist ja in Ordnung, aber an sich sind wir Nicht-Raucher

Diese Ansagen war eindeutig, die Frau konnte nur noch „Entschuldigung“ erwidern, die fast angezündete Zigarette wegstecken, aufstehen und gehen. :laugh:

 

Geschichten aus dem Krankenhaus – Teil1

Seit dem 10. August 2010 liege ich nun hier, bzw. ich laufe auch ab und zu umher, ziehe mich an wie ein Mensch, bin mobil oder mittlerweile sogar wieder online, so komme ich mir nicht ganz so krank vor.

Aber mir sind hier auch schon einige witzige Dinge passiert.

Am ersten Tag wurden mir und meinem Mitbewohner, er wurde zur selben Zeit aufgenommen wie ich, wurde uns unser neues „Domizil“ gezeigt. Eine echte Suite könnte man sagen, ein Fernseher, zwei Telefone, zwei Betten, eine Waschecke und eine Nasszelle, die man sich mit ca 5 weiteren Zimmern teilt. Direkt am Krankenzimmer gab es außerdem einen Aufenthaltsraum, der gleichzeitig eine Verbindung zu einem weiteren Krankenzimmer herstellt. Am ersten Tag, begrüßte uns insgesamt 8 Mal (!) ein Patient von nebenan. Dieser litt entweder an Orientierungsschwierigkeiten und verlief sich bei dem Weg auf die Toilette zu uns oder das Zimmer neben war ein 8-Bett-Zimmer und jeder wollte mal gucken.

Am meisten kann ich insgesamt aber über meine Nachbarn erzählen. Mein erster Mitbewohner hatte beispielsweise merkwürde Angewohnheiten. Dem Alter entsprechend, schätzungsweise 60-65 Jahre alt, muss man natürlich 6 Uhr morgens aufstehen. Das ist sogar noch vor der offiziellen Schwestern-Alarm-Zeit* (!). Hauptsache danach liegt man 9 Uhr wieder pennend im Bett und ich, fauler Student, der frühestens 7 Uhr aufsteht, und das auch nur wenn eine wichtige (!) Vorlesung ansteht, und auch da wird noch morgens abgewogen, muss nun sehen wie er damit zurecht kommt. Außerdem hat der nette Herr, wenn er denn den vorsintflutlichen Fernseher des Zimmers in Betrieb brachte, ja das ist noch so ein Gerät mit flackernder Bildröhre und winzigen schätzungsweisen 17 Zoll, gesteuert über das Telefon, das an „Matrix“ erinnert, dann wurde selbst verständlich nur Propaganda „Das Erste“ geschaut. Entweder wusste er nicht, wie man umschaltet, zugegeben, bei der merkwürdigen Telefonsteuerung, auch nicht ganz einfach zu handlen, aber dennoch möglich, oder er wollte es tatsächlich so, von Sendungen wie Alt-Herren-Nachrichten alias Tagesschau oder den täglichen Seifenopern (muss er wahrscheinlich gucken, damit seine Frau nicht böse wird :hay: ). Aber ein wenig tat er mir dann doch leid, eigentlich sollte er ein Antibiotikum nur für wenige Wochen nehmen, ein Missverständnis zwischen ihm und seinem Hausarzt sorgte dafür, dass er diese viel zu lange einnahm und nun an permanenter Übelkeit litt. Als der Stationsarzt ihm nun neue Tabletten aufzwingen wollte, wurde der sonst so ruhige Herr stinkig, schließlich nehme er doch schon zig Tabletten und von der Scheiße dem Zeug werde ihm permanent schlecht. Und da reagierte der Stationsarzt etwas zickig, das kam mir bekannt vor, von der Art und Weise, denn man muss wissen, der dennoch nette Stationsarzt, hat bei mir den Spitznamen „Gesichts-Peter“ weg.

Peter war ein langjähriger Lebensgefährte meiner Mutter, ein großer langer langsamer schlacksiger Kerl, und von der Optik sieht mein Stationsarzt „Gesichts-Peter“ nun genau so aus, auch die Verhaltensweisen passten, nur mit einem entschiedenen Unterschied: Der Stationsarzt ist wesentlich hektischer und schneller, Beispiel: Tür aufgerissen, Kopf von Arzt für 2 Sekunden zu sehen kombiniert mit „Haben Sie schon eine Flexüle?“ Antwort „Nein“, Tür wieder zu, mit der einer Geschwindigkeit, die an die Automatiktüren aus Star Wars erinnert.

… mehr Geschichten werden mit Sicherheit folgen …

*Schwester-Alarm-Zeit: Dieser Zeitpunkt soll den morgentlichen Weckterror, bestehend aus Blutdruck messen, welches bei mir immer mit Pulsmessen verbunden werden muss, ob ich noch lebe, da ich zu dieser Tageszeit einen doch ziemlich niedrigen Blutdruck zu haben schein, beschreiben. Außerdem gehört dazu noch das Temperaturmessen und die obligatorische Frage nach dem Stuhlgang.

