Monats-Archiv: Januar 2009

 

Mein eigener IMAP-Server

Seit gestern abend bzw. nächtlicher harter Kopfarbeit, hab ich nun einen eigenen IMAP-Server zum Laufen gebracht. Jetzt ist natürlich die Frage: Was ist ein IMAP-Server?
„Die Abkürzung IMAP steht für Internet Message Access Protocol. Das Anwendungsprotokoll erlaubt den Zugriff auf und die Verwaltung von empfangenen E-Mails, die sich in einem Postfach auf einem Mailserver befinden.“
Quelle: Wikipedia

Der Vorteil an einem IMAP-Postfach ist, dass man dort seine EMails mittels eines EMail-Clients, wie z.B. Mozilla Thunderbird oder Microsoft Outlook, verwalten kann und dies zentral auf dem Server geschieht. Jede Änderung, die man dort also vornimmt geschieht zentral und kann von jedem beliebigen Rechner vorgenommen werden. Das ist besonders von Vorteil, wenn man mit mehreren PCs arbeitet und von jedem dieser PCs seine EMails verwalten will. Die Alternative dazu bildet POP3, welches häufig vom Normalbenutzer verwendet wird. Dort werden die Emails vom entsprechenden Server heruntergeladen und lokal verarbeitet, man hat also keine zentralen EMails. Übrigens bieten viele EMail-Anbieter ebenfalls IMAP-Server an, so z.B. Arcor, GMX oder Web.de.

Nun zu meinem Fall:
Ich habe jetzt also einen IMAP-Server auf meinem Ubuntu-System zu laufen. Dieser ruft mittels fetchmail all meine EMail-Konten per POP3 ab und legt sie dann auf meinem Server ab. Danach übermittelt postfix diese EMails in einem zentralen Ordner ab, welcher dann vom IMAP-Server dovecot verwaltet wird. Diesen Server kann ich dann mit meinem EMail-Client (Thunderbird) sowohl im lokalen Netz als auch im Internet abrufen und verwalten. Das funktioniert aber natürlich nur mit dem entsprechenden Passwort ;-)

Aber warum mache ich es so kompliziert, wenn doch soviele EMail-Anbieter bereits IMAP anbieten?
Nun, die Antwort ist für mich simpel: So liegen MEINE EMails zentral auf MEINEM Server. Dort kann ich sie unter anderem auch sichern (Backup) und muss keine Angst haben, dass ein Server bei beispielsweise Arcor oder GMX abschmiert…

 

Jetzt aber: ordentliches Backup

Bereits vor einigen Tagen war ich der Meinung, ich hätte eine gute Backup-Lösung für meinen Webserver gefunden. Allerdings hatte das Programm NSsbackup noch unzählige Bugs und brachte mir ständig Fehlermeldungen. Außerdem haben einige Einstellungen einfach nicht funktioniert!

Nun habe ich, erstmals in meinem Leben, ein Shell-Skript für Ubuntu geschrieben. Dieses führt nun folgende Befehle hintereinander aus:
mount – Hängt meine externe Netzwerkfestplatte ein
mkdir – Erstellt ein neuen Ordner für das aktuelle Backup (mit Datum)
mysqldump – Sichert meine MySQL-Datenbanken
tar | split – Sichert meine Dateien in einem tar-Archiv und splittet diese bei 1GB
umount- Hängt meine externe Netzwerkfestplatte wieder ausDanach ist das Skript schon fertig.
Es wird nachts 2 Uhr wird per crontab als root gestartet, damit es auch alle Zugriffsrechte besitzt.
Aktuell soll das Skript alle wichtigen System-, Konfigurations- und eigenen Dateien, sowie meine MySQl-Datenbanken auf einer externen Fat32-Netzwerkfestplatte sichern. Das Fat32 spielt hierbei eine große Rolle, denn dort sind nur Dateien mit einer Größe von bis zu 4GB möglich und auch Dateirechte können nicht gespeichert werden. Deshalb speichert mein Skript die Dateien in gesplittete Archive, in denen auch die Dateirechte gespeichert werden.
In Zukunft soll das Skript auch noch alte Backup-Dateien löschen, aber das hat ja noch Zeit :yes:

 

