Tag-Archiv: Server

 

Nächtlicher Serverumzug

Hallo liebe Leser und Besucher,

heute Nacht – so die frohe Kunde von 1&1 – wird mein Server, auf dem sich unter anderem dieser Blog befindet, aus seinem alten Rechenzentrum in ein neues „Hochleistungsrechenzentrum“ umziehen. Also ein echter (gruseliger) Hardware-Umzug von A nach B. Das heißt, der Server ist vermutlich zwischen 2:30 und 6:30 nicht erreichbar, möglicher Weise auch schon vorher (ab etwa 23 Uhr) und bis etwa 7 Uhr. Drückt also alle die Daumen, dass dabei nichts schief geht!   :supershock:

Update 07.08.2013:

Offenbar hat alles geklappt, der Server war nur zwischen 2:30 und 3:30 offline und läuft wieder. Danke für das viele Daumendrücken :laugh:

 

Eine weitere Cloud – SparkleShare

Ich habe in diesem Blog bereits mehrfach über Cloud-Lösungen berichtet. Insbesondere lege ich dabei immer wieder mein Augenmerk auf die Synchronisation von Dateien. Für mich persönlich ist das ein interessanter Punkt, da ich Daten habe, die ich gerne möglichst automatisch zwischen meinem festen Desktop-Rechner und meinem mobilen Laptop synchronisieren möchte.

Für diesen Zweck habe ich in der Vergangenheit Dropbox genutzt. Der große Nachteil hier, ist die mangelnde Datensicherheit, es findet keine Verschlüsselung statt und die Daten verschwinden nach „irgendwo“. Dazu kamen auch Berichte, dass durch einen Bug sogar mal alle Daten frei zugänglich waren, ein gruseliger Gedanke.

Nach diesem Worst Case habe ich nach Alternativen gesucht und bin auf Wuala gestoßen, welches ich bis vor kurzem auch intensiv genutzt habe. Hier werden die Daten vor dem Transfer verschlüsselt und landen so unzugänglich für andere in der Cloud. Bis vor kurzem wurden diese Daten sogar dezentralisiert bei gut erreichbaren Wuala-Clients gespeichert. Doch hier tat sich im alltäglichen Nutzen ein Nachteil auf: es ist ziemlich träge. Es reagiert langsam und Änderungen, besonders bei vielen kleinen Dateien, werden nur langsam übernommen.

Die perfekte Lösung für mich, wäre eine Cloud auf meinem eigenen dedizierten Server. Hier weiß ich wo meine Daten liegen und wer alles Zugriff dabei hat. Außerdem stünde mir hier „unbegrenzt“ Speicher zur Verfügung. Und so habe ich bereits seit langer Zeit SparkleShare im Blick und nutze es neuerdings auch.

Also folgt hier eine kleine Vorstellung von SparkleShare:

SparkleShare ist eine freie offene Software. Derzeit steht der Client für Linux, Mac und neuerdings auch Android zur Verfügung. Auf der Server-Seite ist keine besondere Software von SparkleShare nötig. Hier wird ein herkömmlicher Git-Service genutzt. Wer einen eigenen Server hat, kann sich einen solchen Git-Service relativ einfach installieren. Bei den meisten Linux-Distributionen liegt Git in den Paketquellen. Wer allerdings keinen eigenen Server hat, kann auch öffentliche Git-Dienste benutzen, dazu zählen Github und Gitorious. Hier muss man allerdings beachten, dass seine Daten öffentlich zugänglich sind, wenn man einen kostenlosen Account nutzt. Doch am meisten Sinn, zumindest unter dem Punkt Datensicherheit, macht hier ein eigener Server. Wem die Datensicherheit auf dem eigenen Server noch nicht ausreicht, kann die Daten zusätzlich auch vor dem Transfer verschlüsseln. Doch hier verliert man die Vorteile von Git. Denn Git speichert nicht einfach nur die Dateien ab, sondern überwacht Änderungen und speichert eben diese, typisch für eine Versionsverwaltung. Damit gewinnt man vor allem Zeit beim Transfer. Sollte sich die Verschlüsselung als gut erweisen, wird sie künftig von Hause aus implementiert. Außerdem gibt es viele weitere nette Vorhaben bei SparkleShare. So gibt es beispielsweise ein Dashboard, das ein Webinterface à la Dropbox & Co zur Verfügung stellen soll. Des weiteren soll ein Windows-Client und eine iOS-App dazukommen.

