Monats-Archiv: November 2009

 

Tage wie diese

Wer kennt es nicht? Tage wie diese, damit meine ich Tage an denen es einem einfach nur schlecht geht.

Ich habe solche Tage gerade hinter mir, und das ausgerechnet am Wochenende. Bereits der Freitag fiel mir nicht leicht, aber ein interessanter Workshop bei meinem Studium lenkte mich über den Tag erfolgreich ab. Aber dann folgte der Samstag: Ein Samstag mit Bauchschmerzen, mit Übelkeit, Dauermüdigkeit und darausfolgender Frustration nahe der Depression, denn am Abend wird mir klar „Ich habe heute nix sinnvolles geschafft“. Der Sonntag war noch schlimmer, morgens war zunächst alles in Ordnung, doch nach einer guten Stunde war ich völlig platt und … wieder nix sinnvolles geschafft: Nicht an meinen Webprojekten gefummelt, nichts für das Studium nach- bzw. vorgearbeitet …

Heute geht es mir schon wieder besser, allerdings bin ich noch etwas duselig, aber auch das wird sich hoffentlich noch bessern, mir würde außerdem der eine oder andere Sonnenstrahl gut tun. Aber morgen ist dann alles wieder in bester Ordnung, das ist ein Befehl an mich selbst. :laughdevil:

 

Achmed – Der tote Terrorist

In Zeiten der allgemeinen Angst vor dem internationalen Terrorismus muss man auch einfach mal Humor beweisen. ;-)

 

Homers Weisheit des Tages 1

Als großer Fan der beliebtesten Fernsehfamilie Amerikas, den Simpsons, bringe ich nun in regelmäßigen Abständen Homers Weisheiten. Hier kommt seine erste Weisheit:

Das Video wurde leider gesperrt

 

Deutscher Medienzirkus in der Politik

Vor etwa einem Monat wurde das neue Kabinett bzw. dessen Mitglieder bekannt gegeben. Darunter befand sich auch eine interessante Personalie für den Finanzminister, Wolfgang Schäuble, der sich in den Jahren davor als Innenminister betätigte. Nicht nur dass dieser Mann offenbar ein außergewöhnliches Talent für die innere Sicherheit UND die Finanzsituation Deutschlands hat, lässt den Bürger tiefer nachdenken. Nein, vielen, ja sogar mir, obwohl es noch vor meiner politisch-interessierten Zeit war, fällt da ein gewisser Spendenskandal der CDU ein, in dem auch ein gewisser Herr Schäuble beteiligt war.

Am 2. Dezember 1999 wurde Schäuble im Rahmen einer Sitzung des Deutschen Bundestages durch Zwischenrufe des Abgeordneten Hans-Christian Ströbele auf seine Kontakte zum Waffenhändler Karlheinz Schreiber angesprochen. Wolfgang Schäuble äußerte in öffentlicher Sitzung vor dem Deutschen Bundestag, er habe „irgendwann im Spätsommer oder im Frühherbst 1994“ bei „einem Gesprächsabend in einem Hotel in Bonn […] einen Herrn kennengelernt, der sich mir als ein Mann vorgestellt hat, der ein Unternehmen leitet. Ich habe später festgestellt, daß es dieser Herr Schreiber war. […] Auf der damaligen Veranstaltung bin ich Herrn Schreiber begegnet. Das war es.“

Quelle Wikipedia

Doch offenbar war keiner der deutschen Journalisten auf der Pressekonferenz, auf der auch das neue Kabinett bestätigt wurde, in der Lage den selben Gedanken zu verfolgen. Stattdessen musste sich ein ausländischer Journalist zu dem Thema äußern und nach-haken, bekam allerdings keine Antwort.

Diese Frage wurde übrigens kaum in den Medien weiterverfolgt, aber vor wenigen Tagen war Wolfgang Schäuble zu Gast bei Maybrit Illner. Hier wird das Thema in der Schlussrunde erneut aufgegriffen und der deutsche Qualitätsjournalismus beweist einmal mehr was er (nicht) kann, nach-haken. Es wird als Abschlussfrage nach dem entsprechenden ausländischen Journalisten gefragt und Herr Schäuble scheint den Vorfall nicht zu kennen, aber auch das ist nicht gerade glaubwürdig. Dass dieser Herr hier so herumeiert und kein anständiges Wort über die Lippen bringt, ist für mich keine Überraschung, ich habe es nicht anders erwartet, aber wie schnell sich Frau Illner unterbuttern lässt und aufgibt zeigt die Ware Situation des sog. „Qualitätsjournalismus“ in Deutschland, aber seht selbst.

 

Übergewichtig in einer Achterbahn

Vor einiger Zeit bin ich über dieses Video gestolpert.
(Das Video wurde leider gesperrt)

Ich finde das Video ja irgendwie lustig, auch wenn es ein wenig makaber wirkt. :hay:

Aber da sieht man auch einmal, wo Fettleibigkeit hinführen kann ;-)

 

CMS: Fluch oder Segen?

