Eine Änderung steht bevor…

Ich habe wieder Zeit, denn die Semesterferien haben begonnen. Daher wird demnächst mein Dedicated Server von 1&1, auf dem sich auch dieser Blog hier befindet, einer grundlegenden Operation unterzogen. Wann das sein wird steht noch nicht fest, das wird wohl mal eine nächtliche Aktion werden, aber WAS es wird, kann ich schon jetzt sagen:

Ich werde den Server auf eine andere Linux-Distribution umstellen, und zwar auf Debian. Aktuell betreibe ich den Server noch mit OpenSUSE. Dass der Server bislang auf dieser Distribution läuft, hat dabei einen einfach Grund. Als ich den Server bei 1&1 angemietet habe, wurde er standardmäßig mit OpenSUSE und Plesk ausgeliefert und auch der virtuelle Server, den ich vorher bei 1&1 betrieben hab, lief damit. Vor allem wegen Plesk bin ich dabei geblieben, denn diese Administrationsoberfläche macht einem das Leben oft leichter, außerdem bezahle ich die Lizenz in den Mietkosten ja eh mit. Doch warum jetzt (bzw. demnächst)? Parallels (Hersteller von Plesk) hat jetzt endlich eine neue Version herausgebracht, die auch auf der aktuellen Version von OpenSUSE 11.3 läuft, damit stünde jetzt eh ein Upgrade an. Doch eigentlich hat mir OpenSUSE nie besonders gut gefallen, schon allein unter dem Blick der beschränkten Support-Zeiträume, die sehr undurchsichtig und kurz zu sein scheinen. Und mal ehrlich, wem macht es schon Spaß den Server jedes halbe Jahr einen Distributions-Upgrade zu unterziehen? Mir jedenfalls nicht! Also habe ich recherchiert und bin dabei als langjähriger Ubuntu-Fan natürlich auch auf Debian gestoßen (denn Ubuntu basiert auf Debian). Längere Support-Zeiträume (gute 3 Jahre), alle 2 Jahre eine neue Distributions-Version (vor wenigen Tagen ist Debian 6.0 „Squeeze“ erschienen). Da gäbe es natürlich auch noch Ubuntu selbst, welches man ebenfalls auf einem Server betreiben könnte, aber nach ein paar Recherchen bin ich auf folgenden hilfreichen Artikel gestoßen: Richtiges Linux und Freizeit-Linux. Grundtenor dieses Artikels: Ubuntu ist zwar schön und bunt für Desktops, aber für Sicherheitspatches im Serverbetrieb ist man mit Debian besser und schneller dran. Also steht damit meine Wahl bereits fest, ich könnte bei 1&1 entweder Ubuntu 10.04 LTS oder Debian 5.0 auswählen, da wähle ich dann wohl Debian. Übrigens scheint man bei 1&1 nun neuerdings die Linux-Server standardmäßig mit CentOS (also nicht mehr OpenSUSE) anzubieten, die Auswahl der anderen Distributionen ist aber natürlich möglich. Die einzige Herausforderung: Die Plesk-Lizenz meiner aktuellen Distribution sichern und sie unter dem neuen Debian einspielen und Plesk manuell installieren. Danach müssen natürlich nur noch die Plesk-Backups wiederhergestellt werden und dann sollte wieder alles laufen… soweit der Plan ;-) Übrigens, aktuell kann man Plesk „nur“ unter Debian 4.0 oder 5.0 betreiben, die niegelnagelneue Version 6.0 wird NOCH nicht unterstützt, aber das ist zunächst kein Problem, denn Version 5.0 wird noch mindestens 1 Jahr mit Sicherheitsupdates versorgt.

PG

Felix

 – Autor des Artikels

6 Reaktionen auf “Eine Änderung steht bevor…

  1. Nils sagt:

    Sowas würde für mich ärger bedeuten! Immer wenn ich was am Server machen wollte gab es hinterher Riesenprobleme :teasing:
    Aber egal dazu sind Fehler und Probleme ja da!

  2. […] Miki wird heute gewerkelt Februar 16, 2011 By Miki in aktuellesKeine Kommentare Was genau kann man hier nachlesen.Es wird also so sein, dass Miki zeitweise nicht erreichbar sein wird. Ist ja nicht ganz […]

  3. Felix sagt:

    Heute Nacht wird es soweit sein! :geek:

  4. Kalliey® sagt:

    Viel Spaß. ;) Ich nutze seit Jahren openSuse auf meinen RootServern und hatte noch nie Probleme. Einmal richtig konfiguriert und abgesichert und die Kiste läuft und läuft. Neue Distributionen spiele ich eh erst ein wenn alle Kinderkrankheiten abgehandelt sind, demnach sind die Intervalle länger als 6 Monate. ;)

    • Felix sagt:

      @Kailliey

      Danke, bisher habe ich viel Spaß mit meinem neuen Debian :laugh:
      Es gefällt mir einfach besser als OpenSuse ;-)
      Vor allem komme ich mir unter Debian nicht mehr ganz so fremd vor, da es meinem geliebten Ubuntu viel mehr ähnelt :carefree:

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