Browser-Empfehlung Teil 3 – Google setzt auf Chrom

Heute geht es weiter mit meiner Blogreihe zum Thema Browser bzw. Browser-Empfehlungen. Vor einigen Wochen habe ich an dieser stelle den Safari von Apple vorgestellt. Heute widme ich mich dem Google Chrome Browser.

Die Geschichte

Chrome nutzt als Engine genauso wie Apple Safari die KDE-Engine vom Konqueror-Browser, der bereits vor etlichen Jahren für Unix-Betriebssysteme entwickelt wurde. Google begann als Suchmaschine im World Wide Web und belegt heute Platz 1 der beliebtesten Suchmaschinen. Nach und nach baut Google seine Dienstleistungen aus. Seit September 2008 gehört nun auch ein eigener Webbrowser dazu: Google Chrome. Aufgrund der großen Beliebtheit und des hohen Bekanntheitsgrades der Marke Google, hat sich der neue Browser relativ schnell etabliert und gehört heute zu den bekanntesten Browser nach dem Internet Explorer und Mozilla Firefox.

Technische Details

  • verwendete Engine: KHTML
  • aktuelle Version: 4.0
  • offiziell unterstützte Plattformen: Microsoft Windows, Mac OS, Linux

Vorteile

  • mittels Plugins erweiterbar
  • tabbed Browsing
  • mehrere Sprachen
  • regelmäßige Sicherheitsupdates
  • kostenlos
  • Unterstützung moderner Webstandards
  • sehr schnelle Ladezeiten
  • es existiert eine Open-Source-Version „Chromium“

Nachteile

  • Chrome sendet Daten an Google
  • Jede Installation von Google Chrome enthält eine eindeutige ID zur Nutzeridentifizierung
  • Bei Problembericht werden unnötig viele Daten an Google gesendet
  • Nachtrag: zu wenige Privatsphäreneinstellungen
  • Nachtrag (12.06.2010): sehr eingeschränkte RSS-Feed-Verwaltung (nur über Erweiterung verfügbar)

Aktuelle Verbreitung

  • allgemein: ca. 1%
  • auf dieser Seite: ca. 0-1%

Offizielle Webseite

PG

Felix

 – Autor des Artikels

7 Reaktionen auf “Browser-Empfehlung Teil 3 – Google setzt auf Chrom

  1. Miki sagt:

    Ich hab Chrome als Standard, weil schneller. Aber gerade mit WordPress ist er immer zickig, wenn es ums Publizieren geht, da nehme ich dann den Firefox. Mit den beiden zusammen komme ich gut klar, Chrome kann auch die Lesezeichen und Passwörter aus dem FF importieren, das mache ich regelmäßig.

    Cool! Hast ja das Ajax Edit Comments!
    Auf meiner Seite ist der Google Chrome mit 1% dabei.

  2. Miki sagt:

    Aber die bisherigen Kommentare zählt er nicht, wa?

  3. Felix sagt:

    @Miki
    du kannst deine Lesezeichen auch über XMarks synchronisieren. Dann musst du das nicht mehr manuell machen.

    PS: Keine Ahnung, was mit meinem Kommentarzähler los ist :supershock:

  4. Miki sagt:

    Guck mal, wollte dich auch mal mit meinem neuen Windows 7 besuchen!! Dafür aber mit dem Fuchs! :geek:

  5. Felix sagt:

    Ich nutze mittlerweile immer häufige Google Chrome und dabei ist mir noch eine negative Sache aufgefallen: Man hat viel zu wenig Einstellungsmöglichkeiten was die Privatsphäre angeht (z.B. Cookies oder Verlauf)

  6. Miki sagt:

    Und ich kann unter Chrome keinen Artikel veröffentlichen. Bin eingeloggt, alles geht, nur veröffentlichen nicht….blöd…. :angry:

  7. […] Browser-Empfehlung Teil 3: Google Chrome (2010) […]

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