Wer jetzt auch SparkleShare nutzen möchte, findet hier ein paar Installationsanleitungen für den Client unter Ubuntu und den eigenen Git-Server:

 

Ausfallzeiten gestern bei 1&1

Meine treuen Besucher haben es gestern vielleicht bemerkt. Zwischen etwa 15:00 und 17:00 und danach noch einmal ab 20:00 bis 23:00 waren bei 1&1 nahezu alle Dedicated und Virual Server ausgefallen bzw. die Netzwerkverbindung zu diesen. Daher war unter anderem auch meine Seite gestern längere Zeit nicht abrufbar. Normale Hosting-Produkte waren offenbar nicht betroffen. 1&1 informierte leider nur sehr langsam über die Ausfälle und dann nur über externe Kanäle wie diverse News-Seiten oder Twitter. Wen die genauen technischen Gründe zu den Ausfällen interessiert, kann im Blog von 1&1 nachlesen. Kurz gesagt: Eine Datenbank, die Netzwerkverbindungen verwaltet hat sich fehlerhaft verhalten.

Übrigens denke ich schon länger über einen Anbieterwechsel nach. Aber durch ungünstige Vertragslaufzeiten und den Aufwand durch einen Komplett-Umzug, muss das wohl noch etwas auf sich warten lassen.

 

Squeeze it – Server Upgrade erfolgreich

Ich hatte es bereits vor einigen Tagen angekündigt: Mein Server, auf dem sich auch dieser Blog befindet, hatte ein größeres Upgrade nötig.

Ich habe die heutige Nacht genutzt und den Server von der oldstable Version Debian 5.0 Lenny auf die stable Version Debian 6.0 Squeeze aktualisiert. Im Großen und Ganzen hat alles gut funktioniert, kleinere Probleme sind natürlich – wie sollte es auch anders sein – auch aufgetreten, diese waren aber alle ohne Datenverlust zu beheben. Auch Plesk konnte erfolgreich aktualisiert werden.

Nun ist der Server wieder im vollen Umfang online und im besten Fall ist nun 2 Jahre Ruhe mit größeren Upgrades.

 

Demnächst Server-Update

Es wird langsam Zeit für meinen Server, auf dem sich auch diese Seite befindet, ein größeres Update zu erhalten. Aktuell läuft der Server noch mit der Linux-Distribution Debian 5 „Lenny“. Vor einigen Monaten ist allerdings Debian 6 „Squeeze“ – auch Parallels Plesk ist mittlerweile kompatibel zu Squeeze – erschienen und langsam wird es daher für meinen Server Zeit, einen größeren Versionssprung zu machen. Debian 5 wird zwar noch offiziell bis April 2012 mit Sicherheitsupdates versorgt, aber bis spätestens dahin, muss der Server auf den neuesten Stand gebracht werden. Ich plane das Server-Update für die nächsten Tage/Wochen, genaueres kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Der Server wird dann eine Nacht nicht erreichbar sein und kehrt dann hoffentlich am Morgen danach in alter Frische zurück.

 

Debian – Es ist vollbracht

Heute Nacht war es endlich soweit. Ich habe, wie angekündigt, meinen Root Server von OpenSuse auf Debian umgestellt. Und so viel sei gesagt: Es war (natürlich) nicht ganz einfach, es gab doch einige unvorhergesehene Probleme, aber die meisten Komponenten auf dem Server laufen wieder. Vielleicht werde ich demnächst hier etwas umfangreicher schreiben, wie man einen 1&1 Root Server auf Debian inkl. Plesk umstellt.

Aber zunächst: Viel Spaß auf meiner Seite auf einer neuen Linux-Distribution ;-)

 

Eine Änderung steht bevor…

Ich habe wieder Zeit, denn die Semesterferien haben begonnen. Daher wird demnächst mein Dedicated Server von 1&1, auf dem sich auch dieser Blog hier befindet, einer grundlegenden Operation unterzogen. Wann das sein wird steht noch nicht fest, das wird wohl mal eine nächtliche Aktion werden, aber WAS es wird, kann ich schon jetzt sagen:

Ich werde den Server auf eine andere Linux-Distribution umstellen, und zwar auf Debian. Aktuell betreibe ich den Server noch mit OpenSUSE. Dass der Server bislang auf dieser Distribution läuft, hat dabei einen einfach Grund. Als ich den Server bei 1&1 angemietet habe, wurde er standardmäßig mit OpenSUSE und Plesk ausgeliefert und auch der virtuelle Server, den ich vorher bei 1&1 betrieben hab, lief damit. Vor allem wegen Plesk bin ich dabei geblieben, denn diese Administrationsoberfläche macht einem das Leben oft leichter, außerdem bezahle ich die Lizenz in den Mietkosten ja eh mit. Doch warum jetzt (bzw. demnächst)? Parallels (Hersteller von Plesk) hat jetzt endlich eine neue Version herausgebracht, die auch auf der aktuellen Version von OpenSUSE 11.3 läuft, damit stünde jetzt eh ein Upgrade an. Doch eigentlich hat mir OpenSUSE nie besonders gut gefallen, schon allein unter dem Blick der beschränkten Support-Zeiträume, die sehr undurchsichtig und kurz zu sein scheinen. Und mal ehrlich, wem macht es schon Spaß den Server jedes halbe Jahr einen Distributions-Upgrade zu unterziehen? Mir jedenfalls nicht! Also habe ich recherchiert und bin dabei als langjähriger Ubuntu-Fan natürlich auch auf Debian gestoßen (denn Ubuntu basiert auf Debian). Längere Support-Zeiträume (gute 3 Jahre), alle 2 Jahre eine neue Distributions-Version (vor wenigen Tagen ist Debian 6.0 „Squeeze“ erschienen). Da gäbe es natürlich auch noch Ubuntu selbst, welches man ebenfalls auf einem Server betreiben könnte, aber nach ein paar Recherchen bin ich auf folgenden hilfreichen Artikel gestoßen: Richtiges Linux und Freizeit-Linux. Grundtenor dieses Artikels: Ubuntu ist zwar schön und bunt für Desktops, aber für Sicherheitspatches im Serverbetrieb ist man mit Debian besser und schneller dran. Also steht damit meine Wahl bereits fest, ich könnte bei 1&1 entweder Ubuntu 10.04 LTS oder Debian 5.0 auswählen, da wähle ich dann wohl Debian. Übrigens scheint man bei 1&1 nun neuerdings die Linux-Server standardmäßig mit CentOS (also nicht mehr OpenSUSE) anzubieten, die Auswahl der anderen Distributionen ist aber natürlich möglich. Die einzige Herausforderung: Die Plesk-Lizenz meiner aktuellen Distribution sichern und sie unter dem neuen Debian einspielen und Plesk manuell installieren. Danach müssen natürlich nur noch die Plesk-Backups wiederhergestellt werden und dann sollte wieder alles laufen… soweit der Plan ;-) Übrigens, aktuell kann man Plesk „nur“ unter Debian 4.0 oder 5.0 betreiben, die niegelnagelneue Version 6.0 wird NOCH nicht unterstützt, aber das ist zunächst kein Problem, denn Version 5.0 wird noch mindestens 1 Jahr mit Sicherheitsupdates versorgt.

