Monats-Archiv: Juli 2010

 

Java Übungen im Internet

Neulich hatte ich meine Informatik 1 Klausur geschrieben, doch davor war büffeln angesagt. Nicht nur Begriffe aus der Programmierung, insbesondere Objektorientierung, waren Bestandteil der Prüfung, auch kleinere Java-Programme wurden abgefragt. Doch wie lernt man so etwas am besten? Ideal wäre es, ein paar Beispielaufgaben zu haben, an denen man üben kann. Und dafür habe ich die perfekte Webseite gefunden, bzw. Sie wurde von meiner Dozentin empfohlen. CodingBat Java, es gibt übrigens auch eine Python-Version, stellt viele Übungsaufgaben, unterteilt in mehrere Kategorien wie Arrays, Logic oder Strings, zum Progammieren bereit. Diese Aufgaben können dann sogar direkt kompiliert und von CodingBat überprüft werden. Für jede geschaffte Aufgabe gibt es dann auch ein grünes Häkchen und ab und zu, für die schweren Aufgaben, einen Stern.

Ich empfehle diese Seite jedem, der lernt mit Java zu programmieren bzw. sich in die Thematik objektorientierte Programmierung einarbeiten will.

 

Gewitter-Oma

Es handelt sich mittlerweile vermutlich um einen echten Klassiker, aber es ist immer wieder einen Blick wert.

Viel Spaß mit der Gewitter-Oma :hay:

Das Video wurde leider gesperrt.

 

Software-Tipp: KeePass(X) Passwort-Safe

Wer kennt es nicht, das leidige Problem, dass das Internet mit sich bringt, Passwörter über Passwörter, Passphrasen und verschiedenste Schlüssel. Und dann auch noch das: Man sollte niemals das selbe Passwort auf mehreren Seiten benutzen, denn man weiß nie, wie sicher die Datenbank auf der anderen Seite ist, wo das eigene Passwort liegt. Äußerst ungünstig wenn das Passwort aus der unverschlüsselten Datenbank im Klartextformat abgespeichert ist und von Hackern abgegriffen wird und dann auch noch zum Online-Banking-Account passt. Und dann sollten Passwörter auch noch Sonderzeichen, Klein- und Großbuchstaben, sowie Zahlen beinhalten und natürlich sollte das wertvolle Passwort nicht im Wörterbuch stehen, denn bei Brute-Force-Attacken ist ein Wörterbuch-Scan äußerst beliebt. Und dann sollte man das Passwort auch noch regelmäßig ändern. Aber wie soll man das alles realisieren, als normaler Mensch? Ganz einfach: Man nutzt einen Passwort-Safe, genauer den KeePass (Windows) bzw. KeePassX (Linux, Mac, Windows) Passwort-Safe.

Dieser Safe ist eine Art Datenbank für alle Passwörter, auch SSL-Zertifikate, Passphrasen oder verschiedene Schlüssel können gespeichert werden. Alle diese Daten werden in der entsprechenden Datenbankdatei automatisch verschlüsselt. Zum Öffnen benötigt man dann ein Passwort (das einzige, das man sich merken muss ;-) ) bzw. eine beliebige Datei (generierte Key-Datei, Bild, Audio, Video…) oder sogar beides. Anhand des Passwortes oder/und der Schlüsseldatei, und nur anhand dessen, kann die Datenbank dann geöffnet und entschlüsselt werden, die Passwörter sind also definitiv sicher aufgehoben. Auch das lästige Passwortausdenken entfällt, denn es gibt einen integrierten Passwortgenerator, der anzeigt wie sicher das Passwort ist, auch die Länge und Zeichen des Passwortes sind frei wählbar. Danach kann man das entsprechende Passwort in einem beliebigen Ordner mit Daten wie Benutzernamen, Webadresse, Kommentar u.v.m. abspeichern. Ein weiteres nettes Feature ist eine Art Verfallsdatum für Passwörter. Dabei handelt es sich um einen einfachen Hinweis, den das Programm ausgibt, wenn das angegebene Datum überschritten wurde. Dann wird es wieder Zeit für ein neues Passwort. Und wie bekommt man die Passwörter in den Browser zur passenden Seite? Dafür gibt es die „Auto-Type“-Funktion, einfach auf die entsprechende Webseite gehen, den Passwortsafe öffnen und einen Auto-Type durchführen, das Passwort wird nun automatisch in die Webseite eingetragen. Und was passiert, wenn ich mein Passwort in der Datenbank ausversehen gelöscht habe? Das kann eigentlich nicht passieren, der Safe hebt in der Kategorie Backup alle gelöschten Passwörter für mehrere Tage auf. Außerdem sollte man sowieso regelmäßige Backups von seinen Dateien machen, also auch von der KeePass-Safe-Datei.

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Die Gadgets sind da!

