Browser-Empfehlung Teil 1 – Der Feuerfuchs

Vor kurzer Zeit habe ich an dieser Stelle über den Internet Explorer und seine negativen Eigenschaften berichtet. Daher möchte ich hier nach und nach einige interessante Webbrowser etwas detaillierter vorstellen. Heute werde ich mit einem der beliebtesten Browser beginnen: dem Mozilla Firefox.

Die Geschichte

Bereits in den 1990er Jahren gab es einen Browser, der dem Internet Explorer den Rang ablief: Netscape Navigator. Als die Entwicklung des Browsers eingestellt wurde und man den Code offen zur Verfügung stellte, fackelte Mozilla nicht lange und übernahm diese Wertvollen Grundlagen. Zwar wurde zwischenzeitlich der Netscape Browser entwickelt, aber auch dieser existiert mittlerweile nicht mehr. Als der Netscape Browser entgültig begraben wurde, empfahl man seinen Nutzern den Umstieg auf den Mozilla. Bei Mozilla vereinte man aber zunächst in der Mozilla Suite Webbrowser, Email-Client und andere Internetsoftware. Doch im Jahr 2002 schwenkte man um und entwickelte diese Software getrennt, der Mozilla Firefox war, zunächst unter den Namen Phoenix und Firebird, geboren.

Technische Details

  • verwendete Engine: Gecko
  • aktuelle Version: 3.6 Namoroka
  • offiziell unterstützte Plattformen: Microsoft Windows, Linux, MacOS X
  • Mindestanforderung: Intel Pentium 233Mhz, 64MB RAM, 52MB HDD

Vorteile

  • offener Quellcode
  • Plattform-unabhängig
  • mittels Addons erweiterbar
  • erstellen und nutzen eigener Designs
  • regelmäßige Sicherheitsupdates
  • tabbed Browsing
  • bis zu 64 Sprachen (offiziell)
  • freie Software / kostenlos
  • es existiert eine portable Version
  • Phishing- und Malware-Schutz
  • schrittweise Implementierung moderner Webstandards (HTML5, CSS3 usw)
  • Wiederherstellung nach Programmabsturz

Nachteile

  • teilweise hohe Rechenlast
  • teilweise sehr hohe Arbeitsspeicherbelegung
  • keine offizielle 64 Bit-Version

Aktuelle Verbreitung

  • Allgemein ca. 25%
  • auf dieser Seite ca. 35%

Offizielle Webseite

PG

Felix

 – Autor des Artikels

9 Reaktionen auf “Browser-Empfehlung Teil 1 – Der Feuerfuchs

  1. Miki sagt:

    :smile: guck mal, mal Google Chrome ausprobiert, :fools: aber ich bleib dem Fuchs treu…

  2. Felix sagt:

    Ich bleibe auch beim Fuchs, allerdings spiele ich mit dem Gedanken, früher oder später auf den Chrome umzusteigen, da warte ich allerdings darauf, dass eine finale Version für XMarks erscheint (zum synchronisieren der Lesezeichen). Naja, vielleicht stelle ich den Browser ja im nächsten Teil vor :innocent:

  3. Miki sagt:

    stimmt, der Chrome fetzt, nicht so viel Geschnörkel drumrum….

  4. Thomas sagt:

    Der Fox ist sicher eine gute Wahl. Wobei Safari ja auch nicht schlecht sein soll, wann man auf die ganzen FF Plugins verzichten kann :smile:

  5. Felix sagt:

    Mit dem Safari hab ich persönlich bisher kaum gearbeitet, habe ihn nur ab und zu zur Überprüfung von Webdesigns offen. Aber auch da gibt es einige nette Features. das Überzeugendste beim FF ist aber wohl wirklich die breite Addon-Palette.

  6. Nils sagt:

    Ja der Fuchs ist wirklich ein bisschen Speicherlastig (ca. 110mb bei mir) aber das macht mir nichs aus solange er über simple Webcodes Fehler drüber lesen kann und trotzdem alles schön und richtig darstellt.

    • Felix sagt:

      @Nils
      Das stimmt schon, der Firefox ist nicht ganz so pingelig, wenn man kleinere Fehler macht und das kann in einem CMS wie WordPress schnell passieren. Man hat ja nicht immer die Standards zur Hand ;-) Aber wenigstens kann man sich beim Fuchs auch bei den Standards sicher sein, das ist ja auch nicht bei jedem Browser der Fall :innocent:

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