Tag-Archiv: update

 

WordPress 3.6 „Oscar“

Wordpress LogoVor wenigen Tagen ist die neue Version 3.6 von WordPress erschienen. Dabei handelt es sich um einen sog. Major-Release, man sollte also bei einem Update von WordPress 3.5 auf 3.6 vorsichtig sein und unbedingt vorher ein Backup anlegen. Es kann sein, dass ältere Themes und Plugins nicht mehr mit WordPress 3.6 funktionieren, ggf. muss man noch auf entsprechende Fixes der jeweiligen Entwickler warten.

Doch was ist neu in WordPress 3.6. alias Oscar? Der Name ist übrigens wieder inspiriert durch einen Musiker, in diesem Fall durch Oscar Peterson.

Neues Theme

Auch mit diesem Release kommt ein neues Standard-Theme von WordPress hinzu. Es heißt Twenty Thirteen und bringt ein einspaltiges, buntes und responsives Layout mit.

Wordpress Theme Twenty Thirteen

Revisionen erneuert

Die sog. Revisionen wurden erneuert. Die Revisionen dienen dem Speichern verschiedener Versionen der eigenen Artikel. Das System dahinter wurde benutzerfreundlicher und einfacher gestaltet. Auch das automatische Speichern soll nun besser funktionieren. Auch die Zusammenarbeit mit mehreren WordPress-Benutzern in Artikeln wurde verbessert, so kann man Live-Änderungen anderer Benutzer leichter übernehmen und anpassen.

Multimedia Features

Auch die Einbindung von Videos und Audio wurde verbessert. WordPress bringt nun einen eigenen HTML5-Video-Player mit, mit dem ihr eure eigenen Video- und Audio-Files hochladen und einbinden könnt. Außerdem ist es über die sog. Embeds nun auch möglich, Inhalte aus SoundCloud, Spotify und Rdio einzubinden. Das funktioniert über die jeweiligen Links, ähnlich wie das bisherige Einbinden von YouTube-Videos, Instagram-Fotos oder Twitter-Posts.

Backend

Auch hinter den Kulissen hat sich einiges getan. So wurden externe Bibliotheken auf den neuesten Stand gebracht und neue hinzugefügt. Auch die API für Themes wurde verbessert, der Entwickler kann nun auswählen, ob er die Kommentare im HTML5-Format einbinden möchte oder nicht. Eine neue Audio/Video API erlaubt außerdem das Bearbeiten von Multimediatags, z.B. ID3-Tags.

Video

Mehr erfahrt ihr im offiziellen WordPress-Entwickler-Blog.

Das Update ist wie immer direkt in eurem WordPress-Dashboard verfügbar oder kann bei wordpress.org heruntergeladen werden. Und noch einmal der Hinweis: Es handelt sich um einen Major-Release, also unbedingt vorher ein Backup anlegen.

 

Neue Joomla! Versionen 2.5.13 und 3.1.4 und etwas Chaos

Joomla! LogoGestern wurden die neuen Versionen von Joomla! 2.5.x und 3.1.x herausgebracht. Die Versionsnummern haben dabei ein paar Ziffern übersprungen. So wird die bisher aktuelle Version 2.5.11 direkt auf 2.5.13 aktualisiert. Bei Joomla! 3.1 werden sogar gleich mehrere Nummer übersprungen, von 3.1.1 auf 3.1.4. Grund für dieses Versions-Chaos ist ein versehentlicher Release der Versionen 2.5.12 und 3.1.2 vor ein paar Tagen. Zu diesem Zeitpunkt war der Release noch nicht final geprüft worden und aus versehen öffentlich zugänglich. Das führte dazu, dass Update-Tools von Drittanbietern bereits ein Update auf die aktuelle, noch nicht fertiggestellte, Version angeboten haben. Um bereits durchgeführte Updates nicht in das offene Messer laufen zu lassen, wurden die finalen Versions-Nummern angehoben. In Joomla! 3.1 wurden dann noch ein paar weitere Bugs gefunden, die dazu geführt haben, dass hier noch mehr Versionen übersprungen werden musste, um bereits fälschlicher Weise durchgeführte Updates zu versorgen. Sonst gab es wie immer eine Reihe an Security- und Bugfixes.

Mehr Infos findet ihr auf der offiziellen Webseite von Joomla!

» Joomla! 2.5.13 Released

» Joomla! 3.1.4 Released

» 3.1.2, 3.1.3, 3.1.4 WHAT IS GOING ON?

Update

Scheinbar gibt es auch mit Joomla! 3.1.4 Probleme. Es gibt Meldungen, dass Erweiterungen nach einem Update nicht mehr funktionieren. Es wird wohl bereits an einem Patch gearbeitet. Damit steht wohl Joomla! 3.1.5 direkt vor der Tür. Mehr erfahrt ihr im Joomla!-Code Bugtracker.

