Monats-Archiv: Oktober 2008

 

Wissenschaftsshow der TU Berlin

Heute fand in der TU Berlin (meiner Uni) eine große Wissenschaftsshow zur Begrüßung aller Erstsemestler statt. Diese Veranstaltung war sehr interessant. Zunächst wurden wir im Audimax vom Präsidenten der TU Berlin begrüßt, danach führte die RBB-Moderatoren Susanne Papawassiliu durch die Show „Visionen 2008“.

Rapucation
Als erstes stellten sich zwei junge Rapper vor, die Musik studierten. Sie haben ein Programm aufgestellt, bei dem sie Grundschülern wissen per Rap-Musik vermitteln. 2 ihrer Songs stellten sie heute uns, den Erstsemestlern der TU Berlin, vor. Obwohl ich persönlich ABSOLUT KEINEN HIP-HOP mag, fand ich die Songs doch sehr gut gelungen und emotional. Im ersten Song ging es um unsere Muttter Erde und im zweiten um Atomenergie.

Fachvortrag 1: 4-D-Bits aus Licht – das Hundertfache einer DVD
Diesen Vortrag fand ich besonders interessant. Prof. Dr. Susanna Orlic, Leiterin des Projektes, stellte hier ein völlig neues Konzept vor. Dabei ging es um die optische Datenverarbeitung. Im Vordergrund stand dabei die Datenspeicherung, also z.B. auf CDs. Sie erklärte dabei elementare Unterschiede zwischen CDs und DVDs (2D-Speicher), welche mit roten bzw. infraroten Lasern beschrieben bzw. gelesen werden. Danach ging sie auf die neuen BluRay-Discs ein (ebenfalls 2D-Speicher, dank Double- und Triple-Layer sogar 3D-Speicher, wie die DVD auch), welche übrigens von blauen Lasern beschrieben und gelesen werden (genau das erlaubt höhere Kapazitäten). Dabei bewegen wir uns bereits in Bereichen von über 20GB pro Speichermedium. Aber nun kommt das Visionäre: In Zukunft soll die Microholo-Disc den Markt erobern. Diese sollen weit über 1TB (1000 GB) speichern können. Sie sehen aus, wie normale Silberlinge der heutigen Zeit, sind aber transpartent! In der dritten Dimension sind hier bis zu 75 Layer möglich und es wird eine neue vierte Dimension des Speicherns eröffnet, das neue Format arbeitet nämlich mit unterschiedlichen Farblasern, so ist eine Speicherung von mehreren Daten auf einem Punkt möglich. Diese Daten werden dann übrigens nicht mehr einfach optisch „gestanzt“, sondern in Mikrohologramme gespeichert, wie wir sie z.B. als Sicherheitsmerkmal von Chipkarten oder Geldscheinen kennen, diese sind dann allerdings so winzig, dass sie für den Mensch unsichtbar sind.

Fachvortrag 2: Das Sehen durchschauen – Gehirn und Informatik
Im zweiten Fachvortrag stellte Prof. Dr. Felix Wichmann seine Arbeitsgruppe vor. Er setzt sich dort mit dem menschlichen Sehen auseinander. Er zeigte dabei viele interessante optische Täuschungen, die für viel Spaß und Applaus unter den Studenten sorgten. Er machte deutlich, dass das menschliche Gehirn zu 50% nur zum Sehen genutzt wird und das optische Täuschungen eine Art „Feature“ unseres „Systems“ sind, welche Computer noch lange nicht bieten können. So führte er z.B. die misslungenen Gesichtserkennungssoftwareprobleme aus dem letzten Jahr an.

Schnell – schneller – FaSTTUBe
Danach stellte sich das FaSTTUBe-Team vor. Dieses Team entwickelt und baut kleine Rennfahrzeuge und orientiert sich dabei an großen Rennsportserien wie der Formel 1 und Formel BMW. Jedes Jahr findet auf dem Hockenheimring ein großer internationaler Wettbewerb verschiedener Unis statt, wo die besten Autos gekührt werden. Das Team der TU Berlin erreichte dabei letzes Jahr den Rang 20 von 78 und möchte dieses Jahr mit dem neuen FT2008 wieder mitmachen. Diesen Boliden haben sie heute das erste Mal präsentiert.

Komplementiert wurde die heutige Veranstaltung noch einmal von Rapucation mit einem Song über Berlin und ein paar abschließenden Worten der Moderatorin.

 

Türstörung – Bitte die anderen Türen benutzen

Scheinbar hat die Deutsche Bahn derzeit nicht nur Probleme mit den Achsen der ICE-Züge, sondern auch erhebliche Probleme mit den Türen der Berliner S-Bahn. Bereits in den letzten Wochen sind mir nahezu täglich S-Bahnen mit orangen Schildern auf den Türen mit der Aufschrift „Türstörung – Bitte andere Türen benutzen“ begegnet. Heute war ich sogar fast ein Opfer einer solchen S-Bahn. Als ich heute nämlich in meine S-Bahn stieg, stieg ich ausgerechnet in eine solche Bahn, allerdings waren hier sogar 2 Türen hintereinander defekt. Der Vorteil lag allerdings darin, dass der Wagon entsprechend leer war, da, wie ich immer amüsiert aus der Bahn beobachten konnte, die Leute dadurch in den nächsten Wagon stiegen. Auf einem Gegengleis habe ich sogar ein älteres S-Bahn-Modell gesichtet, wo ein ganzer Wagon mit diesen organgen Zetteln gespickt war. Der Witz daran war, dass dieser Wagon natürlich völlig leer war, aber die anderen Wagons des Zuges rappelvoll. Da war ich ja mit 2 defekten Türen noch ganz gut dran ;-)

