Monats-Archiv: Februar 2011

 

Bewegung in der Welt von Command & Conquer

Der Eine oder Andere weiß vielleicht, dass ich vor einiger Zeit noch stolzer Admin der kleinen aber feinen Community-Seite Generals Zocker war. Der Fokus lag dabei auf einem meiner absoluten Lieblingsspiele: Command & Conquer. Daher möchte ich heute an dieser Stelle über tolle Neuigkeiten aus der Welt von Command & Conquer berichten.

In den letzten Tagen hat sich nämlich einiges getan, nun stecke ich nicht mehr so tief in der Community und habe auch keine Insider-Informationen oder ähnliches, aber dennoch. Nach dem enttäuschenden Spiel Command & Conquer 4 startete der große Umbruch, ein großer Teil der Community wendete sich ab, der damalige globale Community Manager verschwand und viele Entwickler aus dem Hause EA LA wurden entlassen. In den letzten Monaten gab es zwar bereits einige Fortschritte hinter den Kulissen, aber die zwei hoffnungsvollen Hammer folgten in der letzten Woche:

Zunächst wurde der neue globale Community-Manager vorgestellt und ich persönlich war dabei etwas überrascht und sehr erfreut, wer sich hinter EA CIRE verbirgt, nämlich der deutsche Community-Manager Gambler, der die deutsche Community in einer schweren Zeit übernahm und offenbar sehr gut geführt hat. Viel Erfolg in Los Angeles! Ich freue mich, dass man offenbar die deutsche Community-Kompetenz sehr zu schätzen weiß und somit den besten für diesen doch schwierigen Job gefunden hat.

Der zweite Hammer folgte wenig später, so hat EA Games ein neues Entwicklerstudio für die hauseigenen Strategiespiele, in erster Linie Command & Conquer, gegründet. Das neue Studio heißt Victory Games und sitzt ebenfalls in Los Angeles und wird damit ein schweres und großes Erbe antreten, denn das Command & Conquer Franchise erfreute sich in der Vergangenheit großer Beliebtheit, vor allem unter Westwood, übernommen und aufgekauft von EA Games, untergebracht bei EA LA und von eben diesen erfolgreich mit Teil 4 gegen die Wand gefahren. Es kann also nur noch besser werden und mit diesen zwei tollen Neuigkeiten bin ich frohen Mutes und freue mich, diese Welt weiterhin von außen zu betrachten.

 

Wettbewerb im Multimedia-Netz?

Zum Anfang diesen Jahres hat mein Vermieter, die Degewo, einen Versorgungsvertrag mit Kabel Deutschland abgeschlossen. Damit wurde die TV-Kabel-Versorgung von Tele Columbus auf Kabel Deutschland umgestellt. Doch das war offenbar nur der Anfang. Etwas später landete bei mir ein Bescheid, dass man demnächst plane, die Leitungen zu erneuern und modernisieren und damit auch die Möglichkeit für Internet und Telefon über die TV-Dose mitzuliefern. Die Bauarbeiten gingen dann über mehrere Monate, auch die neuen TV-Dosen in den Wohnungen wurden installiert. Gestern war dann unser „Medienberater“ von Kabel Deutschland vor Ort und hat die TV-Dosen gecheckt und den Mietern, darunter auch mir, über gute Angebote berichtet. Dabei waren verführerische TV- und Internet-Angebote. Die TV-Angebote sind hier für mich eher uninteressant, doch die Internet-Angebote habe ich mir ausgiebig erklären lassen. Darunter auch ein DSL-Anschluss mit symmetrischen 100MBit/s, das ist natürlich sau-schnell (im Vergleich, aktuell habe ich asymmetrische 6MBit/s). Doch man sollte immer zwei-mal über so etwas nachdenken und hinter die Kulissen schauen.

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Mythbusters – Die beste Szene

Ich bin ein großer Fan der Mythbusters. Nur zur Erklärung wer oder was die Mythbusters überhaupt sind. Die Mythbusters gehen sog. „Alltagsmythen“ auf die Spur und testen sie auf ihren Wahrheitsgehalt. Das sind z.B. Mythen wie „Wird man in einem Cabrio bei Regen nass, wenn man sehr schnell fährt“, „Kann man eine Radarfalle austricksen?“ oder „Kann man tatsächlich mit Hilfe von aneinander gebundenen Laken aus einem Gefängnis ausbrechen?“. Eine meiner liebsten Szenen aus den Mythbusters ist bei dem Mythos Alokohol-Ausnüchterung entstanden. In diesem Mythos wollten Adam und Jamie (das sind die Mythbusters ;-) ) testen, mit welchen Hilfsmitteln man am schnellsten ausnüchtert nach übermäßigen Alkoholgenuss, darunter unter anderem Kaffee trinken, Eiswasser oder eben auch sportliche Ertüchtigung. Zu diesem Zweck stellte sich Adam betrunken zur Verfügung, sich auf einem Laufband zu ertüchtigen:

Übrigens: Er ist „totally cool“, ihm ist also nix passiert. Aber vielleicht hat er den Schmerz einen Tag später gemerkt :laughdevil:

 

Mehr Geschwindigkeit dank memcache(d)

Mehr Geschwindigkeit? Für was? Ganz einfach, für eure eigenen Internetseiten, besonders leicht ist dies mit WordPress umzusetzen. Ich habe an dieser Stelle bereits vom eAccelerator berichtet, den ich ebenfalls verwende. Dieser greift nämlich die Seiten ab und beschleunigt sie, die nicht mit Hilfe des folgenden Tools abgefangen werden. Heute möchte ich nämlich von memcache(d) berichten.