Optimale Backup-Lösung

Bereits seit einiger Zeit habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich mir am günstigsten ein regelmäßiges Backup (engl. Sicherheitskopien) von meinen Rechnern, insbesondere von meinem Webserver, anlegen könnte.
Dabei hatte ich die Idee, dass eine NAS-Festplatte (Netzwerkfestplatte) die richtige Lösung wäre. Diese Festplatte schließt man z.B. per LAN am Router an und hat so einen zentralen Speicher im eigenen Netzwerk.
Letzte Woche habe ich mir die Bestandteile für eine NAS-Festplatte bestellt und heute endlich alle nötigen Teile erhalten. Nachdem ich die Teile zusammengebaut und die Festplatte angeschlossen hatte und auch alles soweit funktionierte stand nun die Geschichte mit dem Backup an:
Dabei ging es mir um ein Backup meines Ubuntu-Servers. Diesen wollte ich mit sbackup sichern. Allerdings stelle ich dabei fest, dass meine NAS-Festplatte nur FAT32 unterstüzt und somit nur Dateien bis 4GB speichern kann. Leider kann aber sbackup keine Dateien splitten (ein echtes Manko!). Nach einigen Recherchen habe ich aber ein erweitertes Programm namens nssbackup gefunden. Dieses Programm basiert auf sbackup, erweitert dieses aber eben auch mit einer Split-Funktion. Damit war das erste Problem gelöst.
Nun hatte ich aber ein zweites Problem: Wie binde ich diese Festplatte sinnvoll in Ubuntu ein? Dabei bin ich auf den Befehl mount gestoßen, mit dessen Hilfe ich auch das Problem gelöst habe.
Letztes Problem: Trotz des Splittens wollte das Backup immernoch nicht funktionieren, eine Split-Größe von 2GB und 4GB war noch immer zu groß. Die Lösung: Eine Split-Größe von 100MB.
Fazit: Mit Hilfe von nssbackup, mount, samba, cifs und fstab erstellt mein Webserver mit Ubuntu tägliche Sicherheitskopien auf einer externen NAS-Fesplatte mit einem FAT32-Dateisystem.

 

Ich wollte schwimmen!

Für dieses Jahr hatte ich mir ein guten Vorsatz gesetzt: Ich wollte wieder regelmäßig schwimmen gehen. Das ist gesund, gut für den Rücken, gut für die Muskeln und gut für die Ausdauer. Bereits letztes Jahr hatte ich mir dieses Ziel gesteckt und das hatte auch die ersten 2 Monate bis zu meiner Krankheit in Thüringen ganz gut geklappt.
Wie gesagt, ab diesem Jahr wollte ich wieder regelmäßig schwimmen gehen und heute damit anfangen. Da die Schwimmhalle am Helene-Weigel-Platz aber leider bis Herbst geschlossen ist, fuhr ich extra bis ins Freizeit Forum Marzahn, wo eigentlich bis 21:30 geöffnet ist. „Eigentlich“ – Leider verkündete vor Ort ein Zettel, dass die Schwimmhalle bis zum 25.01.2009 ebenfalls geschlossen ist :-< Leider war das auf deren Internetseite schlecht ersichtlich, da dort aktuelle Ereignisse erst ganz unten angezeigt werden... Das ist einfach nur ärgerlich. Ich hatte mich heute extra motiviert und ich hatte mich schon richtig gefreut ;-(

 

Autos in der Kälte

Wie uns ja allen klar ist, war es die letzte Woche in Deutschland sehr kalt. Hier in Berlin waren es nachts bis zu -20°C. Da ist es auch klar, dass es durchaus zu Problemen mit seinem Auto kommen kann.
Mein Auto stand nun ca eine Woche still herum und musste Tag und Nacht frieren. Als ich heute losfahren wollte, nachdem ich das Auto von Schnee und Eis befreit hatte, sprang das Auto erstmal nicht an :no: . Es machte nur „schnuff schnuff schnuff“ aus der Lüftung. Daraufhin machte ich alle Verbraucher inkl. Lüftung im Auto aus und wartete ca 30 Sekunden. Dann sprang das Auto doch an :yes: . So ein Golf ist eben robust %-) . Allerdings geschah dadurch etwas lustiges: mein Auto hat doch glatt die Uhrzeit und den Strecken-Kilometerstand vergessen, der gesamte Kilometerstand blieb allerdings (hab also kein plötzlichen Neuwagen :-D ). Heute Abend hatte ich dann aber leider ein weiteres Problem: Der Kofferraum ist eingefrohren und ich habe ihn tatsächlich nicht aufbekommen, deshalb steht das Auto nun ohne Windschutzscheibenschutz draußen.

