Monats-Archiv: September 2014

 

Wie es mit PHP weitergeht

PHP LogoPHP ist ohne Frage eine der beliebtesten Sprachen in der Webentwicklung und findet auch in den meist genutzten Content Management Systemen – wie z.B. WordPress, Joomla!, TYPO3 etc. – Verwendung. In den letzten Monaten und Wochen gab es einigen Bestrebungen die Zukunft von PHP etwas klarer zu gestalten, denn nichts ist für einen PHP-Entwickler ärgerlicher, als die Ungewissheit welche PHP-Version wo, wie häufig und wie lange noch eingesetzt wird. So sind folgende Dinge in letzter Zeit geklärt worden:

  • PHP 5.3 wird seit 14. August 2014 nicht mehr offiziell unterstützt und sollte daher nur noch unter besonderen Umständen weiter genutzt werden. Alternativ kann man die von CentOS/Redhat verwaltete Version oder die LTS-Version von Zend nutzen, welche noch mit Security-Fixes versorgt werden sollen. Wie sinnvoll das ist, steht auf einem anderen Blatt. Denn vor allem die bereits oben genannten CMS’e werden früher oder später PHP 5.4 oder höher voraussetzen.
  • PHP 5.4 wird seit dem letzten Release 5.4.33 nur noch mit Security-Fixes versorgt, die Versorgung durch Bugfixes wird nicht mehr fortgesetzt. PHP 5.4 wird sein EOL (End of Life) am 1. März 2015 erreichen.
  • PHP 5.5 wird dagegen nach wie vor mit regelmäßigen Bug- und Security-Fixes ausgestattet. EOL wird hier im Juni 2016 erreicht.
  • Mit dem Ende von PHP 5.3 wurde zudem am 28. August 2014 PHP 5.6 veröffentlicht. Hier kamen vor allem einige neue Features hinzu und auch hier gibt es Bug- und Security-Fixes für die nächsten Jahre.
  • (Update) Vor dem nächsten Major-Release befindet sich nun auch PHP 5.7 in Planung.
  • Das nächste Major-Release nach PHP 5 wird augenblicklich für 2016 erwartet. Es wird sich allerdings nicht um PHP 6, sondern um PHP 7 handeln. Der Grund liegt in einer bereits in der Vergangenheit gestarteten Version 6, welche aber eingestellt wurde. Die Versionsbenennung wurde im Juli so entschiedenPHP 7 wird eine Vielzahl an neuen Features mitbringen.
 

PhpStorm 8 ist erschienen

PhpStorm LogoBereits in meiner „Tool des Monats“-Blog-Reihe habe ich euch die Entwicklungsumgebung PhpStorm vorgestellt. Heute ist nun die neue Version 8 erschienen und sie bringt einige nette neue Features mit.

Als technisch wichtige Neuerung kommt die Unterstützung der kürzlich veröffentlichten PHP Version 5.6. Des weiteren sind nun WordPress und Drupal unter PhpStorm voll unterstützt. Damit ist es z.B. möglich, dass man ein Projekt mit wenigen Mausklicks für WordPress einrichtet, u.a. das Code-Format. Außerdem erkennt PhpStorm per Autovervollständigung auch die jeweiligen Hooks, die WordPress anbietet. Und auch für Laravel-Entwickler (und andere) interessant ist der nun integrierte Blade-Support, mit dem es nun also offiziell möglich ist, Blade-Templates in PhpStorm zu bearbeiten. Mit hinzu kommen u.a. die Unterstützung für AngularJS und andere Libraries, sowie einige Verbesserungen im Editor sowie die Möglichkeit einzelne Scripts ohne Projekt zu öffnen und das Erstellen von Scratches.

PhpStorm steht wie immer zum Testen für 30 Tage kostenlos zur Verfügung. Wer bereits über eine laufende Lizenz verfügt, kann seine aktuelle PhpStorm 7 Umgebung auf PhpStorm 8 aktualisieren. Die vorherigen Einstellungen sowie Plugins lassen sich hier importieren und weiterverwenden.

» PhpStorm Blog – PhpStorm 8 released

» PhpStorm official webpage

» PhpStorm Download

 

WordPress 4.0 „Benny“ ist da

Wordpress LogoBereits vor einer Woche ist die neueste WordPress Version 4.0 mit dem Codenamen „Benny“ erschienen. Das Update von WordPress 3.9 auf 4.0 funktioniert dabei reibungslos, denn der Versionssprung ist gar nicht so groß, wie man denken mag. Es ist ein ähnlich großer Sprung wie z.B. von 3.7 auf 3.8 oder 3.8 auf 3.9. Ich habe es nun selbst getestet.

Neben verschiedenen Sicherheitsupdates und Bugfixes gibt es auch diesmal wieder eine nette Portion an neuen Features. So wurde der Media-Manager für eure Medien-Dateien (insbesondere Bilder) überarbeitet und diese lassen sich nun in einem „endlosen“ Grid anschauen und auswählen. Auch das Embed-Feature für verschiedene Dienste, z.B. YouTube und Twitter, wurde überarbeitet. Einfach den Link zum jeweiligen Video oder Tweet eingeben und der Inhalt wird eingebunden. Und auch der Text-Editor zum Erstellen und Bearbeiten von neuen Artikeln/Beiträgen wurde überarbeitet. Dieser passt sich jetzt beispielsweise automatisch an die Höhe eures geschriebenen Contents an. Das letzte große Feature, welches angepasst wurde, ist die Installation von Plugins bzw. dessen Suche. Diese wurde umgestaltet und es soll jetzt noch einfacher sein, passende Plugins zu finden.

Wer mehr erfahren will, sollte einen Blick in den offiziellen WordPress Blog werfen.

» WordPress > Wordpress 4.0 „Benny“