Erste Erfahrungen mit Joomla!

Seit etwa 4 Wochen setze ich mich bei meinem Praktikum in einer Webagentur in Bern intensiv mit dem Content Management System Joomla! auseinander. Bereits davor habe ich erste Informationen beim Joomla!Day in Berlin gesammelt. Hier möchte ich kurz schildern, was ich bisher über Joomla! gelernt habe.

Joomla! ist ein kostenloses OpenSource-CMS. Es ist äußerst flexibel und bietet viele Features. Wie man es von einem CMS kennt, gibt es ein Frontend und ein Backend. Joomla! bringt dabei schon eine integrierte Lösung zum Bearbeiten von Inhalten direkt im Frontend mit. Das macht Joomla! auch für Anfänger recht komfortabel (was das Anpassen von Inhalten angeht). Das Backend erlaubt dann den Zugriff auf den Rest der Features und ist dabei sogar relativ einfach aufgebaut. Die wichtigsten Features, die sich im Backend verbergen sind in den sog. Quickicons aufgelistet, zusätzlich gibt es ein horizontales Menü für den Zugriff auf alle Funktionen. Die wichtigsten Icons sind dabei die Beiträge (engl. Article), das Menü (engl. Menu) und die Module (engl. Modules).

Backend

Quickicons

Beiträge sind dabei in der Regel Texte. Diese Texte können auch mit Bildern, Videos oder anderen Medien ausgestattet werden. Der interessanteste Fakt bei Joomla! ist für mich die Tatsache, dass man Beiträge allerdings erst in irgendeiner Form mit der Seite verknüpfen muss, um sie anzuzeigen. Das kann z.B. durch eine Verknüpfung im Menü oder durch Links in anderen Beiträgen stattfinden. Menüeinträge können aber auch mit anderen Features verbunden werden, nicht nur mit Beiträgen. Als weiterer wichtiger Punkt gibt es die Module. Module können sehr flexibel (je nach Template) platziert werden. Solche Module können Texte, Links, Menüs usw. sein.

Beitrag / Artikel

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Menü

Menü

Module

Module

Das ganze System lässt sich natürlich auch mit einer Vielzahl an Erweiterungen (engl. Extensions) ergänzen. Bei Joomla! unterscheidet man dabei zwischen Plugins, Komponenten und auch Modulen. Plugins erlauben das Erweitern mit relativ kleinen Features, z.B. Slider oder Tabs in Beiträgen. Komponenten bringen dagegen schon größere Änderungen mit, wie z.B. ein integriertes Backup-Tool oder einem Blog-System. Und auch Module lassen sich erweitern, so gibt es für Joomla! unzählige Module, z.B. Galerie-Slider. Eine weitere Möglichkeit, eine Joomla!-Seite zu erweitern bieten Templates. Templates beinhalten das Design und das Layout der Webseite.

Erweiterungen

Erweiterungen

Templates

Templates

Bis jetzt konnte ich mich sehr gut mit Joomla! anfreunden. Es ist meiner Meinung nach sehr flexibel und dabei dennoch relativ einfach und intuitiv zu bedienen. Demnächst werde ich mich auch mit den Möglichkeiten eigene Erweiterungen und Templates zu entwickeln auseinandersetzen.

 

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PG

Felix

 – Autor des Artikels

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