 

WordPress 3.5 Elvin – Das ist neu

Wordpress LogoDiese Woche ist die neue Version 3.5. von WordPress mit dem Namen „Elvin“ veröffentlicht worden. Der Name ist dabei Elvin Jones gewidmet. Heute habe ich meine WordPress-Installationen auf den neuesten Stand gebracht und folgendes ist neu:

Der Mediamanager wurde stark überarbeitet. Jetzt fällt es noch leichter Bilder zum Artikel hinzuzufügen und Galerien zu erstellen. Vor allem dank Drag-and-Drop soll sich dieser Vorgang vereinfachen. Auch eine Mehrfachauswahl an Bildern ist direkt möglich inkl. Miniaturansichten.

Außerdem ist ein neues Theme hinzugekommen. Nach Twenty Ten und Twenty Eleven gibt es nun Twenty Twelve als weiteres Standard Theme. Dieses besticht durch ein schlichtes Design und ist natürlich responsive – also passt sich der Bildschirmgröße vom Smartphone bis zum riesigen TV-Geräte an.

— Weiterlesen —

 

TYPO3 Dummy und Source-Packages

Neulich habe ich mich etwas geärgert, wie umständlich es ist, bei TYPO3 ein Projekt auf den neuesten Stand zu bringen, also ein Update von TYPO3 zu durchzuführen. In WordPress ist das relativ einfach, man wird im Dashboard benachrichtigt und kann dort das Update komplett über die Weboberfläche durchführen – ein paar Mausklicks und FTP-Passwort und es ist erledigt. Bei TYPO3 ist das etwas umständlicher, aber wenn man den Unterschied zwischen den verschiedenen TYPO3-Paketen – vor allem Source und Dummy – raus hat, dann ist es zumindest einfacher.

 

— Weiterlesen —

 

WordPress 3.4 „Green“

Vor einigen Tagen ist die neue Version 3.4 von WordPress erschienen. Sie trägt den Entwicklungsnamen „Green“ – der Name ist dabei dem Gitarristen Grant Green gewidmet, denn die neue WordPress-Version soll durch seine Neuerungen einfacher werden und das hat die Entwickler wohl an den Jazz-Komponisten erinnert.

Die Änderungen im Überblick

— Weiterlesen —

 

SparkleShare selbst kompilieren

Vor einiger Zeit habe ich hier einen Artikel über SparkleShare verfasst. Als kurze Zusammenfassung: Mit SparkleShare ist es möglich seine Daten in seine eigene Cloud, z.B. auf einen eigenen Server, zu packen.

Das Team hinter SparkleShare war seitdem sehr fleißig und so ist das gute Stück Software bereits bei Version 0.8.2 angekommen.

Mittlerweile gibt es diverse Möglichkeiten SparkleShare ohne Anstrengungen unter Ubuntu zu installieren. In den offiziellen Paket-Quellen von Oneiric Ocelot liegt Version 0.2.5 bereit. Mit Hilfe des PPA von Andrea Colangelo bringt man es sogar auf Version 0.4.0 (wie ihr es über das PPA installiert, findet ihr in diesem Artikel). Wer es unkompliziert auf Version 0.6.0 bringen will, kann es in den offiziellen Ubuntu-Quellen für Precise Pangolin herunterladen und danach manuell installieren (das Paket funktioniert auch unter Oneiric Ocelot!). Wer es aber auf die neuesten Version bringen will, vor allem um nervige Bugs auszumerzen, muss es selbst aus den Quellen kompilieren. Das klingt auf Anhieb schwierig, ist aber eigentlich ganz einfach.

Hinweis: Die folgende Anleitung bezieht sich auf Ubuntu 11.10 Oneiric Ocelot

Zunächst müssen die folgenden Pakete installiert worden sein/installiert werden:

sudo apt-get install gtk-sharp2 mono-runtime mono-devel monodevelop libndesk-dbus1.0-cil-dev 
nant libnotify-cil-dev libgtk2.0-cil-dev mono-mcs mono-gmcs libwebkit-cil-dev 
intltool libtool python-nautilus libndesk-dbus-glib1.0-cil-dev

Wer zusätzlich den Indicator benutzen will braucht außerdem das folgende Paket:

sudo apt-get install libappindicator0.1-cil-dev

Wer SparkleShare bereits über die Paket-Quellen installiert hat, sollte es vorher deinstallieren.

Danach kann man die aktuelle Version von SparkleShare herunterladen und dann entpacken. Danach muss man nur noch in das entpackte SparkleShare-Verzeichnis wechseln und das Programm wie folgt kompilieren:

./configure --prefix=/usr
make
sudo make install

Danach kann man SparkleShare via sparkleshare start oder im Menü starten.


