Monats-Archiv: August 2010

 

Gegen die karge Stelle – Wandtattoos.de

Schon seit längerer Zeit störte mich in meiner Wohnung ein karge Stelle an einer bestimmten Wand. In meinem recht jugendlichen Wohnstil habe ich verschiedene Poster und Plakate an den Wänden hängen und habe auch bereits ein sog. Wandtattoo vor längerer Zeit angebracht. Da kam das Angebot von Wandtattoos.de gerade recht, denn dort habe ein wunderschönes Stilelement für meine Problemstelle gefunden: Ein Wandtattoo im Schilf-Design, perfekte Größe, schmal und hoch.

Das Paket kam vor ca. einem Monat bei mir an und es war alles an Board, was man benötigt: Das Wandtattoo, eine umfangreiche Anleitung mit Bildern und ein Rakel.

Nun war es an der Zeit, das Wandtattoo anzubringen. Dafür habe ich das zusammengerollte Wandtattoo genommen, das Klebeband entfernt und geöffnet. In der Rolle kommt dann auch die Anleitung mit Bildern in A4-Größe mit hilfreichen Tipps zum Vorschein.

Ich persönliche habe bereits schon einmal ein Wandtattoo angebracht und kenne daher schon den einen oder anderen Trick. So habe ich beispielsweise das neue Tattoo erst einmal auf dem Boden samt Trägerfolie ausgerollt und mit Büchern fixiert, so geht die Krümmung aus der Folie heraus. Nach ein paar Minuten kann man nun mit dem Rakel herangehen. Man sollte nämlich erst das Tattoo an der Folie feststreichen, damit sie sich nicht zum falschen Zeitpunkt löst und man so echte Probleme mit Fummeleien bekommt. Dazu einfach mit dem mitgelieferten Rakel fest über die schwarzen Flächen streichen, am besten auch störende Blasen herausstreichen. Das Ganze sollte man auf einer glatten Oberfläche machen, ein Teppich als Untergrund ist beispielsweise extrem ungeeignet.

Nun muss man die weiße Folie von der transparenten Trägerfolie trennen. Dabei sollte der künftige Wandschmuck an der transparenten Folie haften bleiben. Dazu dreht man die Folie um und zieht die weiße Folie langsam in einem 180° Winkel von der transparenten Folie ab. Dabei sollte man darauf achten, dass die schwarzen Tattoo-Flächen an der transparenten Folie bleiben. Sollte sich eine kleine Spitze an der weißen Folie festsetzen, muss man etwas mit dem Rakel oder einem Fingernagel nachhelfen.

Jetzt kommt das neue Bild an die Wand! Dank der transparenten Folie kann man das Tattoo an der Wand relativ einfach anbringen und in die richtige Position rücken. Am besten an den Ecken der transparenten Folie etwas festdrücken. Vorher bietet es sich an, die Wand mittels Bleistift und Wasserwaage zu markieren. Wann man das Tattoo nun an der richtigen Position hat, kann das eigentliche Wandtattoo endgültig festgedrückt werden, dazu nutzt man wieder am besten den Rakel. Das funktioniert auch wunderbar auf Raufasertapete. Besonders wichtig sind die filigranen Stellen des Tattoos. Wenn alle Flächen des Tattoos festgepresst sind, kann man vorsichtig die transparente Folie von der Wand abziehen. Dabei muss man evtl. wieder die feinen Spitzen des Tattoos mit dem Rakel oder dem Fingernagel an der Wand halten. Zum Abschluss bin ich dann nochmal mit einem trockenen Lappen über das Tattoo gegangen, um es endgültig an die Wand zu drücken, das eignet sich vor allem vor leicht unebenen Flächen, wie Raufaser.

Und das war es auch schon! Ich bin begeistert! So sieht das nun aus, meine leere weiße Wand neben dem Fenster ist nun verziert.