 

Willkommen in der Moderne – Windows Vista

Seit heute betreibe ich (bisher) zufrieden und glücklich Windows Vista Business auf meinem PC. Vorher setzte ich lange Zeit auf Windows XP, mit dem ich eigentlich auch zufrieden war. Aber nachdem ich letzte Woche ein paar genauere Einblicke in Windows Vista bei einem Freund erhaschen durfte, hat es mir einfach zu gut gefallen… Daher hatte ich mich in den letzten Tagen entschieden, mir ebenfalls Windows Vista auf meinen PC aufzuspielen. Dazu kam noch, dass ich heute nach der Uni etwas Zeit und Lust dazu hatte. (Eigentlich hatte ich das erst am Wochenende vor.) Nach dem nützlichen Tool „Windows Upgrade Advisor“ wusste ich, dass ich am besten auf die Business-Version setzen sollte. Ich war erstaunt, dass es doch relativ einfach und unproblematisch ablief und die meisten Programme und Treiber nach dem Upgrade auf Vista noch laufen. Hier mal ein kurzer Upgrade-Leitfaden:PC mit Windows XP mit dem Upgrade Advisor prüfen.
Sicherheitskopien erstellen
Empfohlene Schritte des Advisors ausführen (Programme und Treiber entsprechend installieren/deinstallieren)
Windows Vista DVD einlegen und Installation auswählen
Upgrade durchführen und Anweisungen folgen
Service Pack 1 installieren
Windows Update durchführen
Fehlende Programme/Treiber neu installieren
Ggf. Windows aktivieren
Fertig!

Wie gesagt, ich war erstaunt, dass das alles so problemlos funktioniert hat und eigentlich noch alles, bis auf Kleinigkeiten, funktioniert. Aber was ist nun eigentlich neu? Mich hat in erster Linie die neue Oberfläche gereizt, die doch äußerst attraktiv wirkt. Aber auch die neue Sidebar mit netten Minianwendungen und einige neue Sicherheitsfeatures, wie das verbesserte Sicherheitscenter, gefallen mir sehr gut. Außerdem bin ich positiv überrascht, wie gut Windows Vista doch auf meinem relativ leistungsschwachen bzw. alten PC noch läuft. Dazu muss ich aber sagen, dass mir der Upgrade Advisor das auch vor der Installation zusicherte.

Fazit: Ich bin glücklich und zufrieden mit dem neuen Windows (noch) :-)

 

Der Wasserhahn

Ich konnte es kaum glauben… ich hätte heute nicht gedacht, dass ich doch noch zu einer Blog-Story komme, als ich mir mein Abendessen kochte. Aber es passierte doch:
Bereits vor Tagen fiel mir an meinem Wasserhahn in der Küche auf, dass sich dort ein Metallgewinde abgelöst hatte, ich habe mir allerdings nichts dabei gedacht. Als ich dann gegen 19:30 den Wasserhahn aufdrehte, kam er mir plötzlich entgegen, das Wasser schoss sozusagen ungehindert aus der Wand. Gut, dass die Amaturen noch dran waren/sind, so konnte ich schnell und geistesgegenwärtig eine Überflutung verhindern und ihn abdrehen. 8-o Aber dennoch lief bestimmt eine Tasse voll Wasser über die Arbeitsfläche und hinter bzw. unter die Küchenzeile. Während ich diese trocken legte, kochte mein Abendessen vor sich hin, gut, dass ich den Topf noch mit Wasser zum Kochen befüllen konnte.
Doch was mach ich nun? Ich werde wohl morgen probieren, den Wasserhahn wieder zu montieren (oh, das reimt sich :-) ). Wenn das nix wird, werde ich wohl mal den Hausmeister rufen müssen. Ich hoffe nur, ich muss jetzt nicht die nächsten Tage zum Wasserkochen ins Badezimmer…x-(

 

Mission Blog

Ja, ihr seht richtig. Seit heute biete ich hier auf meiner wunderschönen Webseite ;-) einen Blog an.

Nun mögen sich einige Fragen: Was ist überhaupt ein „Blog“?
Die Antwort ist eigentlich ganz einfach:
Ein Weblog , engl. (Wortkreuzung aus engl. World Wide Web und Log für Logbuch), meist abgekürzt als Blog , ist ein auf einer Website geführtes und damit öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal.(Zitat Wikipedia)
Kurz gesagt, ich möchte hier meine täglichen Erlebnisse, sofern sie interessant genug sind bzw. mich wurmen oder ich sie unbedingt loswerden möchte, schildern. Den Gedanken an einen solchen Blog hatte ich dabei schon länger, eigentlich schon seit Jahren, aber ich konnte mich erst jetzt (ein wenig aus Langeweile, aber auch ein bischen aus der Motivation aus meinem Studium) dazu durchringen, einen eigenen Blog anzulegen.
Wenn ich sage, „bereits vor Jahren“, dann denke ich z.B. an einschneidene Erlebnisse, wie die Führerscheinprüfung (2006) oder an das Abitur (2007).
Dabei bin ich der Meinung, dass meine eigene Seite (diese hier) das beste „Portal“ bildet, da man hier sowieso einige Infos über mich findet und ich persönlich nix von großen Blog-Verzeichnissen halte.
Übrigens bin ich jeden Tag mit einem Fotohandy unterwegs, also kann man hier auch ab und zu ein Foto zum Thema finden.

Viel Spaß in meinen zukünftigen Blogs… :-D