Monats-Archiv: August 2011

 

Squeeze it – Server Upgrade erfolgreich

Ich hatte es bereits vor einigen Tagen angekündigt: Mein Server, auf dem sich auch dieser Blog befindet, hatte ein größeres Upgrade nötig.

Ich habe die heutige Nacht genutzt und den Server von der oldstable Version Debian 5.0 Lenny auf die stable Version Debian 6.0 Squeeze aktualisiert. Im Großen und Ganzen hat alles gut funktioniert, kleinere Probleme sind natürlich – wie sollte es auch anders sein – auch aufgetreten, diese waren aber alle ohne Datenverlust zu beheben. Auch Plesk konnte erfolgreich aktualisiert werden.

Nun ist der Server wieder im vollen Umfang online und im besten Fall ist nun 2 Jahre Ruhe mit größeren Upgrades.

 

Demnächst Server-Update

Es wird langsam Zeit für meinen Server, auf dem sich auch diese Seite befindet, ein größeres Update zu erhalten. Aktuell läuft der Server noch mit der Linux-Distribution Debian 5 „Lenny“. Vor einigen Monaten ist allerdings Debian 6 „Squeeze“ – auch Parallels Plesk ist mittlerweile kompatibel zu Squeeze – erschienen und langsam wird es daher für meinen Server Zeit, einen größeren Versionssprung zu machen. Debian 5 wird zwar noch offiziell bis April 2012 mit Sicherheitsupdates versorgt, aber bis spätestens dahin, muss der Server auf den neuesten Stand gebracht werden. Ich plane das Server-Update für die nächsten Tage/Wochen, genaueres kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Der Server wird dann eine Nacht nicht erreichbar sein und kehrt dann hoffentlich am Morgen danach in alter Frische zurück.

 

Facebook „gefällt mir“ Button ganz böse?

Ja wo leben wir denn? Die Netzphobie kennt scheinbar keine Grenzen. Nicht nur, dass man in den politischen Klassen unserer Gesellschaft offenbar keine Ahnung hat, wie das Internet eigentlich funktioniert und man permanent Vorratsdatenspeicherung und Internetsperren (mit Argumenten wie Kinderpornographie und Glücksspielsucht) fordert, ist nun das „Unabhängige Datenschutz-Landeszentrum“ von Schleswig-Holstein auf die Idee gekommen, den einfachen Webseiten- und Blogbetreiber direkt zu belästigen. In einer merkwürdigen Mitteilung wird behauptet, der „gefällt mir“ Button von Facebook würde gegen geltenes Datenschutz-Recht (hier ein Artikel zu den Fallstricken unseres Aktuellen Datenschutz-Rechts) in Deutschland verstoßen. Deshalb gibt man deutschen Webseitenbetreibern (bzw. Betreibern aus Schleswig-Holstein) eine „Frist“ bis Ende September entsprechende Buttons zu entfernen. Der Button würde Daten direkt zu Facebook übertragen und man könne dort Profile auch von Nicht-Facebook-Nutzern anlegen. Offenbar ist es dieser großartigen Datenschutzbehörde entgangen, dass ganz offiziell und per Gesetz gebilligt, unsere Kontodaten und Fluggastinformationen in die USA übermittelt werden können, aber Facebook und sein Button ist hier der Feind. Dazu kommt die Tatsache, dass das ULD offenbar auch keine Ahnung von geltenden Gesetzen hat und mit Bußgeldern droht.

Wer aber dennoch „Angst“ vor dem Facebook Button und dem Unternehmen in den USA hat, kann den Button von selbst auf allen Seiten deaktivieren und ausblenden. Flugs gegoogelt, springt beispielsweise diese Anleitung dabei heraus.

Ich werde den Facebook „gefällt mir“ Button jedenfalls NICHT – zumindest vorläufig – von meiner Seite entfernen. In meinen Augen ist er eine Bereicherung zur Empfehlung und Verteilung von Interessen im Internet und in Sozialen Netzwerken.

 

Linux wird 20

Es findet und fand dieses Jahr immer wieder Erwähnung, Linux feiert dieses Jahr seinen 20. Geburtstag – ganz nebenbei bemerke ich wie alt ich schon bin! Unter anderem gratulierte auch der Erzfeind Microsoft dem kleinen Pinguin, ja Microsoft, der Konzern der freie Software und damit mit einem besonderen Blick auf Linux als „Diebstahl“ und als „Tumor“ bezeichnete. Doch alleine das zeigt, dass sich Linux in den letzten 20 Jahren als Konkurrenz der Betriebssysteme etabliert hat. Ja tatsächlich! Konkurrent! Auch wenn noch ein äußerst geringer Anteil der Nutzer zu Hause an ihrem Heim-PC oder an ihrem Arbeitsplatz Linux einsetzen, so hat es sich vor allem im Server-Bereich durchgesetzt und so hat auch Microsoft mittlerweile seine Hände bei der Entwicklung des aktuellen Linux-Kernels mit im Spiel. Außerdem vermarkten auch große Unternehmen (Red Hat, Canonical…) diverse Linux-Distributionen.

Angefangen hat das Projekt „Linux“ als Versuch eines finnischen Studenten, Linus Torvalds – gleichzeitig Namensgeber von Linux -, ein kleines freies Betriebssystem zu entwerfen. Das es eines Tages sich solcher Beliebtheit und Popularität erfreut, dachte damals wohl noch niemand, zumal es nicht der erste Versuch war, ein entsprechendes freies Betriebssystem zu entwerfen, genannt sei hier beispielsweise UNIX. Und Linux hat dabei viel innovatives hervorgebracht, es war nicht nur das erste vollständig freie Betriebssystem, es setzte sogar komplett auf modulare Programmierung. Freie Entwickler in aller Welt setzten sich an das Projekt, programmierten Teile des Betriebssystems und im Jahr 1992 war der Linux Kernel 1.0 geboren.