Weiter zum finalen Bild …

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Der soziale Blog

Soziale Netzwerke sind ja mittlerweile ein wichtiger Bestandteil, wenn man seine Artikel aus seinem Blog verteilen und verbreiten will und so den einen oder anderen neuen Besucher erhaschen möchte. Ich selbst bin aus verschiedenen Gründen in mehreren Sozialen Netzwerken angemeldet. So nutze ich beispielsweise Twitter um meine Links zu streuen und interessante Neuigkeiten von anderen Nutzern zu erfahren. Außerdem halte ich mich im StudiVZ auf, dort halte ich vor allem Kontakt mit Menschen, die ich auch wirklich kenne und mit denen ich befreundet bin. Um noch weitere Freunde abzudecken, bin ich bereits seit längerer Zeit bei Facebook angemeldet, so decke ich auch den Freundeskreis ab, der sich nicht in StudiVZ bewegt. Und genau hier habe ich in den letzten Tagen viel experimentiert, in Facebook. Hier habe ich vor allem Freunde, die ich über das Internet (z.B. Command & Conquer Community) oder die Uni (Nicht-VZ-Nutzer) kenne, und auch schon zum großen Teil live getroffen habe. Und Facebook bietet seit einigen Jahren eine sehr schöne umfangreiche API an. D.h. mit Facebook kann man viele andere Netze verknüpfen. So habe ich beispielsweise mein Twitter über selective Tweets mit Facebook verbunden und neuerdings auch meinen Blog über Wordbooker.

Mit Hilfe des Wordbookers werden ausgewählte Blogartikel auch über die Pinnwand von meinem Facebook-Account publiziert. Das kann ich je nach Artikel in meinem WordPress dank dem PlugIn aktivieren oder deaktivieren. Außerdem verteile ich meine Artikel seit längerer Zeit automatisch über Twitter Tools, ebenfalls je nach Situation deaktivierbar, über meinen Twitter Account.

Nun fühle ich mich über Twitter und Facebook bereits ziemlich gut vernetzt. Die API von MeinVZ/StudiVZ lässt noch etwas zu wünschen übrig, wird aber auch nach und nach ausgebaut, mal sehen, wie bald ich mich dort mit Twitter und meinem Blog vernetzen kann.

Aber solche sozialen Links sind keine Einbahnstraße, darum habe ich mir auch Gedanken gemacht, inwieweit ich direkt in meinem Blog die Möglichkeit bieten möchte, meine Links verteilen zu lassen. Dafür wollte ich einheitliche Buttons, und vor allem möglichst die Dienste, in denen ich mich auch bewege. So bin ich mal wieder bei AddThis gelandet. AddThis hat sich seit meinem letzten Einsatz in eine gute Richtung weiterentwickelt: Nutzer mit Statistiken, viele neue Dienste, darunter auch MeinVZ und StudiVZ, umfangreiche Formatierungsmöglichkeiten.

Was sagt ihr dazu? Ist das bereits eine gute soziale Vernetzung? Nutzt ihr ähnlich Tools und Netzwerke?

 

Serverumzug

Heute Nacht zieht meine Seite endlich auf einen lang-ersehnten leistungsfähigeren Server um und wird deshalb ab ca. 22:00 Uhr vorübergehend nicht erreichbar sein. Also habt dann etwas Geduld, wenn alles glatt geht, was es eigentlich sollte ;-) , dann ist morgen früh wieder alles schick und vor allem: schnell :laugh:

Update: Die Seiten befinden sich nun auf dem neuen Server und sie laufen wieder. Falls der eine oder andere Fehler auftreten sollte, der euch auffällt, bin ich für jede Meldung dankbar :-)

 

Kabel Deutschland motzt auf

Seit Anfang dieses Jahres hat Kabel Deutschland den bisherigen Kabelnetzlieferanten Tele Columbus bei mir zu Hause abgelöst. Seit dem werden alle relevanten TV-Kabel-Dienste von Kabel Deutschland in diesem Haus übernommen. Das betraf bisher allerdings nur das Fernsehen (analog und digital), doch nun habe ich einen Brief von Kabel Deutschland erhalten, der mich erfreut. Denn im Oktober diesen Jahres soll das Kabelnetz im Haus aufgerüstet werden und damit soll dann auch ein DSL-Zugang über das TV-Kabel möglich sein. Das reizt mich besonders, da ich per Telefon-Leitung von Vodafone derzeit mit “nur” DSL-6000 auskommen muss. DSL-16000 ist aus irgendeinem Grund nicht möglich, VDSL mit 50MBit/s soll dagegen angeblich gegen einen Aufpreis von 15€ von Seiten Vodafone machbar sein. Und nun kommt Kabel Deutschland mit seiner Ankündigung das Hausnetz mit entsprechenden Anschlüssen und Multimediadosen aufzurüsten. Kabel Internet wäre dann mit bis zu 32MBit/s möglich, im Laufe des Jahres angeblich sogar mit bis zu 100MBit/s. Wenn jetzt noch der Preis stimmt, bin ich dabei :laugh:

Warum mich das Ganze überhaupt reizt? Ganz einfach, ich bin in letzter Zeit öfter auf verschiedenen Servern administrativ unterwegs und da macht sich eine lahmarschige Upload-Geschwindigkeit bei DSL-6000 echt bemerkbar. Ich wollte mich sowieso mal bei Vodafone melden (die Hotline ist ja schließlich umsonst), inwieweit ein Wechsel zu VDSL möglich sein könnte, doch nun habe ich einen Grund, etwas abzuwarten. Allerdings werden dafür im Oktober fremde Handwerker in meiner Wohnung stehen.

 

Starcraft 2 – Probekeys und Spielbericht

Ich habe es geschafft: Vor einigen Tagen habe ich die Kampagne von Starcraft 2 – Wings of Liberty erfolgreich abgeschlossen. Und ich muss sagen, es hat tierischen Spaß gemacht. Ehrlich gesagt, hätte ich nie gedacht, dass ich mal ein Starcraft-Fan werde, aber es ist geschehen. Denn die Story ist genial erzählt, nicht zu starr und linear, sondern ziemlich individuell mit netten Zwischensequenzen und Liebe zum Detail. Und auch die Errungenschaften locken einen, die Missionen noch mal auf anderen Schwierigkeitsstufen durchzuspielen und natürlich gehört zu Starcraft auch der Multiplayer-Modus im Battle.net.

Ich bin dank eines Probekeys für Starcraft 2 in den Genuss gekommen, das Spiel zu testen. Denn ein Spiel für gut 50€ einfach so kaufen, mache ich nur äußerst selten, bei Titeln, bei denen ich mir sicher bin, dass sie gut sind bzw. wo ich bereits eine Demo oder Beta gespielt habe. Mit Hilfe des Probekeys konnte ich Starcraft 2 komplett herunterladen und installieren, danach 7 Stunden spielen. Dann entschloss ich mich, mir das Spiel zu kaufen, dazu musste ich im Battle.net nur meinen Vollversions-Key aktivieren und das Spiel samt Spielstände und Fortschritte war auf unbegrenzte Spielzeit freigeschaltet. Und nun kommt es, für alle denen es ähnlich geht wie mir und erstmal in das Spiel hereinschnuppern möchten, können hier einen von zwei Probekeys gewinnen. Einfach hier kommentieren und seinen Anspruch auf einen Key anmelden, die Gewinner wähle ich zufällig aus. Den ersten Key werde ich diesen Freitag, 27.08.10, und den zweiten Key am nächsten Freitag, 03.09.10, verschenken, also pünktlich vor dem jeweiligen Wochenende, perfekte Zocker-Zeit. ;-)

 

Firefox 4 schon jetzt einsetzen

Vor einiger Zeit hatte ich bereits geschrieben, wie begeistert ich von den ersten Test-Versionen von Mozilla Firefox 4 war. Mittlerweile ist Firefox 4 Beta 3 Beta 4 erschienen. Natürlich handelt es sich dabei noch um eine Entwicklerversion, aber mit all ihren Vorteilen gegenüber Firefox 3.6 setze ich sie bereits jetzt ein. Vor allem die verbesserte schnelle Startzeit vom Firefox 4 hat es mir angetan, und auch einige andere Features, wie die neue Tab-Anordnung, gefallen mir ganz gut. Besonders sehnsüchtig hatte ich allerdings noch auf die Erweiterung XMarks für Firefox 4 gewartet. Damit kann man seine Lesezeichen, Passwörter, Tabs und Chronik zwischen mehreren Browsern, unter anderem auch Google Chrome, den ich die letzten Monate genutzt habe, synchronisieren. Aber das beste ist, auch sämtliche andere PlugIns für Firefox kann man mit Hilfe der Erweiterung Addon Compaility Reporter zum Laufen bringen. In meinem Fall laufen alle Erweiterungen, die mir wichtig sind, und nun auch mittlerweile XMarks.

