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Wie es mit PHP weitergeht

PHP LogoPHP ist ohne Frage eine der beliebtesten Sprachen in der Webentwicklung und findet auch in den meist genutzten Content Management Systemen – wie z.B. WordPress, Joomla!, TYPO3 etc. – Verwendung. In den letzten Monaten und Wochen gab es einigen Bestrebungen die Zukunft von PHP etwas klarer zu gestalten, denn nichts ist für einen PHP-Entwickler ärgerlicher, als die Ungewissheit welche PHP-Version wo, wie häufig und wie lange noch eingesetzt wird. So sind folgende Dinge in letzter Zeit geklärt worden:

  • PHP 5.3 wird seit 14. August 2014 nicht mehr offiziell unterstützt und sollte daher nur noch unter besonderen Umständen weiter genutzt werden. Alternativ kann man die von CentOS/Redhat verwaltete Version oder die LTS-Version von Zend nutzen, welche noch mit Security-Fixes versorgt werden sollen. Wie sinnvoll das ist, steht auf einem anderen Blatt. Denn vor allem die bereits oben genannten CMS’e werden früher oder später PHP 5.4 oder höher voraussetzen.
  • PHP 5.4 wird seit dem letzten Release 5.4.33 nur noch mit Security-Fixes versorgt, die Versorgung durch Bugfixes wird nicht mehr fortgesetzt. PHP 5.4 wird sein EOL (End of Life) am 1. März 2015 erreichen.
  • PHP 5.5 wird dagegen nach wie vor mit regelmäßigen Bug- und Security-Fixes ausgestattet. EOL wird hier im Juni 2016 erreicht.
  • Mit dem Ende von PHP 5.3 wurde zudem am 28. August 2014 PHP 5.6 veröffentlicht. Hier kamen vor allem einige neue Features hinzu und auch hier gibt es Bug- und Security-Fixes für die nächsten Jahre.
  • (Update) Vor dem nächsten Major-Release befindet sich nun auch PHP 5.7 in Planung.
  • Das nächste Major-Release nach PHP 5 wird augenblicklich für 2016 erwartet. Es wird sich allerdings nicht um PHP 6, sondern um PHP 7 handeln. Der Grund liegt in einer bereits in der Vergangenheit gestarteten Version 6, welche aber eingestellt wurde. Die Versionsbenennung wurde im Juli so entschiedenPHP 7 wird eine Vielzahl an neuen Features mitbringen.
 

Der Acer Support

Vor einigen Wochen hatte ich das Vergnügen mich näher mit dem Service Support von Acer auseinandersetzen zu dürfen. In meiner Verwandtschaft hat sich der Akku eines nicht mal ein Jahr alten (!) Notebooks mit einem Defekt verabschiedet. Als der „Computer-Freak“ in der Familie war es nun meine Aufgabe, mich um das Problem zu kümmern. Nach dem ich ein Software-Problem als Ursache ausgeschlossen hatte, musste es die Hardware sein, am wahrscheinlichsten der Akku selbst. Wie gesagt, der Laptop ist noch kein Jahr alt, es gilt also noch die Garantie. Also nahm ich Kontakt mit Acer auf, und bereits hier gab es erste Probleme: Ein Telefonat ist in Deutschland nur über eine überteuerte 0900er-Nummer möglich, also versuchte ich es über das vorgegebene Formular auf der offiziellen Support-Webseite von Acer. Hier soll man unter anderem die Seriennummer des betroffenen Notebooks eingeben, das hat leider nicht funktioniert: es kam immer wieder zu einer Fehlermeldung, die Nummer sei nicht korrekt, das war sie aber definitiv. Also musste ich Kontakt über die offizielle Acer-Email-Adresse aufnehmen. Nach ein paar Tagen scheint meine Email dann auch endlich bei der zuständigen Stelle angekommen zu sein. Aufgrund meiner Fehlerbeschreibung erkannten die Mitarbeiter von Acer, es sei ein möglicher Hardware-Defekt. Doch nun sollte man den gesamten (!) Laptop einschicken. Ich bekam eine Kunden- und eine Bearbeitungsnummer, außerdem einen Hinweis, ich solle vorsichtshalber alle Daten auf dem Gerät sichern und die Passwörter zu einer Fehlerbeschreibung dazu-schreiben. So etwas mache ich allerdings überhaupt nicht gerne, so haben die Mitarbeiter Zugriff auf ALLE (!) Daten. Es ergab sich dann aber dennoch, dass ich mich an die Anweisungen hielt, Passwörter und wichtige Daten entfernt habe, eine komplette Sicherung angelegt hab und das Notebook dann per Post abgeschickt habe. Das Paket war dann auch relativ schnell da, ich bekam eine Bestätigung per Email und per SMS. Der Laptop war dann auch innerhalb weniger Tage repariert: angekündigt waren 4-5 Werktage, gedauert hat es aber deutlich kürzer, auch der Rückversand erfolgte schnell. Als ich den Laptop nun wieder ausgepackt hatte, wollte ich sehen, was defekt war: Es war tatsächlich der Akku (ein neuer Akku ohne Notebook einschicken hätte also auch gereicht). Ein neuer Akku lag bei, ich baute ihn ein und schaltete den Laptop ein: Und was sehe ich?! Windows Vista? Bitte richten Sie Ihren Computer ein?! Alle Daten weg! Man hat das Gerät bei Acer tatsächlich platt gemacht, obwohl es ein eindeutiger Hardware-Defekt war!!! Glücklicherweise hatte ich eine Komplettsicherung des Computers (der mittlerweile mit Windows 7 ausgestattet ist) angelegt, diese konnte ich relativ schnell und problemlos wieder herstellen, dank einer (in meinen Augen) neuen Windows-Funktion namens „Windows Sicherung“. Ach ja, ganz nebenbei, als ich das Notebook zurückbekommen hat, war es Sau-dreckig!

Also im Großen und Ganzen eher eine durchschnittliche Leistung, denn der Akku wurde zwar anstandslos getauscht, aber das komplette Löschen aller Daten, der verdreckte Laptop bei Rücksendung und das übergeben aller empfindlicher Daten sind dicke Minus-Punkte!

Liebes Acer-Team, ist es nur Schikane, damit ich nicht noch einmal darauf komme, Ihre Garantie zu nutzen oder ist das einfach nur schlechter Service?

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