 

Klausureinsicht? – Nein, danke

Heute war in der Uni die Klausureinsicht zur Zwischenklausur in Theoretische Informatik kurz vor Weihnachten. Leider fand sie zu einer etwas ungünstigen Zeit statt, sodass ich dafür extra länger in der Uni bleiben musste. Doch nachdem ich diese Zeit sinnvoll in der Uni mit Hausaufgaben und Internetrecherchen verbrachte, ging ich, nach einem kurzen Aufenthalt in der Cafeteria, zur Einsicht in das Franklin-Gebäude auf dem Campus (dort konnte ich mir gleich einen anderen Termin notieren). Allerdings war es zur Einsicht dann so voll, dass ich dann doch vorzeitig ging, denn selbst herbeigezauberte Punkte, hätten mir bei meinem Punktestand leider nicht geholfen. Aber warum war es so voll und dauerte so lange? Tja, scheinbar lief die Einsicht anders, als ich gedacht hätte.
Ich dachte…
…, dass man dort hingeht, sagt wer man ist, sich ausweist, seine Klausur kriegt, anschaut, wieder abgibt, fertig.
Aber so lief es (scheinbar) tatsächlich.
Man steht ewig Schlange, geht rein und man setzt sich min 10min mit dir auseinander. Das bedeutet aber auch, dass man für jeden Einzelnen min 10min gebraucht hat, und das bei min 30 Leuten!

Naja, war zwar ärgerlich, dass ich extra dafür länger in der Uni blieb, aber dafür hab ich andere sinnvolle Dinge schon erledigt.

Übrigens gibt es heute auch eine sehr gute Nachricht: Ich habe den 2. Test in Methodische und Praktische Informatik bestanden :-D

 

Chaos bei der Berliner S-Bahn

Heute war bekanntlich einer der kältesten Tage seit langem. Scheinbar hat sich das auch auf die Berliner S-Bahn ausgewirkt. Bereits auf der Hinfahrt hatte ich Stress, aber auf der Rückfahrt kam der Knüller…

Auf dem Weg zur Uni
Eigentlich bin ich heute morgen pünktlich losgelaufen. Ich musste gegen 10 Uhr (plus akademisches Viertel) in der Uni sein, dort stand heute nämlich ein Test an. Ich bin daher zu Hause gegen 9 Uhr losgelaufen, das reicht normalerweise vollkommen aus. Aber leider kam es heute bei der S-Bahn zu einigen Problemen. Nicht nur, dass die Bahn gute 10min zu spät kam und der Bahnhof rammel-voll war (daran erkannte man schon, dass etwas nicht stimmt), sondern sie tuckerte nu im 2. Gang (sofern es sowas bei S-Bahnen gibt) herum. Das heißt, die Bahn brauchte heute für die Strecke, die normalerweise 30min andauert, unglaubliche 45min. Damit war ich erst kurz nach 10 Uhr in Tiergarten (bei der Uni) und musste noch quer über den Campus hechten und kam völlig außer Puste erst um 10:20 Uhr zum Test. Dieser fing da aber glücklicherweise auch erst an.

Die Heimfahrt
Ja, ich dachte, der Stress mit der S-Bahn sei vorbei, doch bereits am Bahnhof verkündeten die Anzeigetafeln „Zugverkehr unregelmäßig“. Allerdings kam die S7 sogar pünktlich und fuhr im normalen Tempo. Allerdings gab es dann eine merkwürdige Ansage kurz vor Lichtenberg: „Der Zug endet aufgrund einer Weichenstörung in Lichtenberg – bitte alle aussteigen“. Also aussteigen, in der Kälte auf den nächsten Zug warten. Als nächstes sollte die S75 kommen, auch diese hätte mir geholfen, doch plötzlich, „Bitte nicht einsteigen – dieser Zug endet hier“. Es dauerte insgesamt 20min bis endlich eine neue passende Bahn kam und ich endlich weiter Richtung Heimat fahren konnte. Damit dauerte auch die Rückfahrt (von Bhf Tiergarten zu Bhf Springpfuhl) über 50min!

 

Ferien vorbei – ich bin schlecht drauf

Ab morgen muss ich wieder in die heißgeliebte Uni gehen und freu mich natürlich gigantisch (für alle, die mich nicht kennen, das war sarkastisch) 8-o
Leider mussten uns die netten Tutoren und Professoren genügend Hausaufgaben über die Ferien aufgeben, aber wer macht schon HA zu Weihnachten bzw. Silvester. Das hab ich nun davon, nun darf ich mich heute mit Mathematik (Lineare Algebra) und Methodischer Informatik auseinandersetzen. Naja, wenigstens hat ein Arbeitspartner von mir schon etwas gemacht, der andere stellt sich allerdings tot :-< Naja, wie der Titel schon sagt, bin ich daher heute eher schlecht drauf, außerdem ist das Wetter besch***** und ich kann morgen nicht mehr ausschlafen, muss mit der Pennerschaukel (S-Bahn) fahren und wahrscheinlich an den Bahnhöfen frieren. Ich mach mich dann also mal an meine HA, also besser nicht stören x-(