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Der Acer Support

Vor einigen Wochen hatte ich das Vergnügen mich näher mit dem Service Support von Acer auseinandersetzen zu dürfen. In meiner Verwandtschaft hat sich der Akku eines nicht mal ein Jahr alten (!) Notebooks mit einem Defekt verabschiedet. Als der “Computer-Freak” in der Familie war es nun meine Aufgabe, mich um das Problem zu kümmern. Nach dem ich ein Software-Problem als Ursache ausgeschlossen hatte, musste es die Hardware sein, am wahrscheinlichsten der Akku selbst. Wie gesagt, der Laptop ist noch kein Jahr alt, es gilt also noch die Garantie. Also nahm ich Kontakt mit Acer auf, und bereits hier gab es erste Probleme: Ein Telefonat ist in Deutschland nur über eine überteuerte 0900er-Nummer möglich, also versuchte ich es über das vorgegebene Formular auf der offiziellen Support-Webseite von Acer. Hier soll man unter anderem die Seriennummer des betroffenen Notebooks eingeben, das hat leider nicht funktioniert: es kam immer wieder zu einer Fehlermeldung, die Nummer sei nicht korrekt, das war sie aber definitiv. Also musste ich Kontakt über die offizielle Acer-Email-Adresse aufnehmen. Nach ein paar Tagen scheint meine Email dann auch endlich bei der zuständigen Stelle angekommen zu sein. Aufgrund meiner Fehlerbeschreibung erkannten die Mitarbeiter von Acer, es sei ein möglicher Hardware-Defekt. Doch nun sollte man den gesamten (!) Laptop einschicken. Ich bekam eine Kunden- und eine Bearbeitungsnummer, außerdem einen Hinweis, ich solle vorsichtshalber alle Daten auf dem Gerät sichern und die Passwörter zu einer Fehlerbeschreibung dazu-schreiben. So etwas mache ich allerdings überhaupt nicht gerne, so haben die Mitarbeiter Zugriff auf ALLE (!) Daten. Es ergab sich dann aber dennoch, dass ich mich an die Anweisungen hielt, Passwörter und wichtige Daten entfernt habe, eine komplette Sicherung angelegt hab und das Notebook dann per Post abgeschickt habe. Das Paket war dann auch relativ schnell da, ich bekam eine Bestätigung per Email und per SMS. Der Laptop war dann auch innerhalb weniger Tage repariert: angekündigt waren 4-5 Werktage, gedauert hat es aber deutlich kürzer, auch der Rückversand erfolgte schnell. Als ich den Laptop nun wieder ausgepackt hatte, wollte ich sehen, was defekt war: Es war tatsächlich der Akku (ein neuer Akku ohne Notebook einschicken hätte also auch gereicht). Ein neuer Akku lag bei, ich baute ihn ein und schaltete den Laptop ein: Und was sehe ich?! Windows Vista? Bitte richten Sie Ihren Computer ein?! Alle Daten weg! Man hat das Gerät bei Acer tatsächlich platt gemacht, obwohl es ein eindeutiger Hardware-Defekt war!!! Glücklicherweise hatte ich eine Komplettsicherung des Computers (der mittlerweile mit Windows 7 ausgestattet ist) angelegt, diese konnte ich relativ schnell und problemlos wieder herstellen, dank einer (in meinen Augen) neuen Windows-Funktion namens “Windows Sicherung”. Ach ja, ganz nebenbei, als ich das Notebook zurückbekommen hat, war es Sau-dreckig!

Also im Großen und Ganzen eher eine durchschnittliche Leistung, denn der Akku wurde zwar anstandslos getauscht, aber das komplette Löschen aller Daten, der verdreckte Laptop bei Rücksendung und das übergeben aller empfindlicher Daten sind dicke Minus-Punkte!

Liebes Acer-Team, ist es nur Schikane, damit ich nicht noch einmal darauf komme, Ihre Garantie zu nutzen oder ist das einfach nur schlechter Service?

