Service-Wüsten – Monopole – Deutsche Bahn

Bereits seit einiger Zeit plane ich meine Anreise für die GamesCom 2009 in Köln vom 21.-23. August 2009. Ich habe mich entschieden mit der Deutschen Bahn zu fahren.
Bereits vor einigen Wochen recherchierte ich im Internet auf der Webseite der Deutschen Bahn nach einer möglichst günstigen Verbindung, sowohl Hin- als auch Rückfahrt.
Erster Versuch: Berlin Ostbahnhof – Köln Messe/Deutz. Hier fiel mir bereits auf, dass der Preis in der 1. Klasse dank Dauer-Spezial gut 50€ günstiger ist als in der 2. Klasse, denn hier war kein einziges „Sparangebot“ verfügbar.
Zweiter Versuch: Berlin Hauptbahnhof – Köln Hauptbahnhof. Da sahen die Möglichkeiten schon ganz anders aus. Dank diverser Angebote war hier bis vor einigen Wochen noch eine Verbindung von ca 100€ möglich. Ich wollte das Ticket allerdings nicht online buchen, da man sich dafür online anmelden müsse. Daher hatte ich vor, im Laufe der Woche zu einem Bahnhof zu fahren, um mir das nötige Ticket an einem Fahrkartenschalter zu holen. Nach dem ich das diese Woche nicht geschafft habe, zum
dritten Versuch: Nach wie vor Berlin Hauptbahnhof – Köln Hauptbahnhof. Heute musste ich feststellen, dass sich die Preise geändert haben. Plötzlich ist das billigste Angebot 130€. Wie das sein kann? Man muss bei der Bahn eben ins Klein-gedruckte schauen: „begrenztes Fahrkartenkontigent“. Das bedeutet wohl, dass die billigeren Tickets schon ausverkauft sind. Aber es sind doch noch Plätze frei? Nur eben teurer. Komisch, werden die billigeren Passagiere auf dem Viehwagon transportiert? Oder wie kommt es dazu, dass evtl. mein Sitznachbar gut 30€ weniger bezahlt hat als ich, obwohl wir ein und den selben Service nutzen? Das ist eine sehr unübersichtliche und komische Preispolitik.
Nachdem ich das sah, wollte ich meine Fahrkarte doch schnell online buchen. Doch das erwies sich als fataler Fehlschlag, vor allem für meinen Blutdruck. Zunächst suchte ich die nötige Verbindung heraus, dazu Hin- und Rückfahrt, danach alle möglichen Sparangebote anklicken und Sitzreservierungen sichern, ein Klick auf Weiter. Hier kam der Hinweis, dass man ohne Anmeldung nur per Kreditkarte bezahlen kann, bei Lastschrift müsse man sich anmelden. Da ich keine Kreditkarte besitze, habe ich mich für das Lastschriftverfahren nach Anmeldung entschieden. Nun braucht man plötzlich eine BahnCard oder nimmt per Unterschrift am Lastschriftverfahren teil. Aber das würde mir nun alles doch zu lange dauern, da ich dann die Karten erst nach dem Wochenende buchen könnte und möglicher Weise plötzlich 150-200€ bezahlen müsste (wir erinnern uns: für den selben Service, wie vor einer Woche mit 100€). Daher werde ich die Karten morgen doch an einem Fahrkartenschalter kaufen.
Aber nun würde ich gern mein neu-erstelltes Kundenkonto der Bahn löschen, doch auch da gibt es wieder Probleme: Das Passwort stimmt angeblich nicht, aber ich bin mir sicher, dass es stimmt. Das Kapitel bleibt, nach einer Email an die Online-Service, also noch offen…

PG

Felix

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