Monats-Archiv: Oktober 2009

 

Kreativ Blogger Award

Kreativ Blogger Award

Mir wurde gestern der „Kreativ Blogger Award“ verliehen. Dieser Award hat allerdings einen lustigen Nebeneffekt, denn ich muss, ähnlich wie in einem Kettenbrief ;-) einige Aufgaben erledigen.

1. Bedanke dich bei der Person, die ihn dir verliehen hat.
2. Kopiere das Logo und platziere es in deinem Blog.
3. Verlinke die Person, von der du ihn bekommen hast.
4. Nenne 7 Dinge über dich, die anderen noch nicht bekannt sind.
5. Nominiere 7 ‘Kreativ Bloggers’.
6. Verlinke diese Blogger bei dir.
7. Benachrichtige die 7 durch einen Kommentar.

1. Besten Dank an Miki, die mir den Award verliehen hat.

2. erledigt

3. Hier noch einmal der Link: Miki

4. Sieben Dinge, die noch keiner über mich weiß:

  • Ich fahre gerne Auto…
  • welches demnächst zur Inspektion muss
  • Ich bin Ossi…
  • und mag dennoch keine Bananen
  • Ich bin heimlicher Fan von Hertha BSC…
  • denn ich mag meine Heimat Berlin
  • Ich bin Einzelkind

5. und 6.

  • Miki – Ein Blog aus dem echten Leben
  • asuROCKS.de – Hier beeindruckt schon allein das Webdesign
  • Meinungsblog – Ein Blog, dem ich täglich einen Besuch abstatte
  • Ansichten eines Piraten – Piratige Kritiken zur aktuellen Politik in Deutschland
  • Häkelschwein – Lustig, einfach was zum Lachen
  • MusikDieb – Weniger ein Blog, aber sehr kreative Ideen rund um freie Musik
  • Netzpolitik – Einer der ganz großen Blogs rund um das Internet

7. Wird erledigt ;-)

 

Weltbester Blogartikel – Halbfinale

Weltbester BlogartikelBereits vor einigen Tagen hat bei Das Meinungsblog das Halbfinale der Aktion Weltbester Blogartikel aller Zeiten begonnen. Auch einer meiner Artikel befindet sich unter den Nominierungen.

Ich schrieb am 15. Juli 2009 über die Medien, vor allem im Visier waren dabei die Printmedien und das Fernsehen:
Medien – Ausgewählte Berichterstattung

Lest doch den Artikel, wenn ihr es noch nicht getan habt, und wenn er euch gefällt, dann stimmt bei Das Meinungsblog – Weltbester Blogartikel ab. (Beitrag 78)

Übrigens: Als ich den Artikel schrieb, konnte ich mir noch nicht sicher sein, dass ich ein Studium im Bereich der Medienwissenschaften beginnen werde, aber auch das ist mit dem Studiengang Medieninformatik an der HTW Berlin, den ich seit Oktober 2009 besuche, eingetreten.

 

Wo die Meinungsfreiheit nicht gilt

Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten … GG. Art. 5 Abs. 1

Wie man sieht, ist das Recht auf freie Meinungsäußerung bereits im Grundgesetz festgeschrieben. Doch wie weit gilt dieses Recht wirklich?

Im folgenden Blog werde ich einige reale und fiktive Beispiele anführen. Ich möchte hiermit ausdrücklich klarmachen, dass ich nicht die Meinung dieser Beispiele vertrete, sondern sie lediglich als Beispiel nutze.

Es ist wahr, in der Bundesrepublik Deutschland darf man seine Meinung frei äußern und muss keine Angst haben, dafür von der Staatsgewalt bestraft zu werden. Aber hier gibt es bereits eine erste Ausnahme: Sobald man eine Meinung äußert, die der sogenannten Volksverhetzung gleich kommt, ist es nach deutschem Recht eine Straftat. Wenn eine Person z.B. den Holocaust leugnet, kann sie dafür vom deutschen Rechtssystem zur Rechenschaft gezogen werden. Aber das soll nicht das Thema dieses Blogs sein.

