Tag-Archiv: internet

 

Erfahrungen mit OwnCloud

OwnCloud LogoSchon immer habe ich mir Gedanken gemacht, wie kann ich meine Daten sicher zwischen mehreren Geräten synchronisieren. Cloud-Speicher-Dienste, wie z.B. Dropbox oder Google Drive, bieten sich da besonders an. Aber nicht zuletzt auch durch die PRISM-Affäre wurde mir klar, Daten einfach so in irgendwelche fremden Speicher schieben? Lieber nicht. Zwar habe ich bis vor kurzem meine Daten zum größten Teil verschlüsselt mit EncFS und BoxCrypter (Android) in der Dropbox synchron gehalten. Aber elegant fand ich diese Lösung nicht. Also habe ich vor ein paar Wochen auf meinem Server OwnCloud installiert und eingerichtet. Nach einigen Wochen Produktiveinsatz möchte ich hier nun darüber berichten:

— Weiterlesen —

 

ACTA

 

Der neue Internetberater war einst betroffen

EU-Kommissarin Kroes hat vor wenigen Tagen Herrn ohne Doktor zu Guttenberg zum neuen Berater für Freiheit im Internet ernannt. Nun soll er dort die Internetfreiheit stärken.

Nun habe ich etwas an die Vergangenheit gedacht und mich an folgendes Zitat erinnert (man beachte mit Quellenangabe ;-) )

„Es macht mich schon sehr betroffen, wenn pauschal der Eindruck entstehen sollte, dass es Menschen gibt, die sich gegen die Sperrung von kinderpornographischen Inhalten sträuben. Das ist nun wirklich eines der wichtigsten Vorhaben in vielerlei Hinsicht.“

Karl Theodor zu Guttenberg in der Tagesschau am 08.05.2009

 

Gegen die Vorratsdatenspeicherung – Letzte Chance

Heute endet die Frist für die ePetition gegen die Vorratsdatenspeicherung. Es werden insgesamt 50.000 Mitzeichnungen bis zum heutigen Abend benötigt, damit der Fall persönlich vor dem Petitionsausschuss im Bundestag vorgetragen werden kann. Aktuell fehlen nur noch knapp 2.000 1.500 1.000 500 250 100 Mitzeichnungen.

Update

Die 50.000er Marke wurde nun geknackt – allerdings ist die Seite der ePetition wohl gerade etwas überlastet – und somit wurde die 3 wöchige Frist für eine persönliche Anhörung eingehalten. Aber dennoch kann und sollte man weiterhin mitzeichnen. Zum Einen könnte es sein, dass sich unter den 50.000 Unterschriften einige Spaßvögel befinden, die noch abgezogen werden könnten und zum Zweiten läuft die Petition noch weiter, nämlich bis zum 06.10.2011, also noch etwa 3 Wochen. In der Zeit könnten die Mitzeichner vielleicht sogar einen neuen Rekord aufstellen. Die bisher erfolgreichste ePetition erreichte bis zur Mitzeichnungsfrist ca. 130.000 Unterschriften beim Thema „Internetsperren“.

Worum es bei der Vorratsdatenspeicherung geht und warum sie ein Eingriff in die Persönlichkeits- und Freiheitsrechte der Bürger ist, seht ihr im folgenden kurzen Video und auf der offiziellen Seite gegen Vorratsdatenspeicherung des AK Vorrat.

Update 2

Dank den ersten 50.000 Mitzeichnungen hat die Petition nun auch die breitere Öffentlichkeit erreicht. In einem kurzen Bericht der Tagesschau äußerten sich Gegner (Initiatorin S. Mamitzsch) und Fürsprecher (H.-P. Uhl) der Vorratsdatenspeicherung zum aktuellen Stand der Petition. 

Und überzeugt? Noch nicht mitgezeichnet? Dann hier entlang, es ist ganz einfach.

www.zeichnemit.de

Deutscher Bundestag: Petition

 

Wettbewerb im Multimedia-Netz?

