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Tool des Monats April ’14 – Installatron

Installatron IconEin wenig auf den letzten Drücker, aber heute präsentiere ich euch ein weiteres Tool des Monats. In dieser Blog-Reihe stelle ich euch seit Februar diesen Jahres verschiedene Tools aus dem Bereich Webentwicklung und Webdesign vor. Im dritten Beitrag der Reihe möchte ich euch heute den Installatron zeigen.

Was ist Installatron?

Der Installatron ist ein Webtool, mit dem es möglich ist verschiedenste Web-Systeme, angefangen bei Blogs bis hin zu Content Management Systemen zu installieren und zu aktualisieren. Den Installatron gibt es dabei in drei verschiedenen Varianten:

  • Installatron Plugin (IP)
  • Installatron Remote (IR)
  • Installatron Server (IS)

 

Das Plugin kann man auf einem Server mit cPanel, DirectAdmin oder Plesk verwenden. Dieses integriert sich hervorragend in das entsprechende System und erlaubt dort die Installation, Aktualisierung und Sicherung von verschiedene Web-Tools.

Die Remote-Variante funktioniert mit eurem normalen Webhosting. Alles was man hier braucht ist ein FTP- oder SSH-Zugang und kann so über die Weboberfläche des Installatrons WordPress, Joomla & Co installieren.

Der Installatron Server wird wiederum ebenfalls auf dem Server installiert. Diese Version kommt zum Einsatz, wenn keine Administrationsoberfläche, wie z.B. Plesk, zur Verfügung steht. Es handelt sich hierbei um ein Standalone-Tool für einen Webserver und schafft eine eigene Weboberfläche.

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Semi-planned Downtime

Nach meinem gestrigen erfolgreichen PHP-Update habe ich dann wohl doch zu viel gewollt und den MySQL Server ebenfalls aktualisieren wollen. Leider war das ein dummer großer Fehler. Nachdem das Update schief lief, hat es beim Versuch den MySQL Server neu zu installieren, die Paketabhängikeiten rund um MySQL und Plesk zerhauen. Nach verzweifelten Stunden habe ich mich dann entschlossen, die aktuellsten Backups zu sichern – zumindest so schlau war ich, vorher welche anzulegen – und den Server komplett neu aufzusetzen. Da ich demnächst eh vorhatte, den Server von Debian Squeeze auf Debian Wheezy zu bringen, also im weitesten Sinn von meiner Seite aus „semi-planned“.

Quelle: http://uptimerobot.com/ | So lange war ich offline

Quelle: http://uptimerobot.com/ | So lange war ich offline

Allerdings bin ich nun sogar auf CentOS 6.5 gewechselt. CentOS hat wesentlich längere Support-Zeiträume, die aktuelle Version wird bis 2020 mit Updates versorgt, Debian Wheezy dagegen voraussichtlich nur bis 2016. Bei der Gelegenheit habe ich natürlich auch PHP und MySQL auf die neuen Versionen gebracht. Ganz neben bei konnte ich dadurch Probleme mit der Partitionierung des Servers und FastCGI/CGI lösen.

So, und jetzt läuft wieder alles, nach einer aufreibenden Nachtschicht. Und was lernen wir daraus? „Never touch a running system“ Dieser Spruch hat sich mal wieder bewahrheitet. Ach ja! Und vorher immer(!!!) Backups machen ;-)

 

Plesk Uservoice

Parallels Plesk Logo» Plesk UservoiceIch habe hier neulich schon auf eine aktuelle Umfrage für die Server-Verwaltungsoberfläche von Plesk hingewiesen. Zusätzlich hat Parallels auch eine Uservoice-Plattform für Plesk eingerichtet. Dort können Nutzer Wünsche und Verbesserungen äußern und auch über die Vorschläge anderer Nutzer abstimmen. Es gibt bereits eine ganze Reihe an interessanten Requests, die wohl auch schon in Arbeit sind. Ein Blick lohnt sich also.

» Plesk Uservoice

 

Parallels Plesk Panel UI Umfrage

Parallels Plesk LogoParallels hat eine Umfrage zum User Interface von Plesk 11.5, einer Verwaltungsoberfläche für Webserver, gestartet. Darin geht es primär um die Benutzeroberfläche der neuen geplanten Plesk-Version. Darin werden ein paar Verbesserungen, z.B. im Umgang mit neuen Domains, anhand von Texten und Screenshots vorgestellt. Danach kann man bewerten, ob man die Änderungen gut oder schlecht findet. Auch ein Kommentarfeld steht bei nahezu jeder Frage zur Verfügung.

Aus meiner Sicht lohnt es sich, die Umfrage auszufüllen, denn nach meiner Erfahrung war Plesk – im Vergleich zu anderen Oberflächen wie z.B. cPanel/WHM – in der Vergangenheit ein echter Krampf. Spätestens aber seit Version 11 (eigentlich sogar schon Version 10) hat Plesk sich ordentlich verbessert, es gibt aber nach wie vor reichlich Potential.

 » zur Umfrage (Englisch)

 

Alte Artikel (Links)

Bereits auf meinem alten Blog habe ich einige Artikel zu den Themen Server und Web geschrieben. Da diese Artikel auch in meinen neuen Webentwickler-Blog passen, stelle ich hier kurz die Links zu den jeweiligen Artikeln zusammen:

Server:

Web:

Tools:

Browser:

 

Hinweis: Die Artikel sind teilweise schon etwas älter und daher evtl. nicht mehr 100%ig zutreffend, aber sie verschaffen dennoch einen hilfreichen Überblick.

