Tool des Monats März ’14 – BitBucket

Bitbucket LogoWillkommen zu meinem zweiten Beitrag aus der Blog-Reihe „Tool des Monats“. Auch diesen Monat möchte ich euch wieder ein Tool vorstellen, welches in der Webentwicklung sehr hilfreich sein kann. Letzten Monat habe ich euch im Rahmen dieser Blog-Reihe die Entwicklungsumgebung PhpStorm vorgestellt. Heute werde ich euch einen Einblick in Bitbucket geben.

Was ist Bitbucket?

Bitbucket ist ein Hosting-Dienst für die Software-Entwicklung und stammt aus dem Hause Atlassian. Hier kann man seinen Code mit Versionierungstools wie Git oder Mercurial verwalten. So gesehen, wird es viele Leser an GitHub erinnern und tatsächlich, es ist Github sehr ähnlich. Allerdings hat Bitbucket in meinen Augen einen erheblichen Vorteil: Man kann auch private Repositories anlegen, und zwar ohne Zusatzkosten.

Was kann Bitbucket?

Bei Bitbucket ist es wie gesagt möglich, den eigenen Code zentral zu verwalten und zu versionieren. Dabei stehen zwei Versionierungs-Plattformen für die eigenen Repositories zur Verfügung: Git und Mercurial. Diese Repositories kann man sowohl öffentlich als auch privat verfügbar machen und auch in Teams teilen. Zusätzlich ist auch das Folgen von anderen Bitbucket-Nutzern und Teams möglich. Alles in allem sind die Features derer von Github sehr ähnlich, man kann ein Ticket-System mit Issues erstellen und ein Wiki anlegen. In den Repositories kann man Branches und Tags erstellen und die Commits analysieren und kommentieren. Alles das ist natürlich über euren Lieblings-Git-Client fütterbar. Die Zugriffskontrolle für Git übernimmt ein SSH-Schlüssel und auch Deploy-Keys, z.B. für Remote-Maschinen mit Lese-Zugriff, sind generierbar. Zudem können auch Forks erstellt werden.

Wo läuft Bitbucket?

Bitbucket ist ein Web-basierter Online-Dienst, d.h. er läuft in eurem Browser und damit überall. Die Repositories befüllt ihr wie gehabt mit Git (oder Mercurial) von eurem lokalen System aus. Bitbucket bietet zudem dank einer API auch verschiedene Apps an. Auf Android existiert beispielsweise die App Bitbeaker.

Was kostet Bitbucket?

Bitbucket hat ein Premium-Modell. Die Basis-Nutzung ist kostenlos. Diese Basis-Nutzung umfasst eine beliebe Anzahl an öffentlichen und privaten Repositories mit allen dazu nötigen Features, wie Issues, Wikis etc. Teams können aus bis zu 5 Mitgliedern bestehen, welche sich Repositories teilen. Diese Anzahl kann man bis auf 8 Mitglieder erhöhen. Wer mehr Mitglieder in seinem Team verwalten möchte, muss den Dienst bezahlen. Bei 10 Nutzern sind es 10$/Monat, bei 25 Nutzern sind 25$/Monat usw. Beim Unlimited-Plan bezahlt man 200$/Monat.

Bitbucket Plans

Wie sieht Bitbucket aus?

Bitbucket hat eine relativ schlichte und einfach gehaltene  Oberfläche und ist für Versionierungs-Profis relativ einfach zu bedienen. Im Vergleich zu Github ist Bitbucket in meinen Augen etwas schwächer, sowohl von der Optik, als auch von der Bedienung. Dennoch macht die Nutzung von Bitbucket Spaß und verursacht keinen Augenkrebs. Die Startseite des Benutzers besteht aus einem Aktivitätsstream, welcher unter anderem das Melden von Issues oder das Erstellen von neuen Repositories sowie das Pushen von Codes zeigt. In den Repositories können alle Commits, Branches und der Source Code angezeigt werden. Ingesamt ist die Bedienung selbsterklärend.

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Bitbucket Home Stream
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Bitbucket Repository
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Wo geht’s zu Bitbucket?

Anmelden könnt ihr euch direkt auf der offiziellen Webseite von Bitbucket. Mehr Infos bekommt ihr unter anderem im Blog.

» Bitbucket

» Bitbucket Blog

Viel Spaß mit Bitbucket!

 

Habt ihr weitere Fragen zu Bitbucket? Dann immer her damit und kommentieren ;-)

PG

Felix

 – Autor des Artikels

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