 

Noch ein paar Tage im Krankenhaus

Seit Dienstag, dem 10. August 2010 befinde ich mich nun geplant im Krankenhaus. Eigentlich sollten in den letzten Tagen „nur“ ein paar, für mich mittlerweile Routine-mäßige, Untersuchungen gemacht werden. Das hätte auch alles wunderbar geklappt, wie gewünscht hätte ich nach einen entsprechenden Marathon gestern entlassen werden können, ja, die entsprechenden Papiere waren schon in der Mache. Aber bei den Untersuchungen sind einige Komplikationen aufgefallen, die nun behandelt werden sollten. Also bleibe ich noch ein paar Tage im Krankenhaus. Grob gerechnet, könnte ich aber evtl. am Dienstag wieder entlassen werden, naja, ist ja nicht so schlimm, sind ja schließlich Semesterferien. Heute hat mir die liebe Miki ihren alten Laptop für den Aufenthalt zur Verfügung gestellt, dazu ein Internet-fähiges Handy, welches ich hier nun als UMTS-Modem nutzen kann, und das auch glücklicher Weise auch mit Flat. Nun bin ich also nicht mehr ganz so abgeschnitten von der Online-Welt. Mein Google Reader erwartet mich auch bereits mit über 100 neuen Nachrichten. Und auch mein Email-Postfach mit gut 50 Mails wurde schon gecheckt.

So ist es im Großen und Ganzen nicht so schwer zu ertragen, noch ein paar Tage hier zu liegen. Wobei ich auch sagen muss, dass ich mich in diesem Krankenhaus besser aufgehoben fühle, als bei meinen letzten Aufenthalten in Berlin-Treptow. Irgendwie sind hier die Ärzte besser zu greifen, die Schwestern weniger gestresst, nur technisch gäbe es hier Verbesserungsbedarf, vor allem WLAN für Internet wäre eine nette Sache :innocent:

Und für die kommenden Tage liegen auch ein paar DVDs bereit :laugh:

Und auweia, eben die Info von der diensthabenden Schwester bekommen. Bitte den Laptop wegschließen bzw. bei Abwesenheit beim Personal abgeben. Denn eben waren 2 Polizisten da, es wurde 2 Laptops gestohlen. Und da fällt mir ein, ich sah unten im Eingangsbereich des Krankenhauses 2 Polizisten, wobei mir ihre neuen blauen Berliner Uniformen auffielen.

 

Starcraft 2 angespielt

Ich bin hellauf begeistert! Ich war ehrlich gesagt nie ein echter Fan von Starcraft oder Warcraft. Das einzige Spiel aus dem Hause Blizzard, das mir wirklich immer gefiel war Diablo. Aber jetzt konnte ich einen sog. Probe-Key für Starcraft 2 ergattern. Damit ist es möglich, die Vollversion von Starcraft 2 für 7 Stunden innerhalb der nächsten 14 Tage anzuspielen. Ich habe noch ca 4-5 Stunden übrig ;-)  Der eine oder andere von euch weiß es vielleicht, ich war immer ein riesiger Command & Conquer Fan und Starcraft war irgendwie immer ein Konkurrent. Aber man muss es sich eingestehen, die Entwickler von Blizzard, wissen wie man Spiele bastelt. Im Gegensatz zu Command & Conquer, welches in letzter Zeit wie am Fließband (also Quantität statt Qualität) produziert wurde, wurde Starcraft 2 über viele Jahre entwickelt. Und das mit extrem viel Liebe zum Detail! Es ist nicht nur ein wunderschönes Echtzeitstrategie-Spiel, nein dazwischen gibt es noch kleine nette Elemente, wie interaktive Videos, die die Story erzählen. Außerdem, wie immer bei Blizzard, ist das Battle.net für Online-Spiele Standard. Einziges Manko: Das Spiel hat einen Online-Zwang, so muss man auch für die Kampagne oder Einzelspiele im Battle.net eingeloggt sein. Aber dennoch, das Spiel macht einfach Spaß! Klare Empfehlung für alle RTS-Fans.

Übrigens konnte ich zwei weitere Probe-Keys ergattern, die werde ich hier demnächst verschenken :laugh:

 

Keine Lust mehr aufs Web

Zumindest für die nächsten Stunden werde ich mich von meinem Computer und vor allem vom World Wide Web fernhalten. Denn ich habe jetzt erstmal die Schnauze voll. Mein ehemaliges Hobby-Projekt mit dem Namen Generals-Zocker ist nun seit 3 Tagen endgültig offline und auf dieser Seite hat man das Gefühl, keine Sau liest sie, abgesehen vom permanent erscheinenden Gejammer, dass die Seite kaum oder schlecht erreichbar ist. Ja! Ich weiß es! Neuer Server wird in den nächsten Wochen bestellt und bestückt! Und ich bin auch noch von gestern Abend, der vergangenen Nacht und dem heutigen Nachmittag völlig geschlaucht von Typo3 und seiner sehr gewöhnungsbedürftigen „Programmiersprache“ Typoscript. Außerdem stehen für mich im Moment viele weitere Webprojekte an, an einem habe ich bis eben gearbeitet, und dort ist noch einiges zu tun (vor allem, wenn man es in zwei Sprachen dahinzaubern muss). Jetzt gönne ich mir aber erstmal eine erholsame Pause, esse was Schönes und mach es mir auf meinem Sofa/Bett bequem.

 

Google synchronisiert Adressen

Seit einiger Zeit experimentiere ich mit einigen der unzähligen Features, die Google mittlerweile anbietet. Dazu gehört auch Google Mail, auch GMail genannt. Damit habe ich nun endlich eine gute Möglichkeit gefunden, mein Adressbuch von Mozilla Thunderbird zwischen mehreren Rechnern zu synchronisieren. Google Mail nutze ich eigentlich nicht, meine dortigen Emails werden direkt an meine Haupt-Adresse weitergeleitet, die auf meinem eigenen Server liegt. Aber ich kann dafür auch die Kontaktdatenbank von Google nutzen und eben diese benötige ich zum Synchronisieren meiner Kontakte. Alles was man dafür benötigt ist Mozilla Thunderbird, ein Google Mail-Konto und das Thunderbird Plugin Zindus. Die Konfiguration ist dann eigentlich ganz einfach.

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