 

Eine Änderung steht bevor…

Ich habe wieder Zeit, denn die Semesterferien haben begonnen. Daher wird demnächst mein Dedicated Server von 1&1, auf dem sich auch dieser Blog hier befindet, einer grundlegenden Operation unterzogen. Wann das sein wird steht noch nicht fest, das wird wohl mal eine nächtliche Aktion werden, aber WAS es wird, kann ich schon jetzt sagen:

Ich werde den Server auf eine andere Linux-Distribution umstellen, und zwar auf Debian. Aktuell betreibe ich den Server noch mit OpenSUSE. Dass der Server bislang auf dieser Distribution läuft, hat dabei einen einfach Grund. Als ich den Server bei 1&1 angemietet habe, wurde er standardmäßig mit OpenSUSE und Plesk ausgeliefert und auch der virtuelle Server, den ich vorher bei 1&1 betrieben hab, lief damit. Vor allem wegen Plesk bin ich dabei geblieben, denn diese Administrationsoberfläche macht einem das Leben oft leichter, außerdem bezahle ich die Lizenz in den Mietkosten ja eh mit. Doch warum jetzt (bzw. demnächst)? Parallels (Hersteller von Plesk) hat jetzt endlich eine neue Version herausgebracht, die auch auf der aktuellen Version von OpenSUSE 11.3 läuft, damit stünde jetzt eh ein Upgrade an. Doch eigentlich hat mir OpenSUSE nie besonders gut gefallen, schon allein unter dem Blick der beschränkten Support-Zeiträume, die sehr undurchsichtig und kurz zu sein scheinen. Und mal ehrlich, wem macht es schon Spaß den Server jedes halbe Jahr einen Distributions-Upgrade zu unterziehen? Mir jedenfalls nicht! Also habe ich recherchiert und bin dabei als langjähriger Ubuntu-Fan natürlich auch auf Debian gestoßen (denn Ubuntu basiert auf Debian). Längere Support-Zeiträume (gute 3 Jahre), alle 2 Jahre eine neue Distributions-Version (vor wenigen Tagen ist Debian 6.0 „Squeeze“ erschienen). Da gäbe es natürlich auch noch Ubuntu selbst, welches man ebenfalls auf einem Server betreiben könnte, aber nach ein paar Recherchen bin ich auf folgenden hilfreichen Artikel gestoßen: Richtiges Linux und Freizeit-Linux. Grundtenor dieses Artikels: Ubuntu ist zwar schön und bunt für Desktops, aber für Sicherheitspatches im Serverbetrieb ist man mit Debian besser und schneller dran. Also steht damit meine Wahl bereits fest, ich könnte bei 1&1 entweder Ubuntu 10.04 LTS oder Debian 5.0 auswählen, da wähle ich dann wohl Debian. Übrigens scheint man bei 1&1 nun neuerdings die Linux-Server standardmäßig mit CentOS (also nicht mehr OpenSUSE) anzubieten, die Auswahl der anderen Distributionen ist aber natürlich möglich. Die einzige Herausforderung: Die Plesk-Lizenz meiner aktuellen Distribution sichern und sie unter dem neuen Debian einspielen und Plesk manuell installieren. Danach müssen natürlich nur noch die Plesk-Backups wiederhergestellt werden und dann sollte wieder alles laufen… soweit der Plan ;-) Übrigens, aktuell kann man Plesk „nur“ unter Debian 4.0 oder 5.0 betreiben, die niegelnagelneue Version 6.0 wird NOCH nicht unterstützt, aber das ist zunächst kein Problem, denn Version 5.0 wird noch mindestens 1 Jahr mit Sicherheitsupdates versorgt.

 

Horde Webmail und Plesk – Abwesenheitsnachricht

Achtung! Der Artikel bezieht sich auf Plesk 9, unter Plesk 10 und scheinbar auch Plesk 11 gibt es Fehlermeldungen in Horde, wenn man versucht eine Anwesenheitsnachricht zu setzen. In den Kommentaren gibt es ein paar Lösungsvorschläge.

Es gibt Menschen, die müssen immer und überall per EMail erreichbar sein, doch auch sie haben sich ab und zu einen Urlaub verdient und dann wäre es schön, wenn man dann über seinen Webmail-Client eine Abwesenheitsnachricht konfigurieren könnte. Das funktioniert so: Beim Empfang einer neuen EMail wird automatisch auf diese geantwortet, z.B. mit der Meldung, dass man sich gerade im Urlaub befindet und deshalb erst später antworten kann.

Nun wollte ich genau das auf einem Root Server mit OpenSUSE oder Debian (andere Linux-Distributionen sollten auch funktionieren), Plesk und Horde Webmail umsetzen. Für Horde gibt es auch ein entsprechendes Modul mit dem Namen Vacation. Für dieses Modul gibt es einige Anleitungen und Tutorials, aber keine davon bezieht sich auf eine Horde-Installation auf einem Server mit Plesk. Doch ich habe es geschafft und hier folgt eine kleine Anleitung:

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