Ich verfolge seit einiger Zeit den interessanten Gedanken, dass man seine Meinung zwar frei äußern darf, aber damit in der Gesellschaft und im Berufsleben erhebliche Probleme bekommen kann.
Oft werden wir in den Medien davor gewarnt, zu viele Informationen über sich, vor allem im Internet, preis zugeben. Dazu gehört vor allem auch die politische Einstellung. Denn wer sich im Internet oder auf andere Art und Weise frei über seine politische Ausrichtung äußert kann schwerwiegende Probleme bekommen.
Wer sich beispielsweise einer rechtsextremen Partei verbunden fühlt und dies auch kundtut, wird ein Problem in unserer Gesellschaft haben, da ein großer Teil der deutschen Bevölkerung dieses nicht akzeptieren kann.
Aber auch wer seine politische Ausrichtung in etablierten bzw. gemäßigten Parteien bekanntgibt, könnte den einen oder anderen Nachteil spüren. So bewirbt sich beispielsweise Bewerber XY bei einem renommierten Mittelstandsunternehmen, welches die politischen Programme der FDP unterstützt. Dieser Bewerber hat aber nun im Internet verlautbaren lassen, dass er Die Linke wählt. Dann kann es durchaus passieren, dass der Vorsitzende des entsprechenden Unternehmens dann zu sich sagt, er wolle keinen „Kommunisten“ in seinen Reihen beschäftigen.
Nun möchte ich aber zu einem aktuellen Beispiel kommen: Thilo Sarrazin, ehemaliger Finanzsenator Berlins und Mitglied des Vorstandes der Bundesbank. Vor einigen Wochen äußerte er seine Meinung bzgl. Ausländer in Berlin auf sehr drastische und klare Art und Weise. Als das betreffende Interview erschien, war die Entrüstung groß, denn sobald in unserer Gesellschaft das Thema Ausländer aufgegriffen und dann auch noch so überspitzt formuliert wird, wie von Herrn Sarrazin geschehen, wird das ganz schnell als Rassismus dargestellt. Auch die Medien tragen dazu bei, dass nahezu jeder Bundesbürger dieses mitkriegt. Nun bekommt Thilo Sarrazin die Konsequenzen seiner Meinungsäußerung zu spüren, in der deutschen Gesellschaft wird er teilweise gemieden (z.B. von Kollegen und Politikern), er wird von vielen ausländischen Mitbürgern verachtet und seine Befugnisse in seinem Beruf wurden beschnitten.

Wir sehen also, dass in der Bundesrepublik Deutschland zwar ein Recht auf die freie Meinungsäußerung existiert, aber wir sehen auch welche gesellschaftlichen und beruflichen Konsequenzen damit einhergehen können. Wenn dieses Grundrecht erreichen sollte, dass man sich völlig angst-frei über bestimmte Themen unterhalten kann, dann reicht es in dieser Form offenbar nicht aus. Wir als Gesellschaft müssen auch mit extremen Meinungen klarkommen, uns austauschen und überzeugen.
Wir brauchen Toleranz und keine Tabus

 

Der Umstieg – Gar nicht so schwer

Ubuntu - Linux for human beingsEs ist soweit, in diesem Monat erscheint Windows 7 und alle freuen sich auf die neueste Version des Betriebssystems des Monopolisten Microsoft. Zugegeben, offenbar läuft es wesentlich stabiler als sein Vorgänger Windows Vista und Windows ist und war schon immer benutzerfreundlich. Aber dennoch war ich, als „Computer-Freak“, nie zufrieden mit Windows. Zu viele versteckte Vorgänge und Prozesse, zu viel Datenmüll und vor allem zu kommerziell.
Daher habe ich mich vor einigen Monaten zum vollständigen Umstieg auf Linux entschieden, genauer gesagt auf die Distribution Ubuntu.
Meine erste Erfahrung mit Linux machte ich im Jahr 2005 mit Ubuntu 5.10. Damals setzte ich meinen ersten eigenen Webserver mit diesem Betriebssystem auf. In den letzten Jahren konnte ich dadurch schon erste Erfahrungen damit sammeln. Außerdem hat sich Ubuntu in der letzten Zeit stark weiterentwickelt. Vor allem die Benutzeroberfläche und Hardwarekompatibilität wurde erheblich verbessert. Daher entschloss ich mich, doch endlich Ubuntu als Hauptsystem zu nutzen.
Doch darauf muss man sich vorbereiten, man benötigt Alternativen zu verschiedenen Programmen, die auch unter Linux laufen. Da bietet sich vor allem OpenSource-Software an. So gewöhnte ich mich bereits unter Windows langsam an GIMP, an Eclipse und an OpenOffice.
Zum Schluss war der Umstieg gar nicht so schwer. Als Hauptsystem nutze ich nun Ubuntu 9.04 mit den oben genannten Programmen und man entdeckt von Tag zu Tag mehr, der Computer läuft stabil und stürzt nicht ab und Software lässt sich sauber ohne Rückstände entfernen, außerdem kann man auf leichte Art und Weise eigene Skripts benutzen.
Als zweites Betriebssystem läuft nebenbei übrigens Windows XP, welches ich aber mittlerweile nur noch für meine Computerspiele einsetze.
Und nun nach einigen praktischen Monaten, kann ich den Einsatz von Linux bzw. Ubuntu nur empfehlen, allerdings sollte man dazu auch etwas Ahnung von Computern haben.
Also an alle, die der Gedanke reizt: Tut es einfach, steigt um