Monats-Archiv: März 2010

 

Intel-Mitarbeiter ohne Herz für Roboter

Mir ist heute eine gemeine Werbung begegnet. Darin lobt ein Intel-Mitarbeiter die neueste Core-i-Prozessoren als das beste Produkt, das sie jemals geschaffen haben. Schade nur, dass ein Intel-Roboter das mithört :-|

 

Google Chrome unknackbar?

In Kanada fand die Pwn2Own 2010 statt. Dabei handelt es sich um eine inoffizielle Weltmeisterschaft von ausgezeichneten Hackern, die versuchen, die gängigsten Browser zu knacken. Sie versuchen dabei Sicherheitslücken der Browser und der darunter befindlichen Betriebssysteme zu finden und auszunutzen. Und dabei kam es zu einem überraschenden Ergebnis: Keiner der Teilnehmer hat es geschafft Google Chrome unter Windows 7 zu knacken. Allerdings haben sich da die Hacker auch nicht herangetraut, warum kann nur spekuliert werden, denn die Details der Hacker-Meisterschaft bleiben verständlicher Weise geheim. Man kann nur davon ausgehen, dass Google Chrome bereits vor dem Versuch eines Angriffs von außen hohe Sicherheitshürden aufgebaut hat, die sogar den Profis Angst machen. Dagegen konnten der Internet Explorer 8, Apple Safari und auch der neueste Mozilla Firefox 3.6 gehackt werden, auch das iPhone blieb nicht verschont, hier wurden ebenfalls Lücken gefunden und genutzt.

 

Ungültige Verkehrsschilder

Seit dem 01.09.2009 haben jede Menge Verkehrszeichen im Straßenbild ihre Gültigkeit verloren? Wie es dazu kommen konnte? Ganz einfach: Bis 1992 wurden Schilder in alter Optik angefertigt und aufgestellt, danach dachte man sich wohl, man müsse diese Schilder modernisieren. Leider wurde der Absatz in der StVo gestrichen, der dafür zuständig war, das beide Varianten ihre Gültigkeit behalten. Hier ein paar Beispiele:

links gültig, rechts ungültig

Allerdings gilt: Egal ob Dampflok oder E-Lok, man sollte dennoch auf den Zug achten, denn der hat meistens stärkere Argumente ;-)

Und auch interessant, sobald man hinter der Geschwindigkeitsbegrenzung das Kürzel „km“ findet, hat das Schild keine Gültigkeit mehr :hay:

Scheinbar findet man noch in einigen Regionen die entsprechenden Schilder, denn man hat es teilweise versäumt, sie in den letzten Jahren auszutauschen.

Übrigens noch mehr Schilder findet ihr hier

 

US-Polizei rüstet auf – Fast schon BladeRunner

In den letzten Tagen gingen folgende News durch die Welt: BMW wird die Motoren für die künftigen Polizei-Autos der USA ausliefern. Und dabei werden die neuen Autos natürlich auch gezeigt, es handelt sich dabei um ein Fahrzeug der relativ jungen Firma Carbon Motors. Und ich muss sagen, dieses Fahrzeug sieht bombastisch aus, da fühle ich mich schon fast an Das Fünfte Element oder Blade Runner erinnert, nur eins kann das Auto noch nicht: fliegen.

 

Browser-Empfehlung Teil 3 – Google setzt auf Chrom

Heute geht es weiter mit meiner Blogreihe zum Thema Browser bzw. Browser-Empfehlungen. Vor einigen Wochen habe ich an dieser stelle den Safari von Apple vorgestellt. Heute widme ich mich dem Google Chrome Browser.

Die Geschichte

Chrome nutzt als Engine genauso wie Apple Safari die KDE-Engine vom Konqueror-Browser, der bereits vor etlichen Jahren für Unix-Betriebssysteme entwickelt wurde. Google begann als Suchmaschine im World Wide Web und belegt heute Platz 1 der beliebtesten Suchmaschinen. Nach und nach baut Google seine Dienstleistungen aus. Seit September 2008 gehört nun auch ein eigener Webbrowser dazu: Google Chrome. Aufgrund der großen Beliebtheit und des hohen Bekanntheitsgrades der Marke Google, hat sich der neue Browser relativ schnell etabliert und gehört heute zu den bekanntesten Browser nach dem Internet Explorer und Mozilla Firefox.

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Homers Weisheit des Tages 11

Das Video wurde leider gesperrt.

 

Weg mit der Vorratsdatenspeicherung

Heute hat das Bundesverfassungsgericht das umstrittenen Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung von Telekommunikationsdaten gekippt. Damit dürfen keine Telefon- und Internetdaten der Bürger ohne begründeten Verdacht mehr gespeichert werden. Der größte Teil des Gesetzes ist nicht mit Artikel 10 Absatz 1 des Grundgesetz (Post- und Fernmeldegeheimnis) vereinbar und die bereits gespeicherten Daten seien umgehend zu vernichten und dürfen nicht für die entsprechenden Ermittlungszwecke genutzt werden. Damit hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe einmal mehr seine Daseinsberechtigung bestätigt.

Allerdings ist der Kampf gegen die Vorratsdatenspeicherung noch nicht zu 100% gewonnen, denn derzeit existiert eine EU-Richtlinie auf der das verfassungswidrige Gesetz basierte. Diese Richtlinie sollte ebenfalls aufgehoben werden, damit befasst sich nun weiterhin der AK Vorratsdatenspeicherung.