Jahres-Archiv: 2009

 

Achmed – Der tote Terrorist

In Zeiten der allgemeinen Angst vor dem internationalen Terrorismus muss man auch einfach mal Humor beweisen. ;-)

 

Homers Weisheit des Tages 1

Als großer Fan der beliebtesten Fernsehfamilie Amerikas, den Simpsons, bringe ich nun in regelmäßigen Abständen Homers Weisheiten. Hier kommt seine erste Weisheit:

Das Video wurde leider gesperrt

 

Deutscher Medienzirkus in der Politik

Vor etwa einem Monat wurde das neue Kabinett bzw. dessen Mitglieder bekannt gegeben. Darunter befand sich auch eine interessante Personalie für den Finanzminister, Wolfgang Schäuble, der sich in den Jahren davor als Innenminister betätigte. Nicht nur dass dieser Mann offenbar ein außergewöhnliches Talent für die innere Sicherheit UND die Finanzsituation Deutschlands hat, lässt den Bürger tiefer nachdenken. Nein, vielen, ja sogar mir, obwohl es noch vor meiner politisch-interessierten Zeit war, fällt da ein gewisser Spendenskandal der CDU ein, in dem auch ein gewisser Herr Schäuble beteiligt war.

Am 2. Dezember 1999 wurde Schäuble im Rahmen einer Sitzung des Deutschen Bundestages durch Zwischenrufe des Abgeordneten Hans-Christian Ströbele auf seine Kontakte zum Waffenhändler Karlheinz Schreiber angesprochen. Wolfgang Schäuble äußerte in öffentlicher Sitzung vor dem Deutschen Bundestag, er habe „irgendwann im Spätsommer oder im Frühherbst 1994“ bei „einem Gesprächsabend in einem Hotel in Bonn […] einen Herrn kennengelernt, der sich mir als ein Mann vorgestellt hat, der ein Unternehmen leitet. Ich habe später festgestellt, daß es dieser Herr Schreiber war. […] Auf der damaligen Veranstaltung bin ich Herrn Schreiber begegnet. Das war es.“

Quelle Wikipedia

Doch offenbar war keiner der deutschen Journalisten auf der Pressekonferenz, auf der auch das neue Kabinett bestätigt wurde, in der Lage den selben Gedanken zu verfolgen. Stattdessen musste sich ein ausländischer Journalist zu dem Thema äußern und nach-haken, bekam allerdings keine Antwort.

Diese Frage wurde übrigens kaum in den Medien weiterverfolgt, aber vor wenigen Tagen war Wolfgang Schäuble zu Gast bei Maybrit Illner. Hier wird das Thema in der Schlussrunde erneut aufgegriffen und der deutsche Qualitätsjournalismus beweist einmal mehr was er (nicht) kann, nach-haken. Es wird als Abschlussfrage nach dem entsprechenden ausländischen Journalisten gefragt und Herr Schäuble scheint den Vorfall nicht zu kennen, aber auch das ist nicht gerade glaubwürdig. Dass dieser Herr hier so herumeiert und kein anständiges Wort über die Lippen bringt, ist für mich keine Überraschung, ich habe es nicht anders erwartet, aber wie schnell sich Frau Illner unterbuttern lässt und aufgibt zeigt die Ware Situation des sog. „Qualitätsjournalismus“ in Deutschland, aber seht selbst.

 

Übergewichtig in einer Achterbahn

Vor einiger Zeit bin ich über dieses Video gestolpert.
(Das Video wurde leider gesperrt)

Ich finde das Video ja irgendwie lustig, auch wenn es ein wenig makaber wirkt. :hay:

Aber da sieht man auch einmal, wo Fettleibigkeit hinführen kann ;-)

 

CMS: Fluch oder Segen?

