Jahres-Archiv: 2011

 

Guten Rutsch ins Jahr 2012

An dieser Stelle wünsche ich euch allen einen guten Rutsch in das Jahr 2012

 

Und da wir inzwischen im neuen Jahr angekommen sind, wünsche ich euch an dieser Stelle ein Frohes Neues Jahr.

 

Der neue Internetberater war einst betroffen

EU-Kommissarin Kroes hat vor wenigen Tagen Herrn ohne Doktor zu Guttenberg zum neuen Berater für Freiheit im Internet ernannt. Nun soll er dort die Internetfreiheit stärken.

Nun habe ich etwas an die Vergangenheit gedacht und mich an folgendes Zitat erinnert (man beachte mit Quellenangabe ;-) )

„Es macht mich schon sehr betroffen, wenn pauschal der Eindruck entstehen sollte, dass es Menschen gibt, die sich gegen die Sperrung von kinderpornographischen Inhalten sträuben. Das ist nun wirklich eines der wichtigsten Vorhaben in vielerlei Hinsicht.“

Karl Theodor zu Guttenberg in der Tagesschau am 08.05.2009

 

Command & Conquer Tiberium Alliances

Erst vor wenigen Tagen habe ich hier darüber berichtet, dass ein neuer Command & Conquer Teil angekündigt wurde: Command & Conquer Generals 2. Aber jetzt haltet euch fest, nun ist sogar ein zweites Spiel aus dem Command & Conquer Franchise unterwegs. Noch kurz vor der Bekanntgabe von Command & Conquer Generals 2 wurde gemunkelt, dass der nächste Teil Command & Conquer Alliances oder ähnlich heißen könnte. Es sind nämlich Informationen aufgetaucht, dass entsprechende Domains von EA Games reserviert wurden. Nach Generals 2 ist das fast in Vergessenheit geraten, doch nun ist die Bombe geplatzt, ein zweiter Teil ist gerade in der Mache: Command & Conquer Tiberium Alliances. Dabei soll es sich um ein Free2Play Browsergame handeln, dass natürlich im Tiberium-Universum angesiedelt ist. Auch das passt zu Monate-alten Informationen. So wurde kurz nach Bekanntgabe der Gründung von Victory Games (inzwischen mit BioWare verbunden) und dem neuen Entwicklungschef Jon Van Caneghem, der bereits Erfahrung mit ähnlichen Spielen im Online-Sektor gemacht hat, damit gerechnet.

Wer jetzt Lust auf mehr bekommt, kann sich jetzt schon für die geschlossene Beta-Phase registrieren. Die Beta-Phase soll übrigens schon morgen starten!

 

Gegen Vorratsdatenspeicherung

Heute vor 6 Jahren wurde die EU-Richtlinie verabschiedet, die ihre Mitgliedsstaaten dazu verpflichtet, in ihren Gesetzgebungen die Vorratsdatenspeicherung umzusetzen. In Deutschland wurde das letzte Gesetz, das diese Richtlinie umsetzen sollte, vom Verfassungsgericht gekippt. Allerdings ist das Thema damit auch in Deutschland noch immer nicht vom Tisch. CDU und SPD fordern sie immer wieder im „Kampf gegen Terrorismus“. Derzeit stemmt sich aber noch die FDP mit der aktuellen Justizministerin gegen ein neues Gesetz. Nichtsdestotrotz muss auch die EU Richtlinie wieder eingestampft werden, um auch in der Zukunft keine Vorratsdatenspeicherung nach Deutschland zu bringen und sie innerhalb der EU komplett abzuschaffen.

Dazu ruft heute der Aktionstag gegen die Vorratsdatenspeicherung auf.

CC BY-NC-ND 3.0 / Frans Jozef Valenta, Bonn

Mehr Informationen findet ihr bei Vorratsdatenspeicherung.de

Und für alle die der Meinung sind, sie hätten eh nichts zu verbergen: Klick

 

Command & Conquer Generals 2 angekündigt

Es ist wieder soweit, ein neuer Command & Conquer-Teil wurde offiziell angekündigt, nachdem es in den letzten Wochen schon erste Hinweise gab. Warum wieder? Weil EA Games das Command & Conquer Franchise in den letzten Teilen als Goldesel missbraucht hat und einen Teil nach dem anderen auf den Markt geschmissen hatte, mit abnehmender Qualität. Der Gipfel der Command & Conquer Flops wurde mit Command & Conquer 4 erreicht. Doch diesmal soll alles anders werden – auch hier „mal wieder“! Bereits nach der Veröffentlichung von Command & Conquer 4 wurden Entwickler vor die Tür gesetzt und ein neues Studio für die künftigen RTS-Games (Echtzeitstrategiespiele) gegründet. Mittlerweie wurde das neue Studio mit dem Namen „Victory Games“ mit „BioWare“ verknüpft und hier entsteht derzeit der neueste Command & Conquer-Spross, der die Generals-Reihe fortsetzen wird. Die offizielle Ankündigung erfolgte letzte Woche:

In einer nahen Zukunft stehen die Staatsoberhäupter der Welt Sekunden davor, ein globales Abkommen zu unterschreiben, das den Krieg, wie wir ihn kennen, für immer beenden würde, … als ein verheerender Terroranschlag alle Teilnehmer des Friedensgipfels tötet. In einer Welt ohne Politiker, Diplomaten und Aktivisten bleiben nur noch die Generäle. Es liegt an Ihnen, ihre Rolle zu übernehmen, ihre Truppen zu befehligen und dem globalen Terrorismus ein für alle Mal ein Ende zu machen.