Heute sind wir bereits – genauer gesagt im Juli 2011 – beim Kernel 3.0 angekommen. Der Versionssprung symbolisiert dabei die „dritte Dekade“, die nun mit dem 20. Geburtstag eingeläutet wurde. Außerdem finden wir Linux heute in immer mehr Geräten vor, nicht mehr nur bei Servern oder bei mehr und mehr Desktop-PCs und Notebooks – dank des steigenden Komforts diverser Linux-Distributionen – sondern auch in mobilen Geräten, wie etwa Smartphones. So basiert beispielsweise Googles Betriebssystem Android auf einem Linux-Kernel. Außerdem bildet Linux oft das Grundsystem in Netzwerkgeräten, wie beispielsweise in Routern oder NAS-Systemen. Und auch andere Innovationen finden ihren Ursprung bei Linux. Sogenannte „App Stores“, also zentrale Software-Sammlungen, gibt es Linux in diversen Formen und Ausprägungen schon lange. Und eine nahezu einmalige Sache unter den etablierten Betriebssystemen ist die große Auswahl aus diversen Distributionen und die Anpassbarkeit – beispielsweise durch verschiedene Desktop-Oberflächen (Gnome, KDE, Unity, …) – an eigene Bedürfnisse.

Zum Thema Software und Verfügbarkeit gibt es zu all dem folgendes zu sagen: Ja, nicht jede Software, die es für Windows oder Mac OS gibt, gibt es auch für Linux. Das gilt vor allem für Spiele oder proprietäre Software. Aber letztere erhalten nach und nach Einzug in die Linux-Welt, da Software-Konzerne erkannt haben, das die Bereitschaft für gute Software zu bezahlen auch unter Linux-Usern mittlerweile verbreitet ist.

Mein persönlicher Weg zu Linux begann mit Ubuntu im Jahr 2005. Dazu könnt ihr gerne hier nachlesen. Und eines sei dazu noch gesagt: Ich bin ein sehr glücklicher Linux-Nutzer, sowohl auf meinem PC, Notebook, als auch Server und Smartphone (mit Android).

Herzlichen Glückwunsch Linux, auf weitere 20 Jahre und mehr!

 

 

Spion auf der Flucht

Vor wenigen Tagen berichtete der Spion unter dem Codenamen „Nili“ erneut über diverse Vorgänge aus Mikis Mordillo-Ecke und seine Beobachtung bezüglich neuer Personen im eigenen Umkreis. Scheinbar hat „Nili“ dabei erstmals einen schwerwiegenden Fehler gemacht, denn über die berichtete Person, die in der Gegenspionage unter dem Namen „Pirat“ tätig ist, hatte „Nili“ zuvor offenbar nicht ausreichend recherchiert und wurde dadurch schnell ertappt. Nach ersten Folterandrohungen von „Pirat“ versprach „Nili“, gemäß seiner Ausbildung, die Rolle als Doppelagenten anzunehmen. Dies war allerdings nur ein Täuschungsmanöver, eine gleichzeitige Antragstellung auf Asyl im Mordillo-Regal von Felix erfolgte.

Daraufhin wurde schnell interveniert. In einem Moment, in dem „Pirat“ mit anderen Ermittlungen beschäftigt war, fuhr ein schwarzes Auto bei „Nilis“ Aufenthaltsort vor und holte den unter Spionageverdacht stehenden Verdächtigen ab. Mit quietschenden Reifen und unter großem Fotografenaufruhr (einzige veröffentlichte Aufnahme rechts) wurde er in Sicherheit gebracht. „Nili“ ist nun zunächst untergetaucht. Der Verdacht liegt nah, dass er sich nun bei Felix aufhält, da der Antrag auf Asyl offenbar genehmigt wurde. Es gab bislang keine Stellungnahme, aber erste geheime Informationen lassen darauf schließen, dass „Nili“ nun den Codenamen „Pferdi“ trägt und eine neue Identität angenommen hat.

 

Zeigt eure Autogrammkarte

Ja, hier ist endlich mal wieder ein Artikel von mir. Dass es bisher so wenige gab, lag nicht nur am Sommerloch, sondern auch an meinem Lernstress der letzten Wochen.

Aber heute kann ich wieder mitmischen und habe einen netten Anreiz bei Miki gefunden. Denn bei XYOnline gibt es eine kleine Blog-Parade, die noch bis heute läuft und die Chance auf einen 25€ Amazon-Gutschein beinhaltet. Um daran teilzunehmen, soll man „nur“ seine Autogrammkarten zeigen und tatsächlich, ich habe sogar eine Autogrammkarte.

Der Herr auf dem Bild ist vielleicht nicht so bekannt, aber unter echten Gamern werden ihn viele kennen. Es ist Joe Kucan alias „Kane“ aus Command & Conquer. Der sympathische charismatische Bösewicht aus den „Tiberium„-Teilen. Im echten Leben ist er ebenso sympathisch und lustig, ja, ein Abend mit Joe Kucan und einer Bande Command & Conquer-Fans beinhaltet jede Menge Spaß.

Dieses Autogramm habe ich vor etwa 2 Jahren von „Kane“ höchstpersönlich erhalten, bei der privaten Präsentation von Command & Conquer 4 für etwa 100 Fans auf der Games Com in Köln. Es waren drei aufregende Tage mit dem Titel „CommandCom“ und noch heute erinnert mich das Autogramm an dieses August-Wochenende 2009.

„Frieden durch Macht“

Einen lieben Gruß an dieser Stelle auch an meine alte Community ;-)