Zunächst möchte ich euch erzählen was memcached überhaupt ist: Mit Hilfe von memcached kann man nämlich seine eigene Internetseite auf dem Server in einen Zwischenspeicher (engl. Cache) laden. Der Vorteil hierbei ist es, dass die Internetseiten (vor allem PHP-Skripte) nicht bei jedem einzelnen Benutzerabruf neu generiert werden muss, sondern aus diesem Cache geladen wird, dazu kommen auch die entsprechenden Datenbankabfragen. Doch das allein ist noch nicht alles. Memcached kann nämlich nicht nur Seiten und Daten zwischenspeichern, sondern diese Daten werden in den Arbeitsspeicher des Servers zwischengespeichert. Der Vorteil hierbei ist nämlich der, dass der Zugriff auf den Arbeitsspeicher vielfach schneller erfolgt, als ein Zugriff auf die Festplatte.

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Debian – Es ist vollbracht

Heute Nacht war es endlich soweit. Ich habe, wie angekündigt, meinen Root Server von OpenSuse auf Debian umgestellt. Und so viel sei gesagt: Es war (natürlich) nicht ganz einfach, es gab doch einige unvorhergesehene Probleme, aber die meisten Komponenten auf dem Server laufen wieder. Vielleicht werde ich demnächst hier etwas umfangreicher schreiben, wie man einen 1&1 Root Server auf Debian inkl. Plesk umstellt.

Aber zunächst: Viel Spaß auf meiner Seite auf einer neuen Linux-Distribution ;-)

 

Eine Änderung steht bevor…

Ich habe wieder Zeit, denn die Semesterferien haben begonnen. Daher wird demnächst mein Dedicated Server von 1&1, auf dem sich auch dieser Blog hier befindet, einer grundlegenden Operation unterzogen. Wann das sein wird steht noch nicht fest, das wird wohl mal eine nächtliche Aktion werden, aber WAS es wird, kann ich schon jetzt sagen:

Ich werde den Server auf eine andere Linux-Distribution umstellen, und zwar auf Debian. Aktuell betreibe ich den Server noch mit OpenSUSE. Dass der Server bislang auf dieser Distribution läuft, hat dabei einen einfach Grund. Als ich den Server bei 1&1 angemietet habe, wurde er standardmäßig mit OpenSUSE und Plesk ausgeliefert und auch der virtuelle Server, den ich vorher bei 1&1 betrieben hab, lief damit. Vor allem wegen Plesk bin ich dabei geblieben, denn diese Administrationsoberfläche macht einem das Leben oft leichter, außerdem bezahle ich die Lizenz in den Mietkosten ja eh mit. Doch warum jetzt (bzw. demnächst)? Parallels (Hersteller von Plesk) hat jetzt endlich eine neue Version herausgebracht, die auch auf der aktuellen Version von OpenSUSE 11.3 läuft, damit stünde jetzt eh ein Upgrade an. Doch eigentlich hat mir OpenSUSE nie besonders gut gefallen, schon allein unter dem Blick der beschränkten Support-Zeiträume, die sehr undurchsichtig und kurz zu sein scheinen. Und mal ehrlich, wem macht es schon Spaß den Server jedes halbe Jahr einen Distributions-Upgrade zu unterziehen? Mir jedenfalls nicht! Also habe ich recherchiert und bin dabei als langjähriger Ubuntu-Fan natürlich auch auf Debian gestoßen (denn Ubuntu basiert auf Debian). Längere Support-Zeiträume (gute 3 Jahre), alle 2 Jahre eine neue Distributions-Version (vor wenigen Tagen ist Debian 6.0 „Squeeze“ erschienen). Da gäbe es natürlich auch noch Ubuntu selbst, welches man ebenfalls auf einem Server betreiben könnte, aber nach ein paar Recherchen bin ich auf folgenden hilfreichen Artikel gestoßen: Richtiges Linux und Freizeit-Linux. Grundtenor dieses Artikels: Ubuntu ist zwar schön und bunt für Desktops, aber für Sicherheitspatches im Serverbetrieb ist man mit Debian besser und schneller dran. Also steht damit meine Wahl bereits fest, ich könnte bei 1&1 entweder Ubuntu 10.04 LTS oder Debian 5.0 auswählen, da wähle ich dann wohl Debian. Übrigens scheint man bei 1&1 nun neuerdings die Linux-Server standardmäßig mit CentOS (also nicht mehr OpenSUSE) anzubieten, die Auswahl der anderen Distributionen ist aber natürlich möglich. Die einzige Herausforderung: Die Plesk-Lizenz meiner aktuellen Distribution sichern und sie unter dem neuen Debian einspielen und Plesk manuell installieren. Danach müssen natürlich nur noch die Plesk-Backups wiederhergestellt werden und dann sollte wieder alles laufen… soweit der Plan ;-) Übrigens, aktuell kann man Plesk „nur“ unter Debian 4.0 oder 5.0 betreiben, die niegelnagelneue Version 6.0 wird NOCH nicht unterstützt, aber das ist zunächst kein Problem, denn Version 5.0 wird noch mindestens 1 Jahr mit Sicherheitsupdates versorgt.