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Wahl-O-Mat Europawahl 2014

Am 25. Mai 2014 findet in der EU die Europawahl 2014 statt. Wer noch unentschieden ist, kann sich, wie mittlerweile üblich zu jeder Wahl in Deutschland, mit dem Wahl-O-Mat orientieren. Dieser ist seit gestern auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung online. Es werden insgesamt 38 Fragen gestellt, welche im Anschluss auch priorisiert werden können. Danach stehen insgesamt 25 Parteien zur Auswahl, anhand derer man seine Übereinstimmungen überprüfen kann.

» Wahl-O-Mat zur Europawahl 2014

Mein Ergebnis war für mich wenig überraschend: ;-)

Wahl-O-Mat Europa 2014 Ergebnis

 

Schockstarre

Ich kann mir vorstellen, der eine oder andere Leser erwartet von mir einen Artikel nach der Bundestagswahl am vergangenen Sonntag und eigentlich hatte ich das auch vor. Doch ich zermartere mir seit 2 Tagen den Kopf, was ich schreiben könnte und dabei wurde mir bewusst, eigentlich beschreibt das mein Gefühl gerade am besten: Einfach ohne Worte  :supershock:

 

Wahl-o-mat für die Erststimme

In knapp 3 Wochen ist die Bundestagswahl 2013 und ich habe euch an dieser Stelle neulich schon den Wahl-o-mat empfohlen. Dieses durchaus praktische Tool spiegelt aber nur die allgemeine Meinung der jeweiligen Partei wider, nicht die Meinung der Direktkandidaten, die ihr über die Erststimme wählen könnt. Aber glücklicher Weise gibt es auch dazu ein kleines ähnliches Tool – den Kandidaten-Check von Abgeordneten Watch. Dort gebt ihr eure Postleitzahl ein und könnt danach 24 Fragen beantworten, ob ihr zustimmt oder eben nicht. Dazu erscheinen auch die passenden Begründungen der Direktkandidaten. Ein Blick lohnt sich also auch hier. Und auch hier: Das Tool dient nur zur Hilfe und Orientierung, eure Meinung müsst ihr euch schon selbst bilden und ggf. etwas tiefer recherchieren.

Der Kandidaten-Check

 

Der Wahlomat ist da

Wie ihr sicher schon gemerkt habt, sind in ein paar Wochen die Bundestagswahlen, auch wenn der Wahlkampf aktuell eher wie ein Wahlkämpfchen wirkt und so mancher Kandidat eher an schlechten Slapstick erinnert. Aber nichts desto trotz gibt es auch diesmal wieder das fleißige Online-Entscheidungs-Helferlein Wahl-o-mat. Wer den Wahl-o-mat nicht kennt: Dabei handelt es sich um einen kurzen Fragenkatalog ausgewählter Fragen, die den verschiedenen Parteien gestellt wurden. In Quiz-Form kann man diese beantworten und erhält zum Schluss ein Ergebnis, welche Partei am ehesten zu einem passt. Natürlich ist das Tool nur ein Helfer in Sachen Entscheidungsfindung, aber meiner Meinung nach ein durchaus gutes Tool, um schnell die wichtigsten Fragen aus den Wahlprogrammen durchzugehen.

Hier geht’s zum Wahl-o-mat zur Bundestagswahl 2013

 

Es ist geschafft

Es ist tatsächlich passiert! In Berlin ziehen die Piraten in das Abgeordnetenhaus ein und zwar mit einem sehr ordentlichen Ergebnis. Die Piraten haben 8,9% der Stimmen erreicht. Es haben insgesamt 129.795 Wähler ihre Stimme den Piraten gegeben. Die Piraten erhalten somit 15 Sitze im Abgeordnetenhaus – mehr gibt die Landesliste der Piraten auch gar nicht her, es muss also Schicksal sein ;-). Außerdem hat es die Piratenpartei in alle Bezirksverordnetenversammlungen geschafft.

Hinweis: Die Werte basieren auf den aktuellen Werten der Landeswahlleiterin Berlin zum jetzigen Zeitpunkt (19. September 2011, 13:10 Uhr) bei 100%iger Auszählung.