Zum Anfang diesen Jahres hat mein Vermieter, die Degewo, einen Versorgungsvertrag mit Kabel Deutschland abgeschlossen. Damit wurde die TV-Kabel-Versorgung von Tele Columbus auf Kabel Deutschland umgestellt. Doch das war offenbar nur der Anfang. Etwas später landete bei mir ein Bescheid, dass man demnächst plane, die Leitungen zu erneuern und modernisieren und damit auch die Möglichkeit für Internet und Telefon über die TV-Dose mitzuliefern. Die Bauarbeiten gingen dann über mehrere Monate, auch die neuen TV-Dosen in den Wohnungen wurden installiert. Gestern war dann unser „Medienberater“ von Kabel Deutschland vor Ort und hat die TV-Dosen gecheckt und den Mietern, darunter auch mir, über gute Angebote berichtet. Dabei waren verführerische TV- und Internet-Angebote. Die TV-Angebote sind hier für mich eher uninteressant, doch die Internet-Angebote habe ich mir ausgiebig erklären lassen. Darunter auch ein DSL-Anschluss mit symmetrischen 100MBit/s, das ist natürlich sau-schnell (im Vergleich, aktuell habe ich asymmetrische 6MBit/s). Doch man sollte immer zwei-mal über so etwas nachdenken und hinter die Kulissen schauen.

— Weiterlesen —

 

Vertrauen im Web – Web of Trust

Das Internet ist eine feine Sache, doch die virtuelle Welt kann auch gefährlich sein: Unseriöse Seiten, dubiose Betreiber, Betrüger, Datenschutzprobleme usw. Da wäre es sinnvoll, wenn der eigene Browser den Benutzer darauf hinweist, dass die aktuelle Seite evtl. nicht so sicher ist, wie sie es vorgibt zu sein. Zwar unterstützen die gängigen Browser mittlerweile alle Hinweise, ob angegebene SSL-Zertifikate gültig sind, das ist vor allem bei Geld-Geschäften gut anwendbar. Aber eine weitere interessante Möglichkeit bietet Web of Trust.

Dabei handelt es sich um eine Erweiterung, unter anderem für Mozilla Firefox und Google Chrome, welche es dem Benutzer erlaubt, das Vertrauen von besuchten Webseiten zu bewerten. Diese Bewertung sehen dann alle anderen Nutzer der Erweiterung ebenfalls. Bewertet werden können dabei unter anderem die Vertrauenswürdigkeit, die Händlerzuverlässigkeit, der Daten- und der Jugendschutz der jeweiligen Seite. Außerdem können die Benutzer dazu passende Kommentare abgeben.

Zum Bewerten kann man sich bei WOT registrieren, das muss man aber nicht, ist aber sinnvoll, um das Addon zwischen verschiedenen Browsern bzw. Rechnern zu synchronisieren und die eigenen Bewertungen zu verwalten. Umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten machen es dem Benutzer möglich, auszuwählen wie man vor „gefährlichen“ Seiten gewarnt werden möchte. Standardmäßig wird dann beim Aufruf einer überwiegend negativ bewerteten Seite zunächst eine Warnung angezeigt, die der Benutzer dann ignorieren oder befolgen kann.

Ich benutze die Erweiterung schon seit einigen Jahren, sie hat mich auch schon vor unseriösen Seiten gewarnt. Besonders sinnvoll sind solche Warnungen vor allem, wenn man beispielsweise auf einem entsprechenden Shop landet.

Außerdem erkennt man bereits beim Durchsuchen des Internets, z.B. auf Google, anhand der Markierungen an den Links, ob die Seiten vertrauenswürdig sind oder nicht. Dabei erfolgt die Markierung nach dem Ampelprinzip:

  • Grün = Vertrauenswürdig
  • Gelb = Fragwürdig
  • Rot = Nicht Vertrauenswürdig

Übrigens freue ich mich über jede weitere Bewertung zu meiner Seite. ;-)

 

Verschlüsselte Suche mit Google SSL

Im Internet ist ein gesundes Maß an Paranoia von Vorteil. Seit einigen Monaten bietet Google nun die Möglichkeit, seine Suche verschlüsselt durchzuführen. Dabei nutzt Googles Suchmaschine SSL. Damit wird die Suchanfrage bei der Übertragung vom Client zum Server verschlüsselt, d.h. die Daten können auf dem Weg unterwegs nicht abgefangen werden bzw. diese Daten sind verschlüsselt. Alles was man dafür tun muss ist anstelle der normalen Google-Suchmaschine die Seite https://www.google.com zu benutzen. Bislang ist Google SSL nur auf Englisch verfügbar, aber das Suchen funktioniert trotzdem in deutsch, auch die Suchergebnisse werden in deutsch zurückgegeben, sofern man einen deutschen Browser benutzt. Noch praktischer ist es allerdings, Google SSL direkt in den Browser zu implementieren:

— Weiterlesen —