Als Hobby-Programmierer war ich in der Vergangenheit immer der Meinung, man solle alles selber machen, was man kann. Als ich mir dann vor einigen Jahren nach und nach PHP aneignete und meine eigene Webseite schrieb, wollte ich alles selbst programmieren. Auf diese Art und Weise konnte ich mir sicher sein, was meine Seite kann und was sie nicht kann, wie sie funktioniert und dass es individuell auf mich zugeschnitten ist. Doch in letzter Zeit gab es mehr und mehr Probleme, vor allem Zeit-Nutzen-Probleme. Man sitzt Stunden an den eigenen Skripten, bis man nur noch Zahlen, Schleifen, Anweisungen, Variablen & Co vor sich sieht, die Augen brennen und der Kopf brummt. Sogar abends im Bett lassen einen diese Dinge nicht mehr los und man programmiert im Traum weiter. Zugegeben, es macht tierischen Spaß, aber mit zunehmenden Besucherzahlen und einem immer größer werdenden Umfang der eigenen Seite, wird ein Programmierer alleine nicht mehr fertig. Deshalb ist es in dieser Branche wohl auch üblich, dass man im Team arbeitet.

Daher setze ich mich bereits seit einigen Monaten mehr und mehr mit sog. Content Management Systemen auseinander, denn diese werden auch von Wordpress Logo 2professionellen Webentwicklern mehr und mehr genutzt. Warum? Ganz einfach: Warum das Rad mehrfach neu erfinden? Es ist doch viel einfacher von PlugIns und Codes anderer zu profitieren und wenn man dann noch nebenbei selber programmieren kann, kann man immer noch eigene Programme schreiben und die Skripte Fremder modifizieren. So habe auch ich mich nun entschlossen auf mein erstes CMS umzusteigen, WordPress, und siehe da, es funktioniert und auch hier waren meine PHP-Kenntnisse ganz praktisch.

Aber eines sollte man wohl auch erwähnen: Bei eigenen Skripten hat man einen entscheidenen Sicherheitsvorteil, fremde Angreifer oder auch Spammer kennen deine Skripts nicht so gut, da sie kaum bzw gar nicht verbreitet sind. So bin ich bereits nach nur einem Tag WordPress Opfer eines Spams geworden, das ist mir bei meinen eigenen Skripten verdammt selten passiert. Auf der anderen Seite sollte man sich aber hier bewusst sein, dass man sehr schnell eine Sicherheitslücke im eigenen Quelltext durch kleine Fehler oder Unwissenheit verursachen kann.

Übrigens beschäftige ich mich auch aufgrund meiner Tätigkeit als selbstständiger Webentwickler zunehmend mit dem Thema. Dabei sind mir auch viele andere CMS und Frameworks aufgefallen. Darunter unter anderem Typo3, ModX, Joomla … Daher würde mich auch eure Meinung zum Thema CMS brennend interessieren!

 

Willkommen bei WordPress

Wordpress Logo

Es ist vollbracht! Ich habe endlich meinen Blog auf WordPress umgezogen. Nachdem ich bereits bei Miki tatkräftig beim Umzug geholfen habe, habe ich mich entschlossen, das selbe auch auf meiner Seite zu tun. Es hat einige Zeit und Mühen gekostet, aber es hat sich gelohnt. In Zukunft werde ich dann auch wieder häufiger bloggen, versprochen ;-) Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Ich kann PlugIns nutzen und ich kann komfortabler bloggen als vorher. Außerdem habe ich große Teile des alten Designs übernommen, damit man sich bei mir auch heimisch fühlt. :laugh:

 

Liebe ist nicht mehr für alle da

Liebe ist für alle daAm 16. Oktober erschien das neue Album mit dem Titel Liebe ist für alle da von Rammstein. Bereits wenige Wochen zuvor wurde die erste offizielle Single Pussy vorgestellt. Und nun ist die Liebe plötzlich nicht mehr für alle da, denn die Familienministerin Ursula von der Leyen ließ das Musikalbum auf den Index für jugendgefährdende Medien setzen.

Nun, schon einige Musiker sind auf dem sog. Index gelandet, doch die Begründung für den aktuellen Fall, zeigt eindeutige Inkompetenz und Willkür auf:

„Die Band verbreite jugendgefährdende Darstellungen von Sado-Maso-Praktiken und animiere zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr“

Eine solch lapidare Begründung von einer offiziellen Behörde mit großem Einfluss ist mir bisher noch nicht untergekommen. In keiner Zeile der Musik des neuen Albums wird zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr oder zu Sado-Maso-Praktiken aufgerufen.
Doch man sollte vielleicht nicht vergessen, wer hier für diesen Fall verantwortlich ist. Eine Frau, genauer eine Christdemokration, die offenbar im 19.Jh. stecken geblieben ist und an Prüderie leidet und eine Frau, die auch der Meinung ist, dass Kinderpornographie im Internet den normalen Internetnutzer „anfixe“, also zu einem Pädophilen mache.