Als Hobby-Programmierer war ich in der Vergangenheit immer der Meinung, man solle alles selber machen, was man kann. Als ich mir dann vor einigen Jahren nach und nach PHP aneignete und meine eigene Webseite schrieb, wollte ich alles selbst programmieren. Auf diese Art und Weise konnte ich mir sicher sein, was meine Seite kann und was sie nicht kann, wie sie funktioniert und dass es individuell auf mich zugeschnitten ist. Doch in letzter Zeit gab es mehr und mehr Probleme, vor allem Zeit-Nutzen-Probleme. Man sitzt Stunden an den eigenen Skripten, bis man nur noch Zahlen, Schleifen, Anweisungen, Variablen & Co vor sich sieht, die Augen brennen und der Kopf brummt. Sogar abends im Bett lassen einen diese Dinge nicht mehr los und man programmiert im Traum weiter. Zugegeben, es macht tierischen Spaß, aber mit zunehmenden Besucherzahlen und einem immer größer werdenden Umfang der eigenen Seite, wird ein Programmierer alleine nicht mehr fertig. Deshalb ist es in dieser Branche wohl auch üblich, dass man im Team arbeitet.

Daher setze ich mich bereits seit einigen Monaten mehr und mehr mit sog. Content Management Systemen auseinander, denn diese werden auch von Wordpress Logo 2professionellen Webentwicklern mehr und mehr genutzt. Warum? Ganz einfach: Warum das Rad mehrfach neu erfinden? Es ist doch viel einfacher von PlugIns und Codes anderer zu profitieren und wenn man dann noch nebenbei selber programmieren kann, kann man immer noch eigene Programme schreiben und die Skripte Fremder modifizieren. So habe auch ich mich nun entschlossen auf mein erstes CMS umzusteigen, WordPress, und siehe da, es funktioniert und auch hier waren meine PHP-Kenntnisse ganz praktisch.

Aber eines sollte man wohl auch erwähnen: Bei eigenen Skripten hat man einen entscheidenen Sicherheitsvorteil, fremde Angreifer oder auch Spammer kennen deine Skripts nicht so gut, da sie kaum bzw gar nicht verbreitet sind. So bin ich bereits nach nur einem Tag WordPress Opfer eines Spams geworden, das ist mir bei meinen eigenen Skripten verdammt selten passiert. Auf der anderen Seite sollte man sich aber hier bewusst sein, dass man sehr schnell eine Sicherheitslücke im eigenen Quelltext durch kleine Fehler oder Unwissenheit verursachen kann.

Übrigens beschäftige ich mich auch aufgrund meiner Tätigkeit als selbstständiger Webentwickler zunehmend mit dem Thema. Dabei sind mir auch viele andere CMS und Frameworks aufgefallen. Darunter unter anderem Typo3, ModX, Joomla … Daher würde mich auch eure Meinung zum Thema CMS brennend interessieren!

 

Willkommen bei WordPress

Wordpress Logo

Es ist vollbracht! Ich habe endlich meinen Blog auf WordPress umgezogen. Nachdem ich bereits bei Miki tatkräftig beim Umzug geholfen habe, habe ich mich entschlossen, das selbe auch auf meiner Seite zu tun. Es hat einige Zeit und Mühen gekostet, aber es hat sich gelohnt. In Zukunft werde ich dann auch wieder häufiger bloggen, versprochen ;-) Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Ich kann PlugIns nutzen und ich kann komfortabler bloggen als vorher. Außerdem habe ich große Teile des alten Designs übernommen, damit man sich bei mir auch heimisch fühlt. :laugh:

 

Liebe ist nicht mehr für alle da

Liebe ist für alle daAm 16. Oktober erschien das neue Album mit dem Titel Liebe ist für alle da von Rammstein. Bereits wenige Wochen zuvor wurde die erste offizielle Single Pussy vorgestellt. Und nun ist die Liebe plötzlich nicht mehr für alle da, denn die Familienministerin Ursula von der Leyen ließ das Musikalbum auf den Index für jugendgefährdende Medien setzen.