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Serverumzug – Vergleich der Anbieter

Demnächst soll mein Virtual Server von 1&1 auf einen echten dedicated Server (bzw. Root Server) umgezogen werden. Derzeit leigt mein Virtual Server bei 1&1. Eigentlich bin ich damit auch soweit ganz zufrieden, dass ich vor hatte auf einen Root Server von 1&1 zu wechseln. Ein entsprechendes Angebot von 1&1 liegt auch bereits vor. Allerdings hat 1&1 nicht unbedingt den besten Ruf im Server-Bereich, vor allem technische Nachteile sind mir dabei aufgefallen: ungünstige Partionierung der Festplatten und veraltete Betriebssysteme. Das Einrichten eines neuen Servers würde hier zunächst zu einem Upgrade-Marathon führen, um den Server auf das neueste OpenSuse zu bringen. Denn 1&1 liefert ihre Root-Server derzeit mit OpenSuse 11.0 aus, welches bereits über Jahre alt ist und somit der offizielle Update-Support vor wenigen Monaten ausgelaufen ist.

Lange Rede, kurzer Sinn: Nun habe ich einige andere Server-Anbieter verglichen. Im Moment ist allerdings noch nicht ganz klar, wie meine aktuelle Vertragslaufzeit bei 1&1 aussieht, ich hoffe ich kann den Virtual Server von 1&1 demnächst kündigen. Danach würde ich am liebsten zu einem Root-Server bei Strato wechseln:

Warum Strato?

  • aktuelle Betriebssysteme, unter anderem auch OpenSuse (scheinbar aber auch nur 11.0)
  • inkl. Parallels Plesk als Administrationsoberfläche
  • AMD Quad-Core-Prozessor
  • 4 GB Ram
  • 500 GB Speicher + 500 GB FTP-Backup

Außerdem hat der HighQ-Server SR-7 von Strato einige weitere interessante Angebote zu bieten. So kostet er im Falle einer Mindestlaufzeit von 18 Monaten die ersten 3 Monate nur 29,00€ pro Monat, danach 59,00€

Also, drückt mir die Daumen, dass ein entsprechender Umzug demnächst vorgenommen werden kann ;-) Es hängt im Moment alles an der Vertragslaufzeit von 1&1.

Übrigens gibt es hier eine interessante Vergleichsseite für Serverdienste: Server Tarife

 

Star Wars BluRay 2011 und mehr

Ja, diesmal ist George Lucas offenbar etwas schneller als bei der damaligen DVD-Veröffentlichung der “alten Trilogie”, denn die gesamte Kino-Reihe von Star Wars, d.h. Episode 1 bis 6, soll 2011 in einer BluRay-Box in HD-Qualität gebannt werden. Interessant dabei, war auch die Ankündigung und Vorführung einiger bisher absolut unveröffentlichten Szenen, die wirklich noch keiner kennt. Diese sollen laut Lucas dann als Zusatzmaterial auch der BluRay-Box beiliegen.

“Am Samstag haben Lucasfilm Ltd. und Twentieth Century Fox Home Entertainment auf der “STAR WARS Celebration V” in Florida angekündigt, dass die komplette “STAR WARS”-Saga im Herbst 2011 weltweit auf Blu-ray Disc erscheinen wird. Das “STAR WARS Blu-ray Box Set” wird alle sechs “STAR WARS”-Kinofilme in der besten Bild- und Tonqualität enthalten, zusammen mit zahlreichen Extras wie Dokumentationen, historischen “Hinter den Kulissen”-Momenten, Interviews, Rückblicken und nie zuvor veröffentlichtem Material aus den Lucasfilm-Archiven.

“Blu-ray ist der absolut beste Weg, um “STAR WARS” zu Hause zu erleben – in reiner High Definition Qualität,” sagte George Lucas, Schöpfer der “STAR WARS”-Saga. “Die Filme haben nie besser ausgesehen oder geklungen.”

Vor einigen Tagen präsentierte er dabei eine besonders interessante Szene: Darth Vader nimmt mit Luke über die Macht Kontakt auf, während dieser sein erstes eigenes Lichtschwert konstruiert:

[Leider wurde das Video bei YouTube gesperrt, aber es existiert hier ein weiterer Link: PCGames.de]

 

Geschichten aus dem Krankenhaus – Teil 2

… oder »Der Tatta und die Terror-Oma«, wie man diese Story auch nennen könnte, aber um im Schema zu bleiben, lasse ich doch den obigen Titel passend als Fortsetzung zum 1. Teil stehen.