Ich wünsche den frischgebackenen Abgeordneten alles Gute und viel Erfolg. Die ganze Republik und auch alle internationalen Piraten schauen auf euch. Gestern wurde Geschichte geschrieben, macht weiter so und lasst es ein lesenswertes Kapitel werden.

Mein Mitgliedsantrag als Pirat liegt hier neben mir bereit, als Mitglied der Jungen Piraten (wenn auch derzeit nur passiv) der nächste Schritt für mich persönlich.

Und hier nochmal die Ergebnisse ALLER angetretenen Parteien im vorläufig amtlichen Endergebnis: (ohne Gewähr)

  • SPD: 28,3%
  • CDU: 23,4%
  • B90/Grüne: 17,6%
  • Die Linke: 11,7%
  • FDP: 1,8%
  • NPD: 2,1%
  • Tierschutzpartei: 1,5%
  • APPD: 0,0%
  • BüSo: 0,1%
  • ödp: 0,1%
  • PSG: 0,1%
  • Die PARTEI: 0,9%
  • B: 0,0%
  • BIG: 0,5%
  • pro Deutschland: 1,2%
  • DIE FREIHEIT: 1,0%
  • ddp: 0,1%
  • DKP: 0,2%
  • Konservative: 0,2%
  • FAMILIE: 0,1%
  • PIRATEN: 8,9%
  • Unabhängig: 0,1%

Fett markiert: Parteien über 5%

Alle Werte und Ergebnisse, sowie Diagramme und Übersichten findet hier bei der Landeswahlleiterin Berlin.

 

Wahlkampfendspurt

Morgen wird in Berlin gewählt, so läuft heute der letzte Tag des Wahlkampfes. Vermutlich tigern bereits Vertreter aller Parteien durch die Stadt, um die letzten Unentschlossenen von sich zu überzeugen. Leider (wenn man das so sagen kann) scheinen die größeren Parteien die jungen Wähler nicht mehr zu überzeugen. Das höre ich auch in meinem Freundeskreis, wen wählen? Gar nicht zur Wahl zu gehen ist – zumindest nach meiner Meinung – keine Alternative, denn neben den 5 etablierten Parteien gibt es schließlich auch noch genügend kleine Parteien. Insgesamt treten 22 Parteien an (einige nur in bestimmten Bezirken). Eine kleine Partei, die es mir bereits schon vor einigen Jahren angetan hat und am ehesten meinen Vorstellungen entspricht, hat diesmal sogar die Chance die 5%-Hürde zu knacken: Die Piratenpartei. Nach den letzten Umfragen KÖNNTEN die Piraten sogar 9% erreichen.

Die Piraten sprechen offenbar vor allem junge Menschen an, die sich von den etablierten Parteien nicht vertreten fühlen. Die großen Parteien haben es mit Witzen versucht und mit billigen Klischees („mono-thematisch“, „Computerfreaks“, „nur Männer“ …) und jetzt bekommen sie langsam Bammel. Früher warf die Politik uns jungen Menschen „Politikverdrossenheit“ vor, doch scheinbar handelt es sich eher um eine Jugendverdrossenheit der etablierten Parteien. Die jungen Wähler laufen ihnen weg und wenden sich einer jungen frischen dynamischen und ehrlichen Partei zu. Immer noch versuchen diese Parteien das Haar in der Suppe zu finden und reiten gerne darauf herum, dass die Piraten noch kein Vollprogramm haben oder machen eine Gender-Debatte auf, doch das sollte alles nichts zu nützen, also lasst es uns ihnen zeigen und gebt den Piraten eure Stimme. Sie ist auf gar keinen Fall eine verlorene Stimme, die 5% sind deutlich machbar und bereits ab 0,5% gibt es Geld für die Piraten aus der Staatskasse und das wird vor allem den etablierten Parteien wehtun, sie verlieren nicht nur Stimmen, sondern auch Geld.

Hier gebe ich euch außerdem eine kleine Übersicht von Links zu den Piraten und der Wahl 2011 in Berlin:

„Klarmachen zum Ändern“