Es gibt auch erste interessante Fakten:

So wird Generals 2 auf der Frostbite2-Engine aufbauen. Diese Engine ist äußerst flexibel und verspricht sehr realistische Grafik. Entwickelt wurde sie von DICE und wird aktuell eingesetzt bei Battlefield 3 und Need for Speed: The Run, also zwei völlig fremden Genres.

Erscheinen soll Generals 2 im Jahr 2013.

Und ein weiterer Fakt: Spielbar sein werden die Fraktionen GLA, EU und eine dritte unbekannte Fraktion. (siehe CnCInside)

 

Subversion vs. Git – Ihr seid gefragt

Seit einigen Wochen läuft an der Hochschule das neue Semester und auch dieses Mal ist es wieder spannend. Ich bin hier derzeit an einem spannenden Projekt beteiligt und sammle dort nebenbei auch erstmals Erfahrungen mit dem Versionierungstool Subversion für unsere Programmcodes. Es ist nicht nur praktisch, um unter mehreren Leuten seine Codes zu managen und verteilen, sondern auch um meine Quellcodes auf meinen beiden Rechnern zu synchronisieren. Nun würde ich das gerne auch auf meine anderen Projekte übertragen. Auch wenn ich die Codes davon bislang nicht teile – beispielsweise von Webprojekten – möchte ich es nutzen um meine Quellcodes synchron zu halten und auf meinem Server zu sichern (Backup). Aber hier stellt sich mir nun eine Frage:

Subversion oder Git? Was ist besser? Was ist schlechter? Warum? Warum nicht?

Diese Frage richte ich mal an die Kenner unter euch:

SVN oder Git

Ergebnisse

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Gerne auch mehr Infos in den Kommentaren, ich würde mich freuen ;-)

 

Eine weitere Cloud – SparkleShare

Ich habe in diesem Blog bereits mehrfach über Cloud-Lösungen berichtet. Insbesondere lege ich dabei immer wieder mein Augenmerk auf die Synchronisation von Dateien. Für mich persönlich ist das ein interessanter Punkt, da ich Daten habe, die ich gerne möglichst automatisch zwischen meinem festen Desktop-Rechner und meinem mobilen Laptop synchronisieren möchte.

Für diesen Zweck habe ich in der Vergangenheit Dropbox genutzt. Der große Nachteil hier, ist die mangelnde Datensicherheit, es findet keine Verschlüsselung statt und die Daten verschwinden nach „irgendwo“. Dazu kamen auch Berichte, dass durch einen Bug sogar mal alle Daten frei zugänglich waren, ein gruseliger Gedanke.

Nach diesem Worst Case habe ich nach Alternativen gesucht und bin auf Wuala gestoßen, welches ich bis vor kurzem auch intensiv genutzt habe. Hier werden die Daten vor dem Transfer verschlüsselt und landen so unzugänglich für andere in der Cloud. Bis vor kurzem wurden diese Daten sogar dezentralisiert bei gut erreichbaren Wuala-Clients gespeichert. Doch hier tat sich im alltäglichen Nutzen ein Nachteil auf: es ist ziemlich träge. Es reagiert langsam und Änderungen, besonders bei vielen kleinen Dateien, werden nur langsam übernommen.

Die perfekte Lösung für mich, wäre eine Cloud auf meinem eigenen dedizierten Server. Hier weiß ich wo meine Daten liegen und wer alles Zugriff dabei hat. Außerdem stünde mir hier „unbegrenzt“ Speicher zur Verfügung. Und so habe ich bereits seit langer Zeit SparkleShare im Blick und nutze es neuerdings auch.

Also folgt hier eine kleine Vorstellung von SparkleShare:

SparkleShare ist eine freie offene Software. Derzeit steht der Client für Linux, Mac und neuerdings auch Android zur Verfügung. Auf der Server-Seite ist keine besondere Software von SparkleShare nötig. Hier wird ein herkömmlicher Git-Service genutzt. Wer einen eigenen Server hat, kann sich einen solchen Git-Service relativ einfach installieren. Bei den meisten Linux-Distributionen liegt Git in den Paketquellen. Wer allerdings keinen eigenen Server hat, kann auch öffentliche Git-Dienste benutzen, dazu zählen Github und Gitorious. Hier muss man allerdings beachten, dass seine Daten öffentlich zugänglich sind, wenn man einen kostenlosen Account nutzt. Doch am meisten Sinn, zumindest unter dem Punkt Datensicherheit, macht hier ein eigener Server. Wem die Datensicherheit auf dem eigenen Server noch nicht ausreicht, kann die Daten zusätzlich auch vor dem Transfer verschlüsseln. Doch hier verliert man die Vorteile von Git. Denn Git speichert nicht einfach nur die Dateien ab, sondern überwacht Änderungen und speichert eben diese, typisch für eine Versionsverwaltung. Damit gewinnt man vor allem Zeit beim Transfer. Sollte sich die Verschlüsselung als gut erweisen, wird sie künftig von Hause aus implementiert. Außerdem gibt es viele weitere nette Vorhaben bei SparkleShare. So gibt es beispielsweise ein Dashboard, das ein Webinterface à la Dropbox & Co zur Verfügung stellen soll. Des weiteren soll ein Windows-Client und eine iOS-App dazukommen.