Noch kurz vor dem Wochenende durfte mein Zimmerpartner aus dem Krankenhaus wieder nach Hause. Seine Untersuchungen waren abgeschlossen, die Weiterbehandlungen mit den Ärzten und dem Hausarzt abgesprochen. Also wurde er schon vormittags von seiner Frau abgeholt und auch der Entlassungsbrief war fertig. Nur einen kleinen Fehlalarm musste er noch auslösen, das Handy, bzw. das Steinzeit-Gerät, das an ein mobiles Telefon erinnern sollte, war verschwunden. Es tauchte dann aber wieder auf, im Spiegelschrank, klingt komisch, ist aber so… Nun hatte ich also das 2-Bett-Zimmer für mich alleine. Herrlich! Da wünscht man sich doch jedes Mal eine private Krankenversicherung… Den größten Teil des Tages bis in den Abend, ja sogar bis in die Nacht, blieb es auch dabei. Ich musste mich nicht um das TV-Programm streiten, ich konnte früh ins Bett und freute mich auf’s Ausschlafen… doch falsch gedacht, denn mitten in der Nacht, gegen 3 Uhr wurde mein neuer Mitbewohner in das Zimmer gebracht, und oweh! Ich hörte es schon an der Stimme, am Röcheln, am gesamten Umfeld: “Jetzt legen Sie mir hier so einen alten Tatta rein”, dachte ich. Ich weiß, das klingt nicht besonders nett, aber am nächsten Tag wurde mir klar, ich lag mit meiner Einschätzung völlig richtig. Dazu kam die Tatsache, dass nach einer Stunde, nach dem der Mann nun endlich im Zimmer verbracht wurde und die Frau mit Diskutieren am Ende war, die Tür zuging, Licht aus, weiterschlafen war angesagt. Doch denkste! Ich wusste nicht, dass ich nun ein Zimmer mit Waldrodung gebucht hatte. Als mich am nächsten Morgen die Krankenschwester mit dem Kopfkissen über beide Ohren auffand, sagte sie: “Daraus schlussfolgere ich, dass [der neue Mitbewohner] schnarcht.” “Ja!”, antwortete ich und wir waren beide leicht amüsiert. Nun musste ich junger Spund also mit diesem alten Mann (geschätzte 70 – 80 Jahre), und keiner von der flotten Sorte, sondern eben ein richtiger alter Tatta, auskommen. Doch das allein wäre gar nicht mal das Schlimmste, denn immerhin ist so ein Kandidat auch recht still (bis auf die erwähnte nächtliche Waldrodung), kann sich nur wenig bewegen und kaum sprechen (das ist eigentlich sogar eher traurig), aber die dazugehörige Frau war mir bereits in der Nacht davor aufgefallen: blablablabla, permanent! Egal ob doppelt oder dreifach. Und sie war auch lange und oft da, laberte ihren Gatten voll, ich bezweifle, dass er überhaupt mehr als die Hälfte davon mitbekam, egal ob bewusst ausgeblendet oder schlichtweg für ihn nicht mehr hörbar. Ab und zu drang ein “ta ta ta” aus seiner Richtung, es sollte Sprache darstellen, nach dem jeweils dritten Anlauf hatte ihn seine Frau auch endlich verstanden. Ich war an dem Tag Gott sei Dank noch viel im Haus unterwegs, hatte noch einige Untersuchungen vor mir und ging davon aus, dass ich möglicher Weise noch am selben Tag das Krankenhaus verlassen könnte. Doch leider wurde nichts daraus, nach einem Gespräch mit der Oberärztin entschied ich mich, auf ihr Anraten, doch noch hier zu bleiben, allerdings musste sich dann dringend etwas an der neuen Wohnsituation ändern. Das ging dann auch ratz-fatz, ich wurde innerhalb der nächsten 10 Minuten in ein anders 2-Bett-Zimmer umquartiert - Das Lustige hierbei war die Tatsache, dass aufgrund der kleinen Zimmer, mein alter und mein neuer Zimmergenosse erstmal in den Flur gestellt werden mussten - Diesmal kein alter Mann als Zimmerpartner,  nein ein junger Kerl in meinem Alter. Na das passt doch! Kein Zoff mehr um das Fernsehprogramm, man kann sich über normale Dinge unterhalten und man wird morgens von Schwestern erst später geweckt. Zimmer 13 ist damit offiziell das Langschläfer-Zimmer :D