Vor kurzem veranstaltete Yomoy ein Gewinnspiel, in dem man als Blogger ein Gadget-Paket gewinnen konnte. Außerdem gab es für einen Glücklichen ein Internetradio zu gewinnen. Auch ich war scharf auf die Gadgets und auf das Internetradio, darum habe auch ich mitgemacht. Und heute morgen hat es dann an der Tür geklingelt und der Postbote stand vor der Tür, das Gadgetpaket ist da! Leider ohne Internetradio, Glückwunsch dem Gewinner.

Hier nochmal der Inhalt des Paketes:

  • ein Kühlbecher – dieser Becher kommt ins Gefrierfach und dank der Flüssigkeit im Rand des Glases wird das Getränk schön gekühlt
  • Ice Shot Glasses – Eine Art Eiswürfel-Mach-Dings-Bums fürs Gefrierfach, allerdings entstehen keine Eiswürfel sondern Eisgläser ;-)
  • ein Massage-Männi – sieht nicht nur niedlich aus, sondern läuft auf Batterien und ist äußerst entspannend
  • ein Wärmeherz – eher für den Winter als Taschenofen und kann durch heißes Wasser reaktiviert werden
  • ein Taschenlampen-Schlüsselanhänger – mit hellen LEDs und einer Solarzelle zum Wiederaufladen

An dieser Stelle ganz lieben dank an das Yomoy-Team für das Paket, die Gadgets sind außergewöhnlich und nützlich.

 

Bald geht’s los – iPad für Blogger zu gewinnen

Ein flacher Gegenstand auf einem Drehteller unter einem roten Tuch: Das verbirgt sich akutell auf der Seite Bald-gehts-los.com. Das Geheimnis soll am 01. September 2010 gelüftet werden, dann geht die neue Geschäftsidee online. Doch bis dahin ist auf die Folter spannen angesagt, und um dies zu erreichen, sollen mehr und mehr potentielle Besucher auf diese aufregende Seite aufmerksam gemacht werden. Was bietet sich da zu Zeiten des World Wide Web rund um Social Networks, Twitter & Co besser an, als ein Gewinnspiel für Blogger zu starten und diese mit etwas Glück mit einem iPad im Wert von 499€ zu belohnen. Alles was man dort tun muss, ist einen kleinen Artikel zur Seite Bald-gehts-los.com zu schreiben und sich auf der Gewinnspielseite zu registrieren.

 

[Update] Google Reader und Blogroll: Urheberrecht?

Seit ein paar Tagen nutze ich Google Reader für meine Feeds, darunter auch für die Blogs, die ich bisher abonniert habe. Nun habe ich die Option gefunden, dass man verschiedene Ordner auf öffentlich setzen kann. Also dachte ich, es wäre echt super, wenn ich alle Blogs, die ich dort verfolge hier als Blogroll einbinde. Dafür bietet Google auch eine Option an, dafür muss man den entsprechenden Ordner dann veröffentlichen, also von privat auf öffentlich setzen.

Danach kann man diesen öffentlichen Ordner als Blogroll integrieren: ABER, wie sieht es jetzt mit dem Urheberrecht der einzelnen Blogs aus? Bei der Blogroll sehe ich da kein Problem, schließlich wird nur der Titel und der Link der Blogs angezeigt. Allerdings ist damit die blöde Option verbunden, die man offensichtlich auch nicht abschalten kann, dass eine öffentliche Webseite von Google Reader „Blogs via TIIUNDER“ (das bin ich) erstellt wird. Dort sind dann die kompletten Feeds zusammengefasst und hier sehe ich Probleme mit dem Urheberrecht der verschiedenen Feeds. Ich möchte mich an dieser Stelle auch entschuldigen, falls sich meine abonnierten Blogs dadurch im Urheberrecht verletzt fühlen, ich habe nach dieser Feststellung den Ordner SOFORT wieder auf privat gesetzt.

Was ist eure Meinung dazu? Sehe ich das mit dem Urheberrecht zu eng? Wie kann ich jetzt die Blogroll am besten organisieren, ich würde sie sehr gerne mit meinen RSS-Feeds verbinden, so muss ich nicht an mehreren Stellen aktualisieren, wenn mal ein Blog hinzukommt bzw. verschwindet.

Update: Ich habe jetzt mal einen Ordner mit meinen eigenen Feeds im Google Reader veröffentlicht, damit ihr eine Vorstellung habt, welche Seite ich meine. Die folgende Seite wird dadurch von Google öffentlich zur Verfügung gestellt: Google Reader „Eigene“ via TIIUNDER. Könnt ihr euch vorstellen, dass diese Seite zu Problemen mit dem Urheberrecht einzelner Blogs führen kann?

 

Mein sozialer Ubuntu-Desktop

Mit Ubuntu 9.10 Karmic Koala führte man bei dem Linux-Betriebssystem ein Indicator-Applet ein, welches den Benutzer über verschiedene soziale Dienste informieren soll. Mit Ubuntu 10.04 Lucid Lynx wurde dieser noch weiter verbessert.

Doch was macht dieses Applet überhaupt? Es ist standardmäßig in Ubuntu aktiviert und informiert über ein Symbol und über ein Menü in der Taskleiste über verschiedene soziale Dienste, wie beispielsweise Emails und Instant-Messaging (ICQ & Co).

Doch die Perfektion ist noch nicht erreicht: So funktionierte dieses Applet bisher nur mit Evolution als E-Mail-Client, als Instant Messaging Dienst wird mittlerweile Empathy von Ubuntu bevorzugt, wobei Pidgin auch vom Applet unterstützt wird, als Twitter-Client soll Gwibber dienen.

Für mich kommen diese Programme aus verschiedenen Gründen nicht in Frage, als E-Mail-Client nutze ich Mozilla Thunderbird, zum Instant-Messaging Pidgin. Außerdem möchte ich Twitter und meine RSS-Feeds integrieren.

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Hitzebekämpfung für Nerds

In den letzten Tagen und Wochen war es extrem heiß, in meiner Ein-Zimmer-Wohnung, dessen einzige Seite ausgerechnet in Richtung Süd-West zeigt, waren es zwischenzeitlich bis zu 33°C und mehr. Und als Student der Medieninformatik und als Mensch mit verschiedenen Hobbys, die sich vor allem rund um den Computer und das Internet drehen, war Hitzebekämpfung direkt am PC geplant. Die perfekte Idee kam mir dann vor einigen Wochen in einem Mathematikseminar, als ich ein echt geniales USB-Gadget am Notebook einer Kommolitonin sah, ein USB-Ventilator mit Schwanenhals. Sowas wollte, nein, sowas MUSSTE ich auch haben. Noch am selben Tag war ich auf einem einfachen Markt und bei Media Markt auf der Suche, leider ohne Erfolg, also bestellte ich dann einen USB-Ventilator bei Amazon.

Und heute ist dieses echt geniale Tool ENDLICH bei mir angekommen.

Auch dazu gibt es eine kleine Story, denn dank TNT bzw. PIN kam der Ventilator erst heute, also über eine Woche nach der Bestellung an. Damit also genau am ersten kühleren Tag nach den Hitzewochen :supershock:

Aber dennoch: einfach anschließen, er dreht sich und kühlt.

Übrigens ist der Rotor aus einem leichten Papier-ähnlichen Material, also keine Verletzungsgefahr. ;-)

 

Horde Webmail und Plesk – Abwesenheitsnachricht

Achtung! Der Artikel bezieht sich auf Plesk 9, unter Plesk 10 und scheinbar auch Plesk 11 gibt es Fehlermeldungen in Horde, wenn man versucht eine Anwesenheitsnachricht zu setzen. In den Kommentaren gibt es ein paar Lösungsvorschläge.

Es gibt Menschen, die müssen immer und überall per EMail erreichbar sein, doch auch sie haben sich ab und zu einen Urlaub verdient und dann wäre es schön, wenn man dann über seinen Webmail-Client eine Abwesenheitsnachricht konfigurieren könnte. Das funktioniert so: Beim Empfang einer neuen EMail wird automatisch auf diese geantwortet, z.B. mit der Meldung, dass man sich gerade im Urlaub befindet und deshalb erst später antworten kann.

Nun wollte ich genau das auf einem Root Server mit OpenSUSE oder Debian (andere Linux-Distributionen sollten auch funktionieren), Plesk und Horde Webmail umsetzen. Für Horde gibt es auch ein entsprechendes Modul mit dem Namen Vacation. Für dieses Modul gibt es einige Anleitungen und Tutorials, aber keine davon bezieht sich auf eine Horde-Installation auf einem Server mit Plesk. Doch ich habe es geschafft und hier folgt eine kleine Anleitung:

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Browser-Empfehlung Teil 4 – Die Oper

Endlich geht es weiter mit meiner Blog-Reihe der Browser-Empfehlungen. Bisher habe ich die Browser Mozilla Firefox, Google Chrome und Apple Safari vorgestellt. Heute ist der vierte Browser dran: Opera.

Die Geschichte

Der Browser Opera begann im Jahr 1994 als Projekt für Forschung eines Telekommunikationsunternehmens. Nach dem Erfolg des Projekts, wurde Opera 1995 in ein eigenständiges Unternehmen ausgegliedert. Bis zum Jahr 2000 war Opera ein kostenpflichtiger Browser, doch danach reihte auch er sich in die Reihe der kostenlosen Browser ein. Doch seither scheinen die Verbreitungszahlen von Opera eher zu stagnieren, dabei vereint er viele Internetprogramme in einem. Neben der eigentlichen Browser-Funktion bietet er unter anderem auch einen Email-Client und wird noch immer weiterentwickelt. Im Laufe dieser Entwicklung entwickelte man bei Opera die Rendering-Engine Presto, die W3C-konforme Seiten, aber auch auf den Internet Explorer zugeschnittene Seiten, sauber interpretiert.

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