Wer jetzt auch SparkleShare nutzen möchte, findet hier ein paar Installationsanleitungen für den Client unter Ubuntu und den eigenen Git-Server:

 

Updates plötzlich ohne Passwort: Bug oder Feature?

Eingefleischte Ubuntu-Nutzer kennen es so: Man sitzt an sein Lieblings-Betriebssystem und irgendwann erscheint ein Hinweis, z.B. im Unity-Launcher, und der Update-Manager zuckt. Er weist also dezent auf neue verfügbare Updates hin. Nun geht man in den Update-Manage, klickt auf installieren und es öffnet sich ein kleines Popup-Fenster. Nun muss man nur noch sein Admin-Passwort eingeben, um seine Berechtigung für Aktualisierungen bestätigen und die Installation startet. Doch so war es bisher!

Vor einiger Zeit ist mir aufgefallen, dass mir beim Klick auf installieren plötzlich keine Passwortabfrage mehr entgegen springt. Die Software wird einfach aktualisiert, so wie immer, nur eben ohne die Abfrage. Das kommt einem doch dann etwas komisch vor, wenn man es Jahre lang anders gewöhnt ist. Vielleicht ein Bug? Ein Bug, der sogar auch auf meinem Laptop auftaucht? Unwahrscheinlich, aber durchaus möglich, lieber mal recherchieren… und dabei bin ich auf folgendes Ergebnis gestoßen: Es ist ein Feature, kein Bug! Im Changelog des Paketes policykit-desktop-privileges ist bei Version 0.6 folgendes im Changelog zu finden.

policykit-desktop-privileges (0.6) oneiric; urgency=low

* Allow local admins to update already installed software without password.

* Update passwordless time zone configuration to GNOME 3.

Bei bereits installierten Programmen ist also keine Passworteingabe mehr erforderlich, sofern man mit seinem als Admin berechtigten Konto eingeloggt ist. Mir kommt es noch etwas komisch vor, aber es scheint ja keine Sicherheitsbedenken zu geben.

 

Blick aus dem Fenster – 1 Jahr später

Vor etwa einem Jahr hatte ich an der Blogparade Different Blogger – Ein Blick aus deinem Fenster teilgenommen. Bereits auf dem Bild von damals ist zu erkennen, dass es gegenüber die ein oder andere Baustelle gab, so hat sich in dem letzten Jahr doch einiges vor meinem Fenster getan. Besondere Aufmerksamkeit erweckten vor einem Jahr die bunten Balkons am Haus schräg gegenüber – hier als Vorwarnung die traurige Mitteilung: Sie sind nicht mehr bunt.

Und wie gefällt es euch? In meinen Augen sind die Häuser schöner geworden ;-)

 

Android App Updates auf der SD Card

Zumindest bei älteren Smartphones mit dem Betriebssystem Android (2.2+), ist es äußerst sinnvoll, den kleinen internen Speicher einzusparen, in dem man diverse Apps auf die SD Karte im Telefon verschiebt. Da ist entweder durch Boardmittel oder durch Apps, wie z.B. App2SD möglich. Doch dabei kann es zu einem kleinen Problem kommen, so war es zumindest bei mir der Fall.

Ich konnte meine Apps auf der SD Karte nicht mehr aktualisieren. Wenn ich die Updates im Android Market gestartet hatte, kam immer die Meldung, dass es zu einem Fehler bei der Installation kam. Das betraf immer meine Apps auf der SD Karte. Nun habe ich aber eine Lösung gefunden.

Um dieses Problem zu beheben, muss man nur folgendes tun:

  • Das Smartphone an den PC anschließen und als USB-Speicher starten
  • Danach geht man auf diesem USB-Speicher auf die SD Karte in den Ordner .android_secure (der Ordner ist ggf. versteckt)
  • Dort sucht man die Datei smdl2tmp1.asec
  • Diese Datei sollte man nun umbenennen, z.B. smdl2tmp1.asec.bak
  • Nun kann man den USB-Speicher wieder vom PC abmelden und das Telefon abstöpseln
  • Zum Schluss das Telefon ggf. neu starten

Damit ist das Problem auch schon behoben. Wenn man nun Updates für seine Apps auf der SD Karte über den Market ausführt, werden diese ohne Probleme installiert.

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