 

Serverumzug

Heute Nacht zieht meine Seite endlich auf einen lang-ersehnten leistungsfähigeren Server um und wird deshalb ab ca. 22:00 Uhr vorübergehend nicht erreichbar sein. Also habt dann etwas Geduld, wenn alles glatt geht, was es eigentlich sollte ;-) , dann ist morgen früh wieder alles schick und vor allem: schnell :laugh:

Update: Die Seiten befinden sich nun auf dem neuen Server und sie laufen wieder. Falls der eine oder andere Fehler auftreten sollte, der euch auffällt, bin ich für jede Meldung dankbar :-)

 

Serverumzug – Vergleich der Anbieter

Demnächst soll mein Virtual Server von 1&1 auf einen echten dedicated Server (bzw. Root Server) umgezogen werden. Derzeit leigt mein Virtual Server bei 1&1. Eigentlich bin ich damit auch soweit ganz zufrieden, dass ich vor hatte auf einen Root Server von 1&1 zu wechseln. Ein entsprechendes Angebot von 1&1 liegt auch bereits vor. Allerdings hat 1&1 nicht unbedingt den besten Ruf im Server-Bereich, vor allem technische Nachteile sind mir dabei aufgefallen: ungünstige Partionierung der Festplatten und veraltete Betriebssysteme. Das Einrichten eines neuen Servers würde hier zunächst zu einem Upgrade-Marathon führen, um den Server auf das neueste OpenSuse zu bringen. Denn 1&1 liefert ihre Root-Server derzeit mit OpenSuse 11.0 aus, welches bereits über Jahre alt ist und somit der offizielle Update-Support vor wenigen Monaten ausgelaufen ist.

Lange Rede, kurzer Sinn: Nun habe ich einige andere Server-Anbieter verglichen. Im Moment ist allerdings noch nicht ganz klar, wie meine aktuelle Vertragslaufzeit bei 1&1 aussieht, ich hoffe ich kann den Virtual Server von 1&1 demnächst kündigen. Danach würde ich am liebsten zu einem Root-Server bei Strato wechseln:

Warum Strato?

  • aktuelle Betriebssysteme, unter anderem auch OpenSuse (scheinbar aber auch nur 11.0)
  • inkl. Parallels Plesk als Administrationsoberfläche
  • AMD Quad-Core-Prozessor
  • 4 GB Ram
  • 500 GB Speicher + 500 GB FTP-Backup

Außerdem hat der HighQ-Server SR-7 von Strato einige weitere interessante Angebote zu bieten. So kostet er im Falle einer Mindestlaufzeit von 18 Monaten die ersten 3 Monate nur 29,00€ pro Monat, danach 59,00€

Also, drückt mir die Daumen, dass ein entsprechender Umzug demnächst vorgenommen werden kann ;-) Es hängt im Moment alles an der Vertragslaufzeit von 1&1.

Übrigens gibt es hier eine interessante Vergleichsseite für Serverdienste: Server Tarife

 

Horde Webmail und Plesk – Abwesenheitsnachricht

Achtung! Der Artikel bezieht sich auf Plesk 9, unter Plesk 10 und scheinbar auch Plesk 11 gibt es Fehlermeldungen in Horde, wenn man versucht eine Anwesenheitsnachricht zu setzen. In den Kommentaren gibt es ein paar Lösungsvorschläge.

Es gibt Menschen, die müssen immer und überall per EMail erreichbar sein, doch auch sie haben sich ab und zu einen Urlaub verdient und dann wäre es schön, wenn man dann über seinen Webmail-Client eine Abwesenheitsnachricht konfigurieren könnte. Das funktioniert so: Beim Empfang einer neuen EMail wird automatisch auf diese geantwortet, z.B. mit der Meldung, dass man sich gerade im Urlaub befindet und deshalb erst später antworten kann.

Nun wollte ich genau das auf einem Root Server mit OpenSUSE oder Debian (andere Linux-Distributionen sollten auch funktionieren), Plesk und Horde Webmail umsetzen. Für Horde gibt es auch ein entsprechendes Modul mit dem Namen Vacation. Für dieses Modul gibt es einige Anleitungen und Tutorials, aber keine davon bezieht sich auf eine Horde-Installation auf einem Server mit Plesk. Doch ich habe es geschafft und hier folgt eine kleine Anleitung:

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