Was sich in der neuesten Version verbessert hat, findet ihr im Changelog.

Mein persönlicher Eindruck ist, dass SparkleShare vor allem beim ersten Start flinker geworden ist.

 

Squeeze it – Server Upgrade erfolgreich

Ich hatte es bereits vor einigen Tagen angekündigt: Mein Server, auf dem sich auch dieser Blog befindet, hatte ein größeres Upgrade nötig.

Ich habe die heutige Nacht genutzt und den Server von der oldstable Version Debian 5.0 Lenny auf die stable Version Debian 6.0 Squeeze aktualisiert. Im Großen und Ganzen hat alles gut funktioniert, kleinere Probleme sind natürlich – wie sollte es auch anders sein – auch aufgetreten, diese waren aber alle ohne Datenverlust zu beheben. Auch Plesk konnte erfolgreich aktualisiert werden.

Nun ist der Server wieder im vollen Umfang online und im besten Fall ist nun 2 Jahre Ruhe mit größeren Upgrades.

 

Demnächst Server-Update

Es wird langsam Zeit für meinen Server, auf dem sich auch diese Seite befindet, ein größeres Update zu erhalten. Aktuell läuft der Server noch mit der Linux-Distribution Debian 5 „Lenny“. Vor einigen Monaten ist allerdings Debian 6 „Squeeze“ – auch Parallels Plesk ist mittlerweile kompatibel zu Squeeze – erschienen und langsam wird es daher für meinen Server Zeit, einen größeren Versionssprung zu machen. Debian 5 wird zwar noch offiziell bis April 2012 mit Sicherheitsupdates versorgt, aber bis spätestens dahin, muss der Server auf den neuesten Stand gebracht werden. Ich plane das Server-Update für die nächsten Tage/Wochen, genaueres kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Der Server wird dann eine Nacht nicht erreichbar sein und kehrt dann hoffentlich am Morgen danach in alter Frische zurück.

 

Windows 7 Service Pack 1 mit Ubuntu

Vor einigen Tagen bzw. Wochen ist das erste Service Pack für Windows 7 erschienen. Da ich auf meinem Computer hauptsächlich Ubuntu betreibe, liegt Windows bei mir in einem Dual-Boot-System. Windows starte ich dann eigentlich nur, wenn ich mal wieder ein nettes Spiel zocken möchte ;-) Nun wollte ich aus Sicherheitsgründen mein Windows 7 auf den neuesten Stand bringen und genau dafür Service Pack 1 installieren. Das versuchte ich über das normale automatische Windows-Update, da dann nur die Updates aus dem Service Pack installiert werden, die auch benötigt werden und noch nicht vorhanden sind. Doch dann kam eine merkwürdige Fehlermeldung, ein Fehlercode, der übrigens nicht half, denn der eigentliche Fehler ist im Internet unter anderen Codes abrufbar… Aber egal, ich konnte mir denken woran es liegt, denn bereits vor einer Weile fand ich diesen Artikel bei Heise.

Das Problem: Windows findet seinen eigenen Bootloader im MBR (Master Boot Sektor) nicht mehr, da dort die Dual-Boot-Lösung Grub von Linux alias Ubuntu sich vorgedrängelt hat ;-)

Die Lösung: Im Internet mal flugs gegoogelt und auch einiges gefunden, allerdings Lösungen von nicht funktionstüchtig, bis riskant über zu kompliziert. Aber da ich das Problem bereits erkannt hatte, habe ich mir eine eigene relativ einfache Lösung herbeigezaubert:

— Weiterlesen —

 

WordPress 3.0 auch bei mir

Schon vor einiger Zeit ist das neue WordPress 3.0 erschienen und auch mein Backend hat mich aufdringlich darauf hingewiesen. Doch bei solchen Sachen warte ich gerne ab und wenn ich es dann in Angriff nehme, am liebsten nachts, denn dann ist eine evtl. Ausfallzeit nicht ganz so schlimm. :surprised:

Aber es hat problemlos funktioniert, ja tatsächlich! Problemlos! Da hätte ich wesentlich mehr Probleme erwartet. Aber hier vielleicht dennoch ein paar Tipps, für die, die ein solches Update noch vor sich haben:

  • Sicherung von der Seite, insbesondere der Datenbank anlegen
  • PlugIns auf den neuesten Stand bringen, denn die sind dann wahrscheinlich auch mit WP 3.0 kompatibel
  • alle PlugIns deaktivieren, so findet sich leichter ein evtl. „Übeltäter“ nach dem Update
  • WordPress aktualisieren
  • PlugIns nach und nach wieder aktivieren