Nun, schon einige Musiker sind auf dem sog. Index gelandet, doch die Begründung für den aktuellen Fall, zeigt eindeutige Inkompetenz und Willkür auf:

„Die Band verbreite jugendgefährdende Darstellungen von Sado-Maso-Praktiken und animiere zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr“

Eine solch lapidare Begründung von einer offiziellen Behörde mit großem Einfluss ist mir bisher noch nicht untergekommen. In keiner Zeile der Musik des neuen Albums wird zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr oder zu Sado-Maso-Praktiken aufgerufen.
Doch man sollte vielleicht nicht vergessen, wer hier für diesen Fall verantwortlich ist. Eine Frau, genauer eine Christdemokration, die offenbar im 19.Jh. stecken geblieben ist und an Prüderie leidet und eine Frau, die auch der Meinung ist, dass Kinderpornographie im Internet den normalen Internetnutzer „anfixe“, also zu einem Pädophilen mache.

 

Kreativ Blogger Award

Kreativ Blogger Award

Mir wurde gestern der „Kreativ Blogger Award“ verliehen. Dieser Award hat allerdings einen lustigen Nebeneffekt, denn ich muss, ähnlich wie in einem Kettenbrief ;-) einige Aufgaben erledigen.

1. Bedanke dich bei der Person, die ihn dir verliehen hat.
2. Kopiere das Logo und platziere es in deinem Blog.
3. Verlinke die Person, von der du ihn bekommen hast.
4. Nenne 7 Dinge über dich, die anderen noch nicht bekannt sind.
5. Nominiere 7 ‘Kreativ Bloggers’.
6. Verlinke diese Blogger bei dir.
7. Benachrichtige die 7 durch einen Kommentar.

1. Besten Dank an Miki, die mir den Award verliehen hat.

2. erledigt

3. Hier noch einmal der Link: Miki

4. Sieben Dinge, die noch keiner über mich weiß:

  • Ich fahre gerne Auto…
  • welches demnächst zur Inspektion muss
  • Ich bin Ossi…
  • und mag dennoch keine Bananen
  • Ich bin heimlicher Fan von Hertha BSC…
  • denn ich mag meine Heimat Berlin
  • Ich bin Einzelkind

5. und 6.

  • Miki – Ein Blog aus dem echten Leben
  • asuROCKS.de – Hier beeindruckt schon allein das Webdesign
  • Meinungsblog – Ein Blog, dem ich täglich einen Besuch abstatte
  • Ansichten eines Piraten – Piratige Kritiken zur aktuellen Politik in Deutschland
  • Häkelschwein – Lustig, einfach was zum Lachen
  • MusikDieb – Weniger ein Blog, aber sehr kreative Ideen rund um freie Musik
  • Netzpolitik – Einer der ganz großen Blogs rund um das Internet

7. Wird erledigt ;-)

 

Weltbester Blogartikel – Halbfinale

Weltbester BlogartikelBereits vor einigen Tagen hat bei Das Meinungsblog das Halbfinale der Aktion Weltbester Blogartikel aller Zeiten begonnen. Auch einer meiner Artikel befindet sich unter den Nominierungen.

Ich schrieb am 15. Juli 2009 über die Medien, vor allem im Visier waren dabei die Printmedien und das Fernsehen:
Medien – Ausgewählte Berichterstattung

Lest doch den Artikel, wenn ihr es noch nicht getan habt, und wenn er euch gefällt, dann stimmt bei Das Meinungsblog – Weltbester Blogartikel ab. (Beitrag 78)

Übrigens: Als ich den Artikel schrieb, konnte ich mir noch nicht sicher sein, dass ich ein Studium im Bereich der Medienwissenschaften beginnen werde, aber auch das ist mit dem Studiengang Medieninformatik an der HTW Berlin, den ich seit Oktober 2009 besuche, eingetreten.

 

Wo die Meinungsfreiheit nicht gilt

Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten … GG. Art. 5 Abs. 1

Wie man sieht, ist das Recht auf freie Meinungsäußerung bereits im Grundgesetz festgeschrieben. Doch wie weit gilt dieses Recht wirklich?

Im folgenden Blog werde ich einige reale und fiktive Beispiele anführen. Ich möchte hiermit ausdrücklich klarmachen, dass ich nicht die Meinung dieser Beispiele vertrete, sondern sie lediglich als Beispiel nutze.

Es ist wahr, in der Bundesrepublik Deutschland darf man seine Meinung frei äußern und muss keine Angst haben, dafür von der Staatsgewalt bestraft zu werden. Aber hier gibt es bereits eine erste Ausnahme: Sobald man eine Meinung äußert, die der sogenannten Volksverhetzung gleich kommt, ist es nach deutschem Recht eine Straftat. Wenn eine Person z.B. den Holocaust leugnet, kann sie dafür vom deutschen Rechtssystem zur Rechenschaft gezogen werden. Aber das soll nicht das Thema dieses Blogs sein.

Ich verfolge seit einiger Zeit den interessanten Gedanken, dass man seine Meinung zwar frei äußern darf, aber damit in der Gesellschaft und im Berufsleben erhebliche Probleme bekommen kann.
Oft werden wir in den Medien davor gewarnt, zu viele Informationen über sich, vor allem im Internet, preis zugeben. Dazu gehört vor allem auch die politische Einstellung. Denn wer sich im Internet oder auf andere Art und Weise frei über seine politische Ausrichtung äußert kann schwerwiegende Probleme bekommen.
Wer sich beispielsweise einer rechtsextremen Partei verbunden fühlt und dies auch kundtut, wird ein Problem in unserer Gesellschaft haben, da ein großer Teil der deutschen Bevölkerung dieses nicht akzeptieren kann.
Aber auch wer seine politische Ausrichtung in etablierten bzw. gemäßigten Parteien bekanntgibt, könnte den einen oder anderen Nachteil spüren. So bewirbt sich beispielsweise Bewerber XY bei einem renommierten Mittelstandsunternehmen, welches die politischen Programme der FDP unterstützt. Dieser Bewerber hat aber nun im Internet verlautbaren lassen, dass er Die Linke wählt. Dann kann es durchaus passieren, dass der Vorsitzende des entsprechenden Unternehmens dann zu sich sagt, er wolle keinen „Kommunisten“ in seinen Reihen beschäftigen.
Nun möchte ich aber zu einem aktuellen Beispiel kommen: Thilo Sarrazin, ehemaliger Finanzsenator Berlins und Mitglied des Vorstandes der Bundesbank. Vor einigen Wochen äußerte er seine Meinung bzgl. Ausländer in Berlin auf sehr drastische und klare Art und Weise. Als das betreffende Interview erschien, war die Entrüstung groß, denn sobald in unserer Gesellschaft das Thema Ausländer aufgegriffen und dann auch noch so überspitzt formuliert wird, wie von Herrn Sarrazin geschehen, wird das ganz schnell als Rassismus dargestellt. Auch die Medien tragen dazu bei, dass nahezu jeder Bundesbürger dieses mitkriegt. Nun bekommt Thilo Sarrazin die Konsequenzen seiner Meinungsäußerung zu spüren, in der deutschen Gesellschaft wird er teilweise gemieden (z.B. von Kollegen und Politikern), er wird von vielen ausländischen Mitbürgern verachtet und seine Befugnisse in seinem Beruf wurden beschnitten.

Wir sehen also, dass in der Bundesrepublik Deutschland zwar ein Recht auf die freie Meinungsäußerung existiert, aber wir sehen auch welche gesellschaftlichen und beruflichen Konsequenzen damit einhergehen können. Wenn dieses Grundrecht erreichen sollte, dass man sich völlig angst-frei über bestimmte Themen unterhalten kann, dann reicht es in dieser Form offenbar nicht aus. Wir als Gesellschaft müssen auch mit extremen Meinungen klarkommen, uns austauschen und überzeugen.
Wir brauchen Toleranz und keine Tabus