CMS: Fluch oder Segen?

Als Hobby-Programmierer war ich in der Vergangenheit immer der Meinung, man solle alles selber machen, was man kann. Als ich mir dann vor einigen Jahren nach und nach PHP aneignete und meine eigene Webseite schrieb, wollte ich alles selbst programmieren. Auf diese Art und Weise konnte ich mir sicher sein, was meine Seite kann und was sie nicht kann, wie sie funktioniert und dass es individuell auf mich zugeschnitten ist. Doch in letzter Zeit gab es mehr und mehr Probleme, vor allem Zeit-Nutzen-Probleme. Man sitzt Stunden an den eigenen Skripten, bis man nur noch Zahlen, Schleifen, Anweisungen, Variablen & Co vor sich sieht, die Augen brennen und der Kopf brummt. Sogar abends im Bett lassen einen diese Dinge nicht mehr los und man programmiert im Traum weiter. Zugegeben, es macht tierischen Spaß, aber mit zunehmenden Besucherzahlen und einem immer größer werdenden Umfang der eigenen Seite, wird ein Programmierer alleine nicht mehr fertig. Deshalb ist es in dieser Branche wohl auch üblich, dass man im Team arbeitet.

Daher setze ich mich bereits seit einigen Monaten mehr und mehr mit sog. Content Management Systemen auseinander, denn diese werden auch von Wordpress Logo 2professionellen Webentwicklern mehr und mehr genutzt. Warum? Ganz einfach: Warum das Rad mehrfach neu erfinden? Es ist doch viel einfacher von PlugIns und Codes anderer zu profitieren und wenn man dann noch nebenbei selber programmieren kann, kann man immer noch eigene Programme schreiben und die Skripte Fremder modifizieren. So habe auch ich mich nun entschlossen auf mein erstes CMS umzusteigen, WordPress, und siehe da, es funktioniert und auch hier waren meine PHP-Kenntnisse ganz praktisch.

Aber eines sollte man wohl auch erwähnen: Bei eigenen Skripten hat man einen entscheidenen Sicherheitsvorteil, fremde Angreifer oder auch Spammer kennen deine Skripts nicht so gut, da sie kaum bzw gar nicht verbreitet sind. So bin ich bereits nach nur einem Tag WordPress Opfer eines Spams geworden, das ist mir bei meinen eigenen Skripten verdammt selten passiert. Auf der anderen Seite sollte man sich aber hier bewusst sein, dass man sehr schnell eine Sicherheitslücke im eigenen Quelltext durch kleine Fehler oder Unwissenheit verursachen kann.

Übrigens beschäftige ich mich auch aufgrund meiner Tätigkeit als selbstständiger Webentwickler zunehmend mit dem Thema. Dabei sind mir auch viele andere CMS und Frameworks aufgefallen. Darunter unter anderem Typo3, ModX, Joomla … Daher würde mich auch eure Meinung zum Thema CMS brennend interessieren!

PG

Felix

 – Autor des Artikels

Eine Reaktion auf “CMS: Fluch oder Segen?

  1. Miki sagt:

    Und nicht zu vergessen, dass du meine Seite auch komplett auf WordPress umgebastelt hast und ein schönes Design daraus gemacht hast.
    Ich hab – nach der Panne mit dem ersten Anti-Spam Plugin- jetzt wohl auch ein funktionstüchtiges am Start, hatte heute jede Menge Spam bei den Kommentaren (vorher).
    Aber es gibt noch viel zu tun! ;-)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

:alien: :angel: :angry: :annoyed: :left: :right: :blush: :carefree: :cool: :cry: :devil: :laughdevil: :fools: :geek: :hay: :innocent: :laugh: :love: :shock: :offended: :sad: :sick: :unhappy: :silly: :smile: :speechless: :supershock: :-o :teasing: :wink: :zombie: :zzz: :-* xD :nomnomnom: :oh: :ghost: :teddy: :fussball